BRD im Krieg gegen Widerstandskämpfer der Autonomen Szene

Polizisten vor einer Spielhalle in Leipzig

BRD im Krieg gegen Widerstandskämpfer der Autonomen Szene

#Eisenbahnstraße

Razzia mit 500 Beamten in Leipzig – Es geht um Waffen und Steuerhinterziehung
Großrazzia in Leipzig:

Mehr als 500 Beamte waren am Donnerstag im Stadtgebiet wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Steuerhinterziehung unterwegs.

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei in Leipzig wegen Verdachts auf Waffenbesitz und Steuerhinterziehung mehrere Gebäude durchsucht.

  • Laut LKA gehörten dazu auch Immobilien eines Rockerklubs.

Mit mehr als 500 Beamten hat die Polizei in Leipzig mehrere Gebäude durchsucht. Dabei ging es laut einem Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) unter anderem um Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Steuerhinterziehung. Hierzu lägen der Polizei Verfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig vor.

Polizeieinsatz in der Eisenbahnstraße.

Es werde untersucht, ob Waffen und Munition im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität nach Leipzig gebracht wurden. Mit Verweis auf das Steuergeheimnis machte der Sprecher keine näheren Angaben zu den Fällen von Steuerhinterziehungen. Er sagte nur, dass diese im Zusammenhang mit Glücksspielautomaten stünden.

Insgesamt seien mehr als zehn Gebäude durchsucht worden. Festnahmen habe es zunächst keine gegeben. Unter anderem wurden laut LKA Objekte in der Eisenbahnstraße im Osten der Stadt durchsucht.

Die Straße gilt als Schwerpunkt der Drogenkriminalität in Leipzig.

In der Nähe des Hauptbahnhofs sowie in der stadtauswärts führenden Jahnallee wurden Gebäude durchsucht. Dabei mußten einige Straßen zeitweise für den Verkehr gesperrt werde.

Nach Angaben einer LKA-Sprecherin wurden auch Gebäude durchsucht, die der Vereinigung United Tribuns zugeordnet werden.

  • Der Klub war im vergangenen Sommer in eine Auseinandersetzung mit dem Rockerklub Hells Angels in Leipzig verwickelt, bei der ein Mann erschossen wurde.
  • Die Razzia steht damit nach Polizeiangaben nicht in Zusammenhang. Die Durchsuchungen dauern noch an.

Bei mehreren Razzien im Leipziger Stadtgebiet haben rund 500 Beamte mehr als zehn Objekte durchsucht. „Es ging um den Vorwurf der Steuerhinterziehung und Verstöße gegen das Waffengesetz“, sagte Tom Bernhardt, Sprecher des Landkriminalamtes (LKA). Grundlage waren Verfahren der Leipziger Staatsanwaltschaft. Beteiligt waren neben dem LKA auch Beamte der Leipziger Polizei und Mitarbeiter verschiedener Bundesbehörden und kommunaler Ämter.

Der Schwerpunkt des am Mittag gestarteten Einsatzes lag in der Eisenbahnstraße. Die Magistrale wurde zeitweise von schwer bewaffneten Polizisten für den Auto- und Straßenbahnverkehr gesperrt. Die Linie 1, 3, und 8 mussten deshalb umgeleitet werden.

Chapter der Streetgang United Tribunes an der Konstantinstraße

Die Beamten suchten im Chapter der Streetgang United Tribunes an der Konstantinstraße nach Waffen. „Wir hatten Hinweise, daß sie zusammen mit Munition nach Leipzig verbracht wurden“, erklärte Bernhardt.

Um welche Art von Waffen es sich handelt und wo sie herkommen, dazu machte der LKA-Sprecher keine Angaben. Die Razzia, bei der auch Zivilkräfte mit Sturmhauben halfen, habe im Umfeld der organisierten Kriminalität stattgefunden.

Der Einsatz, so Bernhardt, hatte nichts mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen der United Tribunes mit den Hells Angels im vergangenen Sommer zu tun. Dabei war ein Mitglied der United Tribunes auf offener Straße erschossen worden.

  • Der in diesem Zusammenhang europaweit gesuchte ehemalige Chef der Leipziger Hells Angels wurde in der vergangenen Woche in Wien festgenommen.

Die Durchsuchungen am Donnerstag erstreckten sich auch auf andere Objekte, vor allem in der Innenstadt. Konkrete Orte nannte Bernhardt nicht, weil sie dem Steuergeheimnis unterliegen.

  • Nur so viel: In den betroffenen Lokalen seien vielfach Gewinnspielautomaten betrieben worden.

Augenzeugen zufolge waren die Ermittler

  • im Umfeld des Hauptbahnhofs,
  • in der Jahnallee,
  • am Waldplatz,
  • der Kurt-Schumacher-Straße und
  • der Karl-Liebknecht-Straße unterwegs.

An diesen Orten durchsuchten sie zumeist Döner-Bistros. Die Razzia soll bis zum Abend andauern.

Widerstand habe niemand geleistet. Im Moment, so Bernhardt, wurden auch keine Personen festgenommen.

Für den Abend kündigte er weitere Details von Polizei und Staatsanwaltschaft an.

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