Weß´ Brot ich eß´, deß´ Lied ich sing

Weß´ Brot ich eß´, deß´ Lied ich sing

Das Theater der Manipulationen des Denkens geht gleich damit los, daß eine „auserlesene Gruppe von Professoren“ die Rechtschreibreform für die „deutsche Sprache“ als verbindlich erklärt hat. In der Abschlußerklärung des 1. Wiener Gesprächs von 1986 wurden die Ziele einer Rechtschreibreform wie folgt umrissen:

„Grundsätzliches Einvernehmen wurde darüber erzielt, die auf der Orthographischen Konferenz von 1901 in Berlin erreichte einheitliche Regelung der deutschen Rechtschreibung den heutigen Erfordernissen anzupassen. Insbesondere geht es darum, die in vielen Teilbereichen der Rechtschreibung im Laufe der Zeit kompliziert gewordenen Regeln zu vereinfachen.“

Weß´ Brot ich eß´, deß´ Lied ich sing.

Ich vertrete die Interessen, den Standpunkt, die Ansichten desjenigen, von dem ich wirtschaftlich abhängig bin.

Die Duden-Redaktion räumte ein, daß viele Probleme im Zusammenhang mit der herkömmlichen Rechtschreibung vor allem mit der unverständlich formulierten und spitzfindigen Darstellung der Rechtschreibregeln im Duden zusammenhingen.

Die Duden-Redaktion räumte ein, daß viele Probleme im Zusammenhang mit der herkömmlichen Rechtschreibung vor allem mit der unverständlich formulierten und spitzfindigen Darstellung der Rechtschreibregeln im Duden zusammenhingen.

Auf der Frankfurter Buchmesse 1996 unterzeichneten hunderte Schriftsteller und Wissenschaftler die Frankfurter Erklärung für einen Stopp der Reform.

In Schleswig-Holstein wurde in einem Volksentscheid am 27. September 1998 die Wiedereinführung der herkömmlichen Rechtschreibung beschlossen.

Ministerpräsidentin Heide Simonis hatte schon vorher angekündigt, den Volksentscheid mit der Landtagsmehrheit wieder aufzuheben. Das Volksgesetz wurde tatsächlich vom Kieler Landtag am 17. September 1999 aufgehoben.

  • In Bremen, Niedersachsen und Berlin scheiterten 1998 und 1999 jeweils Volksbegehren gegen die Reform.
  • In Bayern war 1996/97 eine Volksinitiative erfolgreich. Das dadurch mögliche Volksbegehren wurde von den Initiatoren um Friedrich Denk jedoch aufgegeben.
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