Archive | 23. Januar 2017

US-Botschaft soll von Tel Aviv nach Jerusalem

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US-Botschaft soll von Tel Aviv nach Jerusalem

Donald J. Trump (70) sprach am Sonntag mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu, dem Mann, der so sehr mit der Administration von Barack Obama im Clinch gelegen hatte.

Ein Schritt, der wegen seiner symbolischen Bedeutung den Nahen Osten weiter polarisieren dürfte. Denn sowohl Israel als auch die Palästinenser betrachten Jerusalem als ihre Hauptstadt. Und so rufen die Gegner: Dies ist ein Verstoß gegen internationale Gesetze.

Dagegen sagen die Befürworter: Dieser Schritt war überfällig.

Und auch am Sonntag lief Trump auf Hochtouren.

Um 13.30 Uhr Ortszeit (19.30 UHR MEZ) griff er im Oval Office des Weißen Hauses zum Telefon und sprach mit Israels Staatsoberhaupt Benjamin Netanjahu.

Und plötzlich sprach auch seine Pressesprecher Sean Spinner wieder mit der Presse.

Er sagte zum Nachrichten-Sender CNN: „Die Diskussion, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, ist hiermit eröffnet.“

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Der neue Israel Botschafter der USA, David Friedman, sprach sich als Erster für die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem aus

Netanjahu und viele konservative Israelis und Juden rund um die Welt begrüßen diese Entscheidung frenetisch.

Denn für sie bedeutet dies nicht nur, daß die USA Jerusalem offiziell als ihre ungeteilte Hauptstadt akzeptiert, sondern auch eine zusätzlich Anerkennung ihres Staates.

Die Gegner sind derweil entsetzt.
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