Archive | 5. August 2017

USA bringen schärfste UN-Resolution gegen Nordkorea ein

Die USA wollen Nordkorea in einer UN-Resolution mit den bislang schärfsten Sanktionen belegen und das Land im Atomkonflikt wirtschaftlich noch stärker unter Druck setzen.

  • Ziel des von den USA eingebrachten Antrags sei es, die Exporterlöse des international weithin isolierten Landes um mindestens 1/3 zu kürzen, berichtete die New York Times am Samstag.
  • Geplant sind der Zeitung zufolge Ausfuhrverbote auf Kohle, Eisen, Eisenerz, Blei, Bleierz und Meeresfrüchte.

Das höchste UN-Gremium wollte am Samstagnachmittag (Ortszeit/ 21.00 Uhr MESZ) über den Entwurf abstimmen. Es wäre die 8. UN-Resolution im Zusammenhang mit Nordkoreas Atom- und Raketentests seit dem Jahr 2006.

Wirkung gezeigt hat bisher keine von ihnen – das kommunistisch regierte Land setzt seine Tests und sein Atomprogramm trotz aller Warnungen und Verstöße gegen bestehende UN-Resolutionen fort.

  • Die am Freitag vergangener Woche abgefeuerte Interkontinentalrakete könnte nach Angaben von Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un das Festland der USA erreichen.
  • Nach Berechnungen von Raketenexperten hätte die Rakete vom Typ Hwasong-14 theoretisch eine Reichweite von 10.000 Kilometern.
  • Sie könnte demnach US-Städte wie Los Angeles, Denver oder Chicago treffen.

Die neuen Strafmaßnahmen seien wochenlang mit China und Rußland beraten worden, berichtete die Fach-Website Security Council Report. Rußland habe sich dabei besorgt gezeigt, den Entwurf in sehr kurzer Zeit prüfen zu müssen und sich nicht ausreichend mit Moskau abstimmen zu können. Beide Großmächte können mit ihrem Veto eine Entscheidung des Sicherheitsrates verhindern.

  • Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hatte noch am vergangenen Sonntag eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates abgelehnt, solange Nordkorea keine Konsequenzen durch die internationale Gemeinschaft befürchten müsse.
  • Nordkorea habe bereits straflos gegen zahlreiche UN-Resolutionen verstoßen.
  • Eine weitere Resolution sei schlimmer als nichts, weil sie nur die Botschaft an Nordkoreas „Diktator“ Kim Jong Un sende, daß die internationale Gemeinschaft nicht willens sei, ihn ernsthaft herauszufordern.

Laut New York Times hatten die USA noch drastischere Schritte gefordert, konnten sich damit nicht durchsetzen.

US-Botschafterin Haley habe darauf gedrängt, Nordkoreas Zugang zu Geld- und Ölquellen im Ausland ganz zu kappen.

Bislang durfte Nordkorea Kohle, Eisen und Eisenerz zur Sicherung seiner Existenzgrundlage exportieren, die Ausfuhr von Kohle wurde beschränkt. Schon jetzt dürften die nordkoreanischen Einnahmen durch Kohleexporte für 2017 nur noch rund 400 Millionen Dollar (340 Mio Euro) betragen, schätzt das US-Energieministerium. Vor der von den UN verhängten Obergrenze lagen die Exporte vergangenes Jahr noch bei rund 1,2 Milliarden Dollar (1 Mrd Euro).

Sie machten rund 40 % der Exporteinnahmen aus.

  • Seit Februar nimmt China beispielsweise keine Kohlelieferungen mehr aus Nordkorea an.

Zuletzt hatte der UN-Sicherheitsrat die Strafmaßnahmen gegen Pjöngjang Anfang Juni ausgeweitet. Seit 2006 verhängte der Rat Handelssanktionen und Sperren auf die Einfuhr von Technik für den Bau ballistischer Raketen. Ein Verkaufsverbot für Waffen, Flugzeug- und Raketentreibstoff sowie für Gegenstände, die dem Militär zugutekommen könnten, wurde verhängt; jede Fracht mit Ziel oder Herkunft Nordkorea wird seitdem untersucht.

Die ASEAN-Staaten forderten Nordkorea auf, Selbstbeherrschung zu üben und die umstrittenen Raketentests sofort einzustellen. Die Außenminister der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (ASEAN) äußerten am Samstag bei einem Treffen in Manila außerdem „ernste Bedenken“ angesichts wachsender Spannungen in der Region. Nordkorea solle bestehende UN-Resolutionen befolgen, hieß es.

2 Atomwaffenversuche und zahlreiche Raketentests durch Nordkorea seit dem vergangenen Jahr seien eine ernsthafte Bedrohung für Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region und weltweit, erklärten die Außenminister der 10 ASEAN-Staaten. Zu dem Forum gehören neben den 10 ASEAN-Ländern unter anderem China, Australien, die EU, die USA, Rußland und Indien.

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Nibelungen-Festspiele: Der Orientexpress macht ein letztes Mal halt in Worms

Im vergangenen Jahr verbreitete sich während der Nibelungen-Premiere vor dem Wormser Dom flüsternd die Nachricht vom Putschversuch in der Türkei. Diesmal schwelgte ein jungtürkischer Polizeichef erdoganmäßig in Wegsperr- und Vernichtungsfantasien.

Journalisten, Rechtsanwälte, Diplomaten – alle werde er in den Kerker sperren, schreit der lila gewandete Wicht (Oscar Ortega Sanchez) und läßt die bunte Reisegesellschaft des Orientexpresses, die sich auf den Weg von Istanbul nach Basra in Persien macht, in Reih und Glied antreten. Es ist ihm nicht geheuer, was da im Zug vor sich geht. Er wittert eine Verschwörung. Und er liegt damit gar nicht falsch.

Albert Ostermaier, der mit dem am Freitagabend uraufgeführten Stück „Glut. Siegfried von Arabien“ seine Wormser Nibelungen-Trilogie abschließt und als Hausautor der Festspiele ausscheidet – ihm folgt dem Vernehmen nach Feridun Zaimoglu –, hat den Ball, den ihm die Politik voriges Jahr zuspielte, aufgenommen.

Er verbindet den urdeutschen Sagenstoff um Siegfried und Kriemhild, Brünhild, Hagen und Etzel mit deutscher Geschichte im Ersten Weltkrieg, deren Nachhall bis in die Gegenwart des islamistischen Terrors und der Flüchtlingsströme aus dem Nahen Osten zu hören ist.

Den Wormser Dom, der wie immer die imposante Kulisse für das Spektakel abgibt, darf man sich diesmal also als Hagia Sophia vorstellen, zu deren Füßen das orientalische Leben tobt.

Zwei Waggons der Bagdadbahn stehen zur Abfahrt bereit. Wir schreiben das Jahr 1915.

Im Waggon der 1. Klasse versammeln sich zwielichtige Agenten aller Kriegsparteien: der englische Major Hawk (Waldemar Kobus), der französische Waffenhändler Rimbaud (David Bennent), der russische Prinz Igor Bopoha (Ismail Deniz), vor allem der deutsche Hauptmann Klein (Heio von Stetten), Hauptfigur der abenteuerlichen Geschichte, und in seinem Schlepptau die Doppelagentin Lady Adler zu Stahl (Valerie Koch), die inbrünstig mit ihrer Kamera verbunden ist und nicht von ungefähr an Leni Riefenstahl erinnert.

Der 2. Klasse-Waggon wird von einer wilden Truppe aus Schauspielern, Gauklern und Sängern namens „Notung“ okkupiert, die unter dem Kommando des deutschen Leutnants Stern (Till Wonka) steht. Offiziell proben sie ein Nibelungenstück, tatsächlich handelt es sich bei den Kreativen um eine schlagkräftige Truppe, die Anschläge auf die britisch kontrollierten Ölquellen in Persien ausführen und gleichzeitig Schiiten und Sunniten vereinen und zum Dschihad gegen die Entente, also die Kriegsgegner Deutschlands im Westen, aufstacheln soll.

So abenteuerlich das klingt, es hat einen harten historischen Kern.

Den Hauptmann Klein gab es ebenso wie den Leutnant Stern. Es handelt sich um historische Figuren, die tatsächlich mitten im Ersten Weltkrieg in geheimer Mission und in unterschiedlicher Tarnung mit einer Expeditionstruppe im Orient unterwegs waren, um dort gegen die Briten zu wirken.

Das ist nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Der deutsche Kaiser Wilhelm II., der als Wilhelm al-Almani nach Mekka gepilgert war, verstand sich als Schutzpatron des Islam.

  • Er war es, der in Berlin die erste Großmoschee in Deutschland bauen ließ.
  • Die Aussage, daß der Islam zum Deutschen Reich gehöre, wäre ihm wohl nicht gänzlich abwegig vorgekommen, auch wenn er nicht in Kategorien gesellschaftlicher und kultureller Integration, sondern in denen der Macht- und Geopolitik dachte.

Die nibelungenmäßige Formatierung dieses spannenden historischen Stoffes gelingt Ostermaier durch die Figuren des Scheichs Omar (Mehmet Kurtulus) und seiner Frau, der deutschen Gräfin Falke (Denenesch Zoudé), die unschwer als Etzel und Kriemhild zu erkennen sind. Zu ihnen bricht die Nibelungentruppe von Istanbul aus auf, denn der Scheich ist der mächtigste Mann in Persien und eine politische Schlüsselfigur.

Es fehlt die Rampensau

Er läßt seine möglichen Bündnispartner antanzen und wägt seine Interessen ab. Gräfin Falke/Kriemhild hat ihr eigenes Drehbuch, und das kennt nur ein Wort: Rache.

Ihr Mann Siegfried war nämlich als Spion denunziert und von den Deutschen hingerichtet worden, unter Beteiligung Kleins, der deswegen Hagen ist.

Über den Ausgang der Geschichte im Lager des Scheichs kann es also keinen Zweifel geben. Im Theater regiert die Sage die historischen Fakten und erzeugt ihre eigene Wahrheit. Dank Ostermaiers Autorengeschick sind beide Ebenen so gut miteinander verwoben, daß man kaum störende Nähte wahrnimmt. In der Textform läuft das Stück rund.

Auf der Bühne tut es das nicht durchgängig. Regisseur Nuran David Calis zieht zwar wieder alle Register einschließlich Video Close-up. Und er kann sich auch wieder auf hinreißende Bühnenmusiker stützen, mit denen die orientalisch verfremdeten Wagner-Gesangseinlagen zu Glanzlichtern werden. Es gelingt ihm doch nicht immer, Ordnung und Spannung in dem figurenreichen Geschehen aufrechtzuerhalten.

Der Inszenierung fehlt etwas, das für Freilichttheater entscheidend ist. Ihr fehlt eine Rampensau, die das Drama immer wieder über die Bühnenkante ins Publikum wuchtet.

Heio von Stetten als Hauptmann von Klein die Zentralfigur, füllt die Rampensau-Rolle nicht. Das liegt nicht nur daran, daß der körperlich und seelisch verwundete deutsche Offizier kein Strahlemann sein kann und als Figur eher spröde und sperrig angelegt ist.

Diese Figur stellt von Stetten dann noch so hölzern und desinteressiert auf die Bretter, daß jedes Leben aus ihr entweicht.

In der Mitte des Stücks gähnt also ein Loch.

Drumherum gibt es manches schauspielerische Glanzstück – David Bennent brilliert in einem hinreißenden Monolog –, das hilft alles nicht darüber hinweg, daß der Hauptmann ein Ausfall ist. Andere Rollen bleiben ebenfalls unter ihren Möglichkeiten. Warum versteckt man den britischen Major unter einer Lordrichter-Perücke und hinter einem Rauschebart, die alle mimische Anstrengung zunichtemachen?

Solche Rasputin-Anmutung vermißt man dagegen bei dem russischen Prinzen, der zwar, wie es sich gehört, permanent besoffen, aber sonst ziemlich schmächtig ist.

Erst nach der Pause sprang der Funke zum Publikum über, das sich am Schluß, nachdem das Drama in die in Worms vertrauten Nibelungen-Bahnen eingebogen war, dankbar und in Vorfreude auf ein nächtliches Büffet von den Plätzen erhob.

Albert Ostermaier hat mit „Gemetzel“, „Gold“ und „Glut“ für die Wormser Festspiele den Nibelungenstoff in ganz unterschiedlicher Weise aktualisiert, er hat ihn aus- und neu geschrieben, immer im Vertrauen darauf, daß die alte Sage als archetypisches Erzählmuster unzerstörbar sei. Es ist gut, daß das mit der Trilogie einen formalen Abschluß gefunden hat, bevor es zur Masche wird.

Nun muß es einen Neuansatz geben. Nico Hofmann hat seinen Intendantenvertrag gerade bis 2022 verlängert. Das verspricht Kontinuität bei den Nibelungenfestspielen, die es durchaus einmal vertragen können, daß es nicht in jedem Jahr auf Kriemhilds Rache hinausläuft.

Neue Studie: Höllische Hitze, Unwetter, Tote – wir sind Opfer des Extremwetters

Im kalifornsichen Death Vally, dem „Tal des Todes“, wurde im Juli ein Hitzerekord aufgestellt: Durchschnittlich lagen die Temperaturen bei 41,9 Grad Celsius. So heiß war es noch nie zuvor. Auch in Europa ist es so warm wie nie: Kroatien stöhnt über eine lange Hitzewelle. Am Freitag wurden 42 Grad gemessen. In vielen Ländern purzelten die Hitzerekorde reihenweise. In Kroatien erreichte der Stromverbrauch wegen der vielen Klimaanlagen im Hochbetrieb einen Allzeitrekord. „Kroatische Hölle“, titelte die Zeitung „Jutarnji list“ in Zagreb.

In Bosnien-Herzegowina riefen die Behören bereits den vierten Tag in Folge die rote Wetteralarmstufe aus – bei 42 Grad. Das ist so heiß, dass man Eier auf Straßenasphalt und Motorhauben von Autos brutzeln kann. In Albanien und Korsika kämpfen Feuerwehrleute und Löschflugzeuge gegen Waldbrände. Auch auf des Deutschen liebster Urlaubsinsel steigt das Thermometer nach Angaben der Meteorologen auf bis zu 39 Grad. Die Hitze sei „kaum auszuhalten“, klagte die „Mallorca Zeitung“. Ein Ende der Hitzewelle ist nicht in Sicht. In Italien rief das Gesundheitsministerium erneut für Städte die höchste Warnstufe aus: das gelte für Rom, Neapel, Venedig und Florenz. In der Region Kampanien bei Neapel liegen die gefühlten Temperaturen bei mehr als 50 Grad.

Hitze in Südeuropa, kalte, nasse Luft in Deutschland 

Forscher warnen währenddessen vor den Folgen von Hitzewellen. In einer Studie, die in der Zeitschrift „The Lance Planetary Health“ veröffentlicht wurde, gehen Wissenschaftler davon aus, dass Hitzewellen bis zum Ende des Jahrhunderts fünfzig Mal mehr Todesopfer fordern könnten als heute. Besonders zu leiden hätten die Europäer im Jahr 2100 – vor allem wegen der heißen Temperaturen. Sieht man sich diese derzeit an, könnte an der Prognose mehr als nur etwas dran sein. Würde die globale Erwärmung nicht stärker bekämpft, könnten bis Ende des Jahrhunderts jährlich „rund 350 Millionen Europäer schädlichen Klimaextremen“ ausgesetzt seien, schreiben die Forscher.

Wissenschaftler der Universität Seoul warnten indes, die Ergebnisse der Studie könnten „überbewertet“ werden. Schließlich sei der Mensch anpassungsfähig. Denkbar seien auch Fortschritte in der Medizintechnik, der Klimatisierung und der Wärmeisolierung von Häusern.

Und wie sieht es in Deutschland aus? Hier ist der Sommer auf „Sparflamme“. Zwar ist’s im Süden Deutschlands noch heiß, das ändert sich aber bereits am Samstag. Die Luft kühlt sich ab. Vor allem in den nördlichen und mittleren Landesteilen stellt sich eine „fiese Mischung aus vielen Wolken, wiederholt auftretenden Schauern, kurzen Gewittern und recht kühlen Temperaturen ein“, sagt Adrian Leyser von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Hinzu kommt als Folge länger anhaltenden Regens ein Temperatursturz von rund zehn Grad. Es bleibt unbeständig – während in anderen Teilen Europas eine schier unerträgliche Hitze herrscht.

Rußlands Präsident oben ohne auf Fischejagd

Rußlands Präsident angelt wieder:

Vier Jahre nach seinem Fischfangrekord hat Wladimir Putin noch einmal einen Kurzurlaub in Südsibirien gemacht.

Mit viel nackter Haut und stählernem Oberkörper gelang dem 64jährigen Kremlchef und Reintegrations-Fachmann („Krim kommt heim ins Reich!“) dieses Jahr jedoch kein dicker Fang.

Tausende Menschen bei CSD-Parade in Hamburg

Seit Mittag läuft die große Parade zum Christopher Street Day. 

24 Trucks haben sich von St. Georg aus in Bewegung gesetzt.

  • Die Organisatoren erwarten mehr als 15.000 Teilnehmer und 150.000 Zuschauer. 
  • Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle ziehen durch die Stadt, demonstrieren und feiern.
  • Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer ist dabei und auch die Senatoren Katharina Fegebank und Till Steffen (beide ) und Melanie Leonhard (SPD) wollten teilnehmen.
  • Sie alle demonstrieren für Geschlechtervielfalt und die Gleichstellung sexueller Minderheiten in der Gesellschaft.
  • Daß jetzt die „Ehe für alle“ komme, sei nicht das Ende aller Probleme, sagte Stefan Mielchen, der Vorstand von Hamburg Pride.

„Daß wir jetzt heiraten dürfen, heißt nicht, daß die Diskriminierung im Alltag, am Arbeitsplatz, oder an anderen Stellen in der Gesellschaft verschwunden wäre“, so Mielchen. „Es ist toll, daß wir etwas zu feiern haben. Wir haben Jahrzehnte dafür gekämpft, aber es bleibt noch viel zu tun“.

Russische Gäste bei Rathausbeflaggung

Das Motto in diesem Jahr lautet: „Kommt mit uns! Diskriminierung ist keine Alternative“. Diesmal nehmen auch Unternehmen wie die Otto Group und die Haspa an der  teil. 

Homosexuelle Jugendliche aus St. Petersburg sind zu Gast. 

„Die waren auch bei der Rathausbeflaggung auf dem Balkon mit dabei und haben große Augen gemacht, weil sie so etwas in ihrer Heimat nicht erleben können“, sagte Mielchen.

Regenbogenflagge am US-Konsulat und der Elbphilharmonie

Mielchen hatte am Freitagabend am US-Generalkonsulat an der Alster die Regenbogenflagge gehißt.

  • Wie US-Präsident Donald Trump die Aktion in Deutschland bewertet, wisse Mielchen nicht.
  • Aber daß die Fahne wehe, sei ein tolles Zeichen.
  • Bis zum Sonntag leuchtet auch die Elbphilharmonie nachts in den Regenbogenfarben und wird jeweils von 21 bis 5 Uhr bunt illuminiert.

Aktionswoche gegen Diskriminierung

Der CSD ist Teil der Hamburg Pride Week, die am vergangenen Sonnabend eröffnet wurde. Die große CSD-Parade hat um 12 Uhr in in der Langen Reihe/Ecke Schmilinskystraß in St. Georg begonnen und führt durch die Innenstadt. Es geht durch die Mönckebergstraße , die Spitalerstraße und über die Lombardsbrücke. Die Parade endet am Nachmittag beim großen Straßenfest am Jungfernstieg und auf dem Ballindamm.

  • Der HVV rät, mit U- und S-Bahnen in die City zu fahren und setzt verlängerte Züge ein.
  • Zudem fahren die meisten U-Bahnen bis 0.30 Uhr im 10-Minuten-Takt, die U3 sogar alle 5 Minuten.

Erinnerung an Proteste nach Razzia 1969 in New York

Der CSD steht weltweit für den Widerstand der Homosexuellen gegen Diskriminierung. Er wird jedes Jahr im Sommer mit Paraden, Demonstrationen und Festen gefeiert. Der CSD geht auf das Jahr 1969 zurück, als es nach einer Polizei-Razzia im New Yorker Bezirk Greenwich Village zu dreitägigen, massiven Protesten von Lesben, Schwulen, Transgender-Menschen und Bisexuellen kam. In Erinnerung daran gibt es seit 1980 auch in Hamburg die alljährliche Parade.

Vom Stonewall zum CSD – Politikparade seit 1980

1980 ist die Veranstaltung der Lesben und Schwulen in Hamburg noch politisch betonter als heutzutage – wie etwa mit einem Protest gegen den CSU-Politiker Franz-Josef Strauß, der 1970 in einem Zeitungsinterview sagte: 

„Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder.“

Das Stonewall Inn in der St. Christopher Street in New York: Hier kommt es 1969 zu Auseinandersetzungen zwischen Schwulen und der Polizei. Um daran zu erinnern, findet 1970 die erste CSD-Parade statt.

Beim ersten CSD in Hamburg kommt es zu einer Prügelei zwischen Polizei und Aktivisten. Heute ist das Verhältnis entspannt.

Erste Dragqueens sind mit Rollschuhen, Perücken und in Frauenkleidern unterwegs: Gunther Schmidt (l.) als eine der ersten Dragqueens überhaupt und Schwulenaktivist Corny Littmann (M.), später Theater-Macher und Präsident des FC St. Pauli.

1982 demonstrieren die Aktivisten für wärmere Zeiten, gegen Paragrafen, die Homosexualität bestrafen und für „Liebe ohne Grenzen.“

1992 wird die Hamburger Stonewall-Demonstration in Christopher Street Day Parade umbenannt.

Motto: „Das Wärmste am Norden“.

Weltreligionen werden beim CSD etwa 1995 auf die Schippe genommen.

  • Die katholische Kirche hat das ehemals strikte Kondomverbot mittlerweile eingeschränkt.

1996: Biker-Power auf dem CSD. Der Bewegung geht es darum darzustellen, wie vielfältig die Szene sein kann.

2003 kommt mit einer Erfolgsbotschaft daher: Politiker können öffentlich zu ihrer Sexualität stehen…

… wie Hamburgs damaliger Bürgermeister Ole von Beust, hier beim CSD 2009.

Die Botschaft der Bewegung ist in der Politik angekommen. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist 2011 dabei.

Nun soll die Bewegung auch im Profifußball der Männer ankommen. Deswegen hat die Veranstaltung 2011 eine sportliche Botschaft: Auch Fußball ist schwul.

Das Motto 2012: Die Hansestadt soll und kann stolz sein auf die von Schwulen und Lesben ausgehende Kultur.

Bis in die 80er Jahre gab es in Hamburg Rosa Listen. 

  • Darin wurden mutmaßlich homosexuelle Bürger registriert.
  • Eine Karriere als Lehrer mit einem solchen Eintrag damals – unmöglich.

Nicht nur die nationale Situation der Schwulen und Lesben bewegt 2014 die Hamburger Szene – auch die Weltpolitik.

Sie steht für den Hamburger CSD wie kaum eine andere: Dragqueen Olivia Jones.

2014 kämpfen 15.000 Teilnehmer für Toleranz und Respekt. An den Straßen stehen 150.000 Menschen, um den Umzug durch die Hamburger Innenstadt zu begleiten.

„Ein Verbrechen mit Folgen“: Konzert auf der Krim: Ukraine leitet Ermittlungen gegen Scooter ein

Wegen eines Auftritts der deutschen Technoband Scooter auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim haben die ukrainischen Behörden Ermittlungen eingeleitet. Deutschland werde gebeten, bei einer Befragung der Band Rechtshilfe zu leisten, berichtete die Agentur Unian unter Berufung auf die ukrainische Staatsanwaltschaft der Krim.

Scooter drohen demnach bis zu 8 Jahre Haft.

Die illegale Einreise auf die 2014 von Rußland „annektierte Krim“ sei ein Verbrechen mit schwerwiegenden rechtlichen Folgen, sagte der ukrainische Botschafter Andrej Melnyk. Er bestätigte, ein Strafverfahren sei eingeleitet worden. 

„Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine gravierende Straftat, die weltweit geahndet wird.“

1/3 Scooter doch illegal auf der Krim, trotz unserer Warnung! Schade. Die gute Laune werden wir H.P.Baxxter & Co. sehr bald verderben müssen pic.twitter.com/MPPxuMOyya— Andrij Melnyk (@MelnykAndrij) 4. August 2017

Ukraine: Scooter hat die Grenzen verletzt

  • Die Ukraine betrachtet Reisen auf die Krim über Rußland, wie die Band Scooter es getan hatte, als Verletzung ihrer Grenzen.
  • Zudem läßt sie Künstler nicht einreisen, die seit 2014 auf der Krim aufgetreten sind.
  • Beim Eurovision Song Contest in Kiew im Mai durfte deswegen die russischen Kandidatin Julia Samoilowa nicht einreisen.

2/3 In Causa Scooter wurde die UKR Staatsanwaltschaft eingeschaltet, das Strafverfahren wird für H.P.Baxxter schmerzhafte Folgen haben! pic.twitter.com/cXm2nMRPwe— Andrij Melnyk (@MelnykAndrij) 4. August 2017

Scooter war am Freitagabend als Headliner bei dem beliebten Musikfestival ZBFest in Balaklawa nahe der Marinestadt Sewastopol aufgetreten. Die Fans hätten die Band ausgelassen gefeiert, meldete die Agentur Ria Nowosti am Samstag. Demnach verabschiedete sich der in Hamburg wohnende Frontmann H.P. Baxxter (53) vom Publikum mit den Worten:

„Spasibo, Crimea! See you next time“ (Danke, Krim! Bis zum nächsten Mal). 

Die Veranstalter hatten zu dem Festival rund 30.000 Zuschauer erwartet.

Weltweite Kritik an WHO-Regel: Wie lange soll man Antibiotika nehmen?

Die Vorgabe der WHO, die Antibiotika-Packung immer aufzubrauchen, gerät weltweit zunehmend in die Kritik. Wenn man Antibiotika länger nehme als erforderlich, steige das Risiko für Resistenzen, mahnen Mediziner. Und resistente Krankheitserreger sind ein großes Problem.

Antibiotika soll man nehmen, bis die Packung aufgebraucht ist. Diese Empfehlung dürften die meisten Bundesbürger kennen. Sie soll das Risiko dafür verringern, dass Krankheitserreger Resistenzen gegen die wichtigen Medikamente entwickeln. Die Vorgabe, ausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat manches für sich: Sie klingt plausibel und ist leicht zu befolgen. Doch unter Experten stößt sie zunehmend auf Kritik.

Aufsehen erregte nun ein Aufruf mehrerer Mediziner im „British Medical Journal“, die Regel zu widerrufen. Es gebe keine Belege dafür, dass das Aufbrauchen von Antibiotika-Packungen die Entwicklung resistenter Bakterien verhindere, schreiben die Autoren um den Infektiologen Martin Llewelyn von der Brighton and Sussex Medical School. Ganz im Gegenteil: Wenn man Antibiotika länger nehme als erforderlich, steige das Risiko für Resistenzen, mahnen sie. Gewöhnlich genüge es, die bakterientötenden Mittel abzusetzen, sobald Besserung eintritt. Vielen Laien mag das völlig neu sein – in Fachkreisen wird ein solches Vorgehen schon seit Jahren diskutiert.

Das Thema ist nicht nur für den einzelnen Patienten wichtig, sondern für die gesamte Gesellschaft. Denn resistente Krankheitserreger sind ein Problem – unter anderem, weil bei vielen Patienten gängige Antibiotika nicht mehr wirken. „Antibiotika sind essenziell für die moderne Medizin, und Resistenzen gegen Antibiotika sind eine globale, akute Bedrohung für die Gesundheit des Menschen“, betonen die britischen Mediziner. „Den unnötigen Einsatz von Antibiotika zu senken ist daher essenziell, um Resistenzen gegen Antibiotika zu schwächen.“

Kritik an Darstellung auf WHO-Website

Insbesondere kritisieren die Autoren die Darstellung auf der WHO-Website. Dort rät der zuständige Bereichsleiter Marc Sprenger: „Wenn Sie Antibiotika nehmen, schöpfen Sie stets das volle Rezept aus, auch wenn Sie sich besser fühlen, denn ein früher Stopp der Therapie begünstigt das Wachstum resistenter Bakterien.“ In Großbritannien steht diese Darstellung sogar auf dem Lehrplan von Schulen.

Das müsse sich ändern, schreiben die britischen Mediziner und fordern, Politik und Ärzte sollten sich öffentlich von der WHO-Regel distanzieren. Deren Vorteil sei, dass die Vorgabe eindeutig und leicht umzusetzen sei. Bei manchen Erregern habe sie auch ihre Berechtigung, etwa bei der Behandlung einer Tuberkulose. Aber generell, so betonen die Ärzte, sollte man die Einnahme von Antibiotika beenden, wenn die Symptome abflauen.

Kürzere Therapie kann vorteilhaft sein

Dass eine kürzere Therapie nicht nur ausreicht, sondern sogar vorteilhaft sein kann, zeigte vor einem Jahr eine spanische Untersuchung zu Lungenentzündungen. Darin wurden insgesamt 312 Erkrankte entweder für fünf Tage – falls keine akuten Probleme dagegensprachen – oder für zehn Tage mit einem Antibiotika-Präparat behandelt. Resultat: Die Erfolgsrate lag bei den kürzer behandelten Patienten sogar etwas höher, wie das Team im Fachblatt „JAMA Internal Medicine“ berichtete. Nach einem Monat waren 92 Prozent der kürzer behandelten Teilnehmer beschwerdefrei, in der Kontrollgruppe waren es nur 87 Prozent.

Das seien zwingende Resultate, schrieb Brad Spellberg von der University of Southern California in Los Angeles damals in einem „JAMA“-Kommentar: „Es gibt keinen Hinweis dafür, dass die Einnahme von Antibiotika über den Punkt hinaus, an dem die Symptome verschwinden, Resistenzen vermindert. Im Gegenteil, gerade für Lungenentzündungen zeigen Studien, dass längere Therapien zu mehr Resistenzen führen.“

Spellberg spricht von einem Dogma, das es zu ändern gelte. „Man sollte Patienten sagen, dass sie, falls ihre Symptome vor Aufbrauchen der Packung aufhören, mit ihrem Arzt sprechen sollten, ob sie die Therapie vorzeitig beenden können. Das neue Dogma solle heißen: „Kürzer ist besser“.

Winfried Kern vom Uniklinikum Freiburg verweist darauf, dass sich Belege dafür häufen, dass bei vielen Infektionen eine kürzere Einnahmedauer ausreiche. „Die empfohlene Therapiedauer hat sich bei vielen Infektionen im Lauf der letzten Jahre verkürzt“, sagt der Experte vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI). „Man hat heute andere Behandlungsempfehlungen als früher.“

„Regel basiert auf einem grundsätzlichen Missverständnis“

Die weit verbreitete Regel basiere auf einem grundsätzlichen Missverständnis, sagt der Infektiologe. „Die Verpackung von Antibiotika kann nicht über die Behandlungsdauer entscheiden. Die WHO-Empfehlung muss man kritisch hinterfragen.“ Möglicherweise beruhe sie auf dem Umstand, dass in vielen Ländern Ärzte ihren Patienten abgezählte Tabletten verordnen. Dann könne das durchaus sinnvoll sein.

„Unterm Strich geht es immer darum, den unnötigen Einsatz von Antibiotika zu vermeiden“, bestätigt Michael Kresken von der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie. Dies gelte etwa für viele Harnwegsinfekte. „Man sollte ausreichend hoch dosieren, dann ist der größte Teil der Keime schon am ersten Tag erledigt. Man kann auch noch etwas dem Immunsystem überlassen, wenn es sich auf den Erreger eingestellt hat.“

Aber auch das Beispiel Harnwegsinfekt zeigt, wie komplex die medizinische Praxis ist. Denn bei solchen Blasenentzündungen können Ärzte unterschiedliche Antibiotika verordnen. Die Therapie dauert je nach Stärke und Halbwertzeit des jeweiligen Präparats entweder einen Tag, drei Tage oder fünf Tage.

Kein Patentrezept für Dauer solcher Behandlungen

Den Rat, Antibiotika bei einer Besserung abzusetzen, teilt der Freiburger Infektiologe Kern nicht grundsätzlich. Das hänge von vielen Faktoren ab, unter anderem der Art der Infektion und der Art der Antibiotika. Daher gebe es kein Patentrezept für die Dauer solcher Behandlungen. „Man kann keine allgemeingültige Regel aufstellen. Dafür ist das Thema zu komplex. Wenn man zu kurz therapiert, können Probleme wiederkommen.“

Dass ein Rückgang der Beschwerden kein Indiz für eine Besserung sein muss, beschreibt Kern am Beispiel der Wanderröte (Erythema migrans) – einem klassischen Symptom vieler Borrelien-Infektionen. Die Hautverfärbung verschwinde auch ohne Antibiotika. Somit berge ein frühes Absetzen der Mittel das Risiko, dass sich die Borrelien weiter im Körper ausbreiten können. Bei den meisten Antibiotika-Therapien gehe es nicht darum, die Zahl der Keime auf null zu bringen, betont Kern. „Es kann genügen, sie auf 10 oder 1 Prozent des Ausgangsniveaus zu senken.“

Dass eine lange Therapiedauer die Entwicklung von Resistenzen fördert, stehe außer Frage. „Je länger man therapiert, desto mehr reichern sich die nicht-empfindlichen Keime an“, sagt Kern. „Die anderen sind ja weg.“ Da Bakterien Erbgut-Teile auch an nicht verwandte Arten übertragen können, berge dies das Risiko, dass die Resistenzmechanismen auf gefährliche Keime übergehen.

Generell, so rät Kern, solle man sich bei der Einnahme der Mittel an die Empfehlungen des Arztes halten. Dabei gelte die Maßgabe: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

„America first“: Toyota und Mazda bauen Werk in den USA

Die japanischen Autobauer Toyota und Mazda wollen gemeinsam ein 1,6 Milliarden US-Dollar teures Werk in den USA bauen. Es soll bis 2021 in Betrieb gehen und 4000 Stellen schaffen. Bis zu 300.000 Autos können dort jährlich vom Band laufen.

Mit dem Werk kommt Toyota einer Forderung von US-Präsident Donald Trump entgegen, der seinen Wählern Arbeitsplätze versprochen hat. Im Wahlkampf hatte der Republikaner dem Konzern Strafzölle angedroht, sollten die Japaner in Mexiko Fahrzeuge vom Typ Corolla für die USA bauen lassen. Später lobte Trump Toyota wegen der Ankündigung, in den nächsten fünf Jahren insgesamt rund zehn Milliarden Dollar in den USA zu investieren. Auch die deutschen Hersteller hatte Trump wegen Fahrzeugimporten aus Mexiko aufs Korn genommen.

Allerdings denken die neuen Partner mit der Investition nicht allein daran, US-Präsident Donald Trump zu gefallen. Denn das Werk ist nur ein Teil einer wesentlich umfassenderen Kooperation. Der Vertrag umfasst vielmehr eine Überkreuzbeteiligung im Wert von jeweils umgerechnet 38 Millionen Euro. Toyota erhalte so einen Anteil von knapp 5,1 Prozent an Mazda, Mazda halte danach etwa 0,25 Prozent an Toyota, wie beide Unternehmen erklärten. Zudem wollten die beiden Partner bei der Entwicklung von Technologie für Elektroautos zusammenarbeiten.

Mit dem Bund zwischen Toyota und Mazda würde die Konsolidierung in der Branche nach Meinung von Experten Fahrt gewinnen. Mazda ist der letzte japanische Hersteller ohne größeren Partner. Der Rivale Mitsubishi ist bereits beim Renault-Nissan-Konzern untergekommen.

Toyota jedenfalls ist für die Zusammenarbeit bestens gerüstet. Dank steigender Verkaufszahlen stieg der Umsatz im ersten Quartal des Ende März angelaufenen Geschäftsjahres um sieben Prozent auf rund 53,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wurde zwar von höheren Marketingkosten und anderen Ausgaben sowie negativen Wechselkursen belastet. Unter dem Strich verdiente Toyota mit 5,54 Milliarden Dollar jedoch elf Prozent mehr.

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