Millionär zeigt, wie Du in einem Monat Milliardär werden kannst durch geschickte Heirat (Gloria Thurn und Taxis, Friede Springer) 

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Millionär zeigt, wie Du in einem Monat Milliardär werden kannst durch geschickte Heirat (Gloria Thurn und Taxis, Friede Springer) 

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Großer Bahnhof für Putin in Budapeszt 

Großer Bahnhof für Putin in Budapeszt

Großer Bahnhof für Putin in Budapeszt

Großer Bahnhof für Putin in Budapeszt

Präsidentschaftswahl in Russland. Putins Inszenierung

Daß Wladimir Putin noch einmal als Präsident antritt, ist die Nicht-Nachricht der Woche – wäre da nicht das interessante Spektakel, mit dem er die Ankündigung inszeniert. Es ist eine schöne Tradition in autoritären Gesellschaften, dass der Herrscher sich von seinem Volk bitten lässt, zu herrschen. Er zeigt damit: Ich will gar nicht an die Macht, ich will nur meinen Untertanen dienen, so schwer es mir fällt. Wer aber darf den Herrscher bitten, die Bürde des Amtes auf sich zu nehmen? Wer darf gewissermaßen im Gewand des idealen Untertanen auftreten, oder des Fernseh-Volks, um in den Kategorien des 21. Jahrhunderts zu reden?

Putin, der Kriegsherr eines von Feinden umzingelten Russland, schien plötzlich wie weggewischt. Stattdessen war da Putin, der Gute, Anführer eines Russlands der Liebe. Er zitierte Anton Tschechow: „Wie viele gute Menschen gibt es in Russland!“ Barmherzigkeit und Nächstenliebe, so Putin, gehörten seit je zur Seele des russischen Volkes.

Apropos Barmherzigkeit – Putin ließ wohlweislich weg, wie das Zitat weitergeht – mit Tschechows Klage über die Beamten nämlich, die so gar nicht barmherzig handelten an den Bauern und den Häftlingen Sibiriens, denen der Landarzt Tschechow helfen wollte. Das ist ja bis heute das Problem in Russland, dass jede freiwillige gesellschaftliche Aktivität sofort unterbunden wird, wenn sich ein Beamter dadurch gestört fühlt. Manche Aktivisten landen heute wieder in der Haft.

Aber als Kulisse taugen junge engagierte Leute schon, zumal für einen alternden Präsidenten, der faktisch – offiziell sind es weniger – seit 18 Jahren im Amt ist. Einer der Freiwilligen darf die Frage stellen, ob Putin 2018 denn „noch mit uns ist“, woraufhin der Gefragte die Menge nach ihrer Zustimmung fragt. Tosender Applaus, heitere Gesichter.

Vorhang zu. Szenenwechsel. Vorhang auf. Wir sehen ein Autowerk in Nischni Nowgorod, Putin umgeben von Autobauern mittleren Alters. Ernste Gesichter, Blaumänner. Keine Turnschuhe mehr und keine Tschechow-Zitate, kein Edel-sei-der-Mensch-etc, sondern patriotische Rhetorik, Erinnerung an gewonnene Schlachten, angefangen im frühen 17. Jahrhundert. Und hier erst, vor den Fabrikarbeitern, bei der zweiten Bitte des Tages, gibt Putin die offizielle Auskunft: Ja, ich kandidiere. Tosender Applaus, heitere Gesichter.

Was lernt man daraus?

Wie einst das DDR-Fernsehen, so fordert auch das russische Fernsehen die Fantasie des Zuschauers heraus, weil er das Nichtgesagte deuten muss. Da fällt erstens auf, dass Putin seine Kandidatur nicht vor der Kreml-Partei „Einiges Russland“ angekündigt hat – dabei ist das die Struktur, die ihn als Kandidaten aufstellen kann. Deutsche Politiker kündigen ihre Kandidaturen ja auch nicht auf der Betriebsversammlung von Volkswagen in Wolfsburg an. Offenbar hält Putin die Kremlpartei für so unbeliebt, dass er sich lieber von ihr distanziert. Vermutlich will er als Unabhängiger kandidieren.

Zweitens: Putin braucht die Jugend – aber nur als Fototapete. Er will sich verjüngen, aber er braucht sie nicht so sehr, dass er vor den jungen Freiwilligen seine Kandidatur verkündet hätte. Das hat er lieber vor seiner traditionellen Wählerschaft gemacht, den Arbeitern eines klassischen Großbetriebs, den man aus Sowjetzeiten kennt. Das Volk, das zu Putin passt, trägt Blaumann, wahlweise mit Schlips drunter.

Und drittens: Er ist in einen zivilen Betrieb gefahren, und nicht ins Panzerwerk von Nischni Tagil, das ihm beim letzten Wahlkampf so große Dienste leistete. Als vor fünf Jahren in Moskau wütende Gegner auf die Straße gingen und Putin um seine Macht bangte, da gab es Unterstützung aus dem Rüstungsbetrieb im Ural. Die Autofabrik in Gorki baut keine Panzer, sie ist bekannt für Kleinbusse namens „Gazelle“, die in ganz Russland als Sammeltaxis eingesetzt werden. In diesen Zeiten, in denen man sich schon über kleine Friedenszeichen freut, ist das doch immerhin etwas.

Putin mit jungen Freiwilligen

Putin mit jungen Freiwilligen

Auf diese Frage haben Wladimir Putins Spin-Doktoren am Mittwoch nicht nur eine Antwort gegeben, sondern gleich zwei – quasi in mehreren Akten. Die erste gab es mittags in Moskau. Da traf sich der russische Präsident mit jungen Freiwilligen verschiedener Sozial- und Umweltprojekte. Es war ein klassischer Wohlfühltermin, wie man ihn von Politikern kennt, durchkomponiert bis zu den weißen Turnschuhen an allen Füßen und dem Lächeln auf allen Lippen.

Brüssel verklagt Deutschland auf hohe Zwangsgelder

Die EU-Kommission verklagt Deutschland, weil Regeln zur Anerkennung von Berufsabschlüssen selbst noch nicht nach knapp 2 Jahre nach dem Stichtag noch nicht vollständig umgesetzt sind

Die EU-Kommission verklagt Deutschland, weil Regeln zur Anerkennung von Berufsabschlüssen selbst noch nicht nach knapp 2 Jahre nach dem Stichtag noch nicht vollständig umgesetzt sind

Die EU-Kommission verklagt Deutschland, weil Regeln zur Anerkennung von Berufsabschlüssen selbst noch nicht nach knapp 2 Jahre nach dem Stichtag noch nicht vollständig umgesetzt sind.

Das sei in keiner Art und Weise nachvollziehbar.

Man werde vor dem Europäischen Gerichtshof Zwangsgelder von 62.203,68 Euro pro Tag beantragen, teilte die Kommission am Donnerstag mit.

  • Es geht um die gegenseitige Anerkennung von Berufsausbildung und – erfahrung in den 28 EU-Ländern.
  • Das soll Umzüge von Berufstätigen und die Erbringung von Dienstleistungen innerhalb der EU erleichtern.
Von 1945 bis 1990 war die Reichshauptstadt Groß-Berlin in zwischen Sektoren-Grenzen getrennt und von der Berliner Mauer unpassierbar geworden.

Von 1945 bis 1990 war die Reichshauptstadt Groß-Berlin in zwischen Sektoren-Grenzen getrennt und von der Berliner Mauer unpassierbar geworden.

Eine Richtlinie gibt Regeln vor, die eigentlich von allen Ländern schon im Januar 2016 hätten umgesetzt sein müssen. Am Pranger stehen zudem noch Belgien und Frankreich.

Checkpoint Charlie in Berlin, der Reichshauptstadt des Deutschen Reichs

Checkpoint Charlie in Berlin, der Reichshauptstadt des Deutschen Reichs

„Obwohl vor allem in Deutschland und Frankreich beträchtliche Fortschritte erzielt wurden, hat die Kommission beschlossen, die drei Länder beim EU-Gerichtshof zu verklagen“, teilte die Behörde mit. 

Die Berlin Blockaden, sowie der Bau der Berliner Mauer war das Resultat der Londoner Sechsmächtekonferenz, die neben den Westalliierten Amerika, England und Frankreich einschließlich der Benelux-Staaten umfaßte, jedoch war die Sowjetunion ausgeschlossen worden

Die Berlin Blockaden, sowie der Bau der Berliner Mauer war das Resultat der Londoner Sechsmächtekonferenz, die neben den Westalliierten Amerika, England und Frankreich einschließlich der Benelux-Staaten umfaßte, jedoch war die Sowjetunion ausgeschlossen worden

Die beantragten Zwangsgelder würden vom Tag der Urteilsverkündung bis zum Tag des Inkrafttretens der Gesetze zur Umsetzung der Richtlinie gelten. Bis zu einer Entscheidung des EuGH kann es allerdings Monate oder Jahre dauern.

EU-Kommission: Klage gegen Tschechien, Ungarn und Polen

EU-Kommission: Klage gegen Tschechien, Ungarn und Polen

EU-Kommission: Klage gegen Tschechien, Ungarn und Polen

EU-Kommission: Klage gegen Tschechien 🇨🇿, Ungarn 🇭🇺 und Polen 🇵🇱

Tschechien, Ungarn und Polen verweigern eine Beteiligung an der Umverteilung von Flüchtlingen in der EU.

Jetzt zieht die EU-Kommission die Daumenschrauben an

  • Wegen mangelnder Solidarität in der Flüchtlingskrise verklagt die EU-Kommission Tschechien, Ungarn und Polen vor dem Europäischen Gerichtshof.
  • Ziel sei es, die 3 Länder doch noch dazu zu bringen, sich an der 2015 beschlossenen Umverteilung von Flüchtlingen aus Griechenland und Italien zu beteiligen, erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag in Brüssel.

Vizekommissionspräsident Frans Timmermans forderte zudem alle EU-Staaten auf, sich bis Juni kommenden Jahres auf eine Reform des europäischen Asylsystems zu verständigen. Diese soll dauerhaft regeln, wie künftig im Fall einer Flüchtlingskrise besonders stark betroffene Staaten entlastet werden.

  • Eine Lösung könnte nach Angaben von Timmermans darin bestehen, ein Konzept zu beschließen, das in schweren Krisensituationen eine Umverteilung inklusive Aufnahmepflicht vorsieht.
  • In weniger problematischen Situationen würde eine Umverteilung aufgrund freiwilliger Verpflichtungen der Mitgliedstaaten erfolgen, bei einem nur sehr geringen Zustrom gar keine.

Ein entsprechendes 3-Phasen-Modell hatte jüngst die estnische EU-Ratspräsidentschaft präsentiert.

„Ich begrüße die Vorschläge“, kommentierte Bundesinnenminister Thomas de Maizière am Donnerstag am Rande eines Treffens mit EU-Amtskollegen in Brüssel.

Das Prinzip, je mehr Flüchtlinge, desto mehr Solidarität, sei im Prinzip richtig. Das neue System würde eine weitreichende Abkehr von der bislang gültigen Dublin-Verordnung darstellen. Diese sieht vor, daß grundsätzlich jenes Land für das Asylverfahren zuständig ist, in dem ein Schutzsuchender das 1. Mal einen Asylantrag gestellt hat oder in dem er nachweislich EU-Boden betreten hat.

In der jüngsten Flüchtlingskrise hatte sich die Dublin-Verordnung allerdings als nicht praktikabel erwiesen, weil Länder wie Griechenland den Massenzustrom nicht stemmen konnten und Migranten weiter in andere EU-Länder wie Deutschland weiterziehen konnten.

  • Die EU-Staaten beschlossen damals per Mehrheitsentscheidung eine Umverteilung von bis zu 120.000 Flüchtlingen aus Ländern wie Syrien. Tschechien, Ungarn und Polen weigern sich allerdings bis heute, sich daran wie vorgesehen zu beteiligen – obwohl der EuGH die Rechtmäßigkeit der Entscheidung bestätigt hat.

„Ich habe viel versucht, die drei Mitgliedstaaten davon zu überzeugen (…), zumindest ein bisschen Solidarität zu zeigen“, sagte der für Migrationsfragen zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos zur nun beschlossenen Klage in Luxemburg.

Leider habe es bislang keine Bewegung gegeben. In die nächste Runde geht die Auseinandersetzung um die EU-Flüchtlingspolitik vermutlich Ende der kommenden Woche beim Dezember-Gipfel der Staats- und Regierungschefs. Sie wollen darüber beraten, wie Kompromisse bei den strittigen Fragen aussehen könnten.

Der neue tschechische Ministerpräsident Andrej Babis zeigte beispielsweise keine Bereitschaft zum Einlenken.

Er wolle die EU-Kommission überzeugen, ihre Klage gegen sein Land zurückzuziehen, sagte der 63-Jährige der Agentur CTK. Die Quoten seien Unsinn und würden nur extremistischen Parteien in Europa zu stärkerer Popularität verhelfen, kritisierte der Gründer der liberal-populistischen ANO-Partei. Die Entscheidung der EU-Kommission, den Klageweg zu beschreiten, und das Timing ihrer Bekanntgabe kurz vor dem EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember seien „höchst unglücklich“.

Wladimir Putin eröffnet den Westfeldzug von Kaliningrad auf Berlin! PengShui mit Kim Un Jong

Wladimir Putin eröffnet den Westfeldzug von Kaliningrad auf Berlin! PengShui mit Kim Un Jong

Wladimir Putin eröffnet den Westfeldzug von Kaliningrad auf Berlin! PengShui mit Kim Un Jong

Wladimir Putin eröffnet den Westfeldzug von Kaliningrad auf Berlin! PengShui mit Kim Un Jong

Staatliche Börse für Wohnraumbewirtschaftung

Der Direktor der Staatlichen Börse für Wohnraumbewirtschaftung

Dr. David Frink. Der Direktor der Staatlichen Börse für Wohnraumbewirtschaftung

Wegen der Übelstände im Bereich der Vermietung und der damit verbundenen Vermittlung durch Makler ist sofort eine Staatliche Börse für Wohnraumbewirtschaftung einzurichten.

  • Leerstand von Wohnraum ist mit 1.000€ Konventionalstrafe zu belegen je Monat.
  • Der freie Wohnraum muß auf der Staatlichen Börse für Wohnraumbewirtschaftung angeboten werden.
  • Jeder Quadratmeter Wohnfläche kostet 500€ am Tag (einschließlich Samstage, Sonntage und Feiertage) an der Börse
  • Die Erlöse sind für Wohncontainer zweckgebunden auszugeben durch die Staatliche Börse für Wohnraumbewirtschaftung

Die entsprechenden Verwaltungen sind verpflichtet, unter Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen die Kaution zu garantieren als auch die pünktliche Zahlung des Mietzinses.

Die Vermieter müssen jeden Mieter akzeptieren, der den gesetzlichen Vorschriften entspricht.

Bei Übertretung der Vorschriften wird das komplette Eigentum der Vermieter entschädigungslos enteignet.

Makler sind auch zugelassen. Gegen Sachkundenachweise. Das garantierte Honorar zahlt die Börse.

Haftbefehle vollstreckt. Nach Brandanschlag auf polnisches Auto in Nauen sitzt der NPD-Stadtverordnete Maik Schneider jetzt in U-Haft anstatt im gut bezahlten Job im Stadtrat Nauen

Haftbefehle vollstreckt. Nach Brandanschlag auf polnisches Auto in Nauen sitzt der NPD-Stadtverordnete Maik Schneider jetzt in U-Haft anstatt im gut bezahlten Job im Stadtrat Nauen

Haftbefehle vollstreckt. Nach Brandanschlag auf polnisches Auto in Nauen sitzt der NPD-Stadtverordnete Maik Schneider jetzt in U-Haft anstatt im gut bezahlten Job im Stadtrat Nauen

Nach einem fremdenfeindlichen Brandanschlag auf ein polnisches Auto in Nauen wurden 2 Haftbefehle vollstreckt: darunter der Nauener NPD-Stadtverordnete Maik Schneider – er sitzt jetzt in U-Haft.

Maik Schneider hatte den Pkw eines polnischen Staatsbürgers aus fremdenfeindlichen Motiven angezündet.

Das Auto stand damals auf dem Parkplatz vor einem Mehrfamilienhaus in Nauen. Die Spurensicherung ergab, daß der Brand mit Brandbeschleuniger verursacht worden war.

Die Ermittler prüfen derzeit, ob es Verknüpfungen zu anderen rechtsextremistischen Straftaten in der Stadt gibt:

  • Erst vor 2 Wochen wurde ein Brandanschlag auf das Auto von 2 kommunalen Linke-Politikern verübt.
  • Im August 2015 brannte eine geplante Flüchtlingsunterkunft in der Stadt völlig aus,
  • immer wieder wurde das Nauener Linke-Büro angegriffen.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hatte nach Vorliegen der Ermittlungsergebnisse Haftbefehle gegen die 3 dringend Tatverdächtigen beantragt. Die Amtsgerichte Nauen und Potsdam erließen diese Haftbefehle, welche am heutigen Dienstag gegen den 29jährigen Maik Schneider und eine 22jährige vollstreckt werden konnten. Gleichzeitig wurden die Wohnungen und andere Aufenthaltsorte der Beschuldigten nach weiteren Beweismitteln durchsucht. Ein 28jähriger Tatverdächtiger konnte nicht angetroffen werden. Nach ihm laufen jetzt die Fahndungsmaßnahmen.

Bei den insgesamt 6 Durchsuchungen in Nauen, Potsdam und Schönwalde-Glien wurden umfangreiche Beweismittel – unter anderem Laptops, Handys, Datenträger, Videokameras und schriftliche Unterlagen – beschlagnahmt. Diese müssen nun ausgewertet werden, hieß es von den Ermittlungsbehörden. Weiterhin stellten die Fahnder mehrere Tonträger mit rechtsextremistischem Liedgut sicher. Bei den Beschuldigten wurden auch geringe Mengen drogenähnlicher Substanzen sowie mehrere Tausend Euro Bargeld gefunden. Die beiden Verhafteten wurden noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt.

Schneider meldete im Land Brandenburg zahlreiche Anti-Asyl-Demonstrationen an, neben der NPD war er auch bei den parteilosen Neonazis der „Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland“ aktiv.

Staatsanwaltschaft Gera: NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt am Mord am Judenknaben Bernd Beckmann (9) beteiligt gewesen

Staatsanwaltschaft Gera: NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt am Mord am Judenknaben Bernd Beckmann (9) beteiligt gewesenStaatsanwaltschaft Gera: NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt am Mord am Judenknaben Bernd Beckmann (9) beteiligt gewesen

Die Staatsanwaltschaft Gera untersucht, ob der spätere NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt am Mord an einem Neunjährigen im Juli 1993 beteiligt gewesen sein könnte. Das Verbrechen ist bis heute nicht aufgeklärt.

Am 6. Juli 1993, vor fast 21 Jahren, verschwand der 9 Jahre alte jüdische Schüler Bernd Beckmann aus Jena.

12 Tage später wurde seine Leiche in einem Gebüsch am Ufer der Saale gefunden.

  • Bis heute ist ungeklärt, wer das Kind ermordet hat.
  • Seit wenigen Monaten wird in dem Fall wieder ermittelt.
  • Die Staatsanwaltschaft Gera verfolgt eine alte Spur neu.

Die Spur zum ermordeten Judenknaben Bernd Beckmann (9) führt zu dem NSU-Mörder Uwe Böhnhardt und zu dem Helfer des “Nationalsozialistischen Untergrunds”, Enrico T.

Anlaß des neuen Verfahrens seien “verbesserte Möglichkeiten, Spuren auszuwerten”, sagt Staatsanwalt Jens Wörmann aus Gera.

Was er damit meint, will er nicht verraten; die Details zählten nämlich zum Fahndungserfolg als Täterwissen. 

Als Geheimnis hüten die Ermittler auch die Umstände des Todes von Bernd Beckmann, ebenso die Frage, ob der Junge sexuell mißbraucht worden war.

Das Bundeskriminalamt sei bereits in dem Fall eingeschaltet. Ins Rollen brachten die zahlreichen Vernehmungen zu den Verbrechen des “Nationalsozialistischen Untergrunds”.

Wenige Monate nach dem Auffliegen des NSU-Trios und des Todes von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten die Fahnder einen Aussteiger aus der Jenaer Szene ausfindig gemacht.

Dieser Mann behauptete: Enrico T. “steht auf kleine Kinder”. (…) Gemeinsam mit Uwe Böhnhardt sei er damals häufig zusammen auf der Saale herumgefahren, sagte T. Dann sei die Freundschaft zu ihm aber zerbrochen.

  • Als er von den Morden des NSU-Trios gelesen habe, habe er vermutet, Uwe Böhnhardt könne Bernd Beckmann ermordet und versucht haben, ihm die Tat in die Schuhe zu schieben.

Uwe Böhnhardt und T. gehörten Anfang und Mitte der 90er Jahre derselben Jugendbande in Jena an. Beide galten als hoch kriminell.

  • Böhnhardt wurde im Februar 1993 – damals selbst erst 15 Jahre alt – wegen mehrerer Diebstähle und Körperverletzung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.
  • Im Juni 1993, wenige Wochen vor dem Verschwinden Bernd Beckmanns, kam er frei.

Als Geheimnis hüten die Ermittler auch die Umstände des Todes von Bernd Beckmann, ebenso die Frage, ob der Junge sexuell mißbraucht worden war.

Zugunglück bei Düsseldorf – fast 50 Verletzte bei Zusammenprall

Bei einem Zugunglück auf offener Strecke bei Neuss sind Dutzende Menschen verletzt worden. Ein Regionalzug war am Dienstagabend in Meerbusch auf einen Güterzug geprallt und zum Teil entgleist

Bei einem Zugunglück auf offener Strecke bei Neuss sind Dutzende Menschen verletzt worden. Ein Regionalzug war am Dienstagabend in Meerbusch auf einen Güterzug geprallt und zum Teil entgleist

Bei einem Zugunglück auf offener Strecke bei Neuss sind Dutzende Menschen verletzt worden.

  • Ein Regionalzug war am Dienstagabend in Meerbusch auf einen Güterzug geprallt und zum Teil entgleist.

3 Menschen erlitten schwere Verletzungen, insgesamt wurden 47 verletzt.

Der Zug der Regional-Express-Linie 7 von Köln nach Krefeld war auf einen stehenden Güterzug von DB Cargo aufgefahren, der auf dem Weg von Dillingen nach Rotterdam war.

155 Menschen befanden sich im Zug. Bei dem Unglück verkeilte sich der vordere Wagen des Personenzugs stärker, die weiteren Waggons entgleisten oder standen weitgehend unbeschädigt auf den Schienen.

„Wir haben großes Glück gehabt“, sagte Marcel Winter, der Sprecher des RE 7-Betreibers National Express Rail GmbH. „Es hätte deutlich schlimmer ausgehen können.“

Der Lokführer hatte eine Vollbremsung eingeleitet. Bei dem Aufprall war der Mann in seiner Fahrerkabine verletzt worden, er konnte gerettet werden. 

  • Die Waggons des Güterzugs waren mit Schüttgut beladen gewesen.
  • Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr in Meerbusch-Osterath.

Fahrgäste sprachen von einem „großen Knall“ und einer Vollbremsung.

Die Feuerwehr war mit mehr als 200 Einsatzkräften an der Unfallstelle.

  • Zunächst hatte eine abgerissene Oberleitung Probleme bei der Rettung der Menschen im Zug bereitet.
  • Experten sicherten den unter Strom stehenden Zug.
  • National Express strich zunächst alle Fahrten auf der Strecke und richtete zwischen Neuss und Krefeld einen Busersatzverkehr ein.

Das Unternehmen (Birmingham/Großbritannien) betreibt Busse und Bahnen in Großbritannien, den USA, Kanada, Australien, Spanien, Portugal, Deutschland und Marokko.

Auf zwei deutschen Verbindungen – dem RE 7 (Rhein-Münsterland-Express) sowie dem RB 48 (Rhein-Wupper-Bahn) – befördert es 20 Millionen Fahrgäste pro Jahr.

  • Damit ist es das einzige private Unternehmen im Schienenpersonennahverkehr in Nordrhein-Westfalen.
  • Von 2019 an werden außerdem drei Linien des Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Betrieb genommen.
  1. Das Unglück weckt Erinnerungen an einen Zusammenstoß im bayerischen Bad Aibling. Im Februar 2016 waren dabei 2 Nahverkehrszüge zusammengestoßen. 12 Menschen starben, 89 Insassen wurden verletzt – einige von ihnen lebensgefährlich.
  2. Im August 2014 rammte ein Güterzug in Mannheim einen Eurocity mit 250 Passagieren – 2 Waggons stürzten um, 35 Menschen wurden verletzt.
  3. Das schwerste Zugunglück in Deutschland der vergangenen Jahrzehnte ereignete sich im Juni 1998 in Enschede: 101 Menschen starben, als mehrere Waggons eines ICE bei Tempo 200 nach einem Bruch des Radreifens gegen eine Brücke prallten.
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