Spanien ordnet Stierkämpfe in Barcelona an

23.11.2016 – Spanien –

Doch die Hoffnungen der Stierkampfbefürworter, daß nun die berühmte Arena „La Monumental“ in Barcelona wieder geöffnet werden könnte, bekam noch am Tag des Bekanntwerdens des Urteils einen Dämpfer.

Ada Colau, die Bürgermeisterin Barcelonas, erklärte über Twitter: „Was auch immer das Verfassungsgericht sagt, wir werden dafür sorgen, dass die Tierschutz-Richtlinien eingehalten werden.“

Wenig später trat sie, zusammen mit Vertretern der Parteien, die ebenfalls gegen die Stierspektakel eintreten – alle außer PP und Ciudadanos – vor die Presse und legte nach:

„Wir werden dafür arbeiten, um das Urteil unwirksam zu machen; wir werden alles tun, was möglich ist. Wir lehnen es nicht nur aus politischen und sozialen Gründen ab, sondern es stehen auch die katalanischen und städtischen Gesetze und Regelungen dagegen, die jegliche Misshandlung von Tieren verbieten.“

Es besteht kein Zweifel daran, daß die Stadt Barcelona bürokratische Hürden für die erneute Ausrichtung von Stierkämpfen aufrichten wird, was Genehmigungen und die vorgeschriebene Präsenz von Ordnungs-, Veterinär- und Sanitätskräften angeht.


Im Verfassungsgericht haben sich bei der Urteilsfindung acht Richter für und drei Richter gegen das ergangene Urteil ausgesprochen.

Dieses annulliert den Artikel 1 des katalanischen Tierschutzgesetzes, weil dieser in die Kompetenzen der spanischen Zentralregierung im Bereich Kultur eingreife.

Die spanische Regierung hatte ihrerseits 2013 und 2015 den Stierkampf per Gesetz zum spanischen Kulturgut erklärt.

In Katalonien ist die Gegnerschaft des Stierkampfes nicht ausschließlich aus Tierliebe besonders stark ausgeprägt sondern auch,

  • weil der Stierkampf als eine spanische Tradition gilt, die nicht zur katalanischen Kultur gehört.
  • So ist es, zusätzlich zu der hohen Sensibilisierung in der Bevölkerung für das Leiden der Tiere, auch ein Akt der nationalen Eigenständigkeit, sich dem Stierkampf zu verweigern.

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4 responses to “Spanien ordnet Stierkämpfe in Barcelona an”

  1. Der Jude bringt die Menschen gegeneinander auf - jetzt mit den Flüchtlingen. says :

    Ja, die Juden brauchen den Blutkult, um die Menschen aggressiv zu halten wie im alten Rom. Ohne dieses Blutkulttraining gibt es ja keine Kriege. Und daß das immer wieder funktioniert, die Leute mit Sex und Gewalt bei der Stange zu halten, sehen wir ja an den 68ern mit dem Woodstock-Geficke und dem Waffen-SDS Mahlers, der vom Verfassungsschutz auch noch mit Waffen ausgerüstet wird.

    Und Gülen und Erdogan zwei Seiten derselben Judenmedaille:

    https://de.gatestoneinstitute.org

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    • Ritualblutopferkult. Zum lieblichen Geruch für den HERRN says :

      Praktisch auch, aus den Füllstoffen – Lebensmittel sind es ja keine – unter vielem anderen das Lithium „herauszuziehen“. Das sorgt für hohe Kriminalität (Aggressionen) unterm Fußvolk. Depressiven z. B. wird Lithium dann ganz praktisch als Arznei verschachert.

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      • Schlau Meir says :

        Bis 1950 war Lithiumcitrat ein Inhaltsstoff des Erfrischungsgetränkes 7 Up, bevor es durch Natriumcitrat und später durch Kaliumcitrat ersetzt wurde.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie#Geschichte

        Wissenschaftler der Medizinischen Universität Wien konnten 2011 belegen, dass im Trinkwasser natürlich vorkommendes Lithium negativ mit der regionalen Suizidrate korreliert. Die Autoren distanzierten sich jedoch von der Idee, Lithium dem Trinkwasser künstlich beizumengen, da nur unzureichendes Wissen über Wirkmechanismus und die Nebenwirkungen einer solchen Maßnahme vorhanden ist.

        In dieser Studie wurde festgestellt: In einigen Regionen kann die Lithiumkonzentration im Trinkwasser bis zu 5,2 mg/l erreichen, was einer täglichen Aufnahme von etwa 10 mg entspricht. Eine Studie bei einer kleinen Gruppe ehemaliger Drogenkonsumenten zeigte vorteilhafte Auswirkungen auf die Gemütslage bereits bei Dosierung von 0,4 mg täglich. Der Durchschnitts- bzw. Medianwert im österreichischen Trinkwasser, basierend auf mehr als 6000 Einzelmessungen, ist etwa 0.01- 0,03 mg/l. Der höchste Einzelwert war in Graz- Umgebung 1.3 mg/l, der höchste Bezirkswert in Mistelbach 0.08 mg/l.[12] Das Preblauer-Heilwasser „Sunshine“ aus einer Tiefbohrung in Kärnten hat einen Lithiumanteil von 1,4 mg/l.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie#Forschung

        Neben anderen Nebenwirkungen kann die Schilddrüsenfunktion durch Lithium gehemmt werden. In Folge kann ein Kropf auftreten.

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    • Schlau Meir says :

      https://pub.uni-bielefeld.de/download/2459208/2459209

      “Sicher ist nur die Angst”
      Angstkommunikation als Form sozialer Erwartungsbildung
      in Medienberichterstattung über Terrorismus
      Dissertation zur Erlangung des Grades
      einer Doktorin der Philosophie (Dr. phil.)
      vorgelegt von
      Sandra Köstler

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