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Separatisten rufen eigenen Staat „Kleinrußland“ (Malorossia) aus

Ein Bild von Alexander Sachartschenko, das vor zwei Jahren aufgenommen wurde

Ein Bild von Alexander Sachartschenko, das vor zwei Jahren aufgenommen wurde. Er ist Präsident der selbstproklamierten Donezker Volksrepublik

Eine Reaktion der prowestlichen Führung in Kiew lag zunächst nicht vor.

Der russische Außenpolitiker Leonid Kalaschnikow kritisierte, der Vorschlag widerspreche dem Friedensplan für den Donbass.

Der russische Außenpolitiker Leonid Kalaschnikow

Die Separatisten müßten vorsichtig sein, sagte er der Agentur Interfax.

Rußland unterstützt die Separatisten

Teile der Region um Luhansk und Donezk stehen seit April 2014 unter Kontrolle der von Moskau unterstützten Aufständischen.

Anfänglich wollten diese einen Staat „Neurußland“ aus großen Gebieten des Südens und Ostens der Ukraine schaffen. Mehrfach erklärten sie den Anschluß an Rußland zum Ziel – nach dem Vorbild der im Februar 2014 zu Rußland zurückgekehrten Halbinsel Krim. Der Kreml erteilte dem jedoch bisher eine Absage.

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Die Einbindung der Gebiete in den ukrainischen Staatsverband ist hingegen Teil des international vermittelten Minsker Friedensplans, dessen Umsetzung nicht voran kommt. Die Gebiete hatten sich nach dem gewaltsamen Sturz der gewählten ukrainischen Regierung im Streit um die EU-Assoziierung des Landes von Kiew losgesagt. An den nachfolgenden Wahlen in der Ukraine nahmen die Gebiete nicht teil.

Die Volksrepublik Donezk, die während des Ukraine-Krieges ausgerufen wurde, stellt seit März 2016 eigene Pässe aus.

  • Seit Februar 2017 werden diese von Rußland anerkannt, ebenso die Dokumente der Republik Luhansk.
  • Scharfe Kritik daran kam von der Bundesregierung. Rußland soll die Volksrepubliken bei der Finanzierung unterstützen.
Die Donezker und die Luhansker Volksrepublik sollen gemeinsam den neuen Staat bilden

Die Separatisten in der Ostukraine haben einen eigenen Staat ausgerufen. „Kleinrußland“ soll der Zusammenschluß der Volksrepublik Donezk und Luhansk ab sofort heißen.

Die Separatisten in der Ostukraine haben einen eigenen Staat ausgerufen. „Kleinrußland“ (Malorossia) soll der Zusammenschluß der Volksrepublik Donezk und Luhansk ab sofort heißen.

 

Rußland hatte zuvor die Volksrepubliken anerkannt.

Prorussische Separatisten während einer Militärübung (Archivbild)

Prorussische Separatisten während einer Militärübung

Die prorussischen Separatisten im Kriegsgebiet Ostukraine haben einseitig einen neuen Staat „Kleinrußland“ (Malorossia) ausgerufen.

„Wir gehen davon aus, daß die Donezker Volksrepublik und die Luhansker Volksrepublik gemeinsam die einzigen Territorien der Ukraine sind, die Krim nicht mitgerechnet, in denen eine gesetzliche Regierung gewahrt wurde“, sagte der Separatistenführer Alexander Sachartschenko am Dienstag in Donezk.

Zudem solle für drei Jahre der Ausnahmezustand in den von Kiew abtrünnigen Gebieten ausgerufen werden. Dies sieht ein Verbot von Parteien vor.

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US-Regierung will die Sanktionen gegen Moskau aufrecht erhalten, „bis Rußland die Kontrolle über die Halbinsel an die Ukraine zurückgegeben hat“.

Fighting On The Frontline At Avdiivka

Ukrainische Soldaten und Panzer in Awdiiwka an der Front in der Ukraine. Viele Bewohner der Stadt haben wegen der Kämpfe keinen Strom, kein Wasser und keine Heizung.

Ein Truppentransporter in Awdiiwka am Montag

US-Regierung will die Sanktionen gegen Moskau aufrecht erhalten, „bis Rußland die Kontrolle über die Halbinsel an die Ukraine zurückgegeben hat“.

Das Industriegebiet von Awdiiwka

Die Kämpfe konzentrieren sich auf das Industriegebiet von Awdiiwka

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Weißes Haus nimmt Stellung zu Telefonat Trumps mit Putin

US-Präsident Donald Trump telefoniert erstmals seit seinem Amtsantritt mit dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin, 28. Januar 2017

Weißes Haus nimmt Stellung zu Telefonat Trumps mit Putin

Das Weiße Haus hat das Telefongespräch Donald Trumps mit Wladimir Putin als einen wichtigen Schritt für die Beziehungen zwischen den USA und Rußland gewürdigt.

Trump hatte am Samstag erstmals seit seinem Amtsantritt als US-Präsident mit seinem russischen Amtskollegen telefoniert.

„Dieser positive Anruf war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, die einer Wiederherstellung bedürfen“, teilte das Presseamt des Weißen Hauses mit.

„Präsident Trump und Präsident Putin hoffen, daß beide Staaten nach diesem Telefonat zügig mit dem Kampf gegen den Terrorismus und mit weiteren für beide Seiten wichtigen Fragen beginnen können.“

Trump soll Aufhebungs-Dekret für Rußland-Sanktionen schon parat haben

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Die amerikanisch-russischen Beziehungen sind so schlecht wie seit dem Ende des Kalten Kriegs nicht mehr

Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow

Putin könnte Trump erst in einigen Monaten treffen

  • Donald Trump hat bessere Beziehungen zu Rußland angekündigt.
  • Doch zu einem Treffen des neuen US-Präsidenten mit Wladimir Putin wird es wohl so bald nicht kommen, sagte dessen Sprecher.
  • Und warnte vor zu viel Überschwang.

Donald Trump: „Win-Win is for Pussies!“

Der russische Präsident Wladimir Putin ist offenbar grundsätzlich bereit, seinen neuen Kollegen in den USA, Donald Trump, zu treffen.

Die Vorbereitungen würden aber einige Zeit dauern, sagte Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow dem britischen Sender BBC.

„Das wird nicht in den kommenden Wochen sein. Lassen Sie uns das Beste hoffen – dass das Treffen in den kommenden Monaten passieren wird.“

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Schnee bis nach Mittel- und Süditalien: Eine Katze läuft zwischen den mit Schnee bedeckten Trümmern der eingestürzten Häuser in Amatrice. (5. Januar 2017)

Schnee bis nach Mittel- und Süditalien: Eine Katze läuft zwischen den mit Schnee bedeckten Trümmern der eingestürzten Häuser in Amatrice. (5. Januar 2017)

Der Winter hat Europa fest im Griff. Die Kälte hat bereits mehrere Todesopfer gefordert: In Polen sind in den letzten zwei Tagen nach aktuellen Kenntnissen zehn Menschen erfroren. Auch in der Ukraine sind vier Personen der Kälte zum Opfer gefallen.

An der bulgarisch-türkischen Grenzen haben Anwohner in einem Waldgebiet derweil die Leichen zweier erfrorener Iraker gefunden – offensichtlich Flüchtlinge.

Eisbrocken an den Ufern des Balaton-Sees in der Nähe von Balatonberény in Ungarn. (7. Januar 2017)

Der Winter behindert auch den Personen- und Güterverkehr: In der türkischen Millionenmetropole Istanbul mußten seit Freitag wegen der heftigen Schneestürme am Flughafen Atatürk derweil Hunderte Flüge gestrichen werden. Der Bosporus – eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt – wurde am Samstagmorgen für den Schiffsverkehr gesperrt. Auch in Serbien türmte der Wind den Schnee am Freitag bis zu zwei Meter hoch. Selbst in Neapel schneite es.

Auf den griechischen Inseln hat es Schnee: Ein Kind spielt mit der weißen Pracht in einen Flüchtlingscamp auf Lesbos.

Polen erleidet «den tragischsten Tag dieses Winters»

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Der Fall Nemzow „Der Krieg ist zu uns gekommen“

Boris Nemzow: Er war einer der prominentesten Kritiker von Wladimir Putin.

Boris Nemzow: Er war einer der prominentesten Kritiker von Wladimir Putin.

Der Tod von Boris Nemzow schockiert Rußlands Opposition.

Sie vermuten die Drahtzieher des Anschlags im Umfeld des Kreml.

Denn die russische Staatspropaganda habe Gegner von Wladimir Putin für vogelfrei erklärt.

Der Leichnam von Nemzow wird weggetragen. Der 55-Jährige wurde durch vier...

Der Leichnam von Nemzow wird weggetragen. Der 55-Jährige wurde durch vier Schüsse in den Rücken getötet.

Noch in der Nacht eilten sie an den Tatort, die politischen Mitstreiter von Boris Nemzow. Viele von ihnen waren in den langen Jahren in der Gegnerschaft zu Wladimir Putin auch enge Freunde geworden. Michail Kassjanow, ehemaliger Premierminister, rang um Fassung. Ilja Jaschin, ein Straßenkämpfer Anfang 30, wischte sich mit der Hand die Tränen aus dem Gesicht. Weiterlesen …

Zur Lage an der Ostfront, die zugleich die Westfront ist – Ostukraine

Flagge der selbsternannten Volksrepublik Donezk

Zur Lage an der Ostfront, die zugleich die Westfront ist – Ostukraine

Ostukraine: Donezk und Lugansk steuern auf „Primaries“ zu

  • Während sich Kiew immer noch weigert, den politischen Teil der Minsker Friedensvereinbarungen umzusetzen, der  Kommunalwahlen „in einzelnen Teilen der Gebiete Donezk und Lugansk“ vorsieht,
  • bemühen sich die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk selbst um die Macht, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Dienstag.

Ein erster Schritt in diese Richtung sollen die baldigen Vorwahlen werden. Anders als die Ukraine, die endgültig auf das Mehrheitswahlsystem verzichtet hat, werden in den beiden Volksrepubliken gerade unabhängige parteilose Kandidaten an der Wahl teilnehmen.

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Wem gehört die abtrünnige Ukraine?

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Zum Jahreswechsel soll der Freihandel zwischen der abtrünnigen Ukraine und der EU beginnen.

Das wird den Konflikt zwischen Rußland und dem Westen um die Hegemonie in der Region der Ukraine weiter anheizen…

Was geduldige Verhandler der Europäischen Union mit der Ukraine zustande gebracht haben, ist ein Freihandelsabkommen der besonderen Art. Es soll ab 1. Januar 2016 in Kraft treten – ungeachtet russischer Einwände und Drohungen.

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Die Ukraine steht vor dem Staatsbankrott: Rußland-Kredite gestoppt

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Rußland-Kredite gestoppt: Ukraine steht vor Staatsbankrott

Die krisengeschüttelte Ukraine hat die Rückzahlung von Krediten an Rußland gestoppt – und damit faktisch ihren Staatsbankrott erklärt. Die Begründung dafür dürfte Moskau ebenso wenig erfreuen. Unklar ist, ob Kiew die Kredite nicht zurückzahlen will – oder nicht mehr kann.

Jedenfalls verkündete Regierungschef Arseni Jazenjuk in Kiew: „Vom heutigen Tage an werden die Rückzahlungen der Schulden in einer Gesamthöhe von 3,582 Milliarden US-Dollar (um die 3,3 Milliarden Euro) eingestellt“.

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Sanktionen gegen Rußland: „Die deutsche Wirtschaft leidet“

Der Rubel rollt nicht mehr für Nazideutschland. Dank Merkel. NAZI SALEIKUM!

Die deutsche Wirtschaft erwartet im Jahr 2016 kein Wachstum im Handel mit dem von EU-Sanktionen betroffenen Rußland.

„Der Markt kommt erst 2017 wieder richtig in Schwung“, sagte der Präsident der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, Rainer Seele in Berlin. „Die deutsche Wirtschaft leidet in Rußland, und sie leidet sehr deutlich.“

Nach einer Prognose des Deutsche Industrie- und Handelskammertages dürften sich die Exporte in das lange Zeit boomende und jetzt in einer schweren Rezession steckende Schwellenland in diesem Jahr auf gut 20 Milliarden Euro summieren.

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