Marx lesen und verstehen – Provokation pur zur Krönung der Chasarentochter Merkel? Jürgen Neffe „Marx. Der Unvollendete“

Jürgen Neffe

Jürgen Neffe „Marx. Der Unvollendete“

Vor 150 Jahren erschien „Das Kapital“ von Karl Marx, gedruckt in der Leipziger Druckerei Otto Wigand. Passend zum Jubiläum ist eine neue Biographie des Philosophen und Begründers des Kommunismus erschienen.

Karl Marx (*5. Mai 1818 in Trier; †14. März 1883 in London) war ein deutscher Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der Religion. Zusammen mit Friedrich Engels wurde er zum einflußreichsten Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus. Bis heute werden seine Theorien kontrovers diskutiert.

Hand aufs Herz – wer hat Marx schon im Original gelesen?

Selbst in der DDR wohl nur die Nomenklatur, also die Elite der Partei. Dieses neue, auch als Hörbuch verfügbare Buch 📙 liefert viele Neuigkeiten, die selbst der autodidaktische Geschichtsforscher so jedenfalls nicht sämtlich verfügbar bekäme.

Marx auf diesen Artikel zu beschränken, diese Idee selbst ist in sich beschränkt. Dennoch lassen sich Schlaglichter setzen, die den vorgefaßten Blick gerade der Generationen des 20. Jahrhundert vom Marxismus befreien – eher das Verdienst Neffe.

Im 1. Beitrag befassen wir uns hier und heute mit den geschichtlichen Rahmenbedingungen im 20. Jahrhundert, wenn als Skizzenbuch. Sonst gerieten wir zu gänzlich anderen Fragestellungen, die gleichwohl Beachtung verdienen. Das Thema hier ist Marx, und darauf richtet sich der Brennpunkt. Diese Rahmenbedingungen bestimmten das Dasein derer, die in diesem Zusammenhang in der Nachkriegszeit aufgewachsen sind. 

Die Mißverständnisse von Marx resultieren aus seiner Vereinnahmung als „persönlich haftender Gesellschafter“ zur Transformation der Monarchen in Kaiserreich Rußland und dem Kaiserreich China. 

In unserer Reihe geht es nicht darum, Marx über den Klee 🍀 zu loben, sondern einerseits Spreu vom Weizen zu separieren, dann nachzudenken, was Marx getan hat, wie sein biographischer Werdegang verlief – und ob er sich etwa einen Vermögensvorteil durch sein Denken und Werk verschafft hat wie etwa Schalk-Golodkowski in der DDR. 

Sie trägt den Titel Marx. Der Unvollendete und geschrieben hat sie Jürgen Neffe. Die Veröffentlichung paßt nicht nur zum runden Jubiläum des Marx-Wälzers, der kapitalismuskritische Marx.

  • Der Unvollendete polititische Philosoph feiert im Mai 2018 seinen 200. Geburtstag.
  • Hinzu kommt, daß Marx seit einer Weile eine Renaissance zu erleben, Stichwort „Kapitalismuskritik“.

Es scheint also ein guter Zeitpunkt für eine neue Sicht auf Karl Marx zu sein. Dies sieht auch Neffe so, 30 Jahre nach dem Mauerfall sieht er es an der Zeit, daß eine andere Generation „Wirken und Wirkung“ des Philosophen betrachtet.

Für ihn stellen sich viele Sichten von Marx noch heute interessant und manchmal auch ganz anders dar.

  • So folgte Marx 1848 nicht etwa dem Mythos gewordenen „Ruf der Revolution“ nach Paris.
  • Er war eher ein Schreibtischrevolutionär, kein Barrikadenkämpfer.

Soweit der Text einer Rezension.

Wie war die Situation plötzlich nach 1989? Das rufen wir uns als erstes in Erinnerung. 

Nach dem kontrollierten Zusammenbruch der Sowjetunion, sowie des damit vertraglich verknüpften Warschauer Paktes (Warschauer Vertragsstaatengemeinschaft) blieben jedoch weitere marxistisch-lenistische, zumindest marxistische Staaten bestehen, darunter die (kommunistische) Volksrepublik China 🇨🇳 inklusive nach Rückgabe der B’nai B’rith-Kronkolonie nach 99 Jahren Pacht von China mit nun der neuen Sonderstellung Hongkong🇭🇰, und besonders prominent Nordkorea🇰🇵 – unter Kim III erst richtig auf modernem Kurs.

Historischer Exkurs zu Hongkong: In Hongkong🇭🇰 erwarb der aus Indien 🇮🇳 emigrierte Sassoon 🕎 🕍 💣 zusammen mit einem Vorfahren Roosevelts (als Präsident der USA) im Opiumkrieg mit dem Opiumhandel ein beträchtliches Vermögen).

Sassoon (von Śāśōn = „Freude“) ist der Name einer berühmten Kaufmannsfamilie. Die Sassoons können ihre Ursprünge als ibn Schoschonbis ins maurische Spanien des Spätmittelalters zurückführen.

  • Infolge der Vertreibung der Juden aus Spanien durch die katholischen Machthaber flohen sie im 16. Jahrhundert nach Bagdad.
  • Dort lebte die Familie gut 200 Jahre weitgehend unbehelligt, ehe es zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter osmanischer Herrschaft auch dort zu Pogromen kam.
  • 1833 floh David Sassoon mit seiner Familie zunächst nach Persien, kurz darauf schließlich nach Bombay.
  • Dort gründete David das Handelshaus David Sassoon Co., dessen Eigentümer bald zu einer erfolgreichen und angesehenen Kaufmannsfamilie aufstiegen.

Nach der Öffnung Chinas für den ausländischen Handel durch den Vertrag von Nanking im Jahre 1842 wurde die Familie auch dort aktiv und brachte es, nicht zuletzt durch Opiumhandel, zu großem Reichtum.

Maßgeblich am Aufstieg waren neben David Sassoon insbesondere seine beiden ältesten Söhne Albert Abdullah Sassoon und Elias Sassoon beteiligt.

Fassen wir zusammen: zwar sind die kommunistisch verfaßten Gesellschaftsordnungen weiterhin am Tisch der internationalen Völkergemeinschaft, doch das hat die Sprengkraft verloren. 

Die wahre Zäsur bleibt der formale Wandel in Europa und Asien mit dem Wegfall der Führungsmacht der bis dato größten Territorialunion als Zusammenschluß des größten Landes der Erde (Sowjetrußland mit Sowjetrepubliken) mit den Staaten „hinter dem Eisernen Vorgang.

Mit dem zur höchsten Spannung aufgebauten Kalten Krieg ⚔ und dem Ost-West-Konflikt infolge der Londoner Sechsmächtekonferenz, die unter gewolltem Ausschluß der Sowjetunion als Treffen der Dreimächte (Westallliierte), und als verlängerte Achse oder Werkbank Frankreichs unter Einschluß der Benelux-Staaten in London stattfand und dann Generalissimus Stalin zur Berlin Blockade zwang,

  • entstand im formalen Namen von Marx das Schreckensszenario par excellence:
  • die Rote Gefahr aus Moskau,
  • die Gelbe Gefahr aus Peking – womöglich im Zangengriff, um dem christlichen Abendland den Garaus zu bereiten.

Am stärksten noch wurde der Konflikt im gespaltenen Deutschland, dem Geburtsland von Karl Heinrich Marx (geboren in Trier) wahrgenommen. Nämlich in der guten Ordnung der BRD GmbH und der bösen Welt des marxistischen Kommunismus‘.

Neffe führt aus, daß Marx am wenigsten Marxist gewesen ist, und sich nie mit den anderen -ismen wie Leninismus, Stalinismus, Maoismus, Ceaușescu einverstanden erklärt hätte.

Mit der „Wiedervereinigung“ der nur unter verschiedenen Besatzungsmächten getrennten Besatzungszonen verblaßte dann die Angst, „der Iwan kommt“ und dann kommen wir alle in den Kommunismus und nach Sibirien – bloß die Russophobie blieb bis heute, geschürt von den USA 🇺🇸 bis zum Wechsel durch die neue Politik Trumps. Damit war auch das Thema ☭ Kommunismus plötzlich aus den Medien verschwunden. Und der Marxismus gleich mit.

Kein Wunder, schließlich mußte das neue deutsche Fräuleinwunder Angela Merkel aus der kommunistischen DDR installiert werden. DummDeutsch™ war reif für das Judenvotzenschiff mit erweiterter Holocaust-Doktrin.

Österreich bekam 1945 den analogen Aufbau verpaßt, und trotz Londoner Sechsmächtekonferenz und Erster Berlin Krise – siehe auch Zweite Berlin Krise blieb sowohl die Alliierte Kommandatur im 1. WIENER BEZIRK als interalliierte Stadtregierung für Wien intakt bis zum 15.5.1955, als auch die Besatzungszonen in Österreich 🇦🇹 immer vereinigt blieben. Und zwar bis zum Ende des Besatzungsstatutes anläßlich des „Staatsvertrages“, zu dessen Unterzeichnung die Delegation der Doitchen unter Leitung des Juden und späteren Bundeskanzlers von Ösiland Bruno Kreisky 🕎 🕍 💣 🔪 💊 💉 🎰 nach Moskau flog, um im Kreml dem Rechtsnachfolger von Generalissimus Josef Stalin die Ehre zu erbieten.

Bruno Kreisky wurde als zweitältester Sohn einer wohlhabenden assimilierten jüdischen Familie in Wien, 5. Bezirk (Margareten), Schönbrunner Straße 122, geboren. Sein Vater Max Kreisky (1876–1944) war Generaldirektor der Österreichischen Wollindustrie AG und Textil AG, Zensor der Österreichischen Nationalbank, Mitglied des Zentralvereins der kaufmännischen Angestellten und in der Emigration (ab 1942) Leiter einer Textilfabrik in Schweden. Seine Mutter war Irene Kreisky, geborene Felix (1885–1969), aus einer aus Znaim, Mähren, stammenden Familie von Lebensmittelproduzenten; die Marke Felix besteht bis heute. Die Verwandten seiner Mutter dienten politischen Gegnern später dazu, Bruno Kreisky persönlichen Reichtum zu unterstellen.

Damit haben wir uns nochmals in geraffter Darstellung befaßt mit dem ideologischem Zeitalter im Bereich des durch den

  • völkerrechtlich korrekten Beitritt des Sudetenlandes und
  • dem Anschluß Österreichs mit erfolgter Volksabstimmung  vergrößerten Deutschen Reich

als formale Vertragsstaatenorganisation zunächst des Bundes der Fürsten, wie sie im Versailler Vertrag von 1871 bezeichnet wurden „unter dem Präsidium, das den Namen Deutscher Kaiser trägt“ laut Artikel 11 der Bismarckschen Reichsverfassung, das nach dem Staatsstreich von 1918 durch die zuerst in der Presse abgedruckten Abdankung von Kaiser Wilhelm II. in die Weimarer Republik unter dem Versailler Schanddiktat umgewandelt wurde.

Die Reparationen an die sogenannten Siegermächte waren der helle Wahnsinn; wir erinnern uns an die Hungerblockade im Ersten Weltkrieg, und die schier endlose Not, die dann folgerichtig in die Hyperinflation der Reichsmark einmündete. Interessant in diesem Zusammenhang ist das Pogrom im Berliner Scheunenviertel am Rosenthaler Platz in der Reichshauptstadt Groß-Berlin am 5. November 1923.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: