Weizenkeimöl und Weizeneiweiß

Gekeimte Weizenkörner

Weizen enthält (wie oben ersichtlich) nur wenig Fett.

Der Ölgehalt der Weizenkeime liegt zwischen 8 und 12 %.

  • Das Öl besteht zu über 60 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, davon zu ca. 88 % aus der Omega-6-Fettsäure Linolsäure.

  • Weizenkeimöl hat einen Anteil von 200–300 mg Vitamin E pro 100 g und ist damit das Öl mit dem höchsten Gesamt-Gehalt an diesem Vitamin.
  • Das Vitamin E in Weizenkeimöl besteht überwiegend aus α-Tocopherol, mit etwa 1,2 mg/100 g sind auch etwas Tocotrienole enthalten.

Weizenkeimöl weist eine geringe Oxidationsstabilität auf.


Weizeneiweiß

Entgegen einer weitverbreiteten Meinung enthält Gluten alle essentiellen Aminosäuren.

Gluten (aus lat. glūten „Leim“) oder Klebereiweiß ist ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus Proteinen, das im Samen einiger Arten von Getreide vorkommt.

    • Die Bezeichnung Kleber wird oftmals synonym zu Gluten verwendet, ist jedoch als Gemisch aus Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten definiert, das nach Auswaschen der löslichen Bestandteile und Stärke aus einem Teig zurückbleibt.
    • Wenn Wasser zu Getreidemehl gegeben wird, dann bildet das Gluten beim Anteigen aus dem Mehl eine gummiartige und elastische Masse, nämlich den Teig.
    • Der darin enthaltene Kleber entsteht beim Anteigen durch die irreversible Ausbildung einer dreidimensionalen Struktur der Proteine.

    • Der Kleber hat für die Backeigenschaften eines Mehls eine zentrale Bedeutung.

Gluten setzt sich aus den beiden Osborne-Fraktionen

  • Prolamine (löslich in einer 70-prozentigen Ethanollösung) und
  • Gluteline (im Alkalischen löslich) zusammen,

wobei es sich (im Gegensatz zu Enzymen und anderen Cytoplasmaproteinen) um Reserveproteine (Speicherproteine im Samen, Wurzel- und Sprossknollen) handelt.

Im Weizen werden sie als „Gliadine“ (Prolaminfraktion) und „Glutenine“ (Glutelinfraktion) bezeichnet und in die Untergruppen

  • der Gliadine
    • „hochmolekulare“ Gliadine und
    • „niedermolekulare“ Gliadine
  • der Glutenine
    • „mittelmolekulare“ Glutenine (ω1,2-Gliadine) und„niedermolekulare Glutenine“ (α- und β-Gliadine) unterteilt.

Prolamine und Gluteline kommen im Weizen in einem Verhältnis von etwa 1:1 vor und stellen mit rund 80 % die mengenmäßig größte Proteinfraktion dar.

Allerdings hat Gluten für sich alleine genommen eine geringe biologische Wertigkeit von etwa 55 % des Vollei-Standards.

Durch Kombination mit anderen Lebensmitteln, insbesondere mit Hülsenfrüchten, entsteht dagegen ein Gesamteiweiß mit einer sehr hohen biologischen Wertigkeit.

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12 responses to “Weizenkeimöl und Weizeneiweiß”

  1. Schantal Schibulski says :

    Sehr beliebt auch bei Hunden und Katzen. Bierhefeflocken einfach ins Futter mischen:

    http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/J736111/Bierhefe%20Tabletten/

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    • Schlau Meir says :

      Bierhefe ist ein wichtiger Lieferant von B Vitaminen und weiteren Biostoffen. Generell hilft der Verzehr frischer Backhefe (Portiönchen zwischendurch reicht; empfindliche Personen wird stören, daß sofort die alkoholische Gärung im Magen-Darm-Trakt beginnt. Es wird tatsächlich Alkohol produziert, also nicht gerade ein Päckchen Hefe verzehren, ein Bierchen trinken und Auto fahren)

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      • Schantal Schibulski says :

        Wer zum Backen statt Backhefe Kaiser Natron nimmt, gönnt sich 2 mal täglich ein Schöppchen Gerstengrassaft oder Gerstengraspulver, eingerührt in 1 Glas Gemüsesaft. Sieht farblich zwar scheiße aus, schmeckt aber gut.

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      • Bei Hautjucken einfach nur Fettsalbe. says :

        Bierhefe habe ich mal probiert und so einen Ausschlag bekommen, daß ich den Rest sofort weggeschmissen habe.

        Und Natron – wie die ganze alkalische Ernährung – ist schon fast verbrecherisch, denn Natronlauge ist eines der stärksten Lösungsmittel.
        Einige empfehlen sogar in Natronwasser zu baden. Das zerstört jedoch die Hornschicht und Bakterien können ungehindert in die Haut eindringen. Das ist auch oft die Ursache des atopischen Syndroms (früher als Neurodermitis bezeichnet). Da hat bei mir einfach nur Bepanthen-Fettsalbe geholfen, denn trockene Haut schreit nach Fett, nicht nach Natron.

        Ebenso dieses blöde Peeling, was heute so modern ist. Man bekommt zwar ein wundervolle zarte rosige Haut, aber oft auch „Neurodermitis“.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Natronlauge

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        • Schlau Meir says :

          Natron sollte von Natronlauge definitiv unterschieden sein. Selbst eine chemische Verwandtschaft existiert hier nicht.

          In der Naturheilkunde wird oft ein C Atom gegen F ausgetauscht. Bei Schuppenflechte, und bei Ekzemen. Hier tritt allerdings eine derartige Wirkungsexplosion ein, daß das Zeug nur in extremer Verdünnung angewandt werden kann.

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        • Wie gesagt, Anthroposophen sind Menschenvernichter. says :

          Hefepilze und auch Bakterien gehören zur normalen Besiedelung der Haut. Wird nun aber die Hornschicht und der Säureschutz der Haut geschädigt, können diese ungehindert durch die Haut eindringen. Dadurch entsteht „Neurodermitis“ und anderes.

          Die Bedeutung des leicht sauren pH-Werts wurde ebenfalls in zahlreichen Studien untersucht und es konnte gezeigt werden, dass durch ihn das Wachstum von einigen pathogenen Mikroorganismen (z. B. Propionibacterium acnes) gehemmt wird, aber die Mikroorganismen der Normalflora (z. B. Staphylococcus epidermidis) sehr gut bei einem pH-Wert um 5 wachsen. Somit wird durch den „Säureschutzmantel“ das Wachstum von nicht-pathogenen Bakterien stabilisiert und das von pathogenen gehemmt.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Hautflora

          Und gerade diese Verbrecher bestreiten sogar einen Säureschutz der Haut in ihrer Verlogenheit. Deshalb wird alles Basische so propagiert – inwendig wie auswendig.
          Dann werden Lügen propagiert wie „die Menschen sind übersäuert“. Alles Säurehaltige wird verteufelt – warum denn nicht auch Obst ? Aber Fruchtsäure ist nun wieder gut für Veganer.

          https://www.zentrum-der-gesundheit.de/basen-und-saeuren.html

          Und das ist dann der Erfolg von Peeling.

          Beim oberflächlichen Peeling wird die oberste Hornschicht der Haut mechanisch oder chemisch entfernt. Diese Behandlung wird umgangssprachlich als Peeling bezeichnet, viele Anbieter bezeichnen diese Methode als Mikrodermabrasion.
          Beim mitteltiefen Peeling wird die gesamte Hornschicht chemisch entfernt. Dies muss langfristig vorbereitet werden und benötigt ca. eine Woche bis zur Abheilung.
          Beim tiefen Peeling wird die Haut bis zur Kollagenschicht abgetragen. Die Abheilung benötigt mehrere Wochen. Dieses Verfahren ist in Europa kaum üblich.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Peeling

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        • Natron und Nitron - zum Begräbnis der Deutschen gehörende Sache. says :

          Schlau Meir says : 18. Oktober 2016 um 21:41
          Natron sollte von Natronlauge definitiv unterschieden sein. Selbst eine chemische Verwandtschaft existiert hier nicht.

          Eine Verwandtschaft besteht ohne Zweifel dergestalt, daß man beide als Putzmittel gebrauchen kann. Das macht alles sauber, sogar altägyptische und jüdische Leichen. Auch zum Dehydratisieren von Leichen – besonders antike Schnapsleichen.

          Ägyptisch nṯr.j bedeutet als Natronwort jedoch nicht ‚göttlich‘ und bezeichnet auch das Natron nicht als göttliche Substanz, wie häufig zu lesen ist. Alle Gegenstände und Substanzen der Vorbereitung des Leichnams für das Begräbnis und der Mumifizierung heißen grundsätzlich nṯr.j, zum Beispiel auch Mumienbinden und Mumifizierungsgeräte, also ‚zum Begräbnis gehörende Sache‘.

          Die Deutschen brauchen viel Natron zu ihrem Begräbnis – dafür steht das anthroposophische Zentrum der Gesundheit.

          – Entwässerung der Leiche und der Eingeweide mit Natron oder Nitron (35-40 Tage).
          – Einbalsamierung der Leiche und der Organe nach vollzogener Entwässerung und Aufbewahrung von Leber, Lunge, Magen und Gedärm in Kanopenkrügen.
          Ausstopfung der Körperhöhlen mit Sägespänen oder Leinensäckchen mit Natron, vermischt mit wohlriechenden Spezereien, Harzen oder Bienenwachs, um die volle Körpergestalt zu bewahren.

          http://anthrowiki.at/Mumie

          Nitron ist als Begriff seit der Antike bekannt, wobei es viele historische Verwechslungen mit Natron, ein unreines Natriumcarbonat/Bicarbonat, gibt. Der Name leitet sich ab vom griechischen νιτρων Nitron aus dem altägyptischen netjeri, welches im Zusammenhang mit dem hebräischen néter steht. Es sind Salze die aus Holzasche gewonnen wurden und u.a. der Einbalsamierung dienten. Siehe auch Pottasche bei den Juden vom Toten Meer.

          auch der Name eines polnischen Unternehmens Nitron S.A.

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        • Schlau Meir says :

          Wenn schon, denn schon…

          Beide Stoffe werden gerne verwechselt.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydrogencarbonat

          Natriumhydrogencarbonat (Trivialname: Natron) hat die Summenformel NaHCO3, ist ein Natriumsalz der Kohlensäure und zählt zu den Hydrogencarbonaten. Die Verbindung sollte nicht mit Natriumcarbonat (Soda, Summenformel Na2CO3) verwechselt werden. Gelegentlich werden für Natriumhydrogencarbonat auch die veralteten und chemisch unzutreffenden Trivialnamen doppeltkohlensaures Natron und Natriumbicarbonat verwendet. Im Handel wird die Verbindung auch unter den Bezeichnungen Speisesoda, Backsoda, Speisenatron sowie den Markennamen Bullrich-Salz und Kaiser Natron, HausNatron angeboten.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumcarbonat

          Natriumcarbonat (fachsprachlich) oder Natriumkarbonat (Na2CO3), wasserfrei auch calcinierte Soda, reine Soda[8] oder Waschsoda (engl. washing soda) genannt, ist ein Salz der Kohlensäure. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es das Kürzel E 500.

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  2. teutoburgswaelder says :

    Gluten macht den Darm kaputt und ist unter allen Umständen zu meiden.

    http://www.fettich.de/unsere-ernaehrung/gluten-und-seine-auswirkungen

    „Anti-Nährstoffe sind genau das, was der Begriff nahelegt: Stoffe, die den Menschen nicht nähren, sondern andere Nährstoffe ganz oder teilweise unbrauchbar machen. Zu diesen antinutritiven Substanzen gehören Pflanzenstoffe wie Phytinsäure, Saponine, Lektine oder auch Tannine. Eine erhöhte Aufnahme kann zu Vergiftungen oder eingeschränkter Nährstoffverfügbarkeit führen.

    Hier eine kurze Übersicht über einige verbreitete Anti-Nährstoffe: Antinährstoffe Bestimmte Lektine greifen die Darmwände an und dringen in den Blutkreislauf ein, führen auf diesem Wege zu vielfältigen Entzündungen. Phytinsäure bindet Mineralstoffe und blockiert Enzyme, verhindert so die Aufnahme von Nährstoffen während der Verdauung.

    Gluten ist ein spezielles Lektin, welches unter anderem Ursache für Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Depressionen und Multiple Sklerose sowie Zöliakie sein kann. Viele pflanzliche Lebensmittel enthalten Anti-Nährstoffe, die größten Mengen befinden sich in Samen wie Getreide und Hülsenfrüchten, weniger auch in Nüssen. Biologisch ist dies sinnvoll, denn es sind diese Früchte, die sich vor dem Verzehr durch Tiere schützen wollen. Ein Getreidekorn ist prinzipiell nichts anderes als ein Embryo und die Pflanze hat großes Interesse daran, dass dieser unverletzt bleibt. Die Wissenschaft geht davon aus, dass Pflanzen diese Mechanismen im Zuge der Evolution entwickelt haben, um den Verzehr ihrer Nachkommen entweder unattraktiv zu machen oder sich möglichst gut für die Reise durch den Verdauungstrakt zu rüsten.

    Weiterlesen bei Urgeschmack: Was sind Anti-Nährstoffe? – http://www.urgeschmack.de/was-sind-anti-naehrstoffe/

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    • Schlau Meir says :

      DEN Menschen gibt es nur in der Theorie der Ideologien. Bereits geringe Veränderungen der Proteine bewirken, daß zum Beispiel männliche Menschen, weibliche Menschen und Zwitter entstehen.

      Auf Grund von Störungen im Stoffwechsel ist es möglich, daß bestimmte Menschen bestimmte Nahrungsmittel nicht verarbeiten können. Dadurch entsteht für diese Menschen ein Gesundheitsrisiko bis hin zum Tod durch Ernährungsfehler.

      Ein Problem besteht bei der Sonnenstrahlung. Zwar wird überall behauptet, daß UV-Strahlung Krebs auslöst. Doch das konsequente Vermeiden von Sonneneinstrahlung auf die unbedeckte Haut führt zur Avitaminose des Vitamin D-Mangels. Das führt erst recht zu gesundheitlichen Problemen. Der Körper kann selbst kein Vitamin D erzeugen, sondern ist hier auf die Produktion in der Haut angewiesen. Der Aufenthalt in Solarien ist keineswegs besser, sondern birgt eher Risiken.

      Die Spannweite des Speicherwertes für Vitamin D reicht bis 250.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D

      Vitamin D ist eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die zu den Secosteroiden gehören. Im Körper kann der physiologisch wichtigste Vertreter Cholecalciferol (= Vitamin D3) auch mit Hilfe von UVB-Strahlung (Dorno-Strahlung) in der Haut aus 7-Dehydrocholesterol gebildet werden, daher ist der historische Begriff Vitamin der Definition nach nicht völlig zutreffend.
      In der Nahrung kommt es vor allem in Fettfischen vor oder wird den Lebensmitteln als Nahrungsergänzungsmittel zugefügt. Es hat im Körper die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt.
      Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel führt mittelfristig bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie. Mögliche weitere gesundheitliche Folgen eines Vitamin-D-Mangels sind Gegenstand aktueller wissenschaftlicher Forschung.
      Für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist eine angemessene Sonnen- oder UVB-Exposition oder andernfalls eine Supplementierung notwendig. In manchen Staaten werden zu diesem Zweck bestimmte Nahrungsmittel mit Vitamin D angereichert.

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    • "Psiram-Ratten" sind auch der größte Feind von Honigmanns Egon Tech. says :

      Urgeschmack klingt ja wie Urkost.

      Im Jahr 2003 starb ein 16 Monate alter Junge, den die Eltern streng nach der Konz’schen Lehre ernährt und trotz Lungenentzündung nicht zum Arzt gebracht hatten. Konz meinte dazu:

      Vielleicht war der Tod ja von Gott bestimmt. Da sind wir machtlos […] Die Eltern werden jetzt anscheinend dafür verurteilt, dass sie ihr Kind gesund ernährten […] So habe ich meine beiden Kinder (9 und 10) auch ernährt. Sie waren nie krank, hatten nicht mal Schnupfen. Einen Arzt haben sie auch nie gesehen.

      https://www.psiram.com/ge/index.php/Urkost

      Diabetes:
      Immerhin: wenn es das Insulin nicht gäbe, müßten sie sterben!, sagst Du. Nun, das will die Natur ja, das ist ja ebenfalls Sinn gefährlicher Krankheiten – soll die Welt in ein paar hundert Jahren nur aus Zuckerkranken und Insulinfabriken bestehen?

      Soll die Welt nur aus Verbrechern wie Konz bestehen ? Also weg damit !

      https://www.psiram.com/ge/index.php/Franz_Konz#Zitate

      Die Urkost entspricht damit einer veganen Rohkost, nur dass zusätzlich Wert auf wildwachsende Kräuter gelegt wird, die ungewaschen gegessen werden sollen. Im Winter sind wegen des eingeschränkten Angebotes Brombeerblätter und Vogelmiere obligatorisch. Es wird auch zum Verzehr von Moosen, Flechten und Seetang geraten. Die Nahrung soll möglichst wenig zerkleinert werden. Man solle auch regelmäßig etwas Erde essen, z.B. von Maulwurfshügeln.

      Guten Appetit !

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