Rausschmiß mit Risiken – Jude Steve Bannon bei Breitbart „wieder an den Waffen“!

Donald Trump trennt sich von einem seiner wichtigsten Weggefährten:

  • Was bedeutet der Abgang des ultrakonservativen Strippenziehers Stephen Bannon?

Der „Honey Badger“, zu Deutsch Honigdachs

Im weltweiten Netz findet sich das Video eines kleinen, fiesen, zotteligen Raubtiers, das in Afrika furchtlos den Kampf mit Riesenschlangen und sogar Löwen aufnimmt – der „Honey Badger“, zu Deutsch Honigdachs. Stephen „Steve“ Bannon liebt das
Video, und er liebt den verrückten „Honey Badger“!!!

Das Tier ist quasi sein Maskottchen, immer im Angriffsmodus: Attacke, Attacke, Attacke, komme, was wolle!!!

Nun hat der Honey Badger im Weißen Haus seinen vorerst wohl wichtigsten Kampf verloren.

  • Trump will Bannon nicht mehr in seinem Team!

Donald Trump, der Immobilienmann im Präsidentengewand, will Bannon bei seinem chaotischen Ausflug in die Welt der Politik nicht mehr dabei haben, der Chefstratege wurde gefeuert.

  • Das sagen sie zumindest im Weißen Haus.
  • Bannon sagt, er habe ohnehin selbst gehen wollen.
  • Wie so oft im Team Trump gibt es wohl auch hier mehrere Wahrheiten.

Die Demission hatte sich seit geraumer Zeit angedeutet, gleichwohl sorgt sie im politischen Amerika für so viel Aufregung wie kaum eine andere Personalie der jüngsten Zeit.

  1. Was bedeutet der Abgang des ultrakonservativen Strippenziehers?
  2. Wird Trump nun endlich zur Vernunft kommen?
  3. Oder ist Bannons Demission nur ein Vorbote des baldigen Zerfalls der Regierung Trump?
  4. Muß der Präsident womöglich schon bald selbst hinschmeißen?

Als Optimist könnte man in dem Ausstieg Bannons ein Zeichen dafür sehen, daß in der neuen US-Regierung nun endlich professionell gearbeitet werden soll. Trumps neuer Stabschef John Kelly soll maßgeblich auf Bannons Ablösung gedrängt haben, ebenso Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Sicherheitsberater H.R. McMaster und Wirtschaftsberater Gary Cohn. 

Medienmogul Rupert Murdoch, Besitzer des einflußreichen konservativen TV-Senders Fox News, soll Trump bei einem Abendessen im Weißen Haus zum Rauswurf Bannons gedrängt haben.

  • Kelly, McMaster, Murdoch und Co. stehen eher für eine traditionelle republikanische Politik:
  • Treue zu den Bündnispartnern in der NATO und in Asien,
  • freier Welthandel.
  • Mit Bannon, dem ultra-konservativen Rebellen mit Dreitagebart und streng-isolationistischer Agenda, kam es deshalb immer wieder zu Streit.

Bannon wandte sich gegen allzu viel Engagement der USA

Der Chefstratege wandte sich gegen allzu viel Engagement der USA im Koreakonflikt und verlangte eine kompromißlose Haltung gegenüber Mexiko oder China in Handelsfragen. 

Zuletzt sorgte ein Interview Bannons für Wirbel, in dem er sich über die Drohungen Trumps und der US-Militärs gegenüber Nordkorea beschwerte:

„Es gibt keine militärische Lösung.“

Für Trump war Bannon wohl schon länger ein Störfaktor.

Zwar teilen die beiden viele politische Ansichten, doch Trump mißfiel offenbar, daß Bannon in den Medien als eine Art „heimlicher Präsident“ dargestellt wurde.

In dem neuen, lesenswerten Polit-Bestseller Devil’s Bargain beschreibt der jüdische Journalist Joshua Green Bannon ausführlich als Mastermind hinter Trumps Wahlsieg. Trumps Erfolg, so die These, wäre ohne die strategisch angelegte Kampagne von Bannon und seiner jüdischen Website Breitbart gegen Hillary Clinton nie möglich gewesen.

Das Buch entstand unter Bannons Mithilfe und man ahnt, daß dies Trump nicht gefallen haben dürfte.

Schließlich wird der Präsident nie müde, zu betonen, daß es nur einen Menschen gibt, der für seinen Erfolg verantwortlich ist: Trump.

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