Bis wie weit dürfen Nobelpreisträger gehen, wenn sie Vulgärplätze zu Geld stricken? Fallbeispiel: DER JUDE Daniel Kahneman

Bis wie weit dürfen Nobelpreisträger gehen, wenn sie Vulgärplätze zu Geld stricken? Fallbeispiel: DER JUDE Daniel Kahneman

Nobelpreisträger „DER JUDE“ Daniel Kahneman entwickelte eine Theorie, gemäß der das Denken in System 1 und System 2 abläuft.

Gleichzeitig erklärt er, daß diese beiden Systeme überhaupt nicht im real existierenden Gehirn existieren. Dennoch sei es hilfreich im Sinne der Theorie, von der Existenz dieser beiden Systeme auszugehen, weil sie das Denken an sich erklären.

Bis wie weit dürfen Nobelpreisträger gehen, wenn sie Vulgärplätze zu Geld stricken? Fallbeispiel: DER JUDE Daniel Kahneman

Bis wie weit dürfen Nobelpreisträger gehen, wenn sie Vulgärplätze zu Geld stricken? Fallbeispiel: DER JUDE Daniel Kahneman

Im Hauptkapitel I – Zwei Systeme behandelt er gleich um Unterkapitel 1. Die Figuren der Geschichte die Illustration eines Problems.

Die vielseits ungeliebte Aufgabe einer Multiplikation aus dem „Großen Einmaleins“ soll beweisen, daß diese Aufgabe nur von System 2 gelöst werden könne.

17 x 24

Ihnen ist sofort klar, daß dies eine Multiplikationsaufgabe ist, und vermutlich wissen Sie, daß Sie sie mit Bleistift und Papier .wenn nicht sogar ohne -lösen können. Sie besitzen auch ein vages intuitives Wissen über die Spannweite möglicher Ergebnisse. Sie erkennen rasch, daß sowohl 12.609 als auch 123 unplausibel sind. Doch ohne eine gewisse Zeit auf das Problem zu verwenden, wären Sie nicht sicher, daß die Antwort nicht 568 ist.

Eine exakte Lösung fällt Ihnen nicht sofort ein…

Was läßt sich dazu sagen? An anderer Stelle führt er aus, daß das Wissen

2 x 2=4

von System 1 sofort beantwortet werde. Stimmt das so?

Diese Aussage läßt sich widerlegen aus der Beobachtung an Kindern. Während zweifelsohne richtig ist, daß 4jährige Sätze grammatikalisch richtig bilden, ohne irgendeine Grammatikregel überhaupt zu kennen, gehören spontane Antworten auf Multiplikationen sicherlich nicht zu den Fähigkeiten von Kindern. Meist können sie nicht einmal fehlerfrei bis zur Zahl 10 von 0 aus aufsteigend zählen; erst recht nicht rückwärts.

Das Ergebnis 2 x 2=4 kann also erst als Lernleistung automatisiert abrufbereit gehalten werden.

Genau wie Autofahren, das letztlich überwiegend automatisiert abläuft, bedarf es einer längeren Trainingsphase mit einem ritualisierten Prüfverfahren.

Gedächtniskünstler gehen mit ihren Tricks sogar noch weiter. Viele Zuschauer überrascht es, mit welcher Leichtigkeit diese lange Zahlenreihen wiedergeben können. Der Trick dahinter: sie haben zu jeder zweiziffrigen Zahl ein Wort auswendig gelernt. 76123081723871263 zerlegen sie in 76 12 30 81 72 38 71 26 03 – und die einzelnen Worte werden zu einer Geschichte gesponnen. Also quasi eine Kurzschrift / Stenographie für (große) Zahlen.

Die obige Aufgabe kann durchaus vom System 1 gelöst werden. Oder aus einer Kombination von System 1 mit System 2, wobei ja auch Kahneman zugibt, daß diese beiden Systeme stets zusammenarbeiten.

Wie löst jemand solche Aufgaben wie 17 x 24?

Der simple Alltagstrick setzt allerdings ein gewisses Maß an zerstörter Eigen-Dummheit voraus. In der höheren Mathematik sind Näherungsverfahren ein vielfach genutztes Zweckmittel, um überhaupt Ergebnisse rasch berechnen zu können.

Hier geht der Lösungsweg analog über Exponentialfaktoren.

  • Der in der Praxis nützlichste Weg läuft über die jeweilige Verzehnfachung (10, 100, 1.000…) oder die Bildung von Zehnteln (0,1 /0,01 /0,001…)

Es ist also klar, daß das Ergebnis zwischen 10 x 24 und 20 x 24 liegen muß.

  • Die Antwort kann System 1 sofort liefern: zwischen 240 und 480.

Im nächsten Schritt ist klar, daß der Multiplikator näher zu 20 als zu 10 liegt.

Daher wird das Ergebnis eher in Richtung 480 als bei 240 liegen.

  • Es ist auch klar, daß der Multiplikator 17 größer ist als 15 und kleiner als 20, und zwar mehr kleiner als 20, als weniger klein als die Hälfte: 17,5.

System 1 kann auch hier spontan das nächste Zwischenergebnis zwischen 240 und 480 nennen, ohne hier einen weiteren Rechenschritt zu leisten. Es ist ja klar, daß die Hälfte von 240 das Ergebnis 120 ist.

Somit liefert die Multiplikation 15 x 24 mit Sicherheit das Ergebnis 360.

Wir können also ziemlich sicher behaupten, daß das Ergebnis für 17 x 24 zwischen 360 und 480 liegen muß, und zwar tendenziell näher in Richtung 360.

Wenn wir es nun genau sagen möchten, suchen wir uns den fehlenden Betrag auf 360, indem wir 2 Mal den Multiplikand 24 rechnen, was wir ebenfalls durch das System 1 leisten können, also 48.

So gelangen wir zum richtigen Ergebnis durch Addieren der Untergrenze 360 mit dem Fehlbetrag 48 zum Saldo 408 ohne Bleistift und Papier, und ohne komplizierte Rechnung nach dem Muster

17 x 24

——-

34

0(2)8

Zwei im Zähler vortragen

(0)2(0)

(0)40


408

Das sieht möglicherweise kompliziert aus; doch in Wirklichkeit laufen diese Schritte weitgehend automatisiert ab, also in Sekunden.

Das System 1 ist nämlich bei weitem nicht so blöde wie Herr Kahneman.

 

 

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One response to “Bis wie weit dürfen Nobelpreisträger gehen, wenn sie Vulgärplätze zu Geld stricken? Fallbeispiel: DER JUDE Daniel Kahneman”

  1. Dylan betrachtet den Nobelpreis als Witz. says :

    Echte Juden – vom Umfeld Rabbi Kahane – wissen, daß sie so einen Scheiß wie Nobelpreis nicht brauchen.

    „Eines der Probleme der Juden ist, dass sie ein jüdisches Konzept nicht kennen würden, wenn sie nicht darüber stolperten. Ich berief mich wirklich auf den Talmud. Die meisten Juden denken, dass Judentum ‚Thomas Jefferson‘ ist. Das ist nicht so!“

    Kahanes Anhänger sind wegen des Nahostkonflikts häufig islamfeindlich eingestellt. Kahane selbst behauptete allerdings, dass der Islam und Ruhollah Chomeini der jüdischen Religion in bestimmten Hinsichten viel ähnlicher seien als Philosophen oder Politiker der Aufklärung wie Jean-Jacques Rousseau, John Locke oder Thomas Jefferson. Liberalismus und westliche Werte lehnte Kahane als nichtjüdisch ab. Er sah einen Widerspruch zwischen dem Judentum und der westlich-demokratischen Orientierung der israelischen Staatsgründer.

    Growing up in Hibbing, Minnesota, Dylan and his family were part of the area’s small but close-knit Jewish community, and in May 1954 Dylan had his Bar Mitzvah. Around the time of his 30th birthday, in 1971, Dylan visited Israel, and also met Rabbi Meir Kahane, founder of the New York-based Jewish Defense League. Time magazine quoted him saying about Kahane, „He’s a really sincere guy. He’s really put it all together.“ Subsequently, Dylan downplayed the extent of his contact with Kahane.

    Bob Dylan war schon so lange als Kandidat für den Literaturnobelpreis im Gespräch, dass sein Name unter Beobachtern bereits als Running Gag gehandelt wurde. Der 75-Jährige ist der erste US-Amerikaner seit Toni Morrison 1993, der mit der höchsten literarischen Ehrung bedacht wird.

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/bob-dylan-nobel-akademie-wirft-musiker-arroganz-vor-a-1117832.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Meir_Kahane

    https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/US-Israel/jeffjews.html

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