Süßmittel Aspartam – wirklich ein Mittel zum Versüßen des Lebens? Gift Methanol fällt als erstes Produkt im Stoffwechsel an…

Cyclisierung von Aspartam zum 2,5-Dioxopiperazin unter Abspaltung von Methanol

Der Aspartat-Phenylalanin-Methylester wird durch eine intestinale Esterase in das Dipeptid Asp-Phe und Methanol gespalten. Methanol wird direkt zu Kohlenstoffdioxid oder Formaldehyd verstoffwechselt.

Wikipedia lügt an dieser Stelle sehr geschickt.

In diesem Artikel geht es alleine um den Metabolismus (also um den Abbau des Aspartams im Körper zu Folgeprodukten und deren weitere Auswirkung), um fragwürdige Studien, und um die grenzwertige Frage der Grenzwerte.

  • Zu den Argumenten gegen die Aspartam-Industrie gibt es genügend, auch aktuelle Blogbeiträge, so daß diese nicht gesondert bloß kopiert werden müßten.

Denn die jüdischen Kontrolleure der Yiddisch-Sprache Deutsch (GER ist in allen Kombinationen wie German, Germany, Germanien usw. eine jiddische Bezeichnung zur Unterwerfung und Versklavung der Nicht-AskeNAZIs) stellen hier eine dreiste Umlenkung der Begrifflichkeiten auf.

Methanol wird direkt zu Kohlenstoffdioxid oder Formaldehyd verstoffwechselt.

Das klingt jetzt so, als sei das in der Verstoffwechselung von Aspartam erzeugte Methanol harmlos sei. Das neu entstehende Kohlendioxid ist nun wirklich recht harmlos in den Mengen, und wir alle produzieren es im Stoffwechsel und atmen es bekanntlich aus. Zum kritischen Formaldehyd spart Wikipedia an der Stelle weitere Details aus.

Wo ist der Beweis?

Würde Methanol direkt zu Kohlenstoffdioxid oder Formaldehyd verstoffwechselt, dann würde niemand vom Trinkgenuß gepanschten Alkohols (zeitweise sehr häufig verbreitet in der Türkei in Flatrate-Saufkneipen, da Billigware, zum Teil aus fragwürdigen Republiken Rußlands und der Russischen Mafia) blind werden.

Und niemand könnte durch Methanol sterben.

Die Vergiftungssymptome einer Methanolintoxikation verlaufen in drei Phasen.

  • Direkt nach Aufnahme von Methanol zeigt sich wie beim Ethanol ein narkotisches Stadium, die berauschende Wirkung ist jedoch geringer als bei Ethanol.
  • Nach der Latenzphase treten Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und eine beschleunigte Atmung auf in Zusammenhang mit der sich ausbildenden metabolischen Azidose.
  • Charakteristisch für die dritte Phase, die Azidose, ist die Schädigung von Nerven, insbesondere des Sehnervs (Nervus opticus). Sehstörungen, die wieder zurückgehen können, entstehen zunächst durch Ödeme an der Netzhaut.
    • Die Degeneration des Sehnervs – in diesem Fall eine toxischen Optikusneuropathie – führt anschließend zur Erblindung.

    • Dieser Schaden ist irreversibel.
    • Der Tod kann als Folge einer Atemlähmung eintreten.

Der jüdischen Lüge auf der Spur!

Methanol wird leicht durch Inhalation, Verschlucken oder Hautkontakt aufgenommen. Durch Körperflüssigkeit wird es schnell im Körper verteilt. Kleine Mengen werden unverändert über Lunge und Nieren ausgeschieden.

  • Metabolismus und Giftwirkung entspricht dem bei Ethylenglycol festgestellten.
  • Unverstoffwechseltes Methanol ist nur von geringer Giftigkeit (Toxizität).
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/Formaldehyde-2D.svg/200px-Formaldehyde-2D.svg.png

Formaldehyd

Giftig sind seine Abbauprodukte (Metaboliten), so der durch ADH (Alkoholdehydrogenase) gebildete Formaldehyd und die daraus entstehende Formaldehyd.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f7/Formic_acid.svg/200px-Formic_acid.svg.png

Ameisensäure

Insbesondere Letztere führt nach einer häufig ohne Symptome verlaufenden Latenzzeit von 6 bis 30 Stunden zur Ausbildung einer metabolischen Azidose.

  • Ameisensäure wird vom menschlichen Stoffwechsel nur sehr langsam abgebaut und sammelt sich so während des vergleichsweise zügigen Abbaus des Methanols im Körper an.
  • Die Giftigkeit des Formaldehyds ist bei der Methanolvergiftung umstritten.

Es wird durch die katalytische Einwirkung des Enzyms Aldehyddehydrogenase sehr schnell weiter zur Ameisensäure abgebaut, so daß es zu keiner Anreicherung von Formaldehyd im Körper kommt.

  • Dosen ab 0,1 g Methanol pro kg Körpergewicht sind gefährlich,
  • Dosen über 1 g Methanol pro kg Körpergewicht lebensbedrohlich.

Das Dipeptid Asp-Phe wird von mucosaen Dipeptidasen in die natürlich vorkommenden, proteinogenen Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure zerlegt.

Phenylalanin oder das durch die Phenylalaninhydroxylase daraus entstehende Tyrosin wird zum Großteil in Proteine eingebaut. Asparaginsäure wird größtenteils über eine Transaminase in Oxalacetat umgewandelt und über den TCA-Zyklus direkt im Energiestoffwechsel eingesetzt.

Aspartam darf von Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht konsumiert werden. Eine Studie (Screeningreport) aus dem Jahre 2004 berechnete für Deutschland eine Häufigkeit der Krankheit von etwa 1:8.000, das heißt durchschnittlich liegt bei einer von 8.000 Personen eine Phenylketonurie vor.

Daher müssen aspartamhaltige Produkte in der EU mit dem Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ oder „mit Phenylalanin“ gekennzeichnet sein.

Neugeborene werden routinemäßig auf Phenylketonurie getestet. Jede eiweißhaltige Ernährung (insbesondere auch Milch, einschließlich Muttermilch) kann Menschen mit Phenylketonurie schädigen.

Ein weiterer, beim Verstoffwechseln von Aspartam entstehender Metabolit ist Methanol, das auch bei der Verdauung frischer Zitrusfrüchte, von Obst und Gemüse entsteht. Eine geringe Menge kann der menschliche Organismus jedoch problemlos entgiften.

Bezüglich der Auswirkungen auf Hungergefühl und Insulinausschüttung siehe den Artikel Süßstoff.

Über mögliche weitere Gesundheitsgefahren bei der Verwendung von Aspartam gibt es verschiedene kontroverse Studien:

Hier sollte die erste Frage lauten: Wie unabhängig arbeitet diese Susan S Schiffman – ein zweifelsfrei jüdischer Name – in Sachen Aspartamkonsum?

Besonders bedenklich ist das pseudowissenschaftliche Fazit, daß Placebo-Patienten häufiger über Kopfschmerzen klagen. Natürlich kann das tatsächlich der Fall sein. Doch die Trickkiste der Juden bedienen nicht nur die jüdischen Illusionskünstler Uri Geller und David Copperfield, sondern eben alle einflußreichen Juden.

  • Um solch ein Ergebnis zu erzeugen, muß nur die Vorauswahl der Probanden so erfolgen, daß diese alle regelmäßig über Kopfschmerzen und Migräne klagen. Vielleicht nur als Halluzination oder Habitus – wie das sehr häufig bei Frauen als Argument angeführt wird, wenn sie keinen Bock auf Geschlechtsverkehr haben.
  • Hinzu kommt noch der Anreiz der Bezahlung durch eine Studienteilnehmer-Prämie, was eben bevorzugt zur Auslieferung des gewünschten Ergebnisses führt. Und dieses kann vom Versuchsleiter geschickterweise im Interview plaziert werden.
  • Wir alle kennen das von den Pseudo-Richtern, die als Klubmitglieder von Rotary, Lions und Freimaurern den gewünschten Ligenkurs oder  Logenkurs fahren. Sie fordern beim Gutachter der psychiatrischen Kunst ein Gutachten an, um festzustellen „ob eine teilweise Schuldunfähigkeit vorliegt“ oder „ob eine  Schuldunfähigkeit vorliegt“. Im ersten Fall schreibt der Gutachter, daß eine eingeschränkte Schuldfähigkeit vorliegt, und im zweiten Fall, daß der Angeklagte schuldunfähig ist. Dafür kassiert der Gutachter in der Regel 10.000€ für das Wunschgutachten. Falls der Richter keine (teilweise) Schuldunfähigkeit per Gutachten haben will, bestellt er nicht zu Lasten des Angeklagten das Gutachten. Falls ein solches Gutachten bestellt wird, schickt später die „Herrin des Verfahrens“, also die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten die Rechnung, inklusive die Kosten für den Pflichtverteidiger. – Nur bei Eidesstattlicher Versicherung, alt-deutsch Offenbarungseid – bleibt der Angeklagte später frei von der Zahlungspflicht aus der WohnHAFT.

In einer von Schiffman und anderen 1987 veröffentlichten doppelblinden Cross-Over-Studie wurde 40 Probanden, die angaben, daß Aspartamkonsum bei ihnen wiederholt Kopfschmerzen auslöste, entweder 30 Milligramm Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht oder ein Placebo verabreicht. Während der Studie hatten mehr Probanden Kopfschmerzen, wenn sie das Placebo bekamen.

Die Inzidenzrate von Kopfschmerzen nach Aspartameinnahme (35 %) unterschied sich nicht bedeutend von der Rate nach Placebomedikation (45 %) (P < 0,5). Schiffman und Kollegen folgerten daraus, daß kein Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und Aspartamaufnahme besteht.

J. R. Johns schilderte 1986 ein Fallbeispiel einer Frau, die nach dem Genuß aspartamhaltiger Nahrungsmittel Migräne bekam. Eine Befragung von 171 Patienten mit Migräne im Jahr 1988 ergab, daß 8,2 Prozent der Befragten Aspartam für einen Auslöser ihrer Migräne hielten.[30] In einer Studie von Koehler und Glaros von 1988 wurde während der Aspartamaufnahme häufiger über Kopfschmerzen geklagt als während der Placebophase; allerdings beendeten nur 11 von 25 Teilnehmern diese Studie. Aufgrund der hohen Ausfallrate und des weit gefaßten Versuchsaufbaus ist eine exakte Interpretation der Daten schwierig.

In einer von Ralph G. Walton und anderen 1993 mit 13 Personen durchgeführten Doppelblind-Studie wurde ein Zusammenhang zwischen dem Aspartamverbrauch und Befindlichkeitsstörungen, insbesondere bei depressiven Personen, konstatiert. Danach träten bereits bei einer Gabe von 30 mg pro kg Körpergewicht signifikant häufiger Kopfschmerzen auf.

Eine 1996 erschienene Studie von John W. Olney legte nahe, Aspartam könne einen Beitrag zur Krebsentstehung leisten oder sogar selbst krebsauslösend wirken.

Der wissenschaftliche Ausschuß für Lebensmittel der Europäischen Kommission kam nach der Auswertung des wissenschaftlichen Materials im Juni 1997 zu dem Schluß, daß es einen behaupteten Anstieg der Hirntumorrate nicht belege.

Im Juli 2005 veröffentlichte die in Bologna beheimatete Fondazione Europea di oncologia e scienze ambientali „Bernardino Ramazzini“ (Europäische Stiftung für Onkologie und Umweltforschung „Bernardo Ramazzini“) die Ergebnisse einer Studie mit Ratten, die einen direkten Zusammenhang zwischen der Einnahme des Süßstoffs und der Erkrankung an Krebs belegen sollen. Die EFSA bemängelte an der Studie fehlende Datensätze, Widersprüche zu vorangegangenen Studien und die Fehlinterpretation der Ergebnisse. Brustkrebs komme bei Ratten generell häufig vor. Die übrigen Tumore konnten mehrheitlich auf chronische Lungenentzündung zurückgeführt werden.

Im April 2006 veröffentlichte das US National Cancer Institute eine aktuelle Studie mit dem Ergebnis:

„Die Hypothese der Leukämie oder Hirntumor fördernden Wirkung des Aspartams wird nicht bestätigt.“

Offizielle Beurteilung – immer eine Frage der Grenzwerte!

Der EU-Grenzwert wurde auf 40 mg/kg Körpergewicht/Tag festgesetzt. Praktisch bedeuten 40 mg/kg Körpergewicht für einen 70 Kilogramm schweren Menschen etwa 266 Süßstofftabletten oder – für einen 60 kg schweren Menschen – teilweise mehr als 12 l (36 Dosen à 330 ml) einer mit Aspartam gesüßten Diätlimonade, die an einem Tag eingenommen werden müßten. Bei einem Diätgetränk, das Aspartam in der zulässigen Verwendungshöchstmenge enthält, wären 4 l (12 Dosen à 330 ml) nötig, um den ETD-Wert (Erlaubte Tagesdosis) zu überschreiten.

  • Die auf dem Lebensmittelmarkt erhältlichen Limonaden unterschreiten die zulässigen Höchstwerte jedoch deutlich.

Die Food and Drug Administration (FDA) wertete eine große Anzahl toxikologischer und klinischer Studien zu Aspartam aus und erklärte 1981 den Gebrauch für sicher, sofern eine Tagesdosis von 50 mg/kg Körpergewicht nicht überschritten werde. Im April 2007 stellte sie auf Basis der von der Fondazione Europea di oncologia e scienze ambientali „Bernardino Ramazzini“ zur Verfügung gestellten Versuchsdaten fest, daß die Ergebnisse dieser Studie nicht bestätigt werden können. Es wurde bemängelt, daß nicht alle Daten zur Verfügung gestellt worden seien. Die FDA sah keinen Grund, die Sicherheit von Aspartam in frage zu stellen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) spricht seit 2002 von einer Unbedenklichkeit von Aspartam und stellte fest, „daß es bisher keine wissenschaftliche Grundlage dafür gibt, frühere Sicherheitsbewertungen für Aspartam neu zu überdenken“.

Durch den Beschluß der Europäischen Kommission mußte die EFSA jedoch bis 2012 das künstliche Süßungsmittel Aspartam (E 951) neu überprüfen…

… da 2010 zwei Studien veröffentlicht wurden, die einen Zusammenhang zwischen Aspartamkonsum und Frühgeburten (Halldorsson u. a., 2010) sowie Krebserkrankungen (Soffritti u. a., 2010) aufzeigten. Dies geschah im Rahmen einer vollständigen Neubewertung, der Entwurf wurde im Januar 2013 veröffentlicht und konnte bis zum 15. Februar 2013 kommentiert werden. Die Kommentare wurden in einer öffentlichen Veranstaltung am 9. April 2013 diskutiert, die Teilnehmer und die Präsentationen wurden veröffentlicht.

  • Die abschließende Neubewertung wurde am 10. Dezember 2013 veröffentlicht, in der die erlaubte EU-Tagesdosis von 40 Milligramm Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht als unbedenklich erklärt wird.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung…

konnte im Jahr 2003 einen Zusammenhang zwischen den durch Stoffwechsel aus Aspartam entstehenden Stoffen Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol und Kopfschmerzen, Allergien, neuroendokrinen Veränderungen, Epilepsie oder Hirntumoren nicht bestätigen.

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2 responses to “Süßmittel Aspartam – wirklich ein Mittel zum Versüßen des Lebens? Gift Methanol fällt als erstes Produkt im Stoffwechsel an…”

  1. Bei Sucht ist alles im Prinzip ähnlich. says :

    https://de.wikipedia.org/wiki/Phenylalanin

    Das wird gefährlich für Leute, die kein Phenylalanin abbauen können.

    Würde Methanol direkt zu Kohlenstoffdioxid oder Formaldehyd verstoffwechselt, dann würde niemand vom Trinkgenuß gepanschten Alkohols (zeitweise sehr häufig verbreitet in der Türkei in Flatrate-Saufkneipen, da Billigware, zum Teil aus fragwürdigen Republiken Rußlands und der Russischen Mafia) blind werden.

    Ja, Methanol zu Formaldehyd und Äthanol (Zucker – Zigaretten !) zu Acetaldehyd.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Acetaldehyd

    Acetaldehyd ist Metabolit von Alkohol, also auch Zucker, das den Zigaretten zugesetzt wird. Das führt je nach Menge und Fähigkeit der Leber zum Zucker- bzw. Alkoholmetabolismus zur Leberzirrhose.

    In der Metabolisierung von Alkohol spielen die Aldehyddehydrogenasen, besonders ALDH2, eine essentielle Rolle in der Entgiftung von Stoffwechselprodukten des Ethanols. Ethanol wird innerhalb des Stoffwechsels von Alkoholdehydrogenasen (ADH) in das toxische Acetaldehyd umgewandelt. Durch ALDH kommt es zu einer Oxidierung des Acetaldehyds zum nicht-toxischen Acetat. In Teilen der asiatischen Bevölkerung tritt ein genetischer Polymorphismus der ALDH-2 auf, der zu einem schnellen Anfluten von Acetaldehyd nach Konsum von bereits geringen Mengen Ethanols führt (Flush-Syndrom).
    Dieser klinischen Symptomatik wird sich auch bei der Therapie von Alkoholabhängigen bemächtigt. Durch die Gabe von Disulfiram (Antabus) kommt es zu einer Inhibition der ALDH-2, wodurch eine Alkoholunverträglichkeit erzeugt wird.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Aldehyd-Dehydrogenasen

    Normalerweise wird in der Leber der aufgenommene Alkohol über die Zwischenstufe Acetaldehyd zur Essigsäure umgewandelt, ähnlich wie bei der Essigherstellung durch Gärung. In diesen Abbau des Alkohols greift nun das Medikament ein und verhindert den letzten Schritt zur Umwandlung in die Essigsäure durch Blockade des Enzyms Aldehyddehydrogenase. Die Folge ist, dass sich der Acetaldehyd anreichert. Dieses bewirkt das sogenannte Acetaldehydsyndrom, welches darin besteht, dass, sobald Alkohol auch in geringen Dosen eingenommen wird, starke und unangenehme Unverträglichkeitsreaktionen entstehen, wie Hautrötung, Kältegefühl in den Armen und Beinen, Übelkeit, Kopfschmerzen und vor allem Herzrasen und Blutdruckabfall bis hin zum Herz-Kreislauf-Schock. Hierdurch kann bei gefährdeten Personen sogar Herzenge, Angina pectoris, und ein Herzinfarkt ausgelöst werden.
    Entsprechende Arzneimittel werden als Tabletten verabreicht. Es kann auch als Depotpräparat unter die Haut implantiert werden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Disulfiram

    Acetaldehyd ist ein Suchtverstärker – bei Nikotin ebenso wie bei Alkohol. Ich finde es deshalb kriminell, daß Acetaldehyd als erlaubter Aromastoff Lebensmitteln zugefügt werden darf.
    Acetaldehyd kommt auch ubiquitär in natürlichen Lebensmitteln vor.
    Raucherentwöhung und Alkoholentwöhnung haben also dieselben Grundlagen.

    Süchtigmachendes Acetaldehyd bewirkt eine Reduzierung des Enzyms MAO-B (Monoaminooxidase B), das im Gehirn Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin abbaut. Man hat festgestellt, dass Raucher bis zu 40 Prozent weniger MAO-B haben als Nichtraucher. Dementsprechend mehr Dopamin und Serotonin wirken auf das Gehirn ein, was wie beim Nikotin als angenehm empfunden wird und somit das Suchtpotential erhöht.
    Das sind dann diese atypischen Antidepressiva wie Zyprexa wie alles was nikotinerge Rezeptoren besetzt.

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    • Aspartam ist auch ein künstlicher Aromastoff - also überflüssig. says :

      Viele essen bei der Raucherentwöhnung auch angefaulte Bananen oder andere überreife Früchte (also angegorene). Man wird davon zwar keinesfalls süchtig, aber es hilft, mit den Entzugserscheinungen klarzukommen.

      Was ist Salsolinol? Das ist ein Alkaloid, das seinerseits Effekte auf die Psyche entfaltet. Es entsteht durch die Reaktion von Dopamin mit dem Aromastoff Acetaldehyd in der Banane – genau da, wo die dunklen Flecken sind. Der Acetaldehyd reagiert auch noch mit anderen Botenstoffen. Es entstehen Verbindungen, die letztlich den Drogen zugerechnet werden, namentlich den Harmanen. Der Acetaldehyd ist unter anderem ein Abbauprodukt von Alkohol, der in reifen Bananen in einer Dosis von fast einem Prozent enthalten sein kann.

      http://www.deutschlandradiokultur.de/banane-in-der-pfeife-geraucht.993.de.html?dram:article_id=154455

      Viele Entzugswillige hauen sich auch mit Schokolade und Kakao voll, was wiederum schädliche Wirkungen hat.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Salsolinol

      Hier unter anderem eine Tabelle mit Vorkommen von Acetaldehyd. Das Meiste wiederum bei unseren bekannten Spezies für „Ausweichprodukte“ beim Entzug.
      Und Essig – davor hat schon Dr. Mauch gewarnt.

      http://www.dirk-lachenmeier.de/Acetaldehyd_DLR-2010-01_Lachenmeier.pdf

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