Wenn Rußland 1:1 das ist, was die BRD ist: warum wanderte der Rußlanddeutsche dann in Merkels Imperium aus? Quelle – KulturstudioTV

Deutsch: Inoffizielle Flagge der Rußlanddeutschen
Русский: Не официальный флаг российских немцы

Rußland, ein Chasarisches Khanat? – Wer hat wirklich die Macht im Kreml?

Der Rußlanddeutsche Viktor stellt sich als Putinkritiker vor. Und Rußlandkenner, der sich bereits seit Jahren intensiv mit Rußland befaßt.

Zunächst einmal gehört selbstverständlich die Präsentation alternativer Fakten zu den grundsätzlich erlaubten Mitteln der freien Meinungsäußerung – und das dulden eben durchaus etliche Staaten vom Grundsatz her überhaupt nicht.

JEWtube gehört zum Imperium von Google Inc., heute Alphabet: Eigentümer ein aus der Sowjetunion ausgewanderter Bürger Moskaus, dessen Eltern und er „von Putin verfolgt wurden“. Sergei Brin ist sein Name, und Brin ist Jude- Сергей Михайлович Брин

Das KulturstudioTV entrüstet sich zu Recht über die Zensurpraktiken von YOUTUBE. Nun, JEWtube müßte das Unternehmen korrekt heißen. Denn JEWtube gehört zum Imperium von Google Inc., heute Alphabet Inc.: Eigentümer ein aus der Sowjetunion ausgewanderter Bürger Moskaus, dessen Eltern und er „von Putin verfolgt wurden“. Sergei Brin ist sein Name, und Brin ist Jude: Сергей Михайлович Брин.

Sergey Brin wurde in Moskau als Sohn des Mathematikers Michael Brin geboren. Beide Eltern waren jüdischer Abstammung und insbesondere der Vater hatte unter dem verdeckten Antisemitismus in der Sowjetunion zu leiden, der Juden eine akademische Karriere erschwerte. Im September 1978 stellte die Familie einen Ausreiseantrag, dem nach einigen Schikanen schließlich stattgegeben wurde. Im Mai 1979 verließ die Familie die Sowjetunion in Richtung Vereinigte Staaten. Sergey Brin war damals fünf Jahre alt.

In dem aktuellen Beitrag vom KulturstudioTV läßt sich Michael auf der Höhe Grawe dann in eine aalglatte Argumentation einwickeln: nämlich wo die Gleichsetzung der jüdischen Zensur in Mountain View, Kalifornien, Vereinigte Staaten mit „Zensur“ in Rußland als Behauptung gleichgesetzt wird.

Viktor behauptet, daß so ein Video wie bei KulturstudioTV in Rußland nicht möglich sei, es sei verboten, und wer derartige Argumente vertrete, werde von Putins Leuten aus dem einstigen KGB-Umfeld verfolgt und ins Gefängnis gesperrt.

Das ist richtig, in Rußland gibt es sogar besondere Kindergefängnisse. Weil Kinder nicht nur Basiskriminelle sein können, sondern sogar andere Kinder ermorden.

Der Unterschied liegt darin, daß diese Kindergefängnisse tatsächlich gerettete Jahre im Leben dieser jungen Schwerverbrecher bedeuten; denn die Erfahrung zeigt, daß die Kriminalität genetisch verankert ist: das legen bereits die Gesichter der Kinder nahe – abstehende Ohren, bereit für den Segelflug nach Israel bei günstigem Wind. Bedauerlicherweise landen über 95% dieser Kinder als Erwachsene dann endgültig in den Erwachsenenstrafvollzug in Rußland.

Nur: auch diese Dokumentation und Gespräche über Kindergefängnisse ist in Rußland erlaubt.

Natürlich landen auch sonstige Erwachsene, die gegen Rußland aktiv sind, im Knast. Das hängt allerdings weniger mit ihrer putinfeindlichen oder bloß putinkritischen Haltung zusammen.

Hier bleibt das KulturstudioTV die Fakten schuldig.

Viktor als ausgewanderter Rußlanddeutscher, der also gar kein Russe ist von der Begrifflichkeit her, regt sich ständig darüber auf, daß Russen keinen eigenen Staat in der Russischen Föderation haben.

Wie bitte? Warum sollten Russen in Rußland einen eigenen Staat haben, wenn sie in einem Land leben, das sich – wenn auch vielleicht mißverständlich ins Deutsche übersetzt – Russische Föderation nennt?

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Krim

Viktor bestreitet als Nichtrusse und Rußlanddeutscher, der in das rassisch überfremdete Land Merkels ausgewandert ist, daß die EInwohner auf der Krim Russen sind – sie seien Tataren.

Was besagt die Tabelle?

0,7% sind Juden, 1,9% sind Krimtataren und 0,5% Tataren – und 65,6% sind Russen. Im Jahr 1989. 12 Jahre später sehen die Werte anders aus.

Sowohl Russen als auch Ukrainer haben im erheblichen Umfang – rund 10 bis 12% – die Krim verlassen, während Krimtataren massiv eingewandert sind, ein Zuwachs um 540%, was dann schon die Größe einer mittleren Großstadt nach deutschen Begriffen darstellt, rein rechnerisch.

Bei den übrigen Ethnien handelt es sich um recht kleine Größenordungen, so daß die statistische Auswertung fragwürdig wird; denn Zuwanderung selbst kleiner Gruppen kann sich dann bereits in größeren Prozentwerten niederschlagen. Bei den Weißrussen läßt sich annehmen, daß ein größerer Teil nach dem Zerfall der Sowjetunion nach Belarus zurückkehrten.

  • Das war die Situation zu der Zeit, als die Krim unstreitig Teil der Ukraine gewesen ist.
Ethnien Einwohner 1989 (%) 2001 (%) Veränderung (%)[45]

Russen

1.180.400

65,6

58,5

−11,6 %

Ukrainer 492.200 26,7 24,4 − 9,5 %

Krimtataren

243.400

1,9

12,1

+540 %

Weißrussen 29.200 2,1 1,5 −31,1 %

Tataren

11.000

0,5

0,5

+16,2 %

Armenier 8.700 0,1 0,4 +270 %
Juden 4.500 0,7 0,2 −69,8 %
Polen 3.800 0,3 0,2 −29,1 %
Moldauer 3.700 0,3 0,2 −31,2 %
Aserbaidschaner 3.700 0,1 0,2 +70,0 %
Usbeken 2.900 0,0 0,1 +360 %
Koreaner 2.900 0,1 0,1 +22,6 %
Griechen 2.800 0,1 0,1 +12,0 %
Deutsche 2.500 0,1 0,1 +16,3 %
Mordwinen 2.200 0,2 0,1 −49,8 %
Tschuwaschen 2.100 0,2 0,1 −42,9 %
Roma 1.900 0,1 0,1 +13,1 %
Bulgaren 1.900 0,1 0,1 + 3,7 %
Georgier 1.800 0,2 0,1 +21,9 %
Mari 1.100 0,2 0,1 −37,8 %
Gesamt 2.024.000 100 100 − 0,6 %

Das Tataren-Argument von Viktor als deutschstämmigem Rußlanddeutschem ist damit widerlegt. Es sei denn, die Statistik lügt. Das wäre immerhin möglich.

Weiterhin führt er an, daß Putins Politik das Land ruiniert haben würde: die hohen Scheidungsziffern von über 50% bis 60% und elternlos aufwachsenden Kinder sei sehr hoch. Später räumt er ein, das das vor Putin auch der Fall sei: Im Fazit lautet seine These dann, daß sich die Zahlen seit Putin jedenfalls nicht verbessert haben.

Konkrete Quellen hat Viktor allerdings auch auf Nachfrage nicht parat, sondern als Bausch-und-Bogen-Präsentation aus „gut recherchierten, seriösen Quellen“. Nun ja.

Viktor wirft Putin vor, die rassische Durchmischung in Rußland im Stile der Karlspreisträger betrieben zu haben. Als Beweis führt er Moskau und Sankt Petersburg an, die Moskauban und Petersburgban genannt werden in Rußland. Putin mache exakt 1:1 das, was Merkel in Deutschland mit der Massen-Immigration der Syrer betreibt.

Wirklich?

Wenn Rußland 1:1 das ist, was die BRD ist: warum wanderte der Rußlanddeutsche dann in Merkels Imperium aus?

Auch die übrigen „Argumente“ drehen sich im Kreis. Nach einer Stunde Zuhören beim KulturstudioTV mit Moderator Michael auf der Höhe Grawe  stellt sich dann eher die Frage: Um was geht es in dem Beitrag eigentlich, außer um die Aneinanderreihung „seltsamer Tatsachen“. So wird eine Videosequenz dauernd eingespielt, wo Putin einem kleinen Jungen den Pullover hochzieht und auf den bloßen Bauch mehrfach küßt. Damit soll Putins behauptete Pädophilie bewiesen werden. Jedenfalls beweist diese Sequenz nicht eine Vorliebe für kleine Mädchen oder Mädchen, die beim einstigen Geheimdienstchef Beria tatsächlich vorhanden war. Nach den sexuellen Handlungen an seinen Opfern tötete Lawrenti Beria (georgisch ლავრენტი ბერია; russisch Лаврентий Павлович Берия/Lawrenti sie alle.

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