Archive | 5. Januar 2017

Nur mit Aktien ließ sich Geld verdienen

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Obwohl Deutsche sparen, sind ihre Vermögen überschaubar

Nur mit der Anlage in Aktien ließ sich im vergangenen Jahr etwas verdienen, der Deutsche Aktienindex (Dax) legte im Jahresverlauf um immerhin 6,9 Prozent zu.

  • Allerdings haben die wenigsten Aktien, gerade mal 6,8 Prozent ihres Vermögens haben die Deutschen darin investiert, weitere rund zehn Prozent in Investmentfonds.

Denn rund zwei Fünftel des Geldes liegt auf Sparbüchern, Tagesgeldkonten oder bar zu Hause, und für all dies gibt es praktisch keine Zinsen mehr.

  • Weitere 30 Prozent sind bei Versicherungen angelegt – auch diese werfen inzwischen kaum noch etwas ab, die Garantieverzinsung für Lebensversicherungen wurde gerade erst zum Jahreswechsel auf 0,9 Prozent gesenkt.

Die Zahl kann sich kaum jemand vorstellen: 5.700.000.000.000, oder 5,7 Billionen. So hoch war das Geldvermögen der Deutschen Ende 2016, wie die DZ Bank ausgerechnet hat.

  • Aber damit nicht genug, denn allein im vergangenen Jahr ist die Summe erneut um rund 230 Milliarden Euro gestiegen, pro Kopf sind das immerhin über 2800 Euro an zusätzlichen Rücklagen, ein Plus von 4,8 Prozent.

Natürlich ist dies ein Durchschnittswert, natürlich ist das Geld ungleich verteilt, natürlich hat nicht jeder heute mehr Geld auf dem Sparbuch als vor einem Jahr. Das ist das eine Problem an der Statistik. Ein anderes wiegt jedoch mindestens so schwer. Denn die Deutschen haben diesen Vermögenszuwachs nicht etwa durch kluges Handeln erzielt. Vielmehr sparen sie sich das Geld vom Munde ab – und fahren damit am Ende sogar noch weit schlechter als die meisten anderen Nationen, die weniger Geld zurücklegen.

2016 stieg das Geldvermögen hierzulande erneut um fast fünf Prozent – obwohl deutsche Sparer ihr Geld so schlecht anlegen wie kaum ein anderes Volk. 2017 wird das noch unangenehmere Folgen haben.

Deutsche sparen sich Geld vom Mund ab

Die Deutschen dagegen erhöhten ihr Netto-Vermögen parallel dazu nur um 10.680 Euro, und das auch nur, weil sie 2.550 Euro zusätzlich auf die hohe Kante legten, sich also vom Munde absparten.

Die Deutschen verzichten und sparen und kommen dennoch zu nichts. Andere Nationen konsumieren und leben, und fahren dennoch finanziell besser.

Dabei wäre es gar nicht so schwer, das zu ändern.

  • Wenn die deutschen Haushalte beispielsweise nur zehn Prozent ihres Ersparten zusätzlich in Aktien investiert hätten, hätte ihnen das zwischen 2012 und 2015 200 Milliarden Euro eingebracht, pro Kopf rund 2.500 Euro – fast so viel wie der gesamte Vermögenszuwachs im vergangenen Jahr betrug.

Doch bislang gibt es keinerlei Anzeichen, daß die Deutschen künftig bereit sind mehr Geld in Aktien zu investieren.

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