Mythos „Panzer der Wehrmacht“. Warum die Panzer-Armeen trotzdem erfolgreich waren!

Beute-Kfz und Panzer der Wehrmacht

Bei der Bewertung der Erfolge und Mißerfolge der Panzerarmeen der Wehrmacht erfolgt die Darstellung grundsätzlich falsch; denn die herrschende (nicht nur Militär-)Geschichtsschreibung wird von den West-Alliierten und ihrer Vasallentruppe in Berlin & Co betrieben.

Zudem beweist der Winterkrieg (von 1939/40) und der Vietnamkrieg, und später Afghanistan (für die Sowjetunion), daß zahlenmäßige und „technologische“ Überlegenheit oft falsch von den angreifenden Feindmächten bewertet wird – geradezu eine Einladung zur üppigen Verschwendung der Kampfstärken, da überreichlich vorhanden.

Das gleicht dem Verhalten vieler „Börsianer“, die ein wahres Talent entfalten, Geld zu verbrennen, statt Vermögen zu schaffen.

Koch besuchte das örtliche Gymnasium und entfaltete in dieser Zeit seine Börsenbegeisterung, mit Teilnahme am Sparkassenbörsenspiel, Besuch von Fachvorträgen in Frankfurt und Ferienjob bei Dean Witter. Nicht nur mit eigenem Geld, sondern auch mit dem von Verwandten und Lehrern ging Koch echte Aktienengagements ein. Nach zwischenzeitlichen Erfolgen machte er mit kreditfinanzierten Fehlspekulationen hohe Verluste. Er hatte im Alter von 19 Jahren einen Schuldenberg von mehr als 70.000 DM angehäuft.

Bei der Düsseldorfer Privatbank Trinkaus & Burkhardt begann er eine Banklehre. Wegen seiner angespannten finanziellen Lage ging er parallel einer Beschäftigung beim Brokerhaus Hornblower Fischer nach. Diese Doppelbelastung war jedoch nicht dauerhaft tragbar, weshalb er die Lehre abbrach und zunächst bei Hornblower weiterarbeitete. Mit dem Ziel, Broker zu werden, reiste er 1992 in die USA ein. In New York suchte er ein halbes Jahr vergeblich nach einer entsprechenden Anstellung; dabei hatte er keine Arbeitserlaubnis und galt aus Sicht der Einwanderungsbehörde als illegal alien.

Nachdem er kostenlos für Heiko Thiemes American Heritage Funds gearbeitet hatte, bekam Koch eine Stelle im Brokerhaus Bear Stearns. Koch sah in der nur spärlich vorhandenen deutschsprachigen Berichterstattung von der Wall Street eine Marktlücke, und so gründete er 1994 – zusammen mit einem Arbeitskollegen von Bear Stearns – die Presseagentur IRM Services. Anfang 1995 gab Koch die Stelle bei Bear Stearns auf. Im April 1996 begrüßte Koch zum ersten Mal die Fernsehzuschauer beim Nachrichtensender n-tv. Zu seinen Mitarbeitern gehörten in den folgenden Jahren Katja Dofel, die 1997 zu ihm stieß, und Jens Korte, der 1999 für ihn zu arbeiten begann. Im Jahr 1999 folgte auch die Umfirmierung der Agentur zu Wall Street Correspondents; im Jahr 2000 erwarb die Verlagsgruppe Handelsblatt eine 25-Prozent-Beteiligung an dem Unternehmen.

In den Fällen, wo den Panzertruppen der Wehrmacht „Versagen“ zugeschrieben wird, und dem Feind eine vermeintliche „Überlegenheit“ attestiert wird, beruht das auf falscher Darstellung.

Letztlich obliegt dem Oberkommando der Wehrmacht die korrekte Lagebeurteilung inklusive Gefechtsbereitschaft. Das bezieht sich ausdrücklich auf eine zutreffende Analyse der geologischen, klimatischen und ökologischen Gebietsbeschaffenheit. Zu den Binsenweisheiten gehört der Umstand, daß das Festlandsklima um so ausgeprägter wird, je mehr es tatsächlich nur von Festland gebildet wird, und größere Seen fehlen, und stattdessen sogar Wüstenlandschaften in den Vordergrund treten, sowie markante und dominante Gebirgsketten. Die Tag- und Nachtdifferenz der Temperatur nimmt beträchtlich zu, und die Kälte- und Hitzezonen bilden sich ebenfalls extremer aus, entweder in Richtung Norden oder Süden; alles Binsenweisheiten, zu denen nicht einmal ein Generalstabsstudium erforderlich sind.

Speziell in flachen Gebieten, und dazu noch nahezu auf Meeresspiegel liegenden Arealen, muß immer von gefluteten Flächen ausgegangen werden; in der Regel bilden dicht wie Streichholz aneinandergefügte und schmal aufragende Birkenbaumstämme als Bewaldung ein sicheres Kennzeichen für solche für Bodentruppen grundsätzlich ungeeigneten Kampfzonen. Das Baltikum zeichnet sich überwiegend dadurch aus.

In anderen Gegenden bilden sich naturgegeben jahreszeitlich Schlammgegenden; nicht nur in der Tundra.

Wer als Kommandeur unter solchen Umständen Einsatzbefehle ausgibt, hat „gehörig einen an der Klatsche“ und gehört zumindest in ein Irrenhaus – wie die BRD eines ist.


Die Entstehung der Panzertruppe der Wehrmacht

Während des 1.Weltkrieges war die Entwicklung deutscher Kampfwagen nur nachlässig betrieben worden. So wurden vom einzigen zum Einsatz gekommen deutschen Panzer, dem A7V, nur rund 30 Exemplare gebaut.

Der Vertrag von Versailles verbot dem Deutschen Reich den Besitz von Panzerfahrzeugen.

Dennoch wurden ab 1927 diverse, (aus Tarnungsgründen als Großtraktor und Leichttraktor bezeichnete) Panzerkampfwagen entwickelt und auf geheimen Testgeländen in der UdSSR erprobt.

In der Heimat führte die Reichswehr derweil Manöver mit Panzerattrappen aus Blech, Holz und Segeltuch durch, die teils auf handelsübliche Pkw gesetzt wurden, teils aber auch geschoben werden mußten!

Reichswehroffiziere wie Guderian und andere zogen aus dem 1.Weltkrieg ganz andere Lehren als zahlreiche ihrer Kollegen in Frankreich und Großbritannien. Sie waren überzeugt, daß Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit der Schlüssel zum Erfolg seien.

  • Sie studierten daher aufmerksam die Schriften der Briten Liddell-Hart und Fuller, eifriger Verfechter unabhängiger Panzerdivisionen, die in ihrem eigenen Land jedoch kein Gehör fanden.
  • Unter maßgeblicher Beteiligung Guderians wurden so bereits Anfang der 1930er Jahre die Grundsätze der Panzer- Kriegsführung der Reichswehr definiert.

Panzer der Wehrmacht

… Nachdem Hitler am 30. Januar 1933 Reichskanzler geworden war, liefen die Planungen zur Einrichtung eigenständiger Panzerdivisionen, die über eigene, ebenfalls motorisierte Infanterie-, Pionier- sowie Artillerieverbände verfügten und eng mit der Luftwaffe zusammenarbeiten sollten, zunächst im Geheimen weiter.

Als Standardfahrzeug dieser Panzerdivisionen plante man einen mittleren, mit einer 3,7-cm-Kampfwagenkanone (KwK) ausgerüsteten Panzer (den späteren PzKpfw. III), der von einem schwereren Kampfwagen mit einer 7,5-cm-KwK unterstützt werden sollte (der spätere PzKpfw. IV). 1934 wurden entsprechende Entwicklungsaufträge an die Industrie vergeben. Um die Zeit bis zur Einführung dieser Modelle zu überbrücken forcierte man den Bau des PzKpfw. I und forderte die rasche Entwicklung eines 10-t-Panzers mit 2-cm-KwK, dem PzKpfw. II. Diese beiden Fahrzeuge sollten als schnell zu Verfügung stehende Zwischenlösung für die Ausbildung eingesetzt werden.

Als die „aggressive Politik Hitlers“ im September 1939 schließlich zum „Überfall auf Polen“ und damit „in den 2. Weltkrieg führte“, waren die Panzerdivisionen jedoch noch weit von ihrer geplanten Ausstattung entfernt.

  • Die überwiegende Mehrzahl der Fahrzeuge war vom Typ PzKpfw. I und II, nur eine Handvoll PzKpfw. III und IV waren vorhanden.
  • Hätten der Wehrmacht durch die Besetzung der Tschechoslowakei im März 1939 nicht Hunderte Panzer der Typen 35 (t) und einige 38 (t) zur Verfügung gestanden, wäre die Ausstattung der Panzerdivisionen noch unzureichender gewesen.

… Die Mehrzahl der nach Frankreich vordingenden Panzerverbände bestand noch immer aus PzKpfw. II und tschechischen Typen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden zwei grundlegende Schwächen der PzKpfw. III und IV deutlich: eine nicht ausreichende Panzerung sowie mangelnde Feuerkraft gegenüber schwer gepanzerten Gegnern.

Noch profitierte die Wehrmacht von ihrer überlegenen Taktik und dem Konzept der selbständig operierenden, eng mit der Luftwaffe zusammenarbeitenden Panzerdivisionen, die schnelle, tiefe Vorstöße in das Hinterland des Gegners durchführten.

Großen Anteil an der Überlegenheit der Panzertruppe zu jenem Zeitpunkt hatte…

  • … neben der Ausrüstung mit Funkgeräten auch
  • die Ausbildung der Besatzungen, sowie
  • die interne Auslegung der Fahrzeuge mit einer fünf Mann starken Besatzung

Auf diese Art konnte sich der Kommandant, anders als in den Ein-Mann-Türmen französischer Bauart, voll und ganz auf die Führung des Panzers konzentrieren.

  • Als regelrechter Schock für die Panzertruppe entpuppte sich jedoch die Konfrontation mit den Typen T-34 und KW-1 beim Überfall auf die UdSSR.
  • Diese neuen Panzer deklassierten die PzKpfw. III und IV völlig.

Die sich verschlechternde Kriegslage führte ab 1942/43 zu immer mehr Zwischenlösungen und zahlreichen improvisierten Selbstfahrlafetten.

  • Zudem wurden zwar potentiell leistungsstarke, aber überhastet entwickelte, nicht wirklich frontreife Panzer in den Kampf geworfen
  • Typen wie Tiger und Panther setzten Maßstäbe im Panzerbau, litten aber unter etlichen anfänglichen Kinderkrankheiten.
  • An bereits in Produktion befindlichen Fahrzeugen wie den PzKpfw III und IV wurden fortlaufend Verbesserungen und Kampfwertsteigerungen , z.B. die Ausrüstung mit immer leistungsstärkeren Kanonen sowie stärkeren Panzerungen, vorgenommen.

Obwohl die Panzertruppe bis zuletzt immer wieder bewies, daß sie in der Lage war Siege zu erringen, fehlte es ihr ab 1943 doch an den notwendigen Ressourcen, um sich einer erdrückenden Materialüberlegenheit mit Erfolg entgegen stellen zu können.

Ein Vergleich der Produktionsziffern alliierter und deutscher Panzer spricht Bände.

  • Vom PzKpfw. IV wurden bis 1945 rund 8.500,
  • vom PzKpfw. V, dem Panther, etwa 6.000 Stück gebaut.

Dagegen entstanden sowohl vom M4 Sherman als auch vom T-34 jeweils rund 50.000 Exemplare.

In der Regel vergab das Heereswaffenamt Aufträge zur Entwicklung eines Panzerfahrzeuges an mehrere Firmen, welche dann konkurrierende Entwürfe vorlegten.

Auf der Grundlage dieser Entwürfe wurden meist zwei Firmen mit dem Bau von Prototypen beauftragt, die ausführlichen Tests unterzogen wurden.

  • Allgemein wurden die Entwurfsarbeiten zumeist bei größeren Firmen wie Daimler-Benz, MAN, Krupp, Rheinmetall oder Henschel durchgeführt.
  • Später kamen auch Alkett (Altmärkische Kettenfabrik) und Porsche hinzu.

Da diese meist nicht in der Lage waren, den Bedarf an Fahrzeugen zu decken, wurden zahlreiche andere, auch kleinere Firmen in die Produktion mit einbezogen, so daß sich oft ein recht verworrenes Bild ergibt.

Die Industrie produzierte zwischen 1933 und 1945 zahlreiche unterschiedliche Ausführungen der in Serie produzierten Panzer sowie eine große Menge technisch oftmals überaus interessanter Prototypen und Versuchsmodelle, deren Gesamtdarstellung jedoch den Rahmen dieses Bandes sprengen würde.

Auf Grund der eigenen desolaten Ausrüstungslage wurden praktisch sämtliche während des Krieges in deutsche Hände gefallene verwendungs- oder reparaturfähigen Panzerfahrzeuge von der Wehrmacht in der ein oder anderen Form genutzt.

Dies gilt besonders für die im Westfeldzug erbeuteten Panzer, da man Zugriff auf deren Herstellungswerke besaß.

  • Dabei fällt besonders das sogenannte Baukommando Becker ins Auge.
  • In Zusammenarbeit mit dem Heereswaffenamt (Außenstelle Paris) sowie der Altmärkischen Kettenfabrik (Alkett) schuf diese Einheit unter Leitung des Maschinenbauingenieurs Hauptmann Becker eine Vielzahl an Umbauten auf Basis französischer Beutefahrzeuge.
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