Vorteile eines Auslands-Brokers im Vereinigten Königreich für einen Spekulanten in der WohnHAFT der BRD GmbH

Die seit dem 01.01.2009 geltende Abgeltungsteuer wird über den Broker nicht unmittelbar mit jedem Trade abgerechnet, sondern…
… durch den Kunden selbst im Folgejahr, im Rahmen der Einkommensteuererklärung, vorgenommen.

Während dummDEUTSCH am liebsten über inländische Banken und Broker seine Aktiengeschäfte und Spekulationsgeschäfte abwickelt, machen schlaue Deutsche das anders.

Innerhalb der BRD erfragen die Banken in der Regel die STEUERIDENTIFIKATIONSNUMMER, kurz TIN.

In jedem Fall sind die inländischen Banken im Geltungsbereich des Grundgesetzes verpflichtet, die Quellensteuer von etwa 27% sofort nach jedem Gewinn automatisch an die BAFIN zu übermitteln,

der den geltend gemachten Sparerfreibetrag übersteigt oder aber aufgelaufene Spekulationsverluste in der jeweiligen ART. Es können also nicht Verluste aus Aktiengeschäften mit Gewinnen aus Derivaten verrechnet werden. Jede Anlageklasse wird separat für die Abgeltungssteuer herangezogen.

Spekulationsgewinne können über den Broker bis zur Abgabe der Einkommenssteuererklärung und der daraus folgenden Festsetzung der Einkommensteuer im Folgejahr im Sommer oder später komplett zur Wiederanlage verwendet werden.

Die seit dem 01.01.2009 geltende Abgeltungsteuer wird über den Broker nicht unmittelbar mit jedem Trade abgerechnet, sondern…

durch den Kunden selbst im Folgejahr, im Rahmen der Einkommensteuererklärung, vorgenommen.

  • Während andere deutsche Direktbanken und Online-Broker die Abgeltungsteuer für jeden einzelnen Trade unmittelbar an das Finanzamt abführen, kann der Broker seinen Kunden diesen Vorteil bieten, die Abrechnung und somit Abführung der Abgeltungsteuer erst per Jahresultimo jeweils zum 31.12. eines Jahres eigenständig durchzuführen.
  • Damit stehen die kumulierten Spekulationsgewinne komplett das ganze Jahr über zur ertragreichen Wiederanlage zur Verfügung. Dies ist möglich, da das Depot in England geführt wird.

Um Ihnen den Vorteil zu veranschaulichen, finden Sie nachfolgend drei Beispiele:

Die nachfolgenden Beispiele sind reichlich optimistisch konzipiert. 40 Trades pro Jahr bei voller Investierung würde bedeuten, jede Woche sein Kapital zwischen 5% bis 10% zu vermehren.

Für Aktiengeschäfte ist das utopisch; im FOREX Handel ist das quasi die Untergrenze: 30% Kapitalvermehrung und mehr pro Woche sind möglich.

Die realistische Performance bei Aktien pro Jahr sollte deutlich unter 10% liegen. Der tägliche Profit als pay out sollte rund +0,25% betragen; in manchen Phasen der Börse kann der auch negativ sein.

Trotz der sehr gewagten und realitätsfremden Kalkulationen wird hier sehr schön der Effekt des Pyramidierens von Gewinnen sichtbar!

Beispiel » Anfangskapital von 15.000,00

Wer sein Anfangskapital von 15.000,- EUR bei jedem Trade voll an der Börse investiert und inklusive Verlusttrades durchschnittlich 5% pro Trade verdient,

  • der hat bei direkter Abführung der Abgeltungsteuer nach angenommenen 40 Trades am Ende des Jahres einen Betrag von ca. 65.406,- EUR auf dem Konto und insgesamt ca. 16.802,- EUR Abgeltungsteuer bezahlt (Reingewinn: 50.406,- EUR).
  • Wer sein Kapital über den Broker reinvestieren kann, der hat mit 15.000,- EUR Anfangskapital nach 40 Trades mit 5% Gewinn am Ende abzüglich der Abgeltungsteuer in Höhe von ca. 22.650,- EUR einen Kontostand von ca. 82.950,- EUR (Reingewinn: 67.950,- EUR) erzielt und damit ca. 17.544,- EUR mehr im Depot.

Beispiel » Anfangskapital von 100.000,00 Euro

Wer sein Anfangskapital von 100.000,- EUR bei jedem Trade voll an der Börse investiert und inklusive Verlusttrades durchschnittlich 10% pro Trade verdient,

  • der hat bei direkter Abführung der Abgeltungsteuer nach angenommenen zehn Trades am Ende des Jahres einen Betrag von ca. 206.103,- EUR auf dem Depot und insgesamt ca. 35.368,- EUR Abgeltungsteuer bezahlt (Reingewinn: 106.103,- EUR).
  • Wer sein Kapital über den Broker reinvestieren kann, der hat mit 100.000,- EUR Anfangskapital nach 10 Trades mit 10% Gewinn am Ende, abzüglich der Abgeltungsteuer in Höhe von ca. 39.844,- EUR, einen Kontostand von ca. 219.531,- EUR (Reingewinn: 119.531,- EUR) erzielt und damit ca. 13.428,- EUR mehr im Depot.

Beispiel » Anfangskapital von 25.000,00 Euro

Wer sein Anfangskapital von 25.000,- EUR bei jedem Trade voll an der Börse investiert und inklusive Verlusttrades durchschnittlich 7,5 % pro Trade verdient,

  • der hat bei direkter Abführung der Abgeltungsteuer nach angenommenen zwanzig Trades am Ende des Jahres einen Betrag von ca. 74.692,- EUR auf dem Konto und insgesamt ca. 16.564,- EUR Abgeltungsteuer bezahlt (Reingewinn: 49.692,- EUR).
  • Wer sein Kapital über den Broker reinvestieren kann, der hat mit 25.000,- EUR Anfangskapital nach 20 Trades mit 7,5 % Gewinn am Ende abzüglich der Abgeltungsteuer in Höhe von ca. 20.299,- EUR einen Kontostand von ca. 85.897,- EUR (Reingewinn: 60.897,- EUR) erzielt und damit ca. 11.205,- EUR mehr im Depot.
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2 responses to “Vorteile eines Auslands-Brokers im Vereinigten Königreich für einen Spekulanten in der WohnHAFT der BRD GmbH”

  1. Schlau Meir says :

    Wer kein Geld hat, sollte zunächst an der FOREX seinen Totalverlust erleben. Das ist sinnvoller als Sex aus 49 im Berliner Swingerklub an der Gneisenau Straße.

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  2. Schlau Meir says :

    Depoteröffnungen unter 4.000€ sind eher ein schlechter Witz. Das funktioniert nie oder nur schlecht.

    Ausrechnen, was rund 12€ Tradingkosten bedeuteten.

    Eine Positionsgröße im Aktienhandel sollte mindestens 1.000€ betragen. Besser 4.000€.

    Wer mit 500€ einen Bruttogewinn von 10% machen will, darf vom Gewinn 50€ erst mal 1/3 für die BRD GmbH abziehen. Macht dann 35€.

    Davon nochmals 12€ Tradingkosten. Macht 23€. Netto ist die Performance also auf 4% geschrumpft.

    10% Gewinn auf Aktien ist Illusion unter einem Jahr.

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