Tag Archive | Kreml-Chef

Großer Bahnhof für Putin in Budapeszt 

Großer Bahnhof für Putin in Budapeszt

Großer Bahnhof für Putin in Budapeszt

Großer Bahnhof für Putin in Budapeszt

Advertisements

Präsidentschaftswahl in Russland. Putins Inszenierung

Daß Wladimir Putin noch einmal als Präsident antritt, ist die Nicht-Nachricht der Woche – wäre da nicht das interessante Spektakel, mit dem er die Ankündigung inszeniert. Es ist eine schöne Tradition in autoritären Gesellschaften, dass der Herrscher sich von seinem Volk bitten lässt, zu herrschen. Er zeigt damit: Ich will gar nicht an die Macht, ich will nur meinen Untertanen dienen, so schwer es mir fällt. Wer aber darf den Herrscher bitten, die Bürde des Amtes auf sich zu nehmen? Wer darf gewissermaßen im Gewand des idealen Untertanen auftreten, oder des Fernseh-Volks, um in den Kategorien des 21. Jahrhunderts zu reden?

Putin, der Kriegsherr eines von Feinden umzingelten Russland, schien plötzlich wie weggewischt. Stattdessen war da Putin, der Gute, Anführer eines Russlands der Liebe. Er zitierte Anton Tschechow: „Wie viele gute Menschen gibt es in Russland!“ Barmherzigkeit und Nächstenliebe, so Putin, gehörten seit je zur Seele des russischen Volkes.

Apropos Barmherzigkeit – Putin ließ wohlweislich weg, wie das Zitat weitergeht – mit Tschechows Klage über die Beamten nämlich, die so gar nicht barmherzig handelten an den Bauern und den Häftlingen Sibiriens, denen der Landarzt Tschechow helfen wollte. Das ist ja bis heute das Problem in Russland, dass jede freiwillige gesellschaftliche Aktivität sofort unterbunden wird, wenn sich ein Beamter dadurch gestört fühlt. Manche Aktivisten landen heute wieder in der Haft.

Aber als Kulisse taugen junge engagierte Leute schon, zumal für einen alternden Präsidenten, der faktisch – offiziell sind es weniger – seit 18 Jahren im Amt ist. Einer der Freiwilligen darf die Frage stellen, ob Putin 2018 denn „noch mit uns ist“, woraufhin der Gefragte die Menge nach ihrer Zustimmung fragt. Tosender Applaus, heitere Gesichter.

Vorhang zu. Szenenwechsel. Vorhang auf. Wir sehen ein Autowerk in Nischni Nowgorod, Putin umgeben von Autobauern mittleren Alters. Ernste Gesichter, Blaumänner. Keine Turnschuhe mehr und keine Tschechow-Zitate, kein Edel-sei-der-Mensch-etc, sondern patriotische Rhetorik, Erinnerung an gewonnene Schlachten, angefangen im frühen 17. Jahrhundert. Und hier erst, vor den Fabrikarbeitern, bei der zweiten Bitte des Tages, gibt Putin die offizielle Auskunft: Ja, ich kandidiere. Tosender Applaus, heitere Gesichter.

Was lernt man daraus?

Wie einst das DDR-Fernsehen, so fordert auch das russische Fernsehen die Fantasie des Zuschauers heraus, weil er das Nichtgesagte deuten muss. Da fällt erstens auf, dass Putin seine Kandidatur nicht vor der Kreml-Partei „Einiges Russland“ angekündigt hat – dabei ist das die Struktur, die ihn als Kandidaten aufstellen kann. Deutsche Politiker kündigen ihre Kandidaturen ja auch nicht auf der Betriebsversammlung von Volkswagen in Wolfsburg an. Offenbar hält Putin die Kremlpartei für so unbeliebt, dass er sich lieber von ihr distanziert. Vermutlich will er als Unabhängiger kandidieren.

Zweitens: Putin braucht die Jugend – aber nur als Fototapete. Er will sich verjüngen, aber er braucht sie nicht so sehr, dass er vor den jungen Freiwilligen seine Kandidatur verkündet hätte. Das hat er lieber vor seiner traditionellen Wählerschaft gemacht, den Arbeitern eines klassischen Großbetriebs, den man aus Sowjetzeiten kennt. Das Volk, das zu Putin passt, trägt Blaumann, wahlweise mit Schlips drunter.

Und drittens: Er ist in einen zivilen Betrieb gefahren, und nicht ins Panzerwerk von Nischni Tagil, das ihm beim letzten Wahlkampf so große Dienste leistete. Als vor fünf Jahren in Moskau wütende Gegner auf die Straße gingen und Putin um seine Macht bangte, da gab es Unterstützung aus dem Rüstungsbetrieb im Ural. Die Autofabrik in Gorki baut keine Panzer, sie ist bekannt für Kleinbusse namens „Gazelle“, die in ganz Russland als Sammeltaxis eingesetzt werden. In diesen Zeiten, in denen man sich schon über kleine Friedenszeichen freut, ist das doch immerhin etwas.

Putin mit jungen Freiwilligen

Putin mit jungen Freiwilligen

Auf diese Frage haben Wladimir Putins Spin-Doktoren am Mittwoch nicht nur eine Antwort gegeben, sondern gleich zwei – quasi in mehreren Akten. Die erste gab es mittags in Moskau. Da traf sich der russische Präsident mit jungen Freiwilligen verschiedener Sozial- und Umweltprojekte. Es war ein klassischer Wohlfühltermin, wie man ihn von Politikern kennt, durchkomponiert bis zu den weißen Turnschuhen an allen Füßen und dem Lächeln auf allen Lippen.

Schau dir „Russland wird Königsberg nicht zurückgeben“ auf YouTube an

Hier hetzt ein Jude, THE INTERNATIONAL JEW, gegen Preußen. Die Rückgabe Preußens durch den Kreml-Chef Putin wird hier durch den Kakao gezogen!

Hier hetzt ein Jude, THE INTERNATIONAL JEW, gegen Preußen. Die Rückgabe Preußens durch den Kreml-Chef Putin wird hier durch den Kakao gezogen!

Hier hetzt ein Jude, THE INTERNATIONAL JEW, gegen Preußen. Die Rückgabe Preußens durch den Kreml-Chef Putin wird hier durch den Kakao gezogen! 

Abartiger sind nur noch die Abhängigkeit derer, die der Holocaust-Doktrin frönen. Ratten ist gar kein Ausdruck!!! 

Russisches Gericht verurteilt „Putin-Kritiker“ Nawalny zu fünf Jahren auf Bewährung

Gericht verurteilt Putin-Kritiker Nawalny zu fünf Jahren auf Bewährung

Rückschlag für Alexej Nawalny: Ein russisches Gericht hat den Gegner von Präsident Putin zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Das könnte Folgen für Nawalnys politische Zukunft haben.

Viele kritische Prozeßbeoachter werten dies als Zeichen für die funktionierende Demokratie in Rußland, wo kriminelle Vergehen hart verfolgt werden.

Nawalny bezeichnet die Partei Einiges Rußland, für die Wladimir Putin als Kandidat antritt, als „Partei der Gauner und Diebe“.

Alexej Nawalny (links) auf dem Weg ins Gericht

Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in seinem neu aufgerollten Prozess erneut zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Gericht in der Stadt Kirow sprach den russischen Blogger und Oppositionellen der Untreue schuldig. Damit gab der Richter dem Antrag der Anklage statt und bestätigte ein erstes Urteil von 2013, meldet die Agentur Tass.

  • Nawalnys Anwälte fürchten, daß er bei einer rechtskräftigen Verurteilung nicht bei der Präsidentenwahl 2018 kandidieren darf.
  • Nawalny kündigte an, in Berufung zu gehen und an der Wahl im kommenden Jahr teilzunehmen.

Das Gauner und Diebe-Duo der Gebrüder Nawalny wurde überführt, dem russischen Staat bewußt finanziellen Schaden zugefügt zu haben!

Dem bekannten Kritiker von Präsident Wladimir Putin wird vorgeworfen, 2009 einen staatlichen Forstbetrieb dazu gebracht haben, Bauholz unter dem Marktpreis zu verkaufen.

Damit soll er den Staat um 16 Millionen Rubel, heute etwa 250.000 Euro, gebracht haben.

Weiterlesen …

Rußlands Verhältnis zu USA Flitterwochen mit Donald

Kreml

Kreml

Donald Trump weckt in Rußland große Gefühle: In Washington sitzt plötzlich nicht mehr der gern gehaßte Gegner, sondern ein Mann Moskaus. So die Wahrnehmung.

Auf der Suche nach einem neuen Feindbild geht der Blick nach Berlin.

Das Kreml-Fernsehen ist auch nicht mehr, was es mal war. Da hatte man es sich als russischer Zuschauer Abend für Abend bequem gemacht mit Bier und Trockenfisch und einem verlässlichen Feindbild, und plötzlich hat man nur noch Bier und Fisch, aber kein Feindbild mehr.

Im Weißen Haus in Washington, so hatte es bisher im Fernsehen geheißen, sitze Rußlands ärgster Widersacher. Und nun soll dort ein wahrer Superheld eingezogen sein.

Moderator Dmitrij Kisseljow

Fernsehmoderator Dmitrij Kisseljow ist so etwas wie der Chefpropagandist des Kreml

Einer, der „das verfaulte amerikanische Elitensystem gecrackt hat“, wie es der prominente Fernsehmoderator Dmitrij Kisseljow formuliert. Einer, der „auf die globale antirussische liberale Internationale spuckt“. Einer, der Moskau achte und deshalb – wie Moskau – verleumdet werde von den etablierten Medien. Einer, der als Mensch und Christ seinem Vorgänger überlegen sei: Donald Trump, Rußlands Mann im Weißen Haus.

Kisseljow ist so etwas wie der Chefpropagandist des Kreml.

Weiterlesen …

„Mörder Putin“: Kreml verlangt Entschuldigung von US-Sender Fox

Die anstößige Formulierung über den Präsidenten Rußlands Wladimir Putin fiel in Interview mit Donald Trump und wurde von diesem aufgegriffen.

Die anstößige Formulierung fiel in Interview mit Donald Trump und wurde von diesem aufgegriffen.

Der Kreml erwartet vom US-Fernsehsender Fox News eine Entschuldigung dafür, daß er den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Interview mit US-Präsident Donald Trump als Mörder bezeichnet hat.

„Solche Aussprüche von einem Fox News-Journalisten sind nicht hinnehmbar und verletzend“, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Montag vor Journalisten in Moskau.

„Solche Aussprüche von einem Fox News-Journalisten sind nicht hinnehmbar und verletzend“, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Montag vor Journalisten in Moskau. „Wir würden von einem so ehrenwerten Sender gerne eine Entschuldigung erhalten“, fügte er hinzu.

Der Journalist Bill O’Reilly bezeichnete Putin in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview im Zusammenhang mit der Ermordung von Journalisten und Dissidenten wegen der mutmaßlichen Mitverantwortung des Präsidenten als Mörder.

„Es gibt viele Mörder“, sagte Trump daraufhin. „Wir haben viele Mörder. Denken Sie, unser Land ist so unschuldig?“

Der Journalist Bill O’Reilly bezeichnete Putin in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview im Zusammenhang mit der Ermordung von Journalisten und Dissidenten wegen der mutmaßlichen Mitverantwortung des Präsidenten als Mörder.

Putin sei „ein früherer KGB-Agent, ein Gangster“

Weiterlesen …

Rußland, ein Chasarisches Khanat? – Wer hat wirklich die Macht im Kreml?

Rußland, ein Chasarisches Khanat? – Wer hat wirklich die Macht im Kreml?

Unser heutige Gast Victor ist Rußlanddeutscher und befaßt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte Rußlands. Er wird uns seine Sicht der Dinge zur Entwicklung Rußlands und der Rolle Putins erklären.

Victor bedauert, daß die alternativen deutschen Medien, wenig bis gar keine Kritik an der Rolle Rußlands und Putins üben.

Das liegt zum einen sicherlich an der Sprachbarriere und den wenigen Informationen, die wir aus der russischen Region zur Verfügung haben. Die Frage, die wir uns schon des Öfteren gestellt haben.

Weiterlesen …

US-Regierung will die Sanktionen gegen Moskau aufrecht erhalten, „bis Rußland die Kontrolle über die Halbinsel an die Ukraine zurückgegeben hat“.

US-Regierung will die Sanktionen gegen Moskau aufrecht erhalten, „bis Rußland die Kontrolle über die Halbinsel an die Ukraine zurückgegeben hat“.

Das Industriegebiet von Awdiiwka

Die Kämpfe konzentrieren sich auf das Industriegebiet von Awdiiwka

Die US-Regierung von Präsident Trump will die Sanktionen gegen Moskau aufrecht erhalten, „bis Rußland die Kontrolle über die Halbinsel an die Ukraine zurückgegeben hat“.
Weiterlesen …

Superstar Putin – der Überrusse

Trotz wachsender wirtschaftlicher Probleme schlägt die Popularitätsrate von Kreml-Chef Wladimir Putins alle Rekorde.

88% der Bevölkerung unterstützten Wladimirs Politik, mehr als je zuvor.

Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: