Schüsse in Florida… «Der Laptop rettete mein Leben»

Der Schütze Bryan S. ist ein US-Veteran (7. Januar 2017). (Bild: Keystone/AP/Broward Sheriff’s Office)

Am Flughafen von Fort Lauderdale in Florida schoß ein Mann um sich.

Einer der Überlebenden ist sich sicher, daß er nur dank seines Rucksacks noch lebt.

The Broward County Sheriff’s Office, commonly known by the acronym BSO, is a public safety organization responsible for law enforcement and fire rescue duties within Broward County, Florida. The head of the organization is Sheriff Scott Israel.[1] BSO is one of the largest fully accredited Sheriff’s office in the nation.[2]

Nach den tödlichen Schüssen an einem Flughafen in Florida gibt es weitere Details zum Schützen.

Der Verdächtige habe dem FBI im November gesagt, daß die Regierung seinen Verstand kontrolliere und ihn zwinge, Videos der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschauen, teilte ein Beamter mit.

    • Die Familie des Mannes berichtete von psychischen Problemen des Irak-Veterans.

Broward County Sheriff Scott Israel

Zum Motiv für die Bluttat wird indes weiter ermittelt. Ob es sich um Terrorismus oder das Werk eines «geistig Verwirrten» handele, müsse sich erst noch zeigen, sagte der Senator von Florida, Bill Nelson.

U.S. Senator Bill Nelson, of Florida.

Clarence WilliamBillNelson II zufolge handelt es sich bei Schützen um einen 26 Jahre alten Mann aus Anchorage in Alaska, bei dem ein Militärausweis gefunden worden sei.

  • Nach Behördenangaben soll er nach seiner Ankunft auf dem Flughafen von Fort Lauderdale am Freitag an einem Gepäckband das Feuer eröffnet und 5 Menschen erschossen haben.
  • Acht weitere wurden verletzt.

«Die Leute haben angefangen zu schreien und versuchten, aus jeder möglichen Tür herauszukommen oder sich unter den Stühlen zu verstecken», sagte Augenzeuge Mark Lea dem Sender MSNBC.

Der Täter habe wahllos um sich geschossen und nichts gesagt, als er an den Gepäckbändern auf- und abgegangen sei. Er habe zwischen dem Gepäck hindurch geschossen, um Menschen zu treffen, die sich versteckt hätten, sagte Lea.

Einer der Passagiere kam mit dem Schrecken davon, obwohl er getroffen wurde.

  • Steve Frappier erklärte dem Sender CNN, er sei am Boden gelegen und eine Kugel habe sich in seinen Rucksack gebohrt.

«Ich spürte den Einschlag. Aber ich merkte erst später auf der Toilette, dass die Kugel in meinen Rucksack eindrang and meinen Laptop traf. Später fand dann das FBI die Kugel in einer Tasche meines Rucksacks.» Frappier ist überzeugt: «Der Rucksack und der Laptop retteten mein Leben!»

Der gesamte Flughafen wurde vorübergehend gesperrt. Behörden und Augenzeugen berichteten, der Schütze habe nach seiner Tat seine Waffe auf den Boden geworfen und sich mit ausgestreckten Armen und Beinen hingelegt. Er wurde festgenommen.

Pistole im Gepäckstück

Am Donnerstagabend sei der Verdächtige in Anchorage an Bord einer Maschine von Delta Airlines gestartet, nach einem Zwischenstopp in Fort Lauderdale gelandet, sagte der Polizeichef des Flughafens von Anchorage, Jesse Davis. Demnach checkte er ein einziges Gepäckstück ein, in dem sich seine Pistole befand.

Das Mitführen einer Waffe ist in den USA unter Auflagen möglich, solange sie aufgegeben, entladen und in einem Hartschalenbehälter verschlossen wird.

In Fort Lauderdale angekommen, sei der Verdächtige dann mit seiner Tasche auf die Toilette gegangen, habe sie dort durchgeladen und das Feuer eröffnet, sagte Chip LaMarca, ein Behördenvertreter im Bezirk Broward County.

«Wir wissen nicht, warum.»

Degradiert und entlassen

Der Bruder des Verdächtigen, Bryan S., sagte der Nachrichtenagentur AP später, er habe sich in Alaska in psychiatrischer Behandlung befunden.

Nach Angaben der Nationalgarde von Puerto Rico war er 2010 für ein Jahr im Irak stationiert.

Später sei er der Nationalgarde von Alaska beigetreten.

  • Dort fehlte er nach Pentagonangaben einige Male unentschuldigt und wurde schließlich degradiert und später entlassen.

Seine Tante Maria Ruiz sagte dem Blatt The Record, ihr Neffe habe nach seiner Rückkehr aus dem Irak mit psychischen Problemen zu kämpfen gehabt.

«Es war so, als ob er den Verstand verloren hätte», sagte sie. «Er sagte, er sehe Dinge.»

Obama und Trump sind orientiert

US-Präsident Barack Obama wurde über die Schießerei von seinem Heimatschutzberater informiert.

  • Sein gewählter Nachfolger Donald Trump schrieb auf Twitter, er beobachte «die schreckliche Situation in Florida.»

25 Millionen Passagiere

Der Flughafen von Fort Lauderdale wird jährlich von rund 25 Millionen Passagieren genutzt. Er ist Zwischenstopp für viele Touristen, die eine Kreuzfahrt oder einen Urlaub in der Karibik gebucht haben.

Jude Lawrence Ari Fleischer

Der frühere US-Regierungssprecher Ari Fleischer twitterte, daß er am Flughafen gewesen sei, als Schüsse abgegeben worden seien. Alle seien daraufhin weggerannt.

Lawrence Ari Fleischer was born in Pound Ridge, New York, the son of Martha, a database coordinator, and Alan A. Fleischer, who owned an executive recruiting company named Fleischer Search.

His parents were Jewish; his mother is a Hungarian immigrant who lost much of her family in the Holocaust.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

%d Bloggern gefällt das: