Heimatschutzminister relativiert erstmals Trumps Mauerpläne

Grenzzaun bei Tijuana

Grenzzaun bei Tijuana

 US-Heimatschutzminister John Kelly hat die Pläne von US-Präsident Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Südgrenze relativiert.

„Wir werden nicht überall sofort eine Mauer bauen“, sagte Kelly vor dem Innenausschuß des Repräsentantenhauses.

US-Heimatschutzminister John Kelly hat die Pläne von US-Präsident Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Südgrenze relativiert.

Er stützte zwar im Kern Trumps Pläne zur Grenzbefestigung Richtung Mexiko, erklärte aber, er wolle auch die Sichtweise der Grenzbeamten berücksichtigen.

Dort gebe es etwa die Forderung, daß eine Grenzbarriere durchsichtig sein müsse, um den Blick auf die andere Seite zu ermöglichen.

Bisher haben die USA zur Sicherung ihrer Südgrenze vor allem mit Zäunen gearbeitet.

Kelly verteidigte auch das Einreiseverbot aus sieben vorwiegend islamischen Ländern sowie den Flüchtlingsstopp. Die derzeit gerichtlich außer Kraft gesetzte Regelung sei in der Zeit, in der sie angewandt wurde, trotz aller Probleme human abgewickelt worden.

„Ich hätte es ein bißchen verzögern sollen“, sagte Kelly, der die Schuld für die teilweise chaotische Handhabung bei den US-Behörden auf sich nahm.

Kelly hatte von der Einreisesperre sehr kurzfristig erfahren.

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