Brutaler Serien-Sextäter ging Polizei ins Netz

Die Polizei veröffentlichte Bilder des Verdächtigen. (Bild: BPD Wien)

Brutaler Serien-Sextäter ging Polizei ins Netz

Ein besonders brutaler Sextäter ist der Polizei ins Netz gegangen: Der 35jährige – er stammt aus der Türkei – wird in mindestens zwei Fällen der Vergewaltigung verdächtigt.

  • Insgesamt werden dem Mann bisher vier Straftaten zur Last gelegt. Die Polizei sucht nun nach weiteren Opfern. Es wurde U-Haft verhängt.
    Zwei Vergewaltigungen soll der türkischstämmige Mann 2013 unter massiver Gewaltanwendung im tschechischen Znaim verübt haben.
  • Der in Wien-Ottakring gemeldete Verdächtige soll zudem 2015 eine Körperverletzung und 2016 eine versuchte Vergewaltigung in Wien begangen haben.

Brutaler Serien-Sextäter ging Polizei ins Netz (Bild: BPD Wien, APA/HELMUT FOHRINGER)
Opfer im Alter von 18 und 19 Jahren

„Die zwei Vergewaltigungen fanden im April und im Juni 2013 statt“, sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Dienstag.

  • Im ersten Fall wurde das 19 Jahre alte Opfer auf einem Rasen im öffentlichen Raum mißbraucht.
  • Das zweite Opfer, das vom Verdächtigen gewürgt und geschlagen wurde, war zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt.

Frauen in Wien attackiert

Zwei Jahre darauf soll der türkische Staatsbürger, der vor einigen Tagen in Tschechien verhaftet wurde und in Wien in Untersuchungshaft sitzt, in seinem Heimatbezirk tätig geworden sein.

  • 2015 wurde demnach eine 21jährige von dem Verdächtigen bis in ihr Wohnhaus verfolgt.
  • Das Opfer wurde dort körperlich attackiert, konnte aber durch Schreie Nachbarn auf seine Situation aufmerksam machen, woraufhin der Täter die Flucht ergriff.
  • Hier wird dem Verdächtigen eine Körperverletzung zur Last gelegt.

Das zweite Delikt, das der 35jährige in Wien begangen haben soll, ist eine versuchte Vergewaltigung im vergangenen August. Wiederum war der Tatort in Ottakring.

  • Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, diesmal eine 26jährige in ein Gebüsch gezerrt zu haben.
  • Erst als Passanten auf die Tat aufmerksam wurden, ließ er demnach von seinem Opfer ab und ergriff abermals die Flucht.

DNA-Spuren gesichert und verglichen

Keiblinger wies darauf hin, daß kriminalistische Kleinarbeit vonnöten war, um dem Verdächtigen habhaft zu werden. Unter Beteiligung des Landeskriminalamts Wien wurden im Zuge der Ermittlungen DNA-Spuren gesichert und verglichen. Ein Opfer erkannte den 35jährigen zudem auf einem Foto wieder. Die Festnahme erfolgte in Tschechien.

Der Beschuldigte leugnet bisher alle Taten.

Der Beschuldigte ist 1,70 Meter groß und eher schmächtig.

  • Er soll stets mit großer Brutalität vorgegangen sein.
  • Die Fahnder stellten im Zuge der Ermittlungen zudem fest, daß der Tatverdächtige im Zeitraum seit 2013 sein Erscheinungsbild, etwa die Haar- und Bartlänge sowie den Schnitt, mehrfach veränderte.
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