Die jüdische Verschwörung zur Erlangung der Weltherrschaft ist eine Lüge der Nazis. Wirklich?

Die jüdische Verschwörung zur Erlangung der Weltherrschaft ist eine Lüge der Nazis. Wirklich?

Die jüdische Verschwörung zur Erlangung der Weltherrschaft ist eine Lüge der Nazis. Wirklich?

Stellen wir die Protokolle neben das Pentateuch, dann paßt die Aussage der Judenschaft, das Buch The Protocols of the Educated Elders of Zion sei eine Fälschung, sehr gut zum Titel des Buches des Großen Reformators Dr. Martin Luther Über die Juden und ihre Lügen aus dem Jahre 1548 zusammen.

Während die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) im bombastischen Werbefilm für die Lutherstadt Wittenberg (wo der König von Deutschland für Furore sorgte mit seiner genial gestrickten Abzocke ahnungsloser Reichsbürger) im letzten Jahr trommelte und Werbeflächen der Deutschen Reichsbahn anmietete, um „die Räder für den Sieg rollen zu lassen“, die zuvor die Juden in das andere Gelobte Land gebracht haben: nach Auschwitz-Birkenau, verschweigt die Religionsmafia einiges. Zudem nutzte sie ihre Monopolstellung in Deutschland, um den Calvinismus tot zu Schweigen, als ob dieser gar nicht existiert. Diese Art der Lügen ist typisch für alle Menschen der Region. Doch der Calvinismus wohnt direkt nebenan. Im Vereinigten Königreich der Niederlande, in der Niederlande, in der wichtigsten Provinz: Holland. 

Dort allerdings ist die Gereformeerde Kerk eine Elitegesellschaft. Gereformeerd kann man nicht so ohne weiteres durch Entschluß werden, sondern nur durch eine Art Hospitation. In der Anwartschaft muß wie bei den Freimaurerlogen bewiesen werden, daß man ein tadelloses Leben führt. 

Die EKD betätigt sich als Sandmännchen, das ahnungslosen „Protestanten“ Sand in die Augen streut über das Antisemitismus-Programm von Dr. Martin Luther, der in Wirklichkeit das Parteiprogramm der NSDAP schrieb. 

Luthers wirklicher Auftrag bestand darin, daß Yiddish zur Weltsprache zu vervollständigen, also die völlig volksfremde Generalsprache Doitch in Doitchland einzuführen. Das hatte bereits Walther von der Vogelweide einige Jahrhunderte zuvor versucht – damals wurde er noch verlacht und verspottet. Das schreibt jedenfalls der Frankfurter Historiker und Jude Johannes Fried in der Propyläen Weltgeschichte zur Entstehung des Deutschen Reichs.

15 Der HERR wird von dir thun alle Kranckheit / vnd wird keine böse Seuche der Egypter dir aufflegen / die du erfaren hast / vnd wird sie allen deinen Hessern aufflegen.

16 Du wirst alle Völcker fressen / die der HERR dein Gott dir geben wird / Du solt jr nicht schonen / vnd jren Göttern nicht dienen / denn das würde dir ein Strick sein. Exo. 23.; Leui. 26.; Deut. 28. (Josua 23.13)

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1545_letzte_hand/5_mose/7/#1

Die Kataloge moderner Antiquariate erzählen mitunter Geschichten von hohen Ansprüchen, gewandelten Zeiten und ermattetem Aufgeben.

  • Seit kurzem wird die „Propyläen Geschichte Deutschlands“ in diesen kalkulierten Auffangstellungen des Buchhandels feilgeboten, neun Bände mit roten Lederrücken, einzeln oder im Paket für knapp vierhundert Euro, einem 1/3 des alten Ladenpreises. Das Reihenwerk reicht zurück in die frühen 80er Jahre, als es um Deutungshoheiten und Museumsprojekte ging und als deutsche Geschichte in repräsentativer Darbietung Antworten auf die diffusen Fragen nach Identität, geschichtlicher Kontinuität und dem „deutschen Sonderweg“ versprach. Trotz oder gerade wegen des hohen Anspruches – jeder Autor sollte eine neuartige Gesamtinterpretation des behandelten Zeitraumes und zugleich neue Forschungsergebnisse in allgemeinverständlicher Form vorstellen – gelang der Start nicht so recht.
  • Wolf Jobst Siedler traf mit seinem ein Jahr früher gestarteten Konkurrenzunternehmen „Die Deutschen und ihre Nation“ den Nerv der Zeit besser, obwohl seine Autoren das im Reihentitel Versprochene nur gemäßigt einzulösen gewillt waren. Doch sie legten binnen fünf Jahren vier Bände über die Zeit vom Wiener Kongreß bis zum Ende des Deutschen Reiches vor, mithin über Kernepochen des öffentlichen Interesses an Geschichte, wobei die Bücher von Michael Stürmer und Hagen Schulze zudem durch pointierte Thesen Aufsehen erregten. Propyläen schaffte in nur vier Jahren ebenso viele Bände über die Jahrhunderte von den Saliern bis zum Hubertusburger Frieden, die freilich in erster Linie Fachkollegen begeisterten. Dem sprichwörtlichen Zahnarzt und dem Studienrat, auf die Golo Mann und Alfred Heuß um 1960 die über alle Maßen erfolgreiche „Propyläen Weltgeschichte“ ausgerichtet hatten, blieben die anspruchsvollen, sozial- und verfassungsgeschichtlich ausgerichteten Synthesen mit Titeln wie „Von offener Verfassung zu gestalteter Verdichtung“ weitgehend verschlossen. Dann war auch bereits der Anfangsschwung erschöpft. Während es dem Verleger Siedler gelang, seine inzwischen um „Das Reich und die Deutschen“ auf insgesamt zwölf Bände erweiterte Reihe 1991 abzuschließen und vor kurzem durch eine magistrale Analyse der Epoche von 1945 bis zur staatlichen Einheit zu ergänzen, drehte sich bei Propyläen das Autorenkarussell, leider kaum je so zum Vorteil der Reihe wie beim brillanten ersten Band „Der Weg in die Geschichte“ von Johannes Fried (F.A.Z. vom 28. September 1994). So mußte eine Lücke zwischen 1763 und 1850 mit der Übersetzung eines Buches von James Sheehan gefüllt werden (F.A.Z. vom 2. März 1995), das am Ende brutal trunkiert und so ausgerechnet seiner spannenden These beraubt wurde, daß die Geschichte der Deutschländer nach der Revolution von 1848 keineswegs auf die kleindeutsche Reichsgründung zulief. Zur Tragikomödie geriet schließlich ausgerechnet das Ringen um die beiden abschließenden Bände über die Zeit des Nationalsozialismus und das geteilte Deutschland. Seitdem der Verlag das ohne Wissen des Reihenherausgebers von einem neuen Lektor bestellte und bei Erscheinen heftig angegriffene, dabei über weite Strecken durchaus seriöse Werk aus der Feder eines jungnationalen Publizisten über die NS-Zeit zurückgezogen und eingestampft hatte, ruht der See. Auch von der Nachkriegsgeschichte ist keine Rede mehr. Der Weg ins Moderne Antiquariat scheint nun anzudeuten, daß die Vollendung des Gesamtwerkes aufgegeben ist. Ein geschätztes Kind des Hauses war es kaum; allein so ist zu erklären, daß nicht von allen Bänden preiswertere Sonderausgaben herauskamen, diese aber gleich in vier verschiedenen Formaten. Sollte es also künftig überhaupt keine Propyläen-Reihenwerke mehr geben? Eine moderne Universalgeschichte und eine Geschichte Europas zwischen Handbuch und Essay sind eigentlich dringend erwünscht.

Schlagwörter: , , , , , , , ,

%d Bloggern gefällt das: