Schäuble vergleicht Schulz mit Trump

„Postfaktische Methode“ – Schäuble vergleicht Schulz mit Trump

„Postfaktische Methode“ – Schäuble vergleicht Schulz mit Trump

Sieben Monate vor der Bundestagswahl schießt sich die Union offenbar auf SPD-Kanzlerkandidat Schulz ein.

Dieser folge der „postfaktischen Methode“ des US-Wahlkampfs, sagte Finanzminister Schäuble – und zog Parallelen zwischen Schulz und Trump.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht Gemeinsamkeiten zwischen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und US-Präsident Donald Trump.

„Wenn Schulz seine Unterstützer ‚Make Europe great again‘ rufen läßt, dann ist das fast wortwörtlich Trump“, sagte Schäuble.

Die Art, wie Schulz eine vermeintliche Spaltung der Gesellschaft beschwöre, folge der „postfaktischen Methode“ des US-Wahlkampfs.

Es würde Schulz gut tun, wenn er „mal ein bißchen nachdenken“ würde statt auf „Dampfplauderei“ zu setzen, meinte Schäuble.

„In einer Zeit, in der weltweit die Versuchung durch den Populismus zugenommen hat, dürfen Politiker nicht so reden wie Herr Schulz.“

„Er ist doch kein Underdog aus dem Wald“

Der SPD-Kanzlerkandidat sei auch kein glaubwürdiger Kämpfer gegen das Establishment.

„Herr Schulz ist doch kein Underdog, der irgendwo aus dem Wald kommt“, sagte Schäuble. „Der Mann saß jahrzehntelang im Europäischen Parlament, zuletzt als Präsident. Wenn das kein Establishment ist, was denn dann?“

Der SPD-Vorstand hatte den früheren EU-Parlamentspräsidenten Schulz Ende Januar als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl im September nominiert.

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