Geld selber drucken mit einer eigenen Gelddruckmaschine als „Goldener Esel“?

Notgeld Wittgensdorf 1921, Harlekin reitet Dukaten ausscheidenen Esel

Es war einmal vor langer Zeit… und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…

Ein Leben im Schlaraffenland, wo einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, ein Tischlein deck Dich mit Luxusmenüs nach Wunsch, und ein Esel, der Golddukaten scheißt… Zu schön, um wahr zu sein?

Jeder sollte erwachsen werden und die Träumereien vergessen! Soweit zu gut. Doch fast alle Erfindungen wurden von Menschen gemacht, die sich Träumereien hingaben und sich über die Plackereien der Dummen angewidert abwandten. Macht es wirklich Sinn, am Fließband im Akkord irgendwelche Dinge zu sortieren und zu prüfen oder in einer Verwaltung am Rechner den ganzen Tag irgendwelche Transaktionen zu prüfen, zu bearbeiten und freizugeben?

Nun, wer „im Schweiße seines Angesichts“ nach Judenwunsch sein Brot verdienen will, soll das tun. Denn diese Versklavung beruht auf dem Kontrakt der Juden mit dem Nichtjuden, ihn soweit zu füttern, wie das dem Schacher dienlich ist. Diese Schuldbriefe sind bis ins finsterste Mittelalter belegt.

Die Juden selbst streuen ständig diese Gerüchte und Märchen, daß ihnen nur die Handelsgeschäfte und Zinsgeschäfte bleiben, weil ihnen alle anderen Tätigkeiten verboten worden sind. Das ist erstens unlogisch für eine Gesinnungsgemeinschaft, die ihre Grundlage im Alten Testament selbst für dummDeutsch offengelegt hat durch den Juden Martin Luther.

English: President of the Central Council of Jews in Germany Dr. Josef Schuster
Deutsch: Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Dr. Josef Schuster

Und zweitens arbeiten Juden auch in den verbotenen Berufen, gerne auch in Restaurants, Hotels und als Schuhmacher…

Der aktuelle Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland hat einen akademischen Grad als „Höhlenforscher“ Dr. und heißt bezeichnenderweise Josef Schuster…

Die Familie Josef Schusters ist väterlicherseits seit spätestens Mitte des 16. Jahrhunderts in Unterfranken ansässig. Er ist Sohn des Kaufmanns und VerbandsfunktionärsDavid Schuster. David und sein Vater, der Kaufmann Julius Schuster führten das Centralhotel in Bad Brückenau. Dieses wurde 1933 von der örtlichen NSDAP beschlagnahmt. Im Jahr 1937 wurden Julius und David verhaftet und in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald inhaftiert. Nach ihrer Entlassung mit der Auflage, Deutschland zu verlassen emigrierten sie in das Völkerbundsmandat für Palästina, wo David als Angestellter einer Baufirma arbeitete. Josef Schusters Mutter Anita Susanna Grünpeter wurde am 14. November 1914 in Laurahütte geboren. Ihre am 26. Juni 1884 als Hedwig Kosderlitz geborene Mutter und ihr am 18. Oktober 1876 geborener Vater Fritz Grünpeter lebten bis 1942 in Gleiwitz und wurden im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Anita Susanna Grünpeter und David Schuster heirateten 1953.

Nach Josef Schusters Geburt siedelte die Familie 1956 nach Deutschland über.

Mag sein, daß die gefühlte Überlegenheit der Juden über die Nichtjuden dazu geführt hat, daß das eigentliche Geschäft des Juden GELD ZU MACHEN nunmehr auch dem Nichtjuden problemlos ermöglicht wird. Oder aber auch aus der Prüfung der Wahrheit der eigenen Überlegenheit, ob es erfolgreiche Nichtjuden im FOREX Geschäft geben kann.

Das alles sind sekundäre Fragen, auf die es primäre Antworten gibt. Im Prinzip kann jeder Fressen, Saufen, Ficken.

Dazu braucht in Offenkundigkeit niemand ein Abitur oder Hochschulstudium; ganz im Gegenteil, das hindert eher daran, beim Thema Nummer Eins zu punkten und dann alternativlos der Masturbation zu frönen.

Für den FOREX Handel gibt es jedoch einige wesentliche Punkte zu beachten. Wer hier in Emotionen von Gier oder Angst handelt, verliert sein ganzes Geld. Klingt eher makaber, ist aber wahr. Geld verdirbt den Charakter, heißt es. Doch das Gegenteil ist eher wahr: ein verdorbener Charakter kann eher kein Vermögen erhalten, sondern wird es verschleudern.

Daraus folgt nun keineswegs, daß ein Reicher – sagen wir, wie der derzeitige 45. Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump – einen moralisch oder ethisch „guten Charakter“ haben muß. Doch die Gesetze der Vermögensbildung zwingen dazu, im Gelderwerb stupide nach einem Plan zu arbeiten; wer dagegen verstößt, verliert sein Geld,. So einfach ist das.

Einige grundsätzliche Überlegungen helfen, das Phänomen zu verstehen.

  • Solange Sie Verluste erzeugen, zahlen Sie für Ihre Ausbildung. Der Markt kostet Geld. Das wird vor allem zum Anfang sein. Daher stimmt die Börsenweisheit: „Der beste Weg, viel Geld an der Börse zu verlieren, besteht darin, mit viel Geld einzusteigen“.
  • Zweitens: Der Trend ist Dein Freund! Mag sein. Doch wenn Sie den Trend im Chart deutlich erkennen, ist er vorbei. Das hilft Ihnen nicht. Charts verleiten grundsätzlich immer zu falschen Schlußfolgerungen. Charts sind wie Vexierbilder. Sie können alles darin sehen. Im Zweifelsfall sollten Sie genau das Gegenteil von dem tun von dem, was Sie „sicher und gewiß erkannt haben“. Es wird zu 70% das Richtige sein.
  • Indikatoren sollen helfen, den Trendverlauf vorherzusagen. Leider stimmt das nicht. Indikatoren zeigen nur eine Analyse des jeweiligen Kurssignals an, und zwar gebündelt auf eine Zeiteinheit wie Minute, 5 Minuten, 15 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde, 4 Stunden, 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat – was auch immer…
  • Um eine Differenz einzustreichen, egal ob bei Aktien, Derivaten oder an der FOREX, gehen Sie davon aus,. daß der Punkt A des Einstiegs verschieden ist vom Punkt B für den Ausstieg – und zwar in der Hinsicht vorteilhaft für Sie…  Doch die Wahrscheinlichkeit liegt zu 70% gegen Ihre Annahme.
  • Zwischen Punkt A und B kann alles mögliche passieren. Wenn das nicht so wäre, würde jeder automatisch Milliardär. Und wenn alle Milliardär geworden sind, sind alle gleich arm. Dennoch spricht gegen diese Gleichverteilung als Endzustand jeglicher Ökonomie, daß 80% des Vermögens immer in 20% der Hände wandern. Der italienische Ökonom Pareto hat das herausgefunden.
  • Es kann sein, daß sie von Punkt A nie nach Punkt B kommen können. Und zwar alleine deswegen, weil nachteilige Kursfeststellungen eintreten, die Sie mit Ihrer Margin a) nicht finanzieren können wegen des Pyramideneffekts und b) auch nicht finanzieren sollten.
  • Ein weit verbreiteter und „beliebter Trick“ wird gerne angewendet: nämlich Kurse zu „verbilligen“. Was bedeutet das in aller Regel? Nun, der Trend läuft längst in die falsche Richtung, während der Trader glaubt, besonders geschickt zu sein, indem er seinen Einstandspreis weiter herabsetzt. Gerade im FOREX Handel führt das wegen des Hebels von eher 1:500 dazu, daß sich die Verluste nicht nur linear erhöhen, sondern exponentiell wachsen. Darüber ist sich der Trader a) oft nicht bewußt und b) gehen solche Aktionen gelegentlich sogar mit einer geretteten Sitzung aus, und ein kleiner Gewinn kommt zustande. Die Folge davon ist, daß ein falscher Handelsstil vertieft und verfestigt wird, der schließlich zum Stop Out des Kontos führt. Also zur Totalvernichtung des Kapitals.
  • Der FOREX Handel muß zwingend in einer gewissen Bandbreite finanziert werden. Denn ganz selten nur ist der Einstiegspunkt so wählbar, daß der Trade sofort in die Gewinnposition läuft.
    • Als Beispiel kann erfahrungsgemäß im Währungspaar EURUSD ein Stoppkurs von 100 Punkten sinnvoll sein, ebenso ein Take Profit-Limit in gleicher Höhe.
    • Je nach Marktlage ist sogar ein engerer Stoppkurs sinnvoll; das ist allerdings in diesem Beispiel bei XM MARKETS auf einen Mindestabstand von 40 Punkten angelegt.
    • Wird der Stoppkurs zu großzügig gewählt, wird schnell ein größerer Verlust, der das Eigenkapital empfindlich vernichtet.

Welches also ist der beste Indikator?

In der Tat gibt es nur einen relevanten Indikator: nämlich Ihre persönliche NET WORTH LIQUIDATION. Also das, was Ihr Kapital ist.

Anstatt auf komplizierte Trendbestätigungen zu warten und viel Zeit damit zu verplempern, den richtigen Kurs herauszufinden, sollte der Markt einfach getestet werden mit der kleinsten sinnvollen Kontraktgröße.

Wer mit wenig Geld in den FOREX Handel einsteigen will – und das auch tun sollte -, kann das bereits mit 25€ oder $25 machen…

Bei XM MARKETS macht das bereits mit 0,03 bis 0,1 Micro-Lot Sinn. Dann wird schnell erkennbar, ob der Trade in die Gewinnzone läuft oder mehr in die Verlustzone wandert. Je nachdem sollten Sie dann Ihre Handlungsstrategie in der Sitzung rasch anpassen, und zwar so lange, bis das ganze stimmt.

Wichtig: es geht hier nicht darum, Recht zu haben oder ein Naseweis zu sein. Es geht nur darum, von Punkt A möglichst nach dem vorteilhafteren Punkt B zu gelangen.

Mit einiger Praxis werden Sie schnell merken, wie der Hase läuft. In fast allen FOREX Webinaren wird salbungsvoll von „DEM TRADE“ gesprochen und herumgeschwafelt wie bei der Auslegung der Wahrheit aus der Bibel. Hören Sie sich vieles an, schauen Sie sich vieles an. Achten Sie immer darauf, wann der Schlaumeier beginnt, seine persönliche Meinung unterzumischen. Aus rechtlichen Gründen darf kein Broker oder Webinar-Lehrmeister bestimmte Handelsstrategien empfehlen oder dazu auffordern, einen bestimmten Trade zu machen. Das führt ebenfalls zu Schwafeln um den heißen Brei. Sie werden rasch etliche Webinare in der Hinsicht filtern können, daß immer davor gewarnt wird, JETZT in den Markt einzusteigen. Weil der Chart im Moment anzeigt, daß der Trend nicht bestätigt ist und was auch immer.

Das ist rechtlich OK, aber für die Praxis Müll.

Langfristig investieren und eine Langfriststrategie verfolgen

Nun. Langfristig sind wir alle tot. Besser als dem Tod entgegenzubibbern ist es, sein tägliches Essen zu sichern und einzunehmen. Das nämlich erhält, wie die übrigen Grundfunktionen – die jedermann bestens bekannt sind – mit Sicherheit am besten das Leben.

So auch im FOREX Geschäft.

Arbeiten Sie lieber mit vielen, vielen Einzeltrades. Nehmen Sie konsequent auch kleine Gewinne mit. Besonders dann, wenn der Markt ein Hackemessermarkt ist, die Kurse also wild hin und her springen in einer bestimmten Bandbreite. Oft wird vor solchen Marktgegebenheiten gewarnt, daß das zu großen Verlusten führt. Probieren Sie alles selbst aus. Begrenzen Sie Verluste strikt, konzentrieren Sie sich auf konsequente Gewinnmitnahmen.

Vorsicht: große Trader bewegen oft in Sekunden riesige Kontrakte im Markt. Dann kommt es zu Flashs von ein, zwei Minuten mit 800 Punkten und auch mehr,. Und zwar durchaus in beide Richtungen. Da hilft keine Charttechnik.

  • Verteilen Sie Ihr Handelskapital möglichst auf mehrere Konten, die sie meist in beliebiger Zahl bei den in Frage kommenden Brokern anlegen können. So können Sie sich am besten vor dem Totalverlust Ihres Handelskapitals schützen.
  • Setzen Sie niemals Ihr ganzes verfügbares Geld ein, sondern nur einen Teilbetrag. Wägen Sie ab, wann Sie welche Beträge zufließen lassen (und später wieder abziehen) und welche Ziele Sie sich gesetzt haben.
  • Werten Sie Ihre Handelsaktivitäten täglich aus. Der META TRADER liefert hier alle kostenlosen Analysen, die Sie wüschen. Sie können einen Handelstag auswerten oder auf den gesamten Handelszeitraum.
    • Gehen Sie die Statistik selbstkritisch durch. Alle Trades werden auch im Chartverlauf ausgewiesen, so daß Sie auf einen Blick sehen, wo Sie „gut“ waren und wo Sie sich „verhauen“ haben.
    • Grundsätzlich muß das PAYOUT positiv sein, und wenn schon der durchschnittliche Betrag bei Verlusten größer ist als der der Gewinne, dann muß zimindest der Prozentsatz der Gewinntrades höher sein als der der Verluste usw.
    • Machen Sie sich deutlich, wie Ihre Verlustpositionen zustande kommen; meist stecken darin systematische Fehler, die Sie immer wieder begehen
  • Vermeiden Sie es, zu Beginn eines vermuteten Trends zu schnell die Positionen zu erhöhen und zu vergrößern; falls dieser Trend gar nicht Ihr erwarteter Trend war, geraten Sie schnell in einen großen Verlust, der auch durch die gesetzten Stoppmarken nicht kleiner wird. Sie haben schlicht eine zu große Position im Markt.
  • Am besten halten Sie die Margin immer unter 5% Ihres Marginkapitals.

http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/tischchen_deck_dich_goldesel_und_knuppel_aus_dem_sack

Der zweite Sohn war zu einem Müller gekommen und bei ihm in die Lehre gegangen. Als er seine Jahre herum hatte, sprach der Meister: „Weil du dich so wohl gehalten hast, so schenke ich dir einen Esel von einer besonderen Art, er zieht nicht am Wagen und trägt auch keine Säcke.“ – „Wozu ist er denn nütze?“ fragte der junge Geselle. „Er speit Gold,“ antwortete der Müller, „wenn du ihn auf ein Tuch stellst und sprichst: Bricklebrit! so speit dir das gute Tier Goldstücke aus, hinten und vorn.“ – „Das ist eine schöne Sache,“ sprach der Geselle, dankte dem Meister und zog in die Welt. Wenn er Gold nötig hatte, brauchte er nur zu seinem Esel „Bricklebrit!“ zu sagen, so regnete es Goldstücke, und er hatte weiter keine Mühe, als sie von der Erde aufzuheben. Wo er hinkam, war ihm das Beste gut genug, und je teurer je lieber, denn er hatte immer einen vollen Beutel. Als er sich eine Zeitlang in der Welt umgesehen hatte, dachte er: Du mußt deinen Vater aufsuchen, wenn du mit dem Goldesel kommst, so wird er seinen Zorn vergessen und dich gut aufnehmen. Es trug sich zu, daß er in dasselbe Wirtshaus geriet, in welchem seinem Bruder das Tischchen vertauscht war. Er führte seinen Esel an der Hand, und der Wirt wollte ihm das Tier abnehmen und anbinden, der junge Geselle aber sprach: „Gebt Euch keine Mühe, meinen Grauschimmel führe ich selbst in den Stall und binde ihn auch selbst an, denn ich muß wissen, wo er steht.“

Dem Wirt kam das wunderlich vor, und er meinte, einer, der seinen Esel selbst besorgen müßte, hätte nicht viel zu verzehren; aber als der Fremde in die Tasche griff, zwei Goldstücke herausholte und sagte, er solle nur etwas Gutes für ihn einkaufen, so machte er große Augen, lief und suchte das Beste, das er auftreiben konnte. Nach der Mahlzeit fragte der Gast, was er schuldig wäre, der Wirt wollte die doppelte Kreide nicht sparen und sagte, noch ein paar Goldstücke müßte er zulegen. Der Geselle griff in die Tasche, aber sein Geld war eben zu Ende. „Wartet einen Augenblick, Herr Wirt,“ sprach er, „ich will nur gehen und Gold holen!“ nahm aber das Tischtuch mit. Der Wirt wußte nicht, was das heißen sollte, war neugierig, schlich ihm nach, und da der Gast die Stalltüre zuriegelte, so guckte er durch ein Astloch.

Der Fremde breitete unter dem Esel das Tuch aus, rief „Bricklebrit!“ und augenblicklich fing das Tier an Gold zu speien von hinten und von vorne, daß es ordentlich auf die Erde herabregnete. „Ei, der Tausend!“ sagte der Wirt, „da sind die Dukaten bald geprägt! So ein Geldbeutel ist nicht übel!“ Der Gast bezahlte seine Zeche und legte sich schlafen, der Wirt aber schlich in der Nacht herab in den Stall, führte den Münzmeister weg und band einen andern Esel an seine Stelle. Den folgenden Morgen in der Frühe zog der Geselle mit seinem Esel ab und meinte, er hätte seinen Goldesel. Mittags kam er bei seinem Vater an, der sich freute, als er ihn wiedersah, und ihn gerne aufnahm. „Was ist aus dir geworden, mein Sohn?“ fragte der Alte. „Ein Müller, lieber Vater,“ antwortete er. „Was hast du von deiner Wanderschaft mitgebracht?“ – „Weiter nichts als einen Esel.“ – „Esel gibt’s hier genug,“ sagte der Vater, „da wäre mir doch eine gute Ziege lieber gewesen.“ – „Ja,“ antwortete der Sohn, „aber es ist kein gemeiner Esel, sondern ein Goldesel; wenn ich sage Bricklebrit!, so speit Euch das gute Tier ein ganzes Tuch voll Goldstücke. Laßt nur alle Verwandten herbeirufen, ich mache sie alle zu reichen Leuten.“ – „Das laß ich mir gefallen,“ sagte der Schneider, „dann brauch ich mich mit der Nadel nicht weiter zu quälen,“ sprang selbst fort und rief die Verwandten herbei.

Sobald sie beisammen waren, hieß sie der Müller Platz machen, breitete sein Tuch aus und brachte den Esel in die Stube. „Jetzt gebt acht!“ sagte er und rief: „Bricklebrit!“ aber es waren keine Goldstücke, was herabfiel, und es zeigte sich, daß das Tier nichts von der Kunst verstand, denn es bringt’s nicht jeder Esel soweit. Da machte der arme Müller ein langes Gesicht, sah, daß er betrogen war, und bat die Verwandten um Verzeihung, die so arm heimgingen, als sie gekommen waren. Es blieb nichts übrig, der Alte mußte wieder nach der Nadel greifen und der Junge sich bei einem Müller verdingen.

Der Drechsler zog am andern Morgen mit dem Tichchen deck dich und dem Goldesel heim zu seinem Vater. Der Schneider freute, als er ihn wiedersah, und fragte auch ihn, was es in der Fremde gelernt hätte. „Lieber Vater,“ antwortete er, „ich bin ein Drechsler geworden.“ – „Ein kunstreiches Handwerk,“ sagte der Vater, „was hast du von der Wanderschaft mitgebracht?“ – „Ein kostbares Stück, lieber Vater,“ antwortete der Sohn, „einen Knüppel in dem Sack.“ – „Was?“ rief der Vater, „einen Knüppel! Das ist der Mühe wert! Den kannst du dir von jedem Baume abhauen.“ – „Aber einen solchen nicht lieber Vater. Sage ich: ›Knüppel aus dem Sack!‹ so springt der Knüppel heraus und macht mit dem, der es nicht gut mit mir meint, einen schlimmen Tanz und läßt nicht eher nach, als bis er auf der Erde liegt und um gut Wetter bittet. Seht ihr mit diesem Knüppel habe ich das Tischlein deck dich und den Goldesel wieder herbeigeschafft, die der diebische Wirt meinen Brüdern abgenommen hatte. Jetzt laßt sie beide rufen und ladet alle Verwandten ein, ich will sie speisen und tränken und will ihnen die Taschen noch mit Gold füllen.“ Der alte Schneider wollte nicht recht trauen, brachte aber doch die Verwandten zusammen. Da deckte der Drechsler ein Tuch in die Stube, führte den Goldesel herein und sagte zu seinem Bruder: „Nun, lieber Bruder, sprich mit ihm!“ Der Müller sagte: „Bricklebrit!“ und augenblicklich sprangen die Goldstücke auf das Tuch herab, als käme ein Platzregen, und der Esel hörte nicht eher auf, als bis alle so viel hatten, daß sie nicht mehr tragen konnten. (Ich sehe dir’s an, du wärst auch gerne dabei gewesen!) Dann holte der Drechsler das Tischchen und sagte: „Lieber Bruder, nun sprich mit ihm!“ Und kaum hatte der Schreiner „Tischchen, deck dich!“ gesagt, so war es gedeckt und mit den schönsten Schüsseln reichlich besetzt. Da ward eine Mahlzeit gehalten, wie der gute Schneider noch keine in seinem Hause erlebt hatte, und die ganze Verwandtschaft blieb beisammen bis in die Nacht, und waren alle lustig und vergnügt. Der Schneider verschloß Nadel und Zwirn, Elle und Bügeleisen in einen Schrank und lebte mit seinen drei Söhnen in Freude und Herrlichkeit.

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16 responses to “Geld selber drucken mit einer eigenen Gelddruckmaschine als „Goldener Esel“?”

  1. Schlau Meir says :

    Wenn die Staaten keine OMTs wollen, sollen sie Europa oder die European Monetary Union verlassen.

    Das Vereinigte Königreich gehörte nie zur EMU.

    Ob eine Währung funktioniert oder nicht, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Speziell Deutsche mit ihrem Ultrakurzzeitgedächtnis haben vergessen, daß 1948 Umtauschkurse festgesetzt wurden für Reichsmark in Deutsche Mark (West), und beim Anschluß der DDR als Sowjetzone an die Westlichen Besatzungszonen für Deutsche Mark (Ost) in Deutsche Mark (Wawt).

    Geschröpft wurde immer dummDeutsch™.

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