Sex mit Hirsch! Japanischer Affe sucht Liebe?

Makaken-Männchen auf dem Rücken eines Sikahirsches

Sex mit Hirsch! Japanischer Affe sucht Liebe?

Besonders wählerisch ist dieser Affe bei der Partnerwahl offenbar nicht.

In Japan hat ein Makake eine Hirschkuh begattet.

Zu den Gründen haben Forscher eine erste Theorie.

Zeuge einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen Affe und Hirsch sind Forscher in Japan geworden.

Das Makaken-Männchen habe sich bis – wohl zur Ejakulation – am Rücken einer Sikahirsch-Kuh gerubbelt, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Primates“.

Nach dem Akt habe der Affe andere Affenmännchen von der Hirschkuh weggejagt. Zudem habe er später versucht, ein weiteres Sika-Weibchen zu besteigen, das ihn allerdings abwehrte.

Hormone bei der Arbeit

Sex mit Hirsch! Japanischer Affe sucht Liebe?

Hormonschub zur Paarungszeit

Die Szenen mit dem Japanmakaken (Macaca fuscata) und den Sikahirschen (Cervus nippon) wurden vom französischen Forscher Alexandre Bonnefoy im November 2015 auf der japanischen Insel Yakushima gefilmt. Dem Fachbeitrag zufolge sind die Tiere dort an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt.

Die Autoren der Studie vermuten, daß der Hormonschub der als Schneeaffen bekannten Japanmakaken in der Paarungszeit und das enge Zusammenleben mit den Hirschen zu dem ungewöhnlichen Sexualverhalten geführt haben könnten. Anders gesagt: Die Gelegenheit führt zur ungewöhnlichen Partnerwahl.

Die lAffen leben auf der Insel eng mit den Hirschen zusammen. Das liegt daran, daß diese mitunter von den Affen profitieren.

Die Hirsche fressen häufig die Pflanzenstücke, die die Makaken von Bäumen fallen lassen.

Einige der Affen waren zuvor bereits beim Lausen der Hirsche und bei Versuchen beobachtet worden, auf deren Rücken zu reiten – allerdings mit offenbar rein

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