Exklave Ceuta: 100 Migranten überrennen spanischen Grenzzaun

Die Freude ist groß bei denjenigen, die es geschafft haben in die spanische Exklave Ceuta und damit ein bißchen ins ersehnte Europa, so wohl zumindest die Hoffnung.

Dutzende Flüchtlinge aus Afrika drangen am Montag dort ein. Einem Augenzeugen zufolge stürmte eine Gruppe von über 100 Menschen einen Grenzposten im Zaun, sie überraschten damit offenbar die Sicherheitskräfte auf der spanischen und auf der marokkanischen Seite.

Das Rote Kreuz teilte mit, vor Ort knapp 190 Personen betreut zu haben, 4 Flüchtlinge seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

  • Die Grenze zu den beiden spanischen Exklaven Ceuta und Melilla wird von einem meterhohen, mit Stacheldraht versehenen Zaun gesichert.
  • Afrikanische Migranten versuchen immer wieder, ihn zu überwinden und damit auf EU-Territorium zu gelangen.
  • Die vermeintlich Erfolgreichen unter ihnen werden dann entweder in ihre Heimatländer abgeschoben oder auf das spanische Festland gebracht.
  • Viele versuchen, von dort aus andere EU-Staaten zu erreichen.
  • Erst vergangene Woche hatten rund 70 Menschen den Grenzzaun um Ceuta überwunden.
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