Niederländisches Unterhaus genehmigt mehr Cannabis-Anbau

Niederlande Coffee Shop in Amsterdam (Getty images/AFP/J. Juinen)

+++ 22.18 Uhr: Niederländisches Unterhaus genehmigt mehr Cannabis-Anbau +++

Das Unterhaus des niederländischen Parlaments hat sich mit knapper Mehrheit für die Legalisierung eines umfangreicheren Anbaus von Cannabis-Pflanzen ausgesprochen.

  • 77 Abgeordnete stimmten für die Vorlage und,
  • 72 dagegen, wie der Sender NOS berichtete.
Niederlande Coffee Shop in Amsterdam

Coffee Shopß Old Amsterdam… hier gibt es nicht nur ein T äßchen Kaffee zu naschen… Nur ein „ordentlicher Coffeeshop“ mit Lizenz darf Cannabis in den Niederlanden verkaufen

Die Initiative ging von der Abgeordneten Vera Bergkampf von der Partei D66 aus.

Das Gesetz bedarf noch der Zustimmung des Oberhauses. Dort ist ein Votum vor den Neuwahlen am 15. März aber unwahrscheinlich.

Die Niederlande gelten seit Jahren als eine Art Marihuana-Paradies. Coffee-Shops dürfen Cannabis verkaufen. Doch die Herstellung der Droge in großem Stil ist bislang nicht erlaubt. Ein Gesetzentwurf soll das nun ändern.

Das Unterhaus des niederländischen Parlaments hat sich mit knapper Mehrheit für die Legalisierung eines umfangreicheren Anbaus von Cannabis-Pflanzen ausgesprochen. 77 Abgeordnete stimmten für die Vorlage und 72 dagegen, wie der Sender NOS berichtete. Die Initiative ging von der Abgeordneten Vera Bergkampf von der Partei D66 aus. Das Gesetz bedarf noch der Zustimmung des Oberhauses. Dort ist ein Votum vor der Parlamentswahl am 15. März aber unwahrscheinlich.

Marihuana zum persönlichen Gebrauch wurde in den Niederlanden 1976 während der Hippiebewegung entkriminalisiert. Seither dürfen bis zu fünf Gramm des Rauschgifts in Coffeeshops verkauft und bis zu fünf Pflanzen angebaut werden. Inzwischen gibt es etwa 600 Coffeeshops im Land mit einem Jahresumsatz von mehreren hundert Millionen Euro.

Die Coffeeshops locken insbesondere Touristen aus dem Ausland an, so daß es beim grenzüberschreitenden Transit in Bussen wie Flixbus regelmäßig zu Drogenkontrollen durch die illegale und bewaffnete Partisanenorganisation POLIZEI bei der Einreise in das Freizeitparadies Merkel kommt.

Der Gesetzentwurf sieht eine staatliche Kontrolle der Cannabis-Zucht vor. „Für die Gesundheit der Bürger wird es besser sein zu wissen, woher die Pflanzen stammen“, sagte Bergkamp. Gegner der Initiative verweisen darauf, dass die Zucht von Cannabis-Pflanzen nicht mit internationalen Rechtsverpflichtungen im Einklang stehe und dazu führen könne, dass es mehr jugendliche Drogenabhängige gebe. Zahlreiche niederländische Kommunen sind dafür, Lizenzen für den Anbau ausgeben zu dürfen, um die Macht krimineller Banden bei der Marihuana-Produktion zu brechen.

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6 responses to “Niederländisches Unterhaus genehmigt mehr Cannabis-Anbau”

  1. Schlau Meir says :

    Der Stoff wirkt durchaus gezielt und gehört zum Grundrepertoire der Zahnärzte gleich welcher Provenienz.

    Üblich ist 5 Tage Behandlungsdauer, wie für alle Antibiotika. Nebenwirkungen treten durchaus auf; wie im Fall der allergischen Reaktion muß das Präparat dann sofort abgesetzt werden.

    Falls – hier wohl eine Entzündung im Kiefer – das Problem nicht gelöst wird, muß anders vorgegangen werden. Im konsequenten Lösungsmittel dann die Zahnextraktion. Es kommen noch Alternativen in Frage, Wurzelresektion (Kieferchirurgie). Geht aber nicht in jedem Fall.

    Clindamycin führt wie Makrolide über eine Bindung an die 50-S-Untereinheit der (prokaryotischen) Ribosomen zu einer Hemmung der Proteinsynthese der Bakterien. Wegen des identischen Wirkmechanismus gibt es bisweilen Kreuzresistenzen.

    Clindamycin wird bei oraler Aufnahme zu etwa 90 % resorbiert und zu 92–94 % an Plasmaproteine gebunden. Die Plasmahalbwertszeit beträgt 2,4 Stunden.

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    • Schlau Meir says :

      Für individuelle Probleme sind die Ärzte da.

      Generell bleiben Implantate ein Risiko. Auch in der Langzeit. Jeder Zahnarzt sollte dementsprechend aufklären.

      Statt Implantate geht Brücke oder Prothese. Die schicke Lösung für jedermann.

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    • Schlau Meir says :

      Mit schnellen Neutronen kann das Quecksilberisotop 198Hg, welches im natürlichen Quecksilber zu 9,97 % enthalten ist, durch Abspaltung eines Neutrons in das Quecksilberisotop 197Hg umgewandelt werden, welches dann zu Gold zerfällt.

      Die Goldsynthese hat wegen ihrer geringen Effizienz keine wirtschaftliche Bedeutung, obwohl in den 50er Jahren zu Demonstrationszwecken in den USA durch Bestrahlung von Quecksilber im Atomreaktor nach oben erzeugten Reaktionen eine kleine Menge Gold erzeugt worden sein soll.

      http://www.chemie.de/lexikon/Goldsynthese.html

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  2. Stimmung, Erotik, Fußpilz says :

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  3. Schantal Schibulski says :

    Essen macht dick,
    saufen macht krank,
    ich bin ein Kiffer, G*tt sei Dank.

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