Österreichs Außenminister Sebastian Kurz kritisiert Recep Tayyip Erdogan für die Wahlhilfe zur rechtsradikalen Alternative zu Deutschland! 

Schützenhilfe für Deutschland gegen Recep Tayyip Erdogan: Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz springt Sigmar Gabriel und Angela Merkel im Streit mit der Türkei wegen der Einmischung in den laufenden Wahlkampf zur Seite und kritisiert den türkischen Präsidenten scharf.

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hat die Einmischung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in den deutschen Wahlkampf und in die inneren Angelegenheiten von EU-Ländern scharf kritisiert.

„Die ständige Einmischung Erdogans in innere Angelegenheiten anderer Staaten – so etwas findet ja nicht nur in Deutschland statt – lehne ich ganz klar ab“, sagte Österreichs Chefdiplomat der Welt am Sonntag.

  • Erdogan versuche, die „türkeistämmigen Communities“ zu instrumentalisieren, insbesondere in Deutschland und Österreich.
  • Er polarisiere und trage Konflikte aus der Türkei in die EU hinein.

Kurz: „Würden Einmischung keinesfalls akzeptieren“Sollten Erdogan oder seine Minister bei den anstehenden Nationalratswahlen in Österreich im Oktober Ähnliches planen,

„so möchte ich schon jetzt festhalten, daß wir diese Einmischung keinesfalls akzeptieren würden“, sagte der Politiker der konservativen ÖVP.

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland sowie anderer EU-Staaten sind sehr angespannt. Erdogan hatte am Freitag türkischstämmige Wähler in Deutschland aufgefordert, bei der Bundestagswahl nicht CDU, SPD oder Grüne zu wählen, da diese „alle Feinde der Türkei“ seien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel(CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz verbaten sich daraufhin jede Einmischung der Türkei in den Bundestagswahlkampf.

Trotz der deutlichen Kritik wiederholte Erdogan den Aufruf am Samstag.

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