Wie viele Schamlippen hat eine Frau?

„Das Sommerhaus der Stars“:

„Wer einmal leckt, der weiß, wie’s schmeckt!“

  • Wie viele Schamlippen hat eine Frau?
  • Was ist eine Menopause?
  • Und wie bequemlichkeitsverblödet sind die Sommerhäusler?

Während Trashfans feiern, ist die Stimmung vor Ort im Keller. Der Grund dafür hat nur entfernt mit Rosetten zu tun.

„Wie nennt man die pigmentierte Fläche rund um die Brustwarze?“,

fragt Yvonne, Freundin von NDW-Spaßgarant Markus bei einer der zu absolvierenden Feelgood-Prüfungen. Obwohl in Markus‘ Oberstübchen gerade nur eine Taschenlampe brennt – sein Kopf steckt nämlich in einem Kasten mit höllisch tränentreibenden Zwiebeln, hat der Nena-Ansänger die einzig wahre, absolut richtige Antwort parat: „Rosette!“ – und damit auf in eine neue Runde Sommerhaus-Wahnsinn.

Nachdem die Semmelrogges das Feld räumen mußten, herrschen in der portugiesischen Ferienbutze Sodom und Gomorra. Jeder schnauzt über jeden…

… der eine, weil nicht richtig geputzt wird, der andere, weil alles nur noch „egozentrisch, blöd und debil ist“…

Es ist so plemplem, daß Manni-Frauchen Jana fast pausenlos heult. Problem: Sie hat die Wäsche bei 60 Grad und nicht bei 90 °C gewaschen.

Wäscheexpertin Helena Sedaris stört das sehr:

  • die ganzen Krankheiten, also vor allem intim und so, frau weiß ja nicht, was da so kreucht und fleucht – in den Schlüppis der Sofalümmler.

Semmelrogge, das alte Schlitzohr, hat seine alte Buxe gar nicht erst eingepackt und sie – na hoppla – glatt unterm Kopfkissen vergessen.

Feinste siegelsche Küchenpsychologie

„Das Niveau haben wir die Toilette runtergespült“, beschwert sich Diplom-Küchenpsychologin, Frau Dr. Siegel…

… die sich vor allem mit Höllena mächtig gewaltig gut versteht.

Daß Ennesto, der endgeile Hecht, die Fürstin ständig von der Seite belatschert, geht der Bommelmützenliebhaberin gehörig gegen den Strich.

„Aus meiner Sicht bist du in Ennesto verliebt. Aber wenn ich merke, daß ein Mann eine Frau jeden Tag beleidigt …“

Doch Helena, das gewiefte Menschlein, durchschaut die siegelsche Taktik: „Sie spielt, sie spielt strategisch.“
Die fürstliche Liebe leidet tatsächlich unter Macho-Montes Allüren.

Der meint nämlich, von seinem streitsüchtigen Grasdackel einfach so die Schnauze voll haben zu dürfen. Grund für das aktuelle Zerwürfnis:

Möchtegernbumser

Helena hat den Möchtegernbumser im „Zwiebelspiel“ nicht ausreichend unterstützt.

Dabei konnte Ennesto die Fragen, die sie ihm stellte, überhaupt nicht verstehen:

„Meine beiden Ohren waren zu, ich konnte nicht atmen.“

Außerdem muß ein Mann, der wie ein Dessert heißt, ja nun wirklich nicht wissen, wie viele Schamlippen eine Frau hat:

„Ich hatte immer keine Zeit zu gucken.“

Als Helena ihm vorwirft, „nicht alles gegeben“ zu haben, kontert der Parvenü:

„Genieße deine Zeit, wo du mich hier jeden Tag anmachen kannst, es könnte deine letzte sein! In meinen Augen, ganz ehrlich: Du brauchst Hilfe!“

Apropos Hilfe: Die benötigt Jana, die nicht nur im Haus, sondern auch beim „Frauenspiel“ nur mäßig klarkommt. Ausstaffiert wie eine „fettleibige Aerobic-Gruppe aus den Achtzigern“ sollen die Damen ihre Schwammkostüme in Wassertopf A tränken und in Bassin B auswringen, während ihre Kerle die Schwammsause live vor der Glotze mitverfolgen.

Während Jana und ihre Kontrahentinnen sich abquälen, blökt Ennesto: „Wenn unsere Mädels jetzt nicht feucht sind, weiß ich auch nicht.“

Brasilian Waxing, Overknees und Menopause

  • Sexualität ist nach wie vor ein großes Thema.
  • Aber doch bitte nicht bei den „Männerspielen“!

„Wer einmal leckt, der weiß, wie’s schmeckt!“

Schrotti-Hubert mokiert sich lautstark, daß nur „Frauenfragen“ und „keine schwulen Fragen“ gestellt werden. Brasilian Waxing, Overknees, Zyklus, Menopause … hallo?

Für den Lover gleich ein Grund mehr, seine Liebe zu „seiner Dame“ Matthias in schönster Bildsprache zum Ausdruck zu bringen: „Wer einmal leckt, der weiß, wie’s schmeckt!“

Das wird sich auch die phantasmagorisch große Schmeißfliege gedacht haben, die sich auf Janas verletztes Schienbein gesetzt und sich an der fies abgeschrammelten Fleischwunde gelabt hat. Komplikation: Jetzt nesselt sie – die gemeine Wunde! Und dann dazu noch die ganzen Bakterien! Höchste Eisenbahn für den Notarzt. Der empfiehlt den Ludolfs kurzerhand, die Geige einzupacken und schienbeingeplagt woanders die Wunden zu lecken.

Für die lovely Ludolf-Crowd ein Schlag ins Gesicht! Es herrscht derbste Fassungslosigkeit. Tränen fließen. Ist das Leben ohne Manni und sein süßes „Stinkerchen“ überhaupt noch lebenswert? Alle sind wie erstarrt, der Abschied fühlt sich an, als würden die Ludolfs noch auf der Türschwelle das Zeitliche segnen:

„Es waren so herzliche Menschen. So herzliche Menschen waren das! Die Herzlichsten überhaupt!“

Mit der Sozialkompetenz einer Filzlaus

Herzlosmensch Ennesto versteht nicht, warum man wegen eines Abschiedes ein solches Faß aufmacht:

„Wie die alle heulen – das sind Schauspieler! Ich kann diese Heuchelei nicht mehr ertragen!“

Zuspruch von Pflaumenaugust Aurelio

„Hey, ich bin kein Schauspieler, ich bin ein Mann, der Emotionen zeigen kann“, verteidigt sich Hundertwattbirne Schwanz und erntet Zuspruch von Pflaumenaugust Aurelio.

Mit der Sozialkompetenz einer Filzlaus gibt Monte schließlich klein bei:

„Okay, komm wieder runter!“

Die Stimmung ist im Keller, es herrscht – juchhu – Grüppchenbildung! Während „Italian Stallion“ Aurelio trotz Parcours-Gewinn „nur ein Hahn ist, der auf ’nem Misthaufen steht und kräht“, geht die siegelsche Psychoanalyse der Patientin Höllena weiter:

„Du bist für mich nicht authentisch!“

Darauf die Frau, die mit dem Wahnsinn Fange spielt:

„Ich habe für jeden Menschen Sympathie, aber ich bin kein Arschkriecher!“

Hätten sich die Ludolfs nicht freiwillig verkrümelt, wären Helena und Ennesto (den manche Mitbewohner übrigens so aussprechen, daß man ständig „UNESCO“ versteht) rausgeflogen.

So hat die „schwarze Braut“ noch eine Chance, diese zerhauenen Tage süffig wegzufeiern und den Harmoniefaktor anständig nach unten zu drehen:

„Ich bin noch drin, ich freu mich sehr. Viel Spaß mit mir!“

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