Chaos durch „OMTs“ der EZB?

„Eurosystem“ – die EUROPÄISCHE ZENTRALBANK

Werden Deutsche Sparer durch die Beschlüsse der EZB ausgeplündert?

Diese Frage stellt sich gemäß den Aussagen des „Präsidenten der Deutschen Bundesbank“, eine Organisation der Besatzungsmächte FÜR die BRD. Wie immer, wird das Deutsche Volk verarscht. Viel ist vom „Deutschen Volk“ allerdings nicht mehr übrig geblieben, wie die bunte Kinderschar beweist.

Fröhlich fickende Afrikaner sorgen für die Smarties in der Gesellschaft. Helau und Alaaf auf Rapefugees Welcome!

Ankäufe kurzfristiger Anleihen

Als Outright Monetary Transactions (OMTs) (im Deutschen auch: geldpolitische Outright-Geschäfte, wörtlich: vorbehaltlose geldpolitische Geschäfte) bezeichnet man ein von der Europäischen Zentralbank (EZB) angekündigtes Instrument, unter dem das Eurosystem in vorab unbeschränktem Ausmaß Ankäufe kurzfristiger Anleihen von Staaten im Euro-Währungsgebiet durchführen kann.

  • Bislang (Stand: Juni 2016) wurde noch von keinem Staat ein OMT-Programm in Anspruch genommen, das heißt, es sind auch noch keine Staatsanleihenkäufe als OMTs erfolgt.
  • Es wird jedoch allgemein davon ausgegangen, daß bereits die bloße Ankündigung in der Vergangenheit eine beruhigende bzw. zinssenkende Wirkung auf die Finanzmärkte ausgeübt hat.

Die Zielsetzung von OMTs besteht nach Aussage der EZB insbesondere darin, die ordnungsgemäße geldpolitische Transmission und die Einheitlichkeit der Geldpolitik sicherzustellen.

  • Während der Eurokrise hatte die EZB immer wieder Schwierigkeiten, durch Änderung ihrer Leitzinsen die Zinssätze im Euroraum zu beeinflussen.
  • Dieser so genannte Transmissionsmechanismus funktionierte nur in manchen Staaten, in anderen war er in erheblichem Maße blockiert.
  • Die EZB führte diese Blockade zu einem gewichtigen Teil auf übersteigerte Risikobewertungen von Anlegern in Bezug auf die Staatstitel einzelner Länder zurück.
  • Ein umfassender Aufkauf solcher Anleihen durch die nationalen Zentralbanken der Eurozone könnte in diesem Umfeld nach Meinung der Bank zu einer Entspannung führen und auf diese Weise den Transmissionsmechanismus in den betroffenen Staaten wieder aktivieren, was zugleich die Einheitlichkeit der Geldpolitik wiederherstellen würde.

Mit dem OMT-Entscheid der EZB im September 2012 wurde das Securities Markets Programme (SMP) eingestellt.

Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, von dem angenommen wird, dass er als einziger Vertreter im EZB-Rat gegen den OMT-Beschluß gestimmt hat (siehe weiter oben), erklärte unmittelbar nach der Sitzung des Rates,

  • OMTs könnten erhebliche Risiken zwischen den Steuerzahlern verschiedener Länder umverteilen;
  • dazu seien aber nur die Parlamente und Regierungen legitimiert.
  • Zudem laufe die Geldpolitik Gefahr, in das Schlepptau der Fiskalpolitik zu geraten.

Schon auf der Pressekonferenz vom 2. August 2012 hatte Draghi Weidmann in der Frage des Ankaufs weiterer Staatstitel namentlich als Abweichler benannt, was zu Verstimmungen bei der Bundesbank und ihr gewogenen Mitgliedern des EZB-Rates geführt hatte.

Wenige Tage vor dem OMT-Beschluss bekräftigte Weidmann in einem Interview seine ablehnende Haltung zu weiteren Staatsanleihenkäufen.

Die Reaktion der Bundesbank unterschied sich merklich von derjenigen der deutschen Regierung.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte nach dem OMT-Beschluß, die EZB handele innerhalb ihres Mandats, was allgemein als implizite Zustimmung zu der Entscheidung gewertet wurde.

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One response to “Chaos durch „OMTs“ der EZB?”

  1. Schlau Meir says :

    Jeder Kredit einer Bank ist an einen bestimmten Verwendungszweck gebunden. Und sei es ein „Konsumentenkredit“.

    Natürlich ist eine Bank dazu berechtigt, ein Begleitschreiben an den Zahlungsempfänger zu richten.

    Außerdem – zum wiederholten Male: die EZB ist keine Nationalbank, sondern eine Privatbank der Vertragsstaaten von Lissabon; ähnlich wie die FED. In wie weit eine Privatbank in staatliches Geschehen eingreift, sei erst einmal zu beweisen.

    Dragi als Goldman Sachs-Mann weiß, wie er sich auf dem monetären Bankett zu bewegen hat.

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