Rußlandkenner geben sich die Klinke – heute: ein Rußlanddeutscher – Российские немцы

Bekannte Rußlanddeutsche: Denis Fonwisin, Michael de Tolly Alexander von Benckendorff, Katharina II. Peter Struve, Alexei Rüdiger, Alissa Freindlich, Otto Schmidt

Bekannte Rußlanddeutsche – Российские немцы laut Wikipedia oder Lügipedia:

Denis Fonwisin, Michael de TollyAlexander von Benckendorff, Katharina II.Peter Struve, Alexei RüdigerAlissa Freindlich, Otto Schmidt

Der Begriff Rußlanddeutsche (russ. Российские немцы , wiss. Transliteration Rossijskie nemcy, auch russ. Русские немцы , wiss. Transliteration Russkie nemcy) ist ein Sammelbegriff für „Deutsche aus Rußland“, die deutschen bzw. deutschstämmigen Bewohner Rußlands und anderer Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Die Rußlanddeutschen, aber auch viele gemischt russisch-deutsche Familien sind inzwischen mehrheitlich in den mitteleuropäischen deutschen Sprachraum, insbesondere in die Bundesrepublik Deutschland GmbH (BRD GmbH) eingewandert bzw. übergesiedelt.

Bevölkerungsverteilung der Russlanddeutschen laut Ergebnis der gesamtrussischen Volkszählung 2010

Umgangssprachlich werden vielfach auch die deutschstämmigen Einwohner der anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion, insbesondere Kasachstans, als Rußlanddeutsche bezeichnet. Individualisierende Bezeichnungen wie Krimdeutsche, Wolhyniendeutsche, Schwarzmeerdeutsche (auch Ukrainedeutsche) oder Kasachstandeutsche und Kirgisistandeutsche sind meistens aus Unkenntnis nicht üblich.

Rußlanddeutsche sind Menschen mit allein deutschen Vorfahren, während Deutschrussen deutsche und russische Vorfahren haben (z.B. Vater Deutscher, Mutter Russin und umgekehrt) und Deutschlandrussen „Russen in Deutschland“ bezeichnet.

Bis zum Zerfall der Sowjetunion bezogen sich die Bezeichnungen von Deutschen auch generell auf ihren Siedlungsraum in der Sowjetunion (Sowjetdeutsche und Sowjetunion-Deutsche).

Die große Mehrheit der deutschen Aussiedler legt großen Wert auf ihre Abstammung als Deutsche.

Der Begriff „Rußlanddeutsche“ weist diese Bevölkerungsgruppe als Deutsche aus Rußland aus.

Die vielen Deutschrussen, Kinder von Deutschen und Russen, legen dagegen Wert auf ihre deutsche und russische Herkunft.


  • Privilegiert sind nur ausgesiedelte Rußlanddeutsche nach Art. 116 GG[2] als deutsche Volkszugehörige in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Sie erhalten mit vergleichsweise wenig Aufwand die Staatsbürgerschaft, bekommen also von Anfang an alle Bürgerrechte zuerkannt.

Am 1. Juli 1991 wurde der 1938 aufgelöste deutsche Nationalkreis Halbstadt (Nekrassowo) im Altai wiedergegründet, am 18. Februar 1992 erfolgte die Gründung des deutschen Nationalkreis Asowo (bei Omsk).

  • Bei Saratow und Wolgograd sollen weitere Nationalkreise oder -bezirke (Okrugi) gegründet werden.
  • In der Nähe von Uljanowsk an der Wolga wurde ebenfalls Anfang der 90er Jahre der deutsche Dorfsowjet (Dorfrat) von Bogdaschkino gegründet.

Die Zukunft dieser autonomen Gebilde auf unterster Stufe ist jedoch fraglich, weil die alteingesessene deutschstämmige Bevölkerung auch von dort mehrheitlich bereits ausgewandert ist. Im Jahr 2010 stellten die Rußlanddeutschen nur noch in der Region Altai und im Gebiet Nowosibirsk die größte Minderheit.

In folgenden Regionen leben auch heute noch deutschstämmige Minderheiten:

Die im Altai lebenden Deutschen sind zum größten Teil ausgewandert, dennoch gibt es auch hier wieder einen deutschen Nationalkreis.

Prozentual gesehen machen die Deutschen heutzutage rund 0,41 % der gesamten Bevölkerung Rußlands aus.

In Sibirien leben proportional mehr Deutsche als in anderen Regionen, mehr als 350.000 Russlanddeutsche.

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