Archive | 18. Dezember 2016

Teil 3 – Das Camp 1142, Eleven Forty-Two. 3.451 Gefangene, 3.451 Gelegenheiten

Man würde die Gefangenen nicht nur vernehmen, so die Idee.

Man würde sie auch, wenn sie nach dem Verhör in der Zelle mit ihren Mitgefangenen redeten, abhören. Dafür brauchten die Amerikaner vor allem eines: viel Personal, das perfekt Deutsch sprach, Hochdeutsch, Berlinerisch, Sächsisch, Badisch, Bairisch, Österreichisch.

A young Hasso von Manteuffel – photographed in dress Hussar uniform in 1921

Peter Weiss: Während meines Artillerietrainings wurde ich zum Colonel gerufen. Er sagte: „Ich habe gehört, Sie sprechen Deutsch?“ – „Ja, Sir.“ – „Sagen Sie mal was.“ – „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem …“ – „Okay, reicht, ich habe einen Job für Sie.“

Die U. S. Army durchforstet damals alle ihre Einheiten nach Soldaten, die Deutsch sprechen. Sie findet Peter Weiss, geboren in Wien. Henry Kolm, ebenfalls geboren in Wien. Arno Mayer, geboren in Luxemburg. Und Dutzende weitere, aus allen Winkeln Großdeutschlands sind sie geflohen. Jetzt kämpfen sie für ihre neue Heimat gegen die alte. Seit Kurzem erst sind sie amerikanische Staatsbürger.

Und fast alle sind sie: Juden. Weiterlesen …

Advertisements

Teil 2 – Das Camp 1142, Eleven Forty-Two geriet in Vergessenheit

1142, Eleven Forty-Two. Eine Gruppe von U.S. ARMY Verhöroffizieren, einschließlich Jude George Mandel (rechts, stehend)

Henry Kolm: Sie sagten uns: Dieses Camp ist streng geheim, redet mit niemandem darüber.

Arno Mayer: Es war völlig verrückt. Ihre Leser denken wahrscheinlich: Der Mayer hat sie nicht mehr alle, aber so etwas kann man sich nicht ausdenken.

Arno Mayer, 90 Jahre alt, sitzt in seinem Apartment in Princeton, einer Kleinstadt südlich von New York. Um ihn herum Regale voller Bücher, nicht wenige davon hat er selbst geschrieben. Zwei Fußminuten entfernt liegt der Campus der Universität, an der er lange lehrte. Das war in seinem Leben als Historiker, und dieses Leben kam nach dem kurzen, aber intensiven Leben beim amerikanischen Militär, als er, Mayer, und seine Freunde an einem der geheimsten Projekte des Zweiten Weltkriegs mitwirkten.

Jahrzehntelang lag ihre Geschichte verborgen in staubigen Kisten im amerikanischen Nationalarchiv. 100.000 Seiten Akten, einige mit der Maschine beschrieben, viele per Hand, in krakeliger Schrift, auf jeder einzelnen der Stempel Secret. Geheim.

Erst vor ein paar Jahren gab die Armee die Dokumente frei, zunächst unbemerkt von der Weltöffentlichkeit. Jetzt kann man die Akten einsehen, in einer Stadt namens College Park im US-Bundesstaat Maryland.

Dort, im zweiten Stock eines raumschiffartigen Gebäudes, bringen Archivare Kiste um Kiste mit Fotos, Karten, Protokollen. Weiterlesen …

Zeit für DIE ZEIT. „Stellen Sie sich vor, Sie sind Jude. Und Sie müssen sich anfreunden mit einem Nazi.“ – Teilchen 1

Zweiter Weltkrieg: Arno Mayer musste NS-Gefangene hofieren, Peter Weiss belauschte sie.

Arno Mayer musste NS-Gefangene hofieren, Peter Weiss belauschte sie.

Es ist das vielleicht letzte Geheimnis des Zweiten Weltkriegs: In einem Militärcamp an der amerikanischen Ostküste verhörten deutsche Juden die Mörder ihrer Familien.

Statt ihre Feinde zu foltern, spielten sie mit ihnen Schach und gingen gemeinsam shoppen.

Die drei Freunde legen ihre Uniformen an und treten aus der Baracke in den angenehm warmen Morgen an der amerikanischen Ostküste. Sie ahnen nicht, daß sie noch an diesem Tag Nazis gegenüberstehen werden. Als amerikanische Soldaten, die sie sind, würden sie sich freuen. Monatelang haben sie diesem Moment entgegen trainiert.

Als Flüchtlinge aus Europa, die sie sind, würden sie jubeln. Es waren die Nazis, die sie aus ihrer Heimat vertrieben.

  • Als deutsche Juden, die sie sind, wünschen sie sich nichts sehnlicher.
  • Sie hassen die Nazis für ihren Antisemitismus, für ihre bestialische Brutalität.
  • Ihr Haß wäre noch größer, wüßten sie, daß ihre Großeltern, Cousins, Onkel und Tanten, die in Lagern namens Auschwitz und Theresienstadt verschwanden, längst tot sind.

Aber die Telegramme mit dieser Nachricht sind noch nicht eingetroffen.

Die drei jungen Männer waren begeistert, als die USA in den Krieg gegen das Deutsche Reich eintraten. Kaum volljährig, gingen sie zur U. S. Army, wo sie sich kennenlernten. Das Militär machte aus Peter, Arno und Heinz, der sich jetzt Henry nennt, eine band of brothers. Freunde wie Brüder.

  • Peter Weiss, der Intellektuelle, der Kant las und Machiavelli.
  • Arno Mayer, der Provokateur, der immer eine Pointe wusste.
  • Henry Kolm, der Tüftler, der schon als Kind Wissenschaftszeitschriften gelesen hatte.

Jetzt, im Frühsommer 1945, sind sie in erster Linie Soldaten der U. S. Army, vereint in ihrem Haß auf das NS-Regime und in ihrem Durst nach Vergeltung. Und bald erfüllt vom dumpfen Gefühl, diesen Durst nicht stillen zu können. Nicht mehr.

Als die Army im vergangenen Jahr die Strände der Normandie eroberte, waren sie selbst noch in der Grundausbildung.

Als ihre Kameraden den Rhein überquerten, bekamen sie Spezialtraining vom Militärgeheimdienst.

Als Hitler „sich erschoß“, übten sie Verhöre.

Und dann, sie kampierten in den Wäldern des US-Bundesstaates Maryland, Abschlußmanöver, erreichte sie die Nachricht von der Kapitulation. Der Krieg in Europa war vorbei, und sie, die drei Freunde, hatten ihn verpaßt. Als sie also am Morgen dieses 9. Juni 1945 in einen Armeebus steigen, froh über den Sieg, enttäuscht über das eigene Zuspätkommen, wissen sie nicht, daß sie dieses kriegerische Weltbeben, das seine Schockwellen in alle Winkel des Planeten geschickt hat, in dieser unwirklichen Ruhe danach doch noch einholen wird. Der Bus fährt in Richtung der Hauptstadt Washington, er hält vor einem Gebäude, das die jungen Soldaten mit Staunen erfüllt.

Ein fünfeckiger Betonklotz, das größte Gebäude der Welt, Hauptquartier der größten Streitmacht der Welt.

Hier, im Pentagon, Kriegsministerium, Abteilung G-2, Militärgeheimdienst, wurde ein Plan geschmiedet, und die drei Freunde sind – ohne es zu wissen – Teil davon

Eine Stunde warten sie auf dem Parkplatz. Dann erhalten sie den Befehl, umzusteigen in einen zweiten Bus, der ganz anders aussieht als der erste.

Peter Weiss: Die Fenster waren mit Sperrholz verkleidet. Nur der Fahrer konnte vorne rausschauen. Wir hielten vor einem Camp. Da war kein Schild, nur ein Schlagbaum und ein Militärpolizist. Jemand fragte ihn:

„Wie heißt dieser Ort?“ Er sagte nur: „Nothing.“

Ein Ort ohne Namen. Ich dachte: „Was zur Hölle ist das hier?“

FAKE NEWS oder nicht-FAKE NEWS? Elite-Gymnasium Istanbul Lisesi

Die ersten deutschen Lehrer wurden 1915 an das Istanbul Lisesi entsandt.

Elite-Gymnasium Istanbul Lisesi Mißverständnis oder Eklat? Deutsche Schule verneint Weihnachtsverbot

Elite-Gymnasium Istanbul Lisesi Mißverständnis oder Eklat? Deutsche Schule verneint Weihnachtsverbot

Das deutsch-türkische Elite-Gymnasium Istanbul Lisesi hat dementiert, daß die türkische Schulleitung ein Weihnachtsverbot erlassen habe.

  • Das entspreche nicht der Wahrheit, hieß es in einer am Sonntagabend auf der Homepage der Schule veröffentlichten Mitteilung.

Am Vorbild Dr. Paul Goebbels orienteiert? Propagandastar Recep Tayyip Erdoğan

Allerdings hätten die deutschen Lehrer im Unterricht „vor allem in den letzten Wochen Texte über Weihnachten und das Christentum auf eine Weise behandelt, die nicht im Lehrplan vorgesehen ist“. Sie hätten dabei Aussagen gemacht, „die von außen betrachtet den Weg für Manipulationen freimachen“.

Bildergebnis für erdogan

Nationaler und sozialer als Adolf Hitler: Recep Tayyip Erdoğan

Daraufhin habe die türkische Schulleitung „unverzüglich“ ein Treffen mit der Leitung der deutschen Abteilung einberufen, heiß es weiter. Dabei seien die deutschen Lehrer aufgefordert worden, solche „Gerüchte nicht zu befördern“. Sie seien außerdem aufgefordert worden, im Sinne der „Zusammenarbeit der beiden Länder“ Sensibilität zu zeigen.

„Ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche“

Weiterlesen …

Schluß mit „Jude Lustig“ – Maas „greift durch als Durchfallminister im Schließmuskelkabarett an der Spree

Hillary Clinton warnt vor Epidemie böswilliger Fake-News. Jude Maas gehorcht auf das Wort und läßt sich den Marsch  „blasen“!

Hillary Clinton warnt vor Epidemie böswilliger Fake-News. Jude Maas gehorcht auf das Wort und läßt sich den Marsch  „blasen“!

Fake News“Üble Nachrede im Netz“: Maas bläst zum Angriff auf Fake News

Die Debatte um Falschnachrichten, die Verbreitung in sozialen Netzwerken finden, reißt nicht ab.

Politiker wie Heiko Maas und Martin Schulz wollen gegen Fake News im Netz rechtlich Schritte ergreifen.

Martin Schulz:“Putin ist der Drahtzieher der FAKE NEWS, um die Bundestagswahl zu seinen Gunsten zu manipulieren. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir wollen kein Neußrußland werden und annektiert werden! Ich habe keinen Bock auf Sibirien!“

Gegen die Verbreitung von Falschmeldungen im Internet formiert sich eine breite politische Allianz. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) forderte in der Bild am Sonntag, Verleumdung und üble Nachrede von Personen des öffentlichen Lebens auch im Netz konsequent zu verfolgen. Darauf stünden Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren.

„Das sollte jedem klar sein, der versucht, mit solchen Lügen politische Debatten zu manipulieren“, sagte Maas.

Heiko Maas (SPD)

Unseren täglichen Ekel-Juden gib uns auch heute: HIER „KOMMT“ Ekel Heiko Maas

Im Zentrum der Diskussionen steht nach wie vor die Frage, inwiefern soziale Netzwerke wie Facebook für die Verbreitung von FAKE NEWS aus Moskau zu Rechenschaft gezogen werden können.

Bundesverfassungspräsident Holger Maaßen plädierte dafür, Putin beim nächsten Staatsgesuch in Isolationshaft zu  nehmen.

Die große Koalition will laut einem „Spiegel“-Bericht noch vor der Bundestagswahl im kommenden Herbst ein Gesetz auf den Weg bringen.

Hillary Clinton (links im Bild) warnt vor Epidemie böswilliger Fake-News. Jude Maas gehorcht auf das Wort und läßt sich den Marsch  „blasen“!

Schulz: „Wollt Ihr den totalen FAKE-NEWS-KRIEG?“

Gesetzgeber muß auch auf Europa-Ebene gegen die Flut der FAKE NEWS aus Moskau tätig werden

Maas sagte dazu, Facebook verdiene mit der Verbreitung gefälschter Nachrichten sehr viel Geld. „Wer im Netz Milliardengewinne erzielt, der hat auch gesellschaftliche Verantwortung.“

Für die Nutzer müsse es einfacher werden, einen Beitrag als gefälscht zu melden. Strafbare Verleumdungen müssten dann umgehend nach Meldung gelöscht werden.

Ähnlich äußerte sich der scheidende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD). Wenn eine freiwillige Selbstverpflichtung nicht ausreiche, „muß der Gesetzgeber tätig werden – und zwar nicht nur national, sondern europäisch – und zwar gegen das FAKE NEWS ZENTRUM in Moskau“, sagte Schulz den Zeitungen.

Schulz wies zugleich auf die Persönlichkeitsrechte von Betroffenen hin.

„Ich bin dafür, die Opfer zu schützen in einer strafbewehrten Form“, sagte er. Fake News sollten für Unternehmen wie Facebook „richtig teuer werden, wenn sie die Verbreitung nicht verhindern“.

Milton Rokeach aus „Polen“

Milton Rokeach – Die drei Christusse

Synopse der Texte der DOITCH-sprachigen Lügipedia und dem Original in Nicht-Yiddisch in der englischsprachigen Wikipedia!

Milton Rokeach (born in Hrubieszów as Mendel Rokicz, December 27, 1918 – October 25, 1988) was a Polish-American social psychologist. He taught at Michigan State University, the University of Western Ontario, Washington State University, and the University of Southern California. A Review of General Psychology survey, published in 2002, ranked Rokeach as the 85th most cited psychologist of the 20th century.

http://www.spiegel.de/einestages/die-drei-jesusse-von-ypsilanti-a-947782.html

Milton Rokeach (* 27. Dezember 1918 in Hrubieszów, Polen; † 25. Oktober 1988 in Los Angeles) war ein Professor für Sozialpsychologie an der Michigan State University, und später an der Washington State University. Dort arbeitete er in einem Verbunddepartment für Soziologie und Psychologie.

Born to Jewish parents in Hrubieszów, Poland, Rokeach emigrated to the United States with his parents at age seven. After graduating from Brooklyn College, he received his Ph.D degree from the University of California, Berkeley, in 1947. Weiterlesen …

Greift der türkische Terror jetzt auf Deutschlands Weihnachtsmärkte über? Merkel besorgt!

Greift der türkische Terror jetzt auf Deutschlands Weihnachtsmärkte über? Merkel besorgt!

Greift der türkische Terror jetzt auf Deutschlands Weihnachtsmärkte über? Merkel besorgt!

Greift der türkische Terror jetzt auf Deutschlands Weihnachtsmärkte über? Merkel besorgt! Weiterlesen …

FAKE NEWS SPECIAL. Auch in Deutschland ruft der Iman von Köln zum offenen Aufstand gegen Terror auf: „Bildet Banden der Liebe gegen den Haß“, so Terrorchef Tomate Buhhow im WDR

FAKE NEWS SPECIAL. Auch in Deutschland ruft der Iman von Köln zum offenen Aufstand gegen Terror auf:

Recep-tayyip-erdogan-wallpaper-3.jpg

„Bildet Banden der Liebe gegen den Haß“, so Terrorchef Tomate Buhhow im WDR

Weiterlesen …

Kommentar: Die Türkei – von Angst getrieben

Deutschland Anhänger und Sympathisanten der kurdischen Partei HDP demonstrieren am Tag der Menschenrechte in Ber (imago/Seeliger)

Anhänger der kurdischen Partei HDP demonstrierten am Tag der Menschenrechte in Berlin

Terrorangriffe, ein Putschversuch und immer wieder Festnahmen – das prägte die Türkei im zu Ende gehenden Jahr.

Amtssitz des Präsidenten der Türkei, Erdogan, in Ankara

Präsident Erdogan hat keine ausreichende Antwort auf die Spaltung der Gesellschaft, meint Seda Serdar.

Die Türkei ist auf dem besten Weg, ein Trümmerhaufen zu werden: Blutvergießen bei Anschlägen in den Metropolen des Landes, Blutvergießen im Grabenkrieg gegen die Kurden in der Osttürkei. Dann das Überschwappen des Krieges aus Syrien sowie der Putschversuch und seine Folgen – ein anhaltender Notstand.

Weiterlesen …

Der Terror ist in der Türkei Alltag geworden – Stand: 17.12.2016

Es klingt nach Krieg: Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Türken zur „nationalen Mobilmachung“ aufgerufen. Seit dem Sommer 2015 hat die Gewalt das Land im Griff – und breitet sich immer weiter aus.

Es klingt nach Krieg: Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Türken zur „nationalen Mobilmachung“ aufgerufen.

Seit dem Sommer 2015 hat die Gewalt das Land im Griff – und breitet sich immer weiter aus.

Kayseri in Zentralanatolien ist eine ruhige Stadt, Touristen kennen sie höchstens als Einfallstor zur spektakulären Naturlandschaft in Kappadokien.

Vom eskalierenden Terror in den Metropolen Istanbul und Ankara und in den Kurdengebieten im Südosten ist hier bislang nicht viel zu spüren gewesen.

Seit Samstag ist das anders: Mit dem schweren Anschlag in Kayseri dürften die Terroristen auch bezweckt haben, daß sich niemand mehr sicher fühlen soll, egal wo in der Türkei.

Oder, wie Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan es ausdrückt: Das ganze Land ist ins Visier von Terroristen geraten. Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: