Pentagon warnt: Rußland könnte die NATO innerhalb von 60 Stunden besiegen

Die Analyse eines Thinktanks sorgte für Aufregung: Innerhalb von drei Tagen könnte Rußland Osteuropa überrennen.

Nun äußerte sich auch ein Pentagon-Beamter zu dieser Theorie.

Der US-Thinktank RAND hatte mit einer Analyse zu Rußland für Aufsehen gesorgt:

  • Darin hieß es, Rußland könne im Falle einer Invasion in weniger als 3 Tagen das Baltikum erreichen – und damit die Ostflanke der NATO treffen.

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, daß die NATO derzeit nicht in der Lage wäre, die baltischen Länder im Invasionsfall zu verteidigen.


Das ist kein aus der Luft gegriffenes Schreckensszenario – zumindest aus Sicht des US-Verteidigungsministeriums, berichtet jetzt das US-Magazin Esquire: Ein hoher Pentagon-Beamter habe die Erkenntnisse des RAND-Berichts bei einer Anhörung im Senat bestätigt. Michael Carpenter sagte demnach, Rußland habe als direkter Nachbar der baltischen Länder einen großen strategischen Vorteil.

Sprich: Rußland könnte im Fall eines Angriffs schon im Baltikum einmarschiert sein, bevor die NATO ausreichend Truppen dorthin und nach Polen schicken kann.

Die NATO arbeite aber daran, daß dieses Szenario nicht eintritt, so Esquire. Pentagon-Mann Carpenter sagte dazu:

„Wir investieren darin, Streitkräfte und militärische Ausrüstung bereitzustellen, sodass wir besser in der Lage sein werden, die Russen von einem Angriff abzuschrecken.“

Die Äußerung des Pentagon-Manns erinnert an zahlreiche Warnungen aus der NATO und den baltischen Ländern, es brauche mehr Investitionen und Truppen, um die NATO -Ostflanke gegen eine mögliche russische Aggression zu schützen.

Die NATO setzt gegen Rußland vor allem auf Abschreckung: Derzeit laufen im Baltikum die umfangreichsten NATO -Übungsmanöver der letzten Jahrzehnte.

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