Norman G. Finkelstein „Die Holocaust-Industrie“

Finkelsteins aus Polen stammende Eltern, Maryla Husyt und Zacharias Finkelstein wurden als Juden im Dritten Reich verfolgt und interniert. Beide überlebten das Warschauer Ghetto, die Mutter zudem das Konzentrationslager Majdanek, der Vater Auschwitz. Alle Verwandten wurden jedoch umgebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wanderten sie in die USA aus.

„Die Holocaust-Industrie“

Die englischsprachige Originalausgabe erschien in den USA im Juli 2000 in einem kleinen linksliberalen Verlag. Darin behauptet Finkelstein unter anderem:

  • Das amerikanische Judentum habe sich weder im Zweiten Weltkrieg noch danach um den Holocaust gekümmert
  • Es habe erst seit dem Sechstagekrieg 1967 entdeckt, dass sich daraus Kapital schlagen lasse.

Es habe dann eine „Holocaustindustrie“ geschaffen, um sich am Holocaustgedenken zu bereichern und damit immer weitere Unterstützung für Israel im Nahostkonflikt zu erpressen.

Um den Holocaust systematisch zu vermarkten, seien die Behauptung seiner „Singularität“ geschaffen und die jüdischen Opferzahlen übertrieben worden.

Ein Großteil des als Entschädigung für die Opfer vorgesehenen Geldes sei von der JCC für andere Zwecke verwendet worden; insbesondere jüdische Organisationen in den USA würden davon profitieren.

Noam Chomsky zufolge hätten Finkelsteins Professoren an der Princeton Universität ihn wegen der Veröffentlichung seiner Kritik an Joan Peters Buch From Time Immemorial in seinem Studium behindert. Dies habe seine akademische Laufbahn nachhaltig negativ beeinflusst. Erst nachdem Chomsky Finkelstein den Wechsel an eine andere Fakultät vermittelt hatte, schloss er dort sein Studium mit dem Grad des Ph.D. ab. Da Finkelstein darauf folgende universitäre Stellenangebote abgelehnt habe, die von ihm verlangten, seinen „Kreuzzug“ zu beenden, habe er zunächst als Sozialarbeiter auf Teilzeitbasis arbeiten müssen.

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One response to “Norman G. Finkelstein „Die Holocaust-Industrie“”

  1. Zionismus ist die Weltherrschaft der Juden/Jesuiten. says :

    Die Gemütslage der progressiven jüdischen Intellektuellen ist von denen der
    orthodoxen Fundamentalisten gar nicht weit entfernt. Sie treten für das
    Selbstbestimmungsrecht aller Völker ein, einschließlich der Palästinenser,
    machen aber bei den Juden eine Ausnahme, denn die sind, folgt man
    professoralen Autoritäten wie Noam Chomsky, Norman Finkelstein und Tony
    Judt, kein Volk, das einen eigenen Staat haben sollte, sondern bestenfalls eine
    „Schicksalsgemeinschaft“, die durch gemeinsam erlittenes Leiden
    zusammengehalten wird.

    Zunächst ist ja mal festzustellen, daß Finkelstein einen Holocaust gar nicht bestreitet, denn diese Religion ist die Grundlage der Weltherrschaft.
    Es gibt zwei Formen des Zionismus, den Herzlschen mit Israel und den Weltzionismus mit Achad Ha’am, der aus Rußland kam wie auch alle führenden Zionisten, die sich zunächst in Israel eingenistet haben.

    Judt trat 2003 durch ein Plädoyer für einen binationalen israelisch-palästinensischen Staat (Einstaatenlösung) für das Gebiet von Palästina hervor. Seine veränderte Haltung in dieser Frage führte dazu, dass ein Vortrag von ihm auf Druck der Anti-Defamation League abgesagt wurde und man andernorts für ihn Saalschutz anfordern musste – genauso wie bei Finkelsteins Vorträgen.

    Hier ist auch der stets russenfreundliche Galinski und seine Tochter zu sehen, die einen Judenstaat Israel ablehnen, genauso wie Stalin, der nicht einer Gründung eines Judenstaates Israel zustimmte, denn den Juden gehört die ganze Welt wie es schon biblisch vorbestimmt ist. Deshalb kann es keinen Judenstaat Israel geben, eine Zweistaatenlösung ist also für die Weltzionisten ausgeschlossen.

    Was sind also die Jesuiten ? Antisemitische Judenfeinde, die nicht Jerusalem als Zion ansehen, sondern für die Zion die ganze Welt ist ?

    Das Jüdische Lexikon schreibt nun unter „Achad Haam“:
    „Mit seinem geistigen Zionismus mußte Achad Haam gegen drei Gegner ins Feld ziehen: gegen die Chowewe Zion, gegen den Zionismus Herzl’s und gegen den Autonomismus . . . . Aus Mißtrauen gegen die Leitung der Chowewe Zion gründete er den zionistischen Geheimbund „Bene Mosche“. . . . Der Kolonisierung Palästinas, die praktisch mit aller Energie in Angriff zu nehmen sei, sollte eine sittliche Geistesrevolution vorangehen. Dieser Geheimbund hatte innerlich und äußerlich schwer zu kämpfen und löste sich 1896 auf, wie Achad Haam angibt, „infolge des Lärmes von Basel“. Dem Herzl’schen Zionismus stand Achad Haam gleich am Anfang kritisierend gegenüber. Er nahm selbst Anteil am ersten Zionisten-Kongreß in Basel, führte auch manche Unterredungen mit Herzl, konnte sich aber nicht mit der Idee des Judenstaates und den großen politischen Schlagworten Herzls befreunden. . . Als im Weltzionismus allmählich die geistigen und kulturellen Tendenzen stärker betont wurden, kam Achad Haam dem offiziellen Zionismus viel näher. Seine öffentliche letzte Äußerung zum zionistischen Problem war die Stellungnahme zur Balfour-Deklaration.“
    Soll es hier nicht richtiger heißen: „infolge der Aufdeckung der Protokolle“?

    Im Artikel „Bene Mosche“ schreibt das Jüdische Lexikon:
    „Geheime jüdisch-nationale Liga, begründet 1889 in Odessa von Achad Haam. Die Liga wollte in sich nur die Auserlesenen und geistig Hochstehenden vereinen, die die Erlösung des Volkes und Landes Israel, wie einst Moses, als ihr Lebensziel ansahen. Sie war, da sie höchste persönliche Anforderungen stellte, wie ein Geheimbund (Orden) organisiert. Der Aufnahme eines Mitgliedes in die Liga ging eine umfangreiche Zeremonie voran; die Verpflichtung erfolgte durch Eid auf die Satzungen. Die Bene Mosche hatten auch geheime Erkennungszeichen und Begrüßungsformeln.“
    Nach Fry „Achad Haam, der geheime Führer der Juden“ soll dieser Orden, in welchem sich Achad Haam seine Schüler und Verkünder seiner Anschauungen heranzog, die Geburtsstätte der Protokolle sein; damit ließe es sich auch erklären, daß sie in Form von Vorträgen verfaßt sind.
    Achad Haam war somit Gründer und Leiter einer politischen Geheimorganisation.

    Israel wäre somit nur ein Übergangsstadium, in dem sich die Juden geistig auf die Weltherrschaft vorbereiten sollten – vor allem ein Alibi für einen Holocaust.
    Multinationalität ist die Herrschaftsform des Weltzionismus mit seiner Welthauptstadt Germania. Ist das Holo-Mahnmal der Platzhalter für die Große Halle des Volkes ?

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