Wer war Hitler? Ein Mythos erklärt sich selbst!

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Wer war Hitler? Ein Mythos erklärt sich selbst!

Wer war Hitler? Ein Mythos erklärt sich selbst!

Adolf Hitler zeigt in jungen Jahren das typische Gesicht eines Juden. Natürlich lebte oder liebte er mit Jüdinnen und Juden zusammen. Eva Braun und Geli Raubal sind oder waren Jüdinnen.

http://www.welt.de/kultur/article10210289/Sachbuch-untersucht-die-Moral-von-Adolf-Hitler.html

Wer war Hitler? Ein Mythos erklärt sich selbst!

In „Anständig geblieben“ erforscht Historiker Raphael Gross, welche Werte des Dritten Reiches die „Stunde Null“ überlebten.

Sachbuch untersucht die „Moral“ von Adolf Hitler

Eine Moralgeschichte des Nationalsozialismus ohne Anführungsstriche – Raphael Gross‘ neues Buch steht für einen vergleichsweise neuen Blick auf den Nationalsozialismus, der nach der inneren Logik und den Funktionsmechanismen der damaligen Gesellschaft und ihrer Akteure fragt, ohne sich in der „vorausgesetzten Verurteilung der NS-Verbrechen“ zu erschöpfen. Natürlich liegt dem Autor nichts ferner als eine Relativierung dieser Verbrechen. Es geht ihm darum, die „moralische Struktur der Gesellschaft, aus der heraus sie begangen wurden, zu verstehen“ – und damit auch den Wertehorizont der damaligen Menschen aufzuzeigen.

Auch wenn der Begriff der „Zustimmungsdiktatur“ nicht fällt, wie überhaupt Gross‘ offensichtliche Skepsis gegenüber zahlreichen anderen NS-Historikern kaum zu überlesen ist, so geht auch er davon aus, dass das Regime bis in die Kriegsjahre hinein von weiten Teilen der Bevölkerung freiwillig, gewissermaßen aus Überzeugung unterstützt wurde. Aus Sicht der „Volksgenossen“ sei man keinesfalls von einer, wie dann nach 1945 vielfach behauptet wurde, pervertierten Verbrecherclique regiert worden, vielmehr – so schreibt Gross – habe ein „weitverbreiteter Enthusiasmus“ für das „revolutionäre Projekt“ des Nationalsozialismus vorgeherrscht. Auch die Entrechtung, Verfolgung und Ermordung der Juden sei mit Verweis auf die spezifische nationalsozialistische „Moral“ von vielen Deutschen zwar nicht begrüßt, letztlich aber doch gerechtfertigt worden.

Die nationalsozialistische Zielgruppen-Moral

Gross geht davon aus, dass dem Nationalsozialismus ein „extrem partikulares Moralsystem“ zugrunde gelegen habe, das seine moralischen Imperative von vornherein nur an den Kreis der „Volksgenossen“ richtete und auch nur von diesen beurteilt werden wollte. Als Gegenbild zur propagierten „deutschen Moral“, für die Begriffe wie Treue (zur eigenen „Rasse“), Ehre und Anstand charakteristisch gewesen seien, wären dem Kollektiv „der Juden“ vorrangig negative Eigenschaften zugeschrieben worden, die zudem als biologisch determiniert und damit als unveränderlich galten. Diese fundamentale Unterscheidung, die zugleich als (Rassen-)Kampf um Leben und Tod dramatisiert wurde, habe es vielen Deutschen ermöglicht, „die Juden“ als Kollektiv zu verurteilen und damit in letzter Konsequenz auch die physische Vernichtung jedes einzelnen Juden im Rahmen dieser „nationalsozialistischen Moral“ zu „legitimieren“.

Im Buchtitel wird auf das Extrembeispiel dieses perversen Weltbildes angespielt: Heinrich Himmlers berüchtigte Geheimrede vor SS-Männern in Posen 1943, die darin gipfelte, dass Himmler den Massenmord an den Juden als „niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte“ glorifizierte und den Tätern bescheinigte, „abgesehen von Ausnahmen menschlicher Schwächen – anständig geblieben zu sein“. Gross zeigt, indem er etwa den antisemitischen Spielfilm „Jud Süß“ (1940), den vermeintlich unpolitischen Kriminalfilm „Hotel Sacher“ (1939) sowie die Urteilsbegründung in einem besonders üblen Gerichtsprozess wegen „Rassenschande“ analysiert, dass die Grundlagen dieser „nationalsozialistischen Moral“ nicht nur von fanatischen Überzeugungstätern wie Himmler propagiert, sondern auch in Produkten populärer Kultur verankert waren. Die Sprache des Nationalsozialismus – das arbeitet Gross in immer neuen Beispielen heraus – war durchtränkt von moralisch aufgeladenen Begriffen, die die Unterscheidung zwischen Freund und Feind, zwischen Eigenem und Fremdem immer wieder aufs Neue begründen und so die „Volksgemeinschaft“ nach innen einigen und nach außen immunisieren sollten.

Nur am Rande analysiert Gross, aus welchen Quellen sich die „nationalsozialistische Moral“ speiste, wann und wie sie sich in den Köpfen vieler Deutscher festsetzte und welche Faktoren zu ihrer Akzeptanz beitrugen. Mit Blick auf eine vermeintlich gewandelte Moral stellt er „nach Auschwitz“ explizit fest, dass ethische Normen nicht durch historische Ereignisse verändert würden. Unabhängig von der Frage, was dann überhaupt einen Wandel universalistischer Normen erklären könnte, stellt sich mit Blick auf die „nationalsozialistische Moral“ das Problem, dass er diese stets als etwas Vorhandenes, als geschlossenes Set von Überzeugungen in den Blick nimmt, nicht jedoch nach deren Grenzen und der historischen Genese fragt.

„Stunde Null“ bleibt wichtiger Forschungsansatz

Gross interessieren die handlungsauslösenden Potenziale der „nationalsozialistischen Moral“ sowie die ihnen innewohnenden Ambivalenzen, die dann nach Ende des „Dritten Reichs“ in zum Teil schillernder Form sichtbar werden sollten. Im Buch wird belegt, dass nun, da auch ehemalige Täter den Nationalsozialismus und sein Wertesystem als „Irrweg“ verurteilten und sich selbst Gefühle von „Schuld“ und Scham“ zuschrieben, unter diesen biografischen Wendungen das moralische Gerüst aus der Zeit des Nationalsozialismus in vielen Fällen intakt blieb. Bis in die jüngste Zeit hinein, so argumentiert Gross mit Verweis auf die Friedenspreis-Rede des Schriftstellers Martin Walser aus dem Jahr 1998, werde von manchen etwa der in der nationalsozialistischen Moral zentrale Begriff der „Schande“ noch im damaligen Sinne verwendet. Indem sich Walser im konkreten Fall dafür aussprach, nicht von deutscher „Schuld“, sondern von „Schande“ zu sprechen, habe er die Bande einer schicksalhaften, nur sich selbst gegenüber moralisch verantwortlichen „deutschen“ Gemeinschaft erneuert.

Je weiter man im Buch liest, umso plausibler erscheint das nachhaltige Insistieren des Autors, besonders nach dem Überdauern und Fortwirken der „nationalsozialistischen Moral“ in den Jahrzehnten nach 1945 zu fragen und damit tiefer liegende mentalitätsgeschichtliche Kontinuitäten über die vermeintliche „Stunde Null“ freizulegen. Gross leistet einen wichtigen Beitrag zu diesem Problemkomplex, allerdings umkreisen die einzelnen Aufsätze seines Buches die von ihm postulierte „nationalsozialistische Moral“ eher als dass sie diese phänomenologisch erfassen würden. Nicht zufällig endet das Buch mit Hinweisen und Anregungen auf lohnende Forschungsfragen, nicht jedoch mit systematisch entwickelten und empirisch unterfütterten Thesen. Um eine wegweisende „Darstellung“ zur nationalsozialistischen Moral handelt es sich daher nicht.

Raphael Gross: Anständig geblieben. Nationalsozialistische Moral. S. Fischer, Frankfurt/M. 277 S., 19,95 Euro.

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5 responses to “Wer war Hitler? Ein Mythos erklärt sich selbst!”

  1. Die Kühe des Isidor von Sevilla, der wahre Geryon. Wollte Hitler auch Kühe ? says :

    Adolf Hitler war eine Kreatur der Fed-Inhaber, kein Mythos. (Mythos – siehe Püschel-Urteil OLG Naumburg)

    Für mich als Freimaurer sui generis ist die jüdische Behauptung, Jachin und Boas hätten etwas mit dem Salomonischen Tempel zu tun barer Unsinn. Vielmehr stehen Jachin und Boas für die Säulen des Herakles, durch die der Marrane Kolumbus hindurchfuhr, um Amerika zu entdecken und die Fed zu gründen.

    Das Motiv der Säulen des Herakles fand in unterschiedlichen Zusammenhängen weite Verbreitung. Der Renaissancephilosoph Francis Bacon nutzte es z. B. in seiner „Instauratio magna“ als Symbol für das bewusste Durchbrechen der Wissensgrenzen von Antike und Mittelalter. („Viele werden hindurchfahren und die Erkenntnisse der Wissenschaft werden sich vermehren“ lautet die Unterschrift der Titelgraphik.)

    Einer Theorie zufolge geht auch das Dollar-Zeichen „$“ (ursprünglich ein spanisches Goldgewichtszeichen) auf die Abbildung der Säulen des Herakles zurück, bzw. auf die Säulen des Melkart, der oft mit Baal Hammon, dem punischen Gott der Ernte und des Reichtums, gleichgesetzt wurde. Im neuen Testament wird sein verballhornter Name Mammon zum Synonym für das Geld schlechthin. Die beiden Säulen mit den geltenden örtlichen Gesetzen standen vor jedem Tempel der phönizischen Kolonialstädte. Laut biblischer Überlieferung wurden diese Säulen als Boas und Jachin bezeichnet.

    Die Inhaber der Fed führten zwei Kriege gegen Deutschland – wir leben mitten im dritten.

    Die Phönizier erreichten und durchfuhren die Meerenge auf ihren Entdeckungsfahrten spätestens um 900 v. Chr., was durch frühe phönizische Funde in Huelva belegt ist, die ins ausgehende 10. oder frühe 9. Jahrhundert datiert werden. Sie bezeichneten die beiden das Mittelmeer begrenzenden Vorgebirge nach ihrem Sonnengott als Säulen des Melkart (Baal von Tyros). Der Name des Gottes wurde später von den Griechen per Interpretatio Graeca dem griechischen Herakles gleichgesetzt. Sie formulierten weiterhin, diese Meerenge bilde das Ende der Welt und sei einst von Herakles gesetzt worden, als er auf dem Weg, die Rinderherde des Geryon zu rauben, an Tartessos vorbeikam.

    Im Widerspruch zu dieser frühzeitlichen Auffassung steht allerdings die Erwähnung dieser Säulen in der Germania des Tacitus, der diese im Gebiet der Friesen vermutete. Platon siedelt sein mythisches Inselreich Atlantis jenseits der Säulen des Herakles an, da für die alten Griechen hier der bekannte Teil der Welt endete.

    Honigmann glaubt ja immer noch, Atlantis wäre auf Helgoland.

    Auch Hitler wollte die Säulen des Herakles erobern, weil er eben Jachin und Boas verpflichtet war.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Felix

    Es ging schließlich um die Kühe des Isidor von Sevilla, der wahre Geryon, der nie in Friesland war.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geryon

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    • Schlau Meir says :

      Die Währungssymbole haben in vielen Fällen den Doppeldurchstrich.

      Darauf kommt es an.

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    • Schlau Meir says :

      Die Numerierung von von Weltkriegen gehört in die jüdische Trickkiste. Wo gab es Weltkriege auf der Erde?

      Gemeint sind Kriege in JEWrope, in welchem heute mit dem JEWro (Евро) GEZahlt wird. Jude heißt auf Russisch Еврей. Europa heißt Европа.

      Genauso kann vom 30jährigen Krieg, von 3 Schlesischen Kriegen usw. gesprochen werden. Begriffe können, und sollen lügen und betrügen. Damit die Wahrheit nie ans Licht kommt.

      Richtig ist, daß die klassische Kriegsführung einfach zu teuer geworden ist. Damit schafft sich der Krieg ab. Insofern ein Resultat, von dem zudem Clausewitz noch zwie Jahrhunderte nicht in seinen kühnsten Träumen den Rohstoff für sein Buch gefunden hätte.

      Außerdem setzte er das Primat der Politik über den Krieg. Das ist falsch. Der Krieg ist der Vater aller Dinge, wie bereits Heraklit zugeschrieben wurde.

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  2. Moses Hess sagt Guter Mann , aber mir wird schlecht. says :

    Als Gegenbild zur propagierten „deutschen Moral“, für die Begriffe wie Treue (zur eigenen „Rasse“), Ehre und Anstand charakteristisch gewesen seien, wären dem Kollektiv „der Juden“ vorrangig negative Eigenschaften zugeschrieben worden, die zudem als biologisch determiniert und damit als unveränderlich galten. Diese fundamentale Unterscheidung, die zugleich als (Rassen-)Kampf um Leben und Tod dramatisiert wurde, habe es vielen Deutschen ermöglicht, „die Juden“ als Kollektiv zu verurteilen und damit in letzter Konsequenz auch die physische Vernichtung jedes einzelnen Juden im Rahmen dieser „nationalsozialistischen Moral“ zu „legitimieren“.

    Oh verdammt, das wird gefährlich, denn das erinnert an Arthur Trebitsch. Wer war Arthur Trebitsch und welchen Hintergrund hatte er ? Weißt du das ?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Trebitsch

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    • Schlau Meir says :

      Erstens gibt es Deutsche nur als Firmeneigentum per PersonALausweis, und zweitens können Nicht-Juden einen Juden nicht erkennen. Sie leben im Bewußtsein 80.000 Meilen unter dem Meer.

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/06/Jacques-Louis_David_014.jpg

      Das Personal des Rechtsnachfolgers des Vereinigten Wirtschaftsgebietes – Selbstkrönung wie Napoleon in Paris und Friedrich in Kaliningrad – wurde durch die neuere Geschichtsschreibung seit dem angeblichen „Vertrag“ von Versailles hypnotisiert und narkotisiert.

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/42/Page317_Friedrich_III._Kurf%C3%BCrst_von_Brandenburg_kr%C3%B6nt_sich_im_Dome_zu_K%C3%B6nigsberg_zum_K%C3%B6nig_von_Preussen.jpg

      So rottet sich ein Volk selbst aus. In den Worten des Juden Thilo dem Sarrazenen heißt das dann: „Deutschland schafft sich ab!“ Alles nur Ablenkungsmanöver.

      Doch – wer soll den Untergang eines Volkes beklagen, welches es nie gab?

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