Friso Wielenga. Geschichte der Niederlande

Geschichte der Niederlande

Der Münsteraner Historiker Friso Wielenga wirft einen detailreichen und kritisch-loyalen Blick auf eine Nation, deren Geschichte turbulenter und spannungsreicher war und ist, als es das Klischee von der Konsenskultur will.

Ein kompaktes Standardwerk, das bereits ins Niederländische und ins Englische übersetzt wurde, jetzt in aktualisierter Auflage.

Fragt man danach, wann die Geschichte eines Landes beginnt, dann verweist die Antwort oftmals auf das Ausbrechen eines Unabhängigkeitskampfs, auf die Proklamierung der Souveränität oder den Augenblick der internationalen Anerkennung. Bei der Geschichte der Niederlande kommt man mit solchen Antworten nicht weit, und es fällt auf, dass es in den Niederlanden keinen Nationalfeiertag gibt, an dem die Gründung des eigenen Staats gefeiert wird.

Die Nationalfeiertage der Niederlande stammen aus dem späten 19. Jahrhundert (Koninginnedag – der Geburtstag der Königin; seit 2014 Koningsdag) oder aus der Mitte des 20. Jahrhunderts (Befreiung von der nationalsozialistischen Besatzung 1945). Kein heroischer oder symbolischer Moment aus dem sogenannten »Achtzigjährigen Krieg« (1568–1648), in dem die Niederlande als Staat Gestalt annahmen, hat sich zu einem Nationalfeiertag entwickelt.


Unter den Historikern herrscht inzwischen Einigkeit darüber, dass aus dem Kampf zwischen niederländischen Provinzen und dem spanischen Landesherrn völlig unvorhergesehen und unbeabsichtigt zwei verschiedene staatliche Einheiten entstanden. Der Aufstand war, so der Historiker Anton van der Lem, »eine lange Aneinanderreihung zufälliger und unvorhersagbarer Ereignisse, politischer, militärischer und ökonomischer Kettenreaktionen«.

So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass Erinnerungen an den Aufstand in erster Linie lokaler Natur sind und dass Gedenkfeiern sich auch heute noch auf lokale Ereignisse beschränken.


Niederländische Protestanten haben allerdings bis ins 20. Jahrhundert hinein den Aufstand als einen zielgerichteten nationalen Kampf um Unabhängigkeit und um Freiheit für den eigenen Glauben interpretiert.

Dieses Geschichtsbild deckt sich genauso wenig mit der historischen Wirklichkeit wie der Mythos um die Person Wilhelms von Oranien (1533–1584), der als »Vater des Vaterlandes« diese Unabhängigkeit immer vor Augen gehabt und konsequent dafür gekämpft habe.

Zweifellos entwickelte der aus der Grafschaft Nassau-Dillenburg stammende Wilhelm sich zum Anführer des Aufstands, was er 1584 mit dem Tod bezahlen musste. Ihm schwebte anfangs jedoch kein Bruch mit Spanien vor und gewiss auch keine Nord-Süd-Spaltung der niederländischen Provinzen.

Solche Bilder des Aufstands sind Bestandteil der nationalistischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts und sind schon lange als Mythen ad acta gelegt worden.


Mit anderen Worten: Das Resultat des Aufstands wich stark von den anfänglichen Intentionen und Zielsetzungen ab, aber rückblickend ist der Aufstand doch der zentrale Faktor in der Entstehung des niederländischen Staats. An seinem Ende gab es ja – ungefähr in den Grenzen der heutigen Niederlande – eine international anerkannte niederländische Republik. Die Republik entwickelte sich seit dem späten 16. Jahrhundert zu einer wohlhabenden Welthandelsmacht, die auf allen Kontinenten präsent war und über eine reiche Kultur verfügte. Auch in technologischer Hinsicht war die Republik vom späten 16. bis zum frühen 18. Jahrhundert international tonangebend. Während der Jahre des Aufstands entstand außerdem ein weltweites niederländisches Handelsnetzwerk, das tiefe Spuren hinterließ, die bis zum heutigen Tag sichtbar geblieben sind. Das gilt auch für Art und Weise der politischen Entscheidungsfindung. Suche nach Übereinstimmung, nicht das Erzwingen von Entscheidungen lautete zur Zeit der Republik die Devise

Portrait

Friso Wielenga, geb. 1956, ist Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien an der Universität Münster. Er lehrte zuvor deutsche Zeitgeschichte und Geschichte der niederländisch-deutschen Beziehungen an den Universitäten in Groningen und Utrecht und veröffentlichte zahlreiche Bücher zur Geschichte, Politik und Kultur der Niederlande in niederländischer und deutscher Sprache.

Einleitung
Opposition und Aufstand. Entstehung und Konsolidierung der Republik der Vereinigten Niederlande (1555-1609)

Epochenüberblick
Die Niederlande auf der Landkarte
Wirtschaft, Finanzen und politische Struktur
Reformation
Loyalität, Opposition und Krise (1555-1566)
Radikalisierung, misslungene Mäßigung und der Weg in die Republik (1567-1588)
Militärische Erfolge, politische Konsolidierung und Waffenstillstand (1589-1609)
Eine wirtschaftliche Großmacht im Entstehen

Die Republik im Goldenen Zeitalter
Epochenüberblick
Von der zwölfjährigen Waffenruhe zum Westfälischen Frieden (1609-1648)
Die Republik um 1650
Die »wahre Freiheit« (1650-1672)
Die Rückkehr von Oranien: Die Republik unter Wilhelm III. (1672-1702)
Wirtschaft, Handel und Seefahrt
Kunst, Architektur und Wissenschaft
Eine Macht zweiten Ranges. Der Niedergang der Republik im 18. Jahrhundert

Epochenüberblick
Internationale Beziehungen: Das Ende der Politik der Stärke
Stagnation in der Innenpolitik (1702-1780)
Patriotenzeit und Restauration unter Oranien (1780-1795)
Wirtschaft in einem Jahrhundert der Stagnation
Die Batavische Republik und die französische Zeit (1795-1813)

Von der Restauration zum liberalen Jahrhundert (1813-1917)

Epochenüberblick
Ein misslungenes Experiment: Das Vereinigte Königreich (1815-1830)
Politischer Stillstand und Malaise (1830-1848)
Die Verfassungsreform von 1848
Parteienbildung rund um Schulkampf, soziale Frage und Wahlrecht
Wirtschaftswachstum und Modernisierung
Ein neutraler Kleinstaat mit einem großen Imperium
Staat und Nation im 19. Jahrhundert
Der Erste Weltkrieg und die innenpolitische »Pazifikation« von 1917

Die Niederlande seit 1918
Epochenüberblick
Politik und Wirtschaft in der Zwischenkriegszeit (1918-1940)
Neutral zwischen den Mächten: Außenpolitische Entwicklungen
Krieg und Besatzung (1940-1945)
Zwischen politischer Erneuerung und Kontinuität (1945-1966)
Der Bruch in der Außenpolitik und die Dekolonisierung Indonesiens
Entsäulung, Polarisierung und »Poldermodell« (1966-2002)
Rechtspopulismus und die Folgen: Die schwierige Suche nach Normalität seit 2002

Schlussbetrachtung

Anhang
Nachbemerkung
Literaturhinweise
Verzeichnis der Abbildungen, Tabellen und Karten
Personenregister
Zum Autor

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14 responses to “Friso Wielenga. Geschichte der Niederlande”

  1. Habsburg und seine Juden says :

    Und wieder der Jude/Marrane Lainez.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diego_La%C3%ADnez

    Mit unglaublicher Mühe versuchten die Jesuiten alle möglichen Kunstgriffe, um sich in den Niederlanden festzusetzen, welche dem Hause Österreich und zwar zur spanischen Linie desselben gehörten. Besonders tätig war Jakob Lainez, welcher im Jahre 1562 selbst dahin reiste, um die Abneigung und den Widerstand der Niederländer gegen den Orden zu besiegen. Es gelang ihm auch wirklich, und zwar vorzüglich durch die Unterstützung des spanischen Hofes, sowie durch die Geldmittel der in den Niederlanden wohnhaften reichen spanischen Kaufleute, in Löwen, Antwerpen und in den übrigen bedeutenderen Städten Kollegien und Profeßhäuser zu errichten. Sowie nun die Jesuiten in den Niederlanden festen Fuß gefaßt hatten, handelten sie dort ebenso eifrig im spanischen Interesse, wie sie es in Frankreich taten; dieses spanische Interesse aber verletzte das Nationalgefühl der Niederländer, denn König Philipp II. von Spanien wollte jenen ihre Glaubensfreiheit und ihre uralten, urkundlichen Vorrechte entreißen und die verhaßte spanische Inquisition aufzwingen. Er schickte seinen Feldherrn, den Herzog von Alba, mit einem gewaltigem Kriegsheer in die Niederlande; da wütete nun Alba wie ein Henker, ließ die edelsten Männer, welche sich des Vaterlandes annahmen, als Hochverräter ermorden und dem Volke unerträgliche Steuern auflegen, wodurch der blühende Handel in äußerste Gefahr gebracht wurde. Nun griffen Volk und Adel einmütig fürs Vaterland zu den Waffen und die Provinzen Holland, Seeland, Utrecht, Geldern, Groningen und Friesland schlossen am 23. Januar 1579 einen Bund als »vereinigte Niederlande« und erklärten sich 1561 in Verbindung mit mehreren anderen Provinzen für unabhängig vom spanischen Joch; Prinz Wilhelm von Oranien war ihr Haupt; die übrigen katholischen Provinzen der Niederlande blieben jedoch bei dem Hause Österreich. In diesem großen Freiheitskampf spielten die Jesuiten die schändliche Rolle von Tyrannenknechten.

    http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-jesuiten-wie-sie-waren-und-wie-sie-sind-4346/6

    In England wurde Henry Garnet aufgehängt.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Garnet

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  2. Horst Mahler, Otto Habsburg und Michael Vogt von der Danubia - Wir können als Sternträger keine Schweine sein. says :

    Wir sehen uns diesen Blog schon lange an und müssen dazu sagen, es kann keinen Holocaust gegeben haben, denn das „dritte Reich“ war unser jesuitisches Werk. Wir Jesuiten sind doch keine Judenmörder – wir sind doch selbst Juden/Marranen und Träger des gelben Sterns. Wir können doch nicht unsere eigenen Rassegenossen umgebracht haben. Solche Schweine könnten wir niemals sein. Darauf geben wir Ihnen unser Ehrenwort, wir wiederholen „unser Ehrenwort“ … (Cross our heart and kick our ass.)

    Juncker : Wir sind alle Jesuiten. Wir sind doch keine Schweine. Das würde ja bedeuten, daß die Schweine die Habsburgische Jesuiten-EU führen. Das kann und darf nicht sein. Die Welt der Habsburger kann doch mit Schweinen nichts zu tun haben – die sind nicht koscher, aber Habsburg ist koscher. Total koscher – totaliter aliter.

    Habsburg und die CSU tragen doch schließlich den Judenstern, und Judensternträger können doch keine Schweine sein.

    Für „unsere Juden“, so Otto von Habsburg, habe sich sein Vater vehement eingesetzt, denn Hitler war auch „unser Untertan“.
    Die Symbiose zwischen Habsburg und seinen jüdischen Untertanen war bis zuletzt sehr stark. Nirgendwo findet man in den Gebetsbüchern solche Hymnen (oft auf Deutsch und Hebräisch) auf die Regierenden wie in der Donaumonarchie – ein Beweis für die Kaisertreue auch orthodoxer Juden jener Zeit. Umso mehr irritierte vor einigen Jahren die Äußerung Ottos, als er seinem Sohn Karl – wie er selbst jahrelang Abgeordneter der Konservativen im Europaparlament – nach einem Spendenskandal mit den Worten zu Hilfe eilte: „Karl wird angegriffen, weil er den gelben Stern trägt, den Namen Habsburg.“ Auch Freunde des langjährigen CSU-Mitglieds konnten da nur den Kopf schütteln wie z. B. Seehofer als Sternträger. Und nicht zu vergessen Beckstein – shield of keren hayesod.

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/1492

    http://www.habsburger.net/de/kapitel/jesuiten-missionieren-die-welt

    http://www.djeppink.eu/en/blog/we-are-all-jesuits

    https://de-de.facebook.com/notes/horst-d-deckert/geschichtsfälschung-um-die-päpste-zu-decken-hitler-gab-nicht-den-befehl-zum-holo/10151489535360974/?_fb_noscript=1

    http://hure-babylon.de/buch-die-heiligen-vater-und-ihre-paten/die-jesuiten-spielten-spiele-und-millionen-starben/

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  3. "Das Deutsche Volk verstärkt die Wucht des Schlages der Islamischen Republik Iran gegen die Holocaust-Kirche …" (Mahler) says :

    http://www.juedischegeschichteamsterdam.de/judische-geschichte-amsterdam/

    1492 verbietet die römisch-katholische Kirche in Spanien jeden anderen Glauben. Jüdisches Leben wird somit unerträglich. Juden, aber auch Moslems verlassen fluchtartig Spanien. Viele Juden flüchten nach Portugal, nicht ahnend, daß die Inquisition sie auch dort verfolgen würde. Trotz Taufe finden viele Juden auf dem Scheiterhaufen ihren Tod. Die ersten Juden, die nach Amsterdam ziehen, sind portugiesische Händler: Sefardim, auf der Flucht vor der Inquisition. Die Stadtverwaltung interessiert sich für den Handel, den sie mit den portugiesischen Kolonien in Südamerika treiben. Schnell kommt es auch in den niederländischen Kolonien (Karibik und Surinam) zu Handelsaktivitäten. In dieser Zeit wächst Amsterdam zum wichtigsten europäischen Handelszentrum heran. Das 17. Jahrhundert wird unser Goldenes Zeitalter.

    Durch die Verträge von Worms (1521) und Brüssel (1522) zerfiel der Besitzanspruch des Hauses Habsburg in eine österreichische und eine spanische Linie. Die Niederlande fielen schließlich an die spanische Linie, verblieben aber im Heiligen Römischen Reich; die Verwaltung wurde in Statthalterschaften organisiert.

    1572 erlangen die sieben nördlichen Provinzen als Folge des Aufstandes gegen Spanien ihre Unabhängigkeit. Die Republik der sieben vereinigten Niederlande wird ausgerufen. 1579 kommt es zur Unterzeichnung der Union von Utrecht. Eines der Grundrechte ist die persönliche Gewissensfreiheit für alle Einwohner –europaweit das erste Gesetz zur Gewissensfreiheit. Praktisch gesehen ist die katholische Kirche zwar verboten, Katholiken werden aber nicht verfolgt. Dadurch fühlen sich auch die portugiesischen und spanischen Juden sicher, die rund 1600 nach Amsterdam geflüchtet sind. Sie beschließen, zu ihrer Religion und ursprünglichen Kultur, dem Judentum, zurückzukehren.

    Nachdem die Spanier die Juden rausgeschmissen haben und damit die Grundlage zur Schaffung der Jesuiten und der Renaissance gelegt haben, ging Kolumbus nach Amerika und die anderen ostwärts nach Holland und gründeten Coffeeshops mit Cannabis und belebten die Prostitution. Von dort holte sie Cromwell nach England und der Jude Honigmann ging nach Varel und gründete dort die SA. Und Beethoven konnte seinen Fidelio schreiben.

    Und nun hat sich das Haus Habsburg mit seiner neuen römischen Reichshauptstadt Brüssel wieder vereinigt.

    War es also eine geplante Sache, die Juden aus Spanien rauszuschmeißen, um sie dadurch über ganz Europa ausschwärmen zu lassen – iim Knoblauchzentrum Schum waren sie ja bereits. Erst dadurch konnten sie zu jesuitischen, sabbatianischen und frankistischen Geheimjuden werden.

    Und nun konnte Jesuit Horst Mahler sein BND-Schattenkabinett für Jewropa gründen.

    Neben den Krisen des Kapitalismus setzt Mahler auf islamistische Terroristen:

    Henry Ford, der „Autokönig“, hat in seinem epochalen Werk „Der Internationale Jude“ zutreffend herausgearbeitet, daß die Grundlage der jüdischen Weltbeherrschung, das Fundament Alljudas, „Kapitalismus und Presse oder Geld und Propaganda“ sind. Der Kapitalismus, d.h. das von jüdischen Plutokraten beherrschte Weltfinanzsystem istzusammengebrochen. Die Schutzmacht Alljudas, die Vereinigten Staaten von Amerika sind von einem nicht mehr zu wendenden Niedergang erfaßt. „Was fällt, soll man stoßen“ (Mao Tsetung). Der Stoß hat einen Namen: „ Dschihad“ – der heilige Krieg der islamischen Völkerschaften. Das Deutsche Volk verstärkt die Wucht des Schlages der Islamischen Republik Iran gegen die Holocaust-Kirche mit vielfältigen Anstrengungen, „die kurzen Beine der heiligen Lüge“ wegzuschlagen.

    http://publikative.org/2009/08/23/urteile-rechtskraftig-antisemit-mahler-beruft-schroder-und-mehdorn-in-sein-schattenkabinett/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Habsburgische_Niederlande

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/cannabis-antrag-abgelehnt-keine-coffeeshops-fuer-berlin-kreuzberg/12389662.html

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  4. Rom ist EUtschland so wie EUtschschland Rom ist. - Foedus = Konkordat says :

    Im ersten Jahrhundert vor Christus fielen die Römer in das niedere Land ein (Raum der südlichen Niederlande) nahmen es in Besitz und gründeten hier die ersten Städte (u.a. Utrecht Nimwegen und Maastricht ); das Gebiet wurde Teil der römischen Provinz Germania Inferior.
    Der Rhein bildete die natürliche Grenze zum übrigen Germanien. Der nördliche Raum der heutigen Niederlande das Land der Friesen blieb daher von den Römern verschont.
    Ab etwa 290 n. Chr. drangen die germanischen Franken aus dem Südosten kommend in das Gebiet südlich des Rheins ein insbesondere in das Scheldegebiet. Nach mehreren vergeblichen Versuchen sie wieder zu vertreiben gestand ihnen Julianus der spätere Kaiser Julian Apostata schließlich 355 das Gebiet südlich des Rheins zu (der niederfränkische Raum der heutigen Niederlande Flandern und Deutschland) unter der Voraussetzung sich mit ihm in einer Förderation ( Foederati ) zu verbünden.

    Als Foederati (lat. Singular: foederatus; deutsch: Foederaten) bezeichneten die Römer grundsätzlich jede Gruppe von Nichtrömern, mit denen ein Vertrag (foedus) geschlossen worden war. In der Forschung wird die Bezeichnung zumeist in Bezug auf die Spätantike (4. bis 6. Jahrhundert n. Chr.) verwendet und bezeichnet dort „barbarische“ Kontingente, also nichtrömische Krieger, die unter eigenen Anführern für die Römer kämpften und als Gegenleistung Versorgungsgüter sowie oft auch Land im Imperium Romanum zugewiesen bekamen.

    Die Niederlande sind deutsch-römisch und bleiben es. Deshalb konnte auch Wilhelm II nach Doorn flüchten und Hof halten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Germania_inferior

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    • Schlau Meir says :

      Die Geschichtsschreibung beruht größtenteils auf Mythen. Der Beweis: Romulus und Remus wurden im Wald von einer Wölfin als Babies (Zwillinge) gesäugt (vgl Moses).

      Dann, mit Beginn der Pubertät, bemerkten sie: der Pimmel zeigt den Weg nach Rom. Prostitution war so billig, daß sogar HARTZ IV Stammkunden vom Alten Rom träumen: für ein Kilo ALDI Brot war alles zu haben, was den Herrn erfreute.

      753 kroch Rom aus dem Ei. Die Bunga Bunga Partys haben das Imperium Romanum überdauert und erfreuen sich noch heute der Wertschätzung bei Putins Freund Berlusconi.

      Und wenn er nicht gestorben ist, feiert er noch heute.

      In der neueren Geschichtsforschung finden sich Plausibilitätsprüfungen, und als Ergebnis kann festgenagelt werden, daß ein Cäsar und Karl der Große nur als fiktive Personen geschaffen wurden.

      So wie Tom Cruise „Jack Reacher“ im neuesten Film verkörpert. Oder Adolf Schicklgruber den legendären Adolf Hitler.

      Jedenfalls sollte Landkarten aus der Antike die gebotene Skepsis entgegengebracht werden. Wer alles glaubt, kann demnächst im Literarischen Salon mit Herrn Homer über sein neuestes Geschichtsbuch Odysseus im Disput mit James Joyce zu Ulysses und Anna Blum talken sehen. Parallel in der Langen Nacht im Deutschlandfunk.

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      • Chaim mei Droppe says :

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      • Esoteriker wie Steiner möchten die Geschichte neu schreiben, aber sie schaffen es nicht. says :

        Die „Phantom-Zeittheorie“ läßt sich nicht beweisen, die als Einstieg zur totalen Neuschaffung der Geschichte dienen sollte.

        https://www.psiram.com/ge/index.php/Erfundenes_Mittelalter

        https://de.wikipedia.org/wiki/Erfundenes_Mittelalter

        Mani (lat. Manes oder Manichäus, persisch: مانی Mānī [mɔːˈniː]) (* 14. April 216 vermutlich bei Seleukia-Ktesiphon; † 26. Februar 277 oder am 14. Februar 276 in Gundishapur) ist der Stifter der historischen Religion des Manichäismus und war nach Rudolf Steiner eine Inkarnation des hohen Eingeweihten Manes, der auch der Lehrer des Buddha, des Zarathustra und des Skythianos und später (1459) der Initiator von Christian Rosenkreutz gewesen war.
        „Manes ist jene hohe Individualität, die immer und immer wieder auf der Erde verkörpert ist, die der leitende Geist ist derer, die zur Bekehrung des Bösen da sind.“ (Lit.: Steiner, GA 104, S. 162ff)

        http://anthrowiki.at/Mani_(Religionsstifter)

        Man möchte die Geschichte neu schreiben, um neue Religionen einführen zu können.

        Angefangen hat das Mittelalter allerdings mit einer sonderbaren Verehrung und Anbetung gegenüber dem Skythianos, gegenüber dem Buddha und gegenüber dem Zarathustra, als ihre Namen ein wenig durchgesickert waren; angefangen hat es damit, daß derjenige, der sich in gewissen christlichen Religionsgemeinschaften als ein echter Christ bekennen wollte, die Formel sprechen mußte: «Ich verfluche Skythianos, ich verfluche Buddha, ich verfluche Zaratas!» Das war eine über viele Gebiete des christlichen Zeitalters verbreitete Formel, durch die man sich als rechter Christ bekannte. Was man aber damals glaubte verfluchen zu müssen, das wird das Kollegium der Lehrer sein, die der Menschheit den Christus am allerbesten verständlich machen werden, zu denen die Menschheit emporblicken wird als zu den großen Bodhisattvas, durch die der Christus wird begriffen werden.

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        • Das paßt alles nicht. says :

          https://de.wikipedia.org/wiki/Justinian_I.

          Die Pragmatische Sanktion, mit der es von Justinian 554 administrativ wieder ins Imperium Romanum eingegliedert wurde, schaffte fast alle Ämter ab, die zuvor von weströmischen Senatoren besetzt worden waren, und trug damit noch zusätzlich zum Verschwinden dieser Aristokratie bei. Italien verlor seinen Sonderstatus und sollte wie eine gewöhnliche Provinz von Konstantinopel aus regiert werden; das alte Kernland des Imperiums stand nun zwar nach Jahrzehnten wieder unter direkter kaiserlicher Herrschaft, hatte aber sein Eigengewicht weitgehend eingebüßt. In gewisser Hinsicht endete erst jetzt, mit der Beseitigung des weströmischen Hofes in Ravenna, auch das Weströmische Reich. Lediglich der Stadt Rom gestand der Kaiser noch einige Privilegien zu, darunter die Wiederaufnahme der kostenlosen Getreidespenden (annona civica) an die nunmehr stark dezimierte Bevölkerung.

          Ja, wie finde ich denn das. Dann gab es keinen Karl Martell, keinen Pippin den Kurzen, keinen Karl den Langen. Der Führer wäre widerlegt und das Christentum wäre nie im Westen angekommen. Die Khasaren hätten das Judentum nicht übernommen. Die Mohammedaner hätten Westeuropa sofort übernommen. Aber das geht auch nicht, denn wie will man dann die Herrschaft der Welfen und der Staufer erklären. Dann müßten ja die Mohammedaner wieder vertrieben worden sein. Rußland wäre auch nie getauft worden. Nein, das paßt alles nicht.

          Aber Putin verlagert nun alles wieder nach Konstantinopel zurück, wenn er die Hagia Sophia wieder hat. Aber was sagt Erdogan und die Mohammedaner dazu ? Aber zumindest ist dann wieder alles in der Nähe der Levanthe („back to the roots“).

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        • Schlau Meir says :

          Am besten hilft noch Kahnemans Ansatz, von System 1 und System 2 zu reden. Dann erklärt er, daß beide Systeme nicht existieren. Trotzdem sollte so verfahren werden, als ob es sie gäbe.

          Dadurch werde die Theorie besser verständlich.

          Das hat zu Recht den Nobelpreis verdient. Genial gestrickt. Eben jüdisch.

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      • Jesuiten sind Volksverblöder says :

        Das Papsttum in Rom gibts nach Wilhelm Kammeier erst seit Avignon – als Kompromißlösung zwischen französischen und deutschen Kirchenmächten? Alle Schriftquellen vor der Renaissance durch die Humaistenzunft grob verfälschter Plunder ?

        Am Anfang stehen der Jesuit Daniel Papebroch (1628 – 1714) und der Benediktiner Jean Mabillon (1632 – 1707). Sie vertraten mit unterschiedlichen Begründungen die These, aus dem frühen Mittelalter seien nur wenige unvollständige Urkunden überliefert. Papebroch nahm sogar an, alle Urkunden vor dem 7. Jh. seien gefälscht.
        Das nichtkatholische Christentum sei die Urreligion der Germanen gewesen, bevor die Kirche dieses mit der Erfindung der Päpste verfälschte und okupierte. Das sagen ja auch Ludendorff und Bohlinger.

        Das stinkt ja gerade zu nach Jesuitenverblödung. Jesuiten waren Juden/Marranen, die in der von ihnen geschaffenen Renaissance (Wiedergeburt des Judentums) die Kirche vollständig umkrempeln wollten. Hitler war ein Werkzeug der Jesuiten, und so verwundert es überhaupt nicht, wenn solche Typen wie Kammeier auftauchten.

        Kammeier lebte nach dem Kriege in der DDR, wo er auch hingehört.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Kammeier

        Reichsbürger Bohlinger ist tot und Uhlenhof führerlos.

        http://enoughisenough.eu/content/freie-republik-uhlenhof-führerlos

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        • Einzug aus Ägypten says :

          „Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.“
          – Desmond Tutu, Erzbischof, 1936 –

          „Die meisten Menschen sind offenbar zufällig auf der Welt: es zeigt sich keine Notwendigkeit höherer Art in ihnen“ – Friedrich W. Nietzsche –

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        • Schem, Ham und Jafet - Juden beherrschen die Welt. says :

          Einzug aus Ägypten says : 24. Oktober 2016 um 16:14
          „Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.“
          – Desmond Tutu, Erzbischof, 1936 –

          Weshalb beklagt sich dieser Tutu ? Weiß er denn nicht, daß die Hamiten Juden waren und in jeder Hinsicht den Negern überlegen sind ? Was sich auch im Sklavenhandel äußert.

          Die Hamitentheorie ist eine in mehreren Teilbereichen der Afrikawissenschaften entstandene Theorie, die die Überlegenheit einer „hamitischen Rasse“ über die negroide Bevölkerung Afrikas postulierte. Begründet wurde diese Theorie von dem englischen Afrikaforscher John Hanning Speke. Karl Richard Lepsius und Carl Meinhof erweiterten die Theorie auf den heute nicht mehr verwendeten Begriff der Hamitischen Sprachen.

          Der Begriff „hamitisch“ oder Hamiten geht auf die biblische Gestalt Ham zurück und bezieht sich auf Völker, von denen man mit Bezug auf die biblische Völkertafel der Genesis glaubte, dass sie von Ham abstammen.

          In Russland entstand in dieser Zeit ein ideologisches Gegenstück zur sprachwissenschaftlichen Hamitentheorie: die von Nikolai Marr entwickelte Japhetitentheorie, die die europäischen Völker als Nachkommen von Noachs Sohn Japheth deutete und die ebenso dazu diente, eine zivilisatorische Hierarchie der Völker Russlands zu erstellen.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Hamitentheorie

          Dann war also die Mischpoche von Wilhelm Marr auch in Rußland verbreitet.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolai_Jakowlewitsch_Marr

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        • Platonisch ist das non plus ultra - also alles hinter Jachin und Boas von Gibraltar. says :

          Schlau Meir says : 24. Oktober 2016 um 21:52
          Am besten hilft noch Kahnemans Ansatz, von System 1 und System 2 zu reden. Dann erklärt er, daß beide Systeme nicht existieren. Trotzdem sollte so verfahren werden, als ob es sie gäbe.
          Dadurch werde die Theorie besser verständlich.
          Das hat zu Recht den Nobelpreis verdient. Genial gestrickt. Eben jüdisch.

          Ja, sehr gut, dann tun wir mal so als ob es einen Holocaust gäbe.

          Platonisch ist eine Liebe ohne ficken und ein Holo ohne Ofen.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Platonisch

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        • Schlau Meir says :

          Obwohl ungefähr im 18. Jahrhundert bewiesen wurde, daß die Grundlage des Vati KHANs, die Konstantinische Schenkung eine Urkundenfälschung ist, besteht Rom darauf, daß seine Existenz anerkannt werden muß.

          Denn es komme nicht auf die Echtheit einer Urkunde an, sondern auf ihren Sinn und der daraus abgeleiteten sinngemäßen Bedeutung.

          Eben.

          Es kommt nicht darauf an, ob der Euro von einer Notenbank als Schuldschein eines Staates herausgegeben wird, sondern daß er mit Fälschungssicherheit ausgestattet wurde, und zudem nach dem U.S. Copyright gegen Urheberrechtsverletzungen geschützt ist.

          Bei der Exiszenzbehauptung des Rechtsnachfolgers der Verwaltung des Vereinigen Wirtschaftsgebietes kommt es darauf an, daß dieser in die Rechte und Pflichten der Alliierten Militärregierung der Westmächte eingetreten ist.

          Der Rest ist Geschenkverpackung für das Trojanische Pferd aus Neujerusalem, Kurt Tucholsky Straße, Ost-Berlin.

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