„Antisemit“ Martin Schulz

„Antisemit“ Martin Schulz

Eklat bei Naziopfer-Debatte: Angriff auf SPD-Kandidat Martin Schulz

Der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner hat den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz als Antisemiten bezeichnet.

Der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner hat den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz als Antisemiten bezeichnet.

„Sie (die AfD) braucht sich wirklich nicht anfeinden zu lassen von einer Partei, die Antisemiten wie Martin Schulz und Ralf Stegner in ihren Reihen hat“, sagte Fiechtner am Mittwoch im Stuttgarter Landtag.

AfD wollte Geld für NS-Opfer-Denkmal streichen

In der Debatte ging es um einen Antrag, in dem die AfD ursprünglich gefordert hatte, die Haushaltsmittel für das französische Mémorial National de Gurs für die Opfer des NS-Regimes zu streichen, den sie nach Angaben von Fraktionschef Jörg Meuthen nun aber zurückziehen will.

AfD-Fraktionschef in Stuttgart Jörg Meuthen

SPD-Fraktionschef Andreas Stoch sagte zu dem Antisemitismus-Vorwurf:

„Wir erwarten, daß Herr Fiechtner die Äußerungen umgehend zurücknimmt. Wir halten sein Verhalten für absolut intolerabel.“

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One response to “„Antisemit“ Martin Schulz”

  1. Ja, auch ich als Israeli finde diese Rede inspirierend. says :

    Warum hat er denn den Schulz als Antisemiten bezeichnet ?

    Feindschaft gegen Juden ist nicht nur bei AfD, Pegida & Co. oder im Internet anzutreffen. Das »Gerücht über die Juden« (Adorno) hat auch das Europäische Parlament erreicht. Dort beschwor Palästinenserpräsident Mahmud Abbas Ende Juni das alte Stereotyp vom jüdischen Brunnenvergifter: »Bestimmte Rabbis in Israel haben ihre Regierung klar, sehr klar dazu aufgefordert, dass unser Wasser vergiftet werden sollte, um Palästinenser zu töten.« Das Parlament spendete begeistert Beifall, sein Präsident Martin Schulz nannte die Rede »inspirierend«.

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/25972

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