Eine Geschichte von zwei Freunden – der eine ging nach Syrien

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Der Haßprediger von Molenbeek wünscht die Ausrottung des Deutschen Volkes – Allah will es!

Wie versuchen die radikalen Prediger, junge Leute auf ihre Seite zu ziehen?

Der Haßprediger von Molenbeek wünscht die Ausrottung des Deutschen Volkes – Allah will es!

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Sie sprechen gezielt zwei Gruppen an: Zum einen die Kleinkriminellen, Drogengendealer vor allem. So einer war auch Abdelhamid Abaaoud, der jetzt in Saint-Denis getötet wurde. Das sind meiner Meinung nach die gefährlichsten. Die zweite Gruppe sind Jugendliche. SIe sind auf der Suche und deshalb leicht verführbar.

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Und sie haben keine Arbeit und keine Perspektive. Sie werden in Bars und Cafés oder auf der Straße angesprochen. Man macht ihnen ein schlechtes Gewissen. Man sagt sie seien Sünder, wenn sie Alkohol trinken. Dann fragt man sie, wie sie das Leid der Muslime in der Welt tatenlos mitansehen können. Schließlich zeigt man ihnen einen Weg, wie sie auf einen Schlag wieder ein guter Muslim werden können: indem sie nach Syrien gehen.

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IS-General Iman Immanuel Goldstein predigt den Haß auf die Deutschen

Kannten Sie junge Menschen, die das getan haben?

Ja. Da waren zwei Freunde. Beide haben in einem bestimmten Moment ihres Lebens begonnen, nach dem wahren Islam zu suchen. Der eine ist dann in Kontakt mit Salafisten gekommen.

Von einem Tag auf den anderen hat er den Kontakt mit unserem Jugendhaus abgebrochen. Er hat keinem mehr die Hand geschüttelt.

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Er wollte keine Musik mehr, das sei haram. Irgendwann haben ihm sogar die eigenen Leute gesagt, daß er nicht übertreiben soll.

Und er mäßigte sich tatsächlich. Er hatte also Glück, er ist gewissermaßen an die friedlichen Salafisten geraten.

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Und der andere Freund?

Der ging auf eine Koranschule in Marokko. Als er zurückkam, sah ich sofort, dass sich etwas verändert hatte, nicht nur deshalb, weil sein Bart länger war. Ich fragte ihn, was los sei. Nichts, sagte er. Ein paar Tage später hörte ich, dass er in Syrien sei. Sein Freund sagte zu mir: Ich habe die richtigen Leute getroffen, er die falschen.

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Anführerin der Bewegung DEUTSCHER VOLKSTOD – Bundes KHAN ZARIN „StaSi IM ERIKA“

Was müsste der Staat also tun?

Es muss besser kontrolliert werden, was in den Moscheen gepredigt wird. Dort wird zwar nicht direkt rekrutiert, aber womöglich wird dort die Grundlage für eine Radikalisierung gelegt. Wir müssen härter gegen Hassprediger vorgehen.

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Dann stimmen sie dem belgischen Innenminister Jan Jambon zu? Der hat angekündigt, Molenbeek persönlich „reinigen“ zu wollen, man müsse „die Wurzeln ziehen“.

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Im Gegenteil. Was ich Herrn Jambon sagen würde, wenn ich treffe: Sagen Sie das nie wieder! Nicolas Sarkozy hat vor zehn Jahren ja fast das Gleiche gesagt: Dass man einmal mit dem Kärcher durch die Banlieues gehen müsse. Heute sehen wir, was das gebracht hat. Ich war heute Morgen mit einer Gruppe muslimischer Frauen zum Essen verabredet. Die haben die Aussage Jambons so verstanden: Er hält uns also für schmutzig. So gewinnst du sie nicht für deine Sache. Man braucht die Unterstützung der Bevölkerung, wenn man hart gegen die Hassprediger durchgreifen will. Mit pauschalen Anfeindungen wie von Jambon geht das nicht. Man muss den Menschen klar machen, dass das Vorgehen nicht gegen sie gerichtet ist, auch nicht gegen den Islam. Man muss ihnen zeigen, dass man auf ihrer Seite steht, dann werden sie mitziehen. Nach unserem Essen sind die muslimischen Frauen übrigens mit der Tram zur französischen Botschaft gefahren.

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Was haben sie da getan?

Sie haben Blumen für die Terroropfer abgelegt. Sie trauern.

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4 responses to “Eine Geschichte von zwei Freunden – der eine ging nach Syrien”

  1. Für mich stammen die "Weltreligionen" sowieso aus einem Loch (und geschützt nach 166 und 130). says :

    Und warum fühlt sich die Personalabteilung des IS so wohl dort?

    Mir erscheint hier ein Vergleich sehr wertvoll. In den Niederlanden, mit 16,5 Millionen Einwohnern, haben sich etwas mehr als 160 Islamisten radikalisiert. In Belgien mit seinen 11 Millionen Einwohnern mehr als 400. Der flämische Rassismus, der auch ganz oben bei den Entscheidungsträgern grassiert, trifft auf die Perspektivlosigkeit junger Muslime und deren Identitätskrise. Dann kommt ein IS-Sympathisant um die Ecke und bietet Dir eine leichte Lösung an. Einige wenige greifen da zu. Belgien pflegt darüber hinaus sehr gute Beziehungen zu Saudi-Arabien. Keinem saudischen Prediger wird das Visum verweigert, die kommen dann hierher und verbreiten ihren Wahabismus. Von dort aus ist es nur noch ein kleiner Schritt zum IS.

    Daß al-bagdadi Jude ist stammt von Snowden. Das kann richtig, aber auch falsch sein.

    Genauso soll das saudische Königshaus jüdisch sein. Wenn man diesen Sabbatai Zwi und seine Dönmehs betrachtet, kann das durchaus wahr sein.
    Genauso wie die polnischen Jesuiten und Frankisten.
    Der Islam und das Christentum ist sowieso eine Kreatur der Juden.

    http://abundanthope.net/pages/German_49/Aufschlussreiche-Abstammung-von-Saudis-und-Wahabiten_printer.shtml

    http://www.eretzyisroel.org/~jkatz/theprophet.html

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    • Schlau Meir says :

      Die Weltherrschaft ist aufgeteilt danach, in welchem Umfang ein Jude Geld kontrolliert. Außerhalb des Geldes existiert keine Macht auf Erden.

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      • Dann bedeutet Rothschild also etwa etwas Positives ? says :

        Ja, richtig, und wie willst du das ändern ?

        Diese Geldmacht ist aber nicht nur auf Juden beschränkt, sondern etwas Allgemeines. Soll es da wieder eine „russische Revolution“ geben ?

        Nun wohl! Die Emanzipation vom Schacher und vom Geld, also vom praktischen, realen Judentum wäre die Selbstemanzipation unsrer Zeit.

        Eine Organisation der Gesellschaft, welche die Voraussetzungen des Schachers, also die Möglichkeit des Schachers aufhöbe, hätte den Juden unmöglich gemacht. Sein religiöses Bewußtsein wurde wie ein fader Dunst in der wirklichen Lebensluft der Gesellschaft sich auflösen. Andrerseits: wenn der Jude dies sein praktisches Wesen als nichtig erkennt und an seiner Aufhebung arbeitet, arbeitet er aus seiner bisherigen Entwicklung heraus, an der menschlichen Emanzipation schlechthin und kehrt sich gegen den höchsten praktischen Ausdruck der menschlichen Selbstentfremdung.

        Wir erkennen also im Judentum ein allgemeines gegenwärtiges antisoziales Element, welches durch die geschichtliche Entwicklung, an welcher die Juden in dieser schlechten Beziehung eifrig mitgearbeitet, auf seine jetzige Höhe getrieben wurde, auf eine Höhe, auf welcher es sich notwendig auflösen muß.

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        • Schlau Meir says :

          Immerhin gehört die Billiardärin Helena RUBIN STEIN in Kazimierz geboren auch zum Klub der Katzenellenbogens.

          Helena Rubinstein (born Chaja Rubinstein, December 25, 1872 – April 1, 1965) was a Polish American business magnate. A cosmetics entrepreneur, she was the founder and eponym of Helena Rubinstein Incorporated cosmetics company, which made her one of the world’s richest women.

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          https://en.wikipedia.org/wiki/Helena_Rubinstein

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