Milton Rokeach aus „Polen“

Milton Rokeach (born in Hrubieszów as Mendel Rokicz, December 27, 1918 – October 25, 1988)

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Milton Rokeach (born in Hrubieszów as Mendel Rokicz, December 27, 1918 – October 25, 1988) was a Polish-American social psychologist. He taught at Michigan State University, the University of Western Ontario, Washington State University, and the University of Southern California. A Review of General Psychology survey, published in 2002, ranked Rokeach as the 85th most cited psychologist of the 20th century.

http://www.spiegel.de/einestages/die-drei-jesusse-von-ypsilanti-a-947782.html

Milton Rokeach (* 27. Dezember 1918 in Hrubieszów, Polen; † 25. Oktober 1988 in Los Angeles) war ein Professor für Sozialpsychologie an der Michigan State University, und später an der Washington State University. Dort arbeitete er in einem Verbunddepartment für Soziologie und Psychologie.

Born to Jewish parents in Hrubieszów, Poland, Rokeach emigrated to the United States with his parents at age seven. After graduating from Brooklyn College, he received his Ph.D degree from the University of California, Berkeley, in 1947.

Rokeach erhielt seinen Ph.D an der University of California, Berkeley im Jahre 1947. Seine bekanntesten Werke sind „The Open and Closed Mind“ (1960), „Beliefs, Attitudes and Values: A Theory of Organization and Change“ (1968) und „The Nature of Human Values“ (1973). Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter und Vertreter des Behavioralismus, eines streng individualistischen Forschungsansatzes innerhalb der Politikwissenschaft. Im Jahre 1984 wurde Milton Rokeach der „Kurt Lewin Memorial Award of American Psychological Association“ verliehen.

Auf Grundlage seines Buches von 1973 begründete er das Rokeach Value Survey, dem er auch die letzten Jahre seiner Karriere widmete. Darin geht er davon aus, daß eine relativ begrenzte Zahl von Terminal Human Values, für alle Menschen die internen Referenzpunkte sind, von denen aus sie ihre Einstellungen und Meinungen formulieren und begründen. Durch Messen der Präferenzordnungen dieser wichtigsten Einstellungen mittels Umfragemethoden, sei es daher möglich verschiedenste politische Verhaltensweisen, wie politische Zusammenschlüsse und Religion, zu erklären und vorherzusagen.

Bekannt wurde das 1959 von Rokeach durchgeführte Experiment im Ypsilanti State Hospital in Ypsilanti (Michigan), in dem das Verhalten dreier psychisch kranker Patienten dokumentiert wurde, die überzeugt waren Jesus Christus zu sein.

  • Sein Buch The Three Christs of Ypsilanti, wurde anschließend für ein Drehbuch, ein Theaterstück und zwei Opern adaptiert.

Rokeach conducted a well-known experiment in which he observed the interaction of three mentally ill patients at Ypsilanti State Hospital – each of whom believed they were Jesus Christ – from 1959-1961. The book he wrote about the experiment, The Three Christs of Ypsilanti, was subsequently adapted into a screenplay, a stage play, and two operas.

Cloth embroidered by a schizophrenia sufferer

Rokeach also conducted a mid-20th century study in the American South in which he tried to determine the basis for racial prejudice. He found racial prejudice to be inversely related to socio-economic status, and thus concluded that such bias is used in an attempt to elevate one’s own status.

His book The Nature of Human Values (1973), and the Rokeach Value Survey (see values scales), which the book served as the test manual for, occupied the final years of his career. In it, he posited that a relatively few „terminal human values“ are the internal reference points that all people use to formulate attitudes and opinions, and that by measuring the „relative ranking“ of these values one could predict a wide variety of behavior, including political affiliation and religious belief. This theory led to a series of experiments in which changes in values led to measurable changes in opinion for an entire small city in the state of Washington.

Awards

In 1984 Rokeach received the Kurt Lewin Memorial Award of the American Psychological Association, and in 1988 the Harold Lasswell Award of the International Society of Political Psychology.

  • The Open and Closed Mind (1960)
  • The Three Christs of Ypsilanti (1964)
  • Beliefs, Attitudes, and Values (1968)
  • The Nature of Human Values (1973)
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One response to “Milton Rokeach aus „Polen“”

  1. Kann man die jüdische Zivilisation wieder zurücknehmen ? says :

    Was sind denn überhaupt die Werte der Menschen ? Die Werte haben die Juden mit ihren verschiedenen Religionen gesetzt, die sich alle widersprechen, was auch so gewollt ist. Nimmt man die Religionen wieder weg, welche allgemeinen Werte bleiben dann noch ? Mit Religionen wurden Menschen zivilisiert. Was ist Zivilisation überhaupt ?

    Jaspers sprach von einer Achsenzeit und vier getrennten Kulturräumen. Was ist, wenn aber diese Kulturräume gar nicht getrennt waren, sondern von einer „Kultur“ beeinflußt wurden ? Das läßt sich auch zeigen durch die Wanderungen der „verlorenen“ Stämme. Die „Zivilisation“ und die menschlichen Werte wurden also durch eine „Kultur“ begründet. Läßt sich das rückgängig machen ?

    Als Achsenzeit bezeichnet Karl Jaspers in seinen geschichtsphilosophischen Betrachtungen (s. Vom Ursprung und Ziel der Geschichte, 1949) die Zeitspanne von ca. 800 bis 200 v. Chr. In dieser Zeitspanne hätten die Gesellschaften von vier voneinander unabhängigen Kulturräumen gleichzeitig bedeutende philosophische und technische Fortschritte gemacht. Diese wiederum hatten einen prägenden Einfluss auf alle nachfolgenden Zivilisationen. Nach Jaspers erfolgte in der Achsenzeit demnach die geistige Grundlegung der gegenwärtigen Menschheit. Sie brachte die Grundkategorien hervor, in denen der Mensch noch heute denkt, und damit den modernen Menschen überhaupt.

    Der Begriff „Achsenzeit“ spielt auf den Gedanken an, dass diese Zeitspanne eine „Achse der Weltgeschichte“ gewesen sei, wie es Jaspers formulierte.[1] Jaspers‘ Ideen hatten einen großen Einfluss; viele heutige Geschichtswissenschaftler stehen dem Konzept allerdings skeptisch gegenüber, da es vielfach auf Vorstellungen und Annahmen beruht, die die moderne Forschung mittlerweile verworfen hat.

    https://portal.hogrefe.com/dorsch/werte/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Achsenzeit

    Sehr kritisch aufgenommen wurde seine Schrift über Freiheit und Wiedervereinigung von 1960, in der er dafür eintrat, einen eigenen Staat in der DDR zu akzeptieren, wenn dadurch auch für diesen Teil Deutschlands die Freiheit hergestellt werden könnte. Nach einem entsprechenden Fernsehinterview wurde er als „Vaterlandsverräter“ und „Handlanger des Kommunismus“ beschimpft.

    Jaspers suchte dennoch weiter die Kontroverse. Er wohnte als Beobachter dem Auschwitz-Prozess bei und trat massiv für die Aufhebung der damals anstehenden Verjährung von NS-Verbrechen ein. 1966 erhob er mit dem Buch Wohin treibt die Bundesrepublik? Tatsachen – Gefahren – Chancen warnend seine Stimme mit einer Absage an Machtpolitik und Parteienstaat. Er trat für eine Verfassungsänderung zugunsten von mehr direkter Demokratie ein. Die Möglichkeiten, politisch Einfluss zu nehmen, seien für das Volk sehr gering. Die Wahlen bezeichnete er als „Akklamation zur Parteienoligarchie“. Mit diesen Thesen geriet er in die Debatte um die damalige Große Koalition und den „Selbstverrat“ der SPD bei der Anerkennung der Notstandsgesetze. Kritik erhielt er dabei fast in gleicher Weise aus der Politik von rechts und links, fand jedoch auch eine breite Zustimmung in der Öffentlichkeit.

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