Vorfahren von Gabriel-Tochter in Auschwitz ermordet

Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel machte Anfang des Jahres die Nazi-Vergangenheit seines Vaters öffentlich. Jetzt fand seine Tochter heraus, dass sie mütterlicherseits von Opfern der Nazis abstammt

Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel machte Anfang des Jahres die Nazi-Vergangenheit seines Vaters öffentlich. Jetzt fand seine Tochter heraus, dass sie mütterlicherseits von Opfern der Nazis abstammt

Saskia Gabriel, die ältere Tochter von SPD-Chef Gabriel, ist auf jüdische Vorfahren gestoßen.

  • Ihr Großvater war bis zuletzt ein unverbesserlicher Nazi.
  • Nun reisten die junge Frau und ihr Vater nach Israel.

Es ist eine erschütternde, fast unglaubliche Geschichte: Erst kürzlich hatte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel über die Nazi-Vergangenheit seines verstorbenen Vaters berichtet.

  • Jetzt ist Gabriels ältere Tochter Saskia (24) bei Recherchen über die Geschichte ihrer Familie mütterlicherseits auf jüdische Vorfahren gestoßen.
  • Einige ihrer Familienmitglieder waren in Auschwitz ermordet worden, erfuhr DIE WELT aus SPD-Kreisen.

Sigmar Gabriel brach am Montag mit seiner Tochter zu einer ersten gemeinsamen Reise nach Israel und in die Palästinensergebiete auf. Gabriel hat seit seiner Jugend immer wieder das Heilige Land besucht.

Seine Tochter Saskia entstammt einer früheren Beziehung.

„Ich versuche, mich, so gut es geht, um sie zu kümmern“, sagte Gabriel einmal über seine ältere Tochter. Bei der Taufe von Gabriels jüngerer Tochter Marie Gabriel im vorigen Jahr hatte deren Schwester den Taufspruch verlesen.

Gabriel beschäftigt die Geschichte des Nazi-Terrors

SPD-Chef Gabriel dürfte die neu gewonnen Erkenntnisse über die Ermordung von Vorfahren seiner Tochter Saskia durch die Nationalsozialisten emotional beschäftigen. Gabriel treibt die Geschichte des Nazi-Terrors um – auch ganz persönlich.

  • Erst im vergangenen Januar hatte er über die Rolle seines Vaters als Nazi bis weit über den Zweiten Weltkrieg, bis in die jüngste Zeit hinaus gesprochen.
  • Gabriels Vater Walter, vor knapp einem Jahr verstorben, war bis zu seinem Tod ein unbelehrbarer Nazi, wie Gabriel in einem ausführlichen Gespräch mit DIE ZEIT berichtete.
  • Nach dessen Tod hatten Gabriel einen ganzen Keller voll mit rechtextremen Zeitschriften und Nazi-Machwerken gefunden.

Dazu fand der SPD-Vorsitzende Briefe des Vaters, in der er seine geschiedene Ehefrau, Gabriels Mutter, beschimpfte.

Gabriel war nach der Scheidung seiner Eltern zunächst gegen seinen Willen bei seinem Vater aufgewachsen, bis er zu seiner Mutter fliehen konnte.

Mit seiner betagten Mutter verbindet ihn bis heute ein enges, emotional aufgeladenes Verhältnis.

In den Jahren vor dem Tod seines Vaters bekam Sigmar Gabriel immer wieder Post.

Rechtextreme Pamphlete hatte er dem Sohn zugeschickt, widerliche Bücher mit Titeln wie Der Auschwitz-Mythos oder Wer ist Bonhoeffer wirklich?

Walter Gabriel, geboren 1921, war Mitglied der NSDAP gewesen. Erst als dessen Sohn Sigmar 18 Jahre alt war, erfuhr er von der Nazi-Vergangenheit seines Vaters.

Zu dieser Zeit gab es zwischen Vater und Sohn praktisch keinen Kontakt mehr, Sigmar Gabriel stand in Distanz zu seinem Vater, hatte er doch einst unter dessen Erziehungsmethoden jahrelang gelitten. Er war gerade einmal drei Jahre alt gewesen, als sich seine Eltern trennten. Der Vater hatte in den folgenden Jahren seine einstige Ehefrau geradezu terrorisiert.

Akten an den Verfassungsschutz

  • Als Sigmar Gabriel vor knapp einem Jahr die Nazi-Devotionalien im Keller seines Vaters fand, ließ er einen Teil schreddern,
  • einen anderen Teil überreichte er dem Verfassungsschutz.

In vertraulichen Hintergrundgesprächen deutete Gabriel immer wieder die rechtsradikale Gesinnung seines Vaters an.

Öffentlich sprach er darüber nicht, bis er sich im vorigen Jahren mehrfach mit Bernd Ulrich, dem Vize-Chefredakteur der „Zeit“, über seinen Vater austauschte. Daraus entstand im Januar ein längeres Porträt.

Zweierlei haben Sigmar Gabriels politisches Leben seit Jahrzehnten geprägt: seine Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus – und seine Zuneigung zu Israel.

  • Schon 1976, im Alter von 17 Jahren, protestierte er gegen eine Veranstaltung der rechtsradikalen Wiking-Jugend.
  • Gabriel trat damals zu „Die Falken“ bei, der „Sozialistische Jugend Deutschlands“.

Immer wieder reiste er nach Israel.

Als Ministerpräsident von Niedersachsen (1999 bis 2003) und als SPD-Vorsitzender (seit 2009) wurden das hoch politische Reisen. Mit der bitteren Erkenntnis, daß sein Vater bis zuletzt ein Nazi und die Vorfahren seiner Tochter Opfer der Nazis waren, hat Sigmar Gabriel ein schweres Päckchen zu tragen. Das Private ist da plötzlich sehr politisch – und umgekehrt.

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6 responses to “Vorfahren von Gabriel-Tochter in Auschwitz ermordet”

  1. Nazis und Juden sind eine Mischpoche. says :

    Öffentlich sprach er darüber nicht, bis er sich im vorigen Jahren mehrfach mit Bernd Ulrich, dem Vize-Chefredakteur der „Zeit“, über seinen Vater austauschte. Daraus entstand im Januar ein längeres Porträt.
    Zweierlei haben Sigmar Gabriels politisches Leben seit Jahrzehnten geprägt: seine Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus – und seine Zuneigung zu Israel.

    Na das wissen wir und die Dönhoff-Schmidt-Ostpreußen-Nazi-Juden-Presse doch ganz genau, daß Juden und Nazis zusammengehören, daß nur Juden echte Nazis sein können, daß der IMT Nürnberg Apologet Putin und seine Rote Armee den Holocaust erfunden haben, daß Israel und Rußland ewig zusammengehören, daß russische Juden die wahren und echten Zionisten sind.

    „Wer ist Bonhoeffer wirklich?“

    Ein Schwein des Volksverräters Canaris, dem chabad lubawitsch, also die Freunde Putins, einen Baum in yad vaschem pflanzen wollen.

    Hängt die Volksverräter an den Bäumen in yad vaschem auf !

    http://de.metapedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer

    http://de.metapedia.org/wiki/Hans_von_Dohnanyi

    http://wiki-de.genealogy.net/Juden_im_Memelland

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    • Schlau Meir says :

      Das IMT ist eine Sache der Juden von New York, die Sowjetunion hat das „Tribunal“ nur aus Gründen der Propaganda benutzt. So wurde GFM PAULUS dorthin chauffiert, um Ziele Moskaus umzusetzen.

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      • Putin bekennt sich voll zum IMT Nürnberg. says :

        Anläßlich der Einweihung eines Kriegerdenkmals im Ort Netanya gab Putin folgende Stellungnahme von sich:
        „Wir müssen alles von uns Abhängende tun, damit die verbrecherischen Nazi-Doktrinen, in welchem Gewand sie auch immer daherkommen, zur Vergangenheit gehören und damit die Schlüsse des Nürnberger Tribunals auch heute noch unverrückbar sind. … Wir müssen die Wahrheit über den Krieg bewahren und verteidigen und jeglichen Versuchen, die Handlanger des Nazismus zu rechtfertigen, entgegenwirken. … Wir dürfen es nie zulassen, dass die Henker und ihre Opfer in eine Reihe gestellt werden. Wir erlauben es nicht, die Wahrheit zu entstellen und sie durch Fälschungen und Erfindungen aller Art zu ersetzen. Ein solches ‚Wenden’ der Geschichte wäre verbrecherisch in Bezug auf das Gedenken an Millionen, die ihr Leben für den Sieg gegeben haben. Verbrecherisch gegenüber den kommenden Generationen, die die wahren Helden des Zweiten Weltkriegs kennen und zwischen der Wahrheit und zynischen und frechen Lügen unterscheiden müssen.“ (Netanya, 25.Juni 2012, RIA Novosti)

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        • Schlau Meir says :

          Unklar bleiben die Begriffe Nazismus, Handlanger, Nazi-Doktrinen, Henker-Opfer-Relation. Allerdings reihen sich im Umfeld des Nationalsozialismus reichlich krude Gestalten ein, darunter ein Rudolf von Sebottendorf (auch von Sebottendorff), eigentlich Adam Alfred Rudolf Glauer.

          Zur unbequemen Wahrheit über die massiven Geschichtsfälschungen, nicht nur in 1945, gehört auch die Tatsache, daß in Nürnberg Doppelgänger aufgetreten sind. Darunter ein Herr, der als Look-a-like für den Juden Herman Epenstein vor einer Flagge des US-Bundesstaates Texas zur Ablichtung erschien. Alle Orden hängen falsch und auf halb 12.

          Die angeblich authentische Weisung Nr. 21, die den Überfall auf die Sowjetunion befahl, trägt auf der letzten Seite die „Unterschrift von Adolf Hitler“, ohne Funktionsangabe – aber das nur mal so nebenbei.

          Die wirklicher Unterschrift von Hitler sieht SO aus:

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        • Schlau Meir says :

          Zu den Offenkundigkeiten gehört, daß die Bolschewistische Revolution beinahe ausschließlich von US-amerikanischen Juden aus New York durchgezogen wurde. Rußlands Oligarchen sind ebenfalls beinahe ausschließlich Juden. Wenn also über Nazis und Juden gesprochen wird, werden Nichtjuden nie verstehen, um was es eigentlich geht. Wie paßt es zusammen, daß insbesondere zwei jüdische Bankiers (Jakob Heinrich Schiff auch Jakob Schiff, Jacob Schiff oder Jacob Henry Schiff, Olaf Aschberg) die antikapitalistische Regierung zunächst in Sankt Petersburg installierten, und sie dann nach Moskau transferierten? Das gleiche läßt sich für den Nationalsozialismus belegen, nämlich seine Finanzierung aus jüdischem Finanzkapital aus New York.

          Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen.

          Wladimir Iljitsch Lenin
          (1870 – 1924), eigentlich Wladimir Iljitsch Uljanow, russischer Revolutionär und sowjetischer Staatsmann


          Concentration of Jewish population in the Pale of Settlement

          The Blank family is a family of Jews, some of whom converted to Orthodox Christianity in the Russian Empire, mostly notable as the immediate ancestry of the maternal grandfather of Vladimir Lenin according to various published researchers who suggest that Lenin’s maternal grandfather was a Jewish convert to Christianity (Alexander Blank). Whether or not Lenin, whose matrilineal „Blank“ surname also traces to non-Jewish German roots, was actually partly descended from the Jewish Blank family remains contested. Moshe Itzkovich Blank (Russian: Мойша Ицкович Бланк) baptized as Dmitry Blank (c. 1758-after 1844) was a Jewish vodka-franchised tavern keeper from Shtetl Starokonstantynów, Volhynian Voivodeship (now Ukraine). His tavern in Starokonastantinovo brought him around 10 silver roubles.[clarification needed] He also rented a plot of land in Novohrad-Volynskyi uyezd, Volhynian Governorate where he grew chicory. He sent his sons into a secular Russian school instead of a traditional religious Jewish cheder which was unusual in those times.

          Srul Moshevich Blank (Russian: Сруль Мошевич Бланк) also spelled Israil Moiseevich Blank (Russian: Израиль Моисеевич Бланк) baptized Alexander Dmitrievich Blank (Александр Дмитриевич Бланк); (1804-17 July 1870) was a Russian medical doctor and a landowner, the younger son of Moshe Blank and a grandfather of Vladimir Lenin.

          https://en.wikipedia.org/wiki/Maria_Alexandrovna_Ulyanova

          Maria Alexandrovna Ulyanova (born Maria Alexandrovna Blank; Russian: Мария Александровна Ульянова; 6 March [O.S. 22 February] 1835 — 25 July [O.S. 12 July] 1916)[1] was the mother of Vladimir Lenin, the Bolshevik revolutionary leader and founder of the Soviet Union.

          Ulyanova was one of six children born in Saint Petersburg. Her father was Alexandr Blank (born Israel Blank), a well-to-do physician, who was a Jewish convert to Orthodox Christianity. Her mother, Anna Ivanovna Groschopf, was the daughter of a German father, Johann Groschopf, and a Swedish mother, Anna Östedt.

          In der Politik geht es ganz sicher nicht darum, Wahrheiten zu verkünden. Wer das anstrebt, sollte sich vorher selbst im Fensterkreuz aufhängen. Das erspart eine Menge. Putin wählt jedenfalls seine Worte so, daß er seit der Ernennung durch Jelzin am 9. August 1999 wechselweise Ministerpräsident Rußlands und Präsident der Russischen Föderation geblieben ist.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Siegesdenkmal_in_Netanja

          Das Denkmal besteht aus zwei Elementen, die den Übergang von der Finsternis zum Licht symbolisieren und damit die Beziehung zwischen dem militärischen Sieg Rußlands, der den Holocaust des jüdischen Volkes beendete, worauf später die Gründung des jüdischen Staates folgte.

          Abgesehen vom künstlerischen Scheitern dieser jüdischen Architekten des Schlages von Daniel Libeskind und Frank Owen Gehry, also des widerlichen Anblicks dieses „Kunstwerks“, stimmt die Aussage. Nur durch den massiven Druck durch die Einweisung in die Konzentrationslager nahmen viele KL-Juden das Angebot der „Nazis“ an, anstelle von einem Langzeitaufenthalt mit Vollpension die Auswanderung ins Gelobte Land zu wählen, in dem – den jüdischen Familiennamen Milch und Honig entsprechend – Milch und Honig fließen.

          Zu zahlreichen Immigranten und Gratulanten von EREZ ISREAL gehören der Vaginabeschauer Josef Schuster, der Busenliebhaber Rolf Eden und viele mehr.

          Orginalzitate Lügipedia:

          Die Familie Josef Schusters ist väterlicherseits seit spätestens Mitte des 16. Jahrhunderts in Unterfranken ansässig. Er ist Sohn des Kaufmanns und Verbandsfunktionärs David Schuster. David und sein Vater, der Kaufmann Julius Schuster führten das Centralhotel in Bad Brückenau. Dieses wurde 1933 von der örtlichen NSDAP beschlagnahmt. Im Jahr 1937 wurden Julius und David verhaftet und in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald inhaftiert. Nach ihrer Entlassung mit der Auflage, Deutschland zu verlassen emigrierten sie in das Völkerbundsmandat für Palästina, wo David als Angestellter einer Baufirma arbeitete. Josef Schusters Mutter Anita Susanna Grünpeter wurde am 14. November 1914 in Laurahütte geboren. Ihre am 26. Juni 1884 als Hedwig Kosderlitz geborene Mutter[3] und ihr am 18. Oktober 1876 geborener Vater Fritz Grünpeter lebten bis 1942 in Gleiwitz und wurden im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Anita Susanna Grünpeter und David Schuster heirateten 1953. Nach Josef Schusters Geburt siedelte die Familie 1956 nach Deutschland über.

          Rolf Shimon Eden (* 6. Februar 1930 in Berlin als Rolf Sigmund Sostheim) ist ein deutscher Geschäftsmann und ehemaliger Nachtclubbesitzer. Er wird seit Jahren oft als (letzter) deutscher oder Berliner Playboy und Lebemann bezeichnet und tritt entsprechend in Talkshows und zu anderen Gelegenheiten öffentlich auf, meistens in einem weißen Anzug. Eden wurde als älterer von zwei Söhnen einer jüdischen Familie im Berliner Bezirk Tempelhof geboren.

          Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh die Familie 1933 nach Palästina. Edens Vater, der früher als Unternehmer tätig war, arbeitete, nachdem er 1936 Konkurs gemacht hatte, als Taxifahrer. Später führten Edens Eltern ein Café in Haifa, die Großeltern ein Hotel. Mit 14 verließ Rolf Eden die Schule und verdiente sein Geld als Musiker. Im ersten arabisch-israelischen Krieg kämpfte er in der Eliteeinheit Palmach unter Jitzchak Rabin. Aus dieser Zeit stammt Edens erstes von sieben Kindern von sieben Frauen, Irit (* 1949). Mit der Mutter seiner ersten Tochter war er auch vorübergehend verheiratet, was Eden nach eigenen Angaben später der Presse verschwiegen hat.

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  2. Nomen est Omen says :

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