Tag Archive | Morddrohungen

Schulz in Bocholt: Solidarität mit Haßmail-Opfern

Schulz in Bocholt: Solidarität mit Haßmail-Opfern

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat am Montagabend (06.02.2017) den Parteitag der Bocholter Sozialdemokraten besucht.

  • Eigentlich hatte Sigmar Gabriel nach Bocholt kommen wollen – mittlerweile ist jedoch Schulz designierter Kanzlerkandidat und Bundesvorsitzender der SPD.
  • Deshalb setzte er das Versprechen Gabriels um.

Der Lokalpolitiker Thomas Purwin war nach Morddrohungen gegen ihn und seine Familie im Dezember zurückgetreten

Im Interview mit der WDR-Lokalsendung Aktuelle Stunde sagte Schulz, er wolle mit seinem Besuch seine Solidarität mit dem bisherigen Chef der Bocholter SPD, Thomas Purwin, demonstrieren.

Der Lokalpolitiker Thomas Purwin war nach Morddrohungen gegen ihn und seine Familie im Dezember zurückgetreten.

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100 Tschetschenen demonstrierten in Wien gegen Kadyrow

Etwa 100 Tschetschenen demonstrierten in Wien gegen Ramsan Kadyrow

100 Tschetschenen haben Samstag, den 23. Jänner am Wiener Heldenplatz gegen Einschüchterungsversuche des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow

Die Tschetschenen demonstrierten für Eigenstaatlichkeit der russischen Teilrepublik.

Nach einer Wiener Kundgebung im Dezember hatte Kadyrow in der Heimat lebenden Angehörigen von Demonstranten gedroht. Aktivisten erzählten nun von konkreten Übergriffen.

“Wir sind heute auf diesen Platz gekommen, um damit zu illustrieren, daß wir niemanden fürchten”, sagte der tschetschenische Exilpolitiker und Demonstrationsorganisator Huseyn Iskhanov mit Verweis auf Kadyrows Drohungen.

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Jude Maas: „Vergewaltigungsparagraph wird verschärft!“

Heiko Maas

Nach den massenhaften Übergriffen von Köln will die Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge das Sexualstrafrecht verschärfen. Damit wolle die Regierung einen Schritt dazu beitragen, daß sich Frauen in Deutschland sicher fühlen.

Die seit längerem geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts ist nach einem Zeitungsbericht auf dem gesetzgeberischen Weg.

Der Gesetzentwurf befinde sich in der Länderabstimmung und werde vom Bundestag verabschiedet werden, berichtet die „Bild am Sonntag“. Weiterlesen …

Hetze im Netz „gegen Merkel muß weg“ wird jetzt vorsichtshalber erfaßt

Juristische Schritte gefordert: Rechter Haß gegen Politiker wird immer aggressiver

Juristische Schritte gefordert: Rechter Haß gegen Politiker wird immer aggressiver

Brandstiftung, Schmierereien, eingeworfene Scheiben: Die Zahl der Angriffe auf Asylunterkünfte ist im laufenden Jahr enorm gestiegen. Mehr als 800 sind es im laufenden Jahr.

Doch das ist inzwischen nur die Spitze des rasant wachsenden Eisbergs wiedererwachten völkischen Geistes im entnazifizierten Deutschland…

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Kurioses aus dem Kontrollgebiet (I)

 Klaus Zumwinkel: Er möchte nicht mehr in Deutschland leben

Post-Chef Klaus Zumwinkel flüchtete wegen Morddrohungen in die City of London, wo er als Investmentbankier ein gemütliches Dasein fristet…

Zum 70. Geburtstag erklärt Klaus Zumwinkel, warum er mit seiner Familie aus Deutschland geflohen ist. Seine Steuerhinterziehung bereut er – verweist auf seine 30-Milliarden-Euro-Bilanz.

Der frühere Post-Chef Klaus Zumwinkel bereut, daß er Steuern hinterzogen hat.

Was Zumwinkel verschweigt: er hatte sich mit der reichsten Berlinerin, der Jüdin Frieda Springer angelegt. Als Post-Chef hatte er über sein Netzwerk den Mindestlohn durchgeboxt. Das hatte für den Springer-Konzern die Konsequenz, daß die PIN AG in die Pleite geschickt wurde.

Zumwinkel war zunächst einen lästigen Konkurrenten los geworden, hatte aber die Schacherjüdin am Hals. Das wurde ihm zum Verhängnis. Über ihre Kanäle zur CDU NRW fädelte Springer ein, daß die Steuergeschichte Zumwinkel hochgekocht wird. Üblicherweise werden Steuerfahnder vom Netzwerk geblockt und gegebenenfalls vorzeitig in den Ruhestand geschickt, wenn sie an den „falschen Stellen bohren“. In NRW wurden massiv Stellen von Steuerfahndern aufgelöst – 90% wurden in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Ermitteln unerwünscht, heißt es in den wöchentlichen Tafelrunden von Lions Club und Rotary Club.

„Ich habe einen großen Fehler begangen“, sagte er dem „Focus“. „Die Strafe und die Rücktritte waren nur konsequent“, meint der einstige Topmanager im Rückblick. Er bekräftigte damit frühere Aussagen.

Zumwinkel – der an diesem Sonntag 70 Jahre alt wurde – hat sich 2009 nach seiner Verurteilung aus Deutschland zurückgezogen. Das habe er tun müssen, um seine Familie zu schützen, sagte er nun:

„Ich mußte allerdings aus Deutschland wegziehen, weil es zu Telefonterror, Demonstrationen vor unserem Haus und sogar zu Morddrohungen gegen mich kam. Ich konnte es der Familie nicht mehr zumuten, in Deutschland zu leben.“

Heute lebt er in der City of London als Investmentbanker. Weiterlesen …

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