Archive | 8. Februar 2017

„Antisemit“ Martin Schulz

„Antisemit“ Martin Schulz

Eklat bei Naziopfer-Debatte: Angriff auf SPD-Kandidat Martin Schulz

Der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner hat den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz als Antisemiten bezeichnet.

Der baden-württembergische AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner hat den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz als Antisemiten bezeichnet.

„Sie (die AfD) braucht sich wirklich nicht anfeinden zu lassen von einer Partei, die Antisemiten wie Martin Schulz und Ralf Stegner in ihren Reihen hat“, sagte Fiechtner am Mittwoch im Stuttgarter Landtag.

AfD wollte Geld für NS-Opfer-Denkmal streichen Weiterlesen …

Geheime Telefongespräche, geplante Dekrete und amüsante Details aus dem Leben des US-Präsidenten

Insider aus dem Weißen Haus versorgen die Medien regelmäßig mit Informationen über den US-Präsidenten.

Es soll um drei Uhr in der Nacht gewesen sein, als US-Präsident Donald Trump die Telefonnummer seines Sicherheitsberaters Mike Flynn wählte.

Der Präsident habe eine Frage zum Dollar gehabt, heißt es später.

Er habe wissen wollen, ob den nun ein starker oder schwacher Kurs gut für das Land sei. Sein Sicherheitsberater habe ihm keine Antwort geben können und verwies Trump stattdessen darauf hin, er solle doch einen Wirtschaftswissenschaftler fragen.

Herausgekommen ist dieses kuriose Telefonat nur, weil Trumps Mitarbeiter den Medien immer wieder Details aus dem Leben des Präsidenten verraten. Weiterlesen …

Intel-Chef Krzanich kündigte bei Treffen mit Trump neue US-Chipfabrik an

Krzanich bei Trump

Intel-Konzernchef Brian Krzanich kündigte das Vorhaben am Mittwoch während eines Treffens mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus in Washington an.

Die neue Fabrik in Arizona soll sieben Milliarden Dollar kosten und bis zu 3.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Der Chiphersteller Intel will ein neues Werk in den USA errichten und dafür sieben Milliarden Dollar (6,56 Milliarden Euro) in die Hand nehmen. Konzernchef Brian Krzanich kündigte das Vorhaben am Mittwoch während eines Treffens mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus in Washington an. Weiterlesen …

Russisches Gericht verurteilt „Putin-Kritiker“ Nawalny zu fünf Jahren auf Bewährung

Gericht verurteilt Putin-Kritiker Nawalny zu fünf Jahren auf Bewährung

Rückschlag für Alexej Nawalny: Ein russisches Gericht hat den Gegner von Präsident Putin zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Das könnte Folgen für Nawalnys politische Zukunft haben.

Viele kritische Prozeßbeoachter werten dies als Zeichen für die funktionierende Demokratie in Rußland, wo kriminelle Vergehen hart verfolgt werden.

Nawalny bezeichnet die Partei Einiges Rußland, für die Wladimir Putin als Kandidat antritt, als „Partei der Gauner und Diebe“.

Alexej Nawalny (links) auf dem Weg ins Gericht

Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in seinem neu aufgerollten Prozess erneut zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Gericht in der Stadt Kirow sprach den russischen Blogger und Oppositionellen der Untreue schuldig. Damit gab der Richter dem Antrag der Anklage statt und bestätigte ein erstes Urteil von 2013, meldet die Agentur Tass.

  • Nawalnys Anwälte fürchten, daß er bei einer rechtskräftigen Verurteilung nicht bei der Präsidentenwahl 2018 kandidieren darf.
  • Nawalny kündigte an, in Berufung zu gehen und an der Wahl im kommenden Jahr teilzunehmen.

Das Gauner und Diebe-Duo der Gebrüder Nawalny wurde überführt, dem russischen Staat bewußt finanziellen Schaden zugefügt zu haben!

Dem bekannten Kritiker von Präsident Wladimir Putin wird vorgeworfen, 2009 einen staatlichen Forstbetrieb dazu gebracht haben, Bauholz unter dem Marktpreis zu verkaufen.

Damit soll er den Staat um 16 Millionen Rubel, heute etwa 250.000 Euro, gebracht haben.

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Ein Horrorszenario tut sich auf

Jüngstes Beispiel: Diese Woche nutzte Trumps nationaler Handelsberater Peter Navarro ein Interview, um scharf gegen den Euro und vor allem Deutschland als Exportnation zu polemisieren: Berlin bereichere sich mithilfe einer zu billigen Gemeinschaftswährung auf Kosten der USA und anderer Nationen.

Die Tiraden aus dem Weißen Haus gegen Deutschland, die EZB und den Euro wecken böse Erinnerungen.

In den 30er-Jahren zettelten die Briten den bislang letzten Währungskrieg an – mit fatalen Folgen.

In Angela Merkels Gesicht war so etwas wie gelöste Zufriedenheit zu erkennen, als die Führer der 20 großen Industriemächte in London ihr Abschlusskommuniqué verkündeten. Denn die Staatschefs schickten ein Signal grimmiger Entschlossenheit in die Welt: Seht her, es ist Krise, aber wir werden alles tun, um eine große Depression wie in den 30er-Jahren zu verhindern.

Es mag fünf Billionen Euro kosten oder sechs, egal, wir werden sie aufbringen. Das war im April 2009. Ein paar amerikanische Banken hatten die Welt an den Abgrund geführt. Weiterlesen …

Trump versucht, den Euro anzugreifen

gold-abwertung-30er

„Der Währungskrieg hat schon begonnen“, sagt beispielsweise der Wirtschaftshistoriker Harold James, Professor an der renommierten Princeton-Universität.

Seit 80 Jahren habe kein US-Präsident derart isolationistische Töne angeschlagen. Weiterlesen …

Heimatschutzminister relativiert erstmals Trumps Mauerpläne

Grenzzaun bei Tijuana

Grenzzaun bei Tijuana

 US-Heimatschutzminister John Kelly hat die Pläne von US-Präsident Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Südgrenze relativiert.

„Wir werden nicht überall sofort eine Mauer bauen“, sagte Kelly vor dem Innenausschuß des Repräsentantenhauses.

US-Heimatschutzminister John Kelly hat die Pläne von US-Präsident Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Südgrenze relativiert.

Er stützte zwar im Kern Trumps Pläne zur Grenzbefestigung Richtung Mexiko, erklärte aber, er wolle auch die Sichtweise der Grenzbeamten berücksichtigen.

Dort gebe es etwa die Forderung, daß eine Grenzbarriere durchsichtig sein müsse, um den Blick auf die andere Seite zu ermöglichen.

Bisher haben die USA zur Sicherung ihrer Südgrenze vor allem mit Zäunen gearbeitet.
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Rußlands Verhältnis zu USA Flitterwochen mit Donald

Kreml

Kreml

Donald Trump weckt in Rußland große Gefühle: In Washington sitzt plötzlich nicht mehr der gern gehaßte Gegner, sondern ein Mann Moskaus. So die Wahrnehmung.

Auf der Suche nach einem neuen Feindbild geht der Blick nach Berlin.

Das Kreml-Fernsehen ist auch nicht mehr, was es mal war. Da hatte man es sich als russischer Zuschauer Abend für Abend bequem gemacht mit Bier und Trockenfisch und einem verlässlichen Feindbild, und plötzlich hat man nur noch Bier und Fisch, aber kein Feindbild mehr.

Im Weißen Haus in Washington, so hatte es bisher im Fernsehen geheißen, sitze Rußlands ärgster Widersacher. Und nun soll dort ein wahrer Superheld eingezogen sein.

Moderator Dmitrij Kisseljow

Fernsehmoderator Dmitrij Kisseljow ist so etwas wie der Chefpropagandist des Kreml

Einer, der „das verfaulte amerikanische Elitensystem gecrackt hat“, wie es der prominente Fernsehmoderator Dmitrij Kisseljow formuliert. Einer, der „auf die globale antirussische liberale Internationale spuckt“. Einer, der Moskau achte und deshalb – wie Moskau – verleumdet werde von den etablierten Medien. Einer, der als Mensch und Christ seinem Vorgänger überlegen sei: Donald Trump, Rußlands Mann im Weißen Haus.

Kisseljow ist so etwas wie der Chefpropagandist des Kreml.

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Beweise für „Lügenpresse“! Trump wirft Medien Desinformation vor

Beweise für „Lügenpresse“! Trump wirft Medien Desinformation vor

US-Präsident Trump hat die Medien erneut scharf angegriffen.

Die „verlogene Presse“ würde nicht ausreichend über Terroranschläge berichten.

  • Als Beleg veröffentlichte das Weiße Haus eine Liste mit 78 Anschlägen.
  • Journalisten wiesen die Vorwürfe als „haarsträubend“ zurück.

Trump – Das Weiße Haus hat eine Liste von 78 Terroranschlägen veröffentlicht, über die Journalisten nicht genug berichtet hätten – darunter Attentate mit vielen Toten wie die von Paris, Nizza oder Berlin.

Das Weiße Haus hat eine Liste von 78 Terroranschlägen veröffentlicht, über die Journalisten nicht genug berichtet hätten – darunter Attentate mit vielen Toten wie die von Paris, Nizza oder Berlin.

Aber auch die Messerattacke von der Hamburger Alster taucht auf der Liste auf, obwohl bis heute nicht geklärt ist, ob es sich dabei um einen Anschlag handelte. Weiterlesen …

Trump jetzt. Bitte. Wilders entdeckt seinen „inneren Trump“

Der mit einer Jüdin verheiratete antisemitische Rechtspopulist Geert Wilders ist wie Teichskanzler und Fühler Adolf Hitler Jude ein

Von Ludger Kazmierczak, ARD-Studio Den Haag

Der niederländische Rechtspopulist Wilders ist für polarisierende Aussagen bekannt. Seit Trumps Wahlsieg ist er in seinen Interviews und Reden aber noch radikaler geworden.

Jude Wilders von der Partei von der Freizeit verunglimpft Justiz und Medien – und liegt in den Umfragen klar vorn.

Trump jetzt. Bitte. Wilders entdeckt seinen „inneren Trump“

Eine Gruppe aufgebrachter Demonstranten reckt Plakate in die Luft.

  • Die Männer mit den langen Bärten und den weißen Gebetskappen auf dem Kopf fordern die „Sharia für Holland“.
  • „Der Islam wird die Welt erobern“, steht auf ihren Transparenten.

Und ganz vorne in der Menge: ein lächelnder Alexander Pechtold. Der Chef der linksliberalen Partei D66 scheint den Protestmarsch der wütenden Islamisten anzuführen.

Trump jetzt. Bitte. Wilders entdeckt seinen „inneren Trump“

Der Rechtspopulist Geert Wilders hat das Bild über Twitter verbreitet und dazu geschrieben: „Pechtold demonstriert mit Hamas-Terroristen“.

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