Thüringens Verfassungsschutz will wieder mehr V-Leute in rechter Szene einschleusen wegen Mordplänen der Nazis

Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan Kramer

Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan KramerThüringens neuer Jude Stephan Kramer will wieder V-Leute in der rechten Szene einsetzen. Die Nazis hegten konkrete Mordpläne!

Thüringens neuer Jude Stephan Kramer will wieder V-Leute in der rechten Szene einsetzen. Die Nazis hegten konkrete Mordpläne!

Wenn es keine anderen Quellen gebe, müsse seine Behörde auf V-Leute zurückgreifen, sagte Kramer dem Radiosender MDR Info. Der Verfassungsschutz brauche diese Informationen. Die Staatskanzlei sowie die Koalitionsfraktionen von Linken, SPD und Grünen erteilten dem Vorstoß umgehend eine Absage.

Die rot-rot-grüne Landesregierung hatte im vergangenen Jahr als Konsequenz aus dem NSU-Skandal die V-Leute weitgehend abgeschaltet. Sie sollen nur noch in Ausnahmefällen zur Terrorismusbekämpfung eingesetzt werden.

Das Instrument der V-Leute sei „hoch risikobehaftet und wenn ich andere Möglichkeiten habe, dann nutze ich die viel lieber“, räumte Kramer ein. „Aber am Ende des Tages kommt es darauf an, dass wir an diese Informationen rankommen, und wenn Technik versagt, wenn wir andere Quellen nicht haben, dann müssen wir auch zu V-Leuten greifen.“

Kramer hatte im November das Spitzenamt beim Thüringer Verfassungsschutz übernommen. Der Geheimdienst hatten in den vergangenen Jahren vor allem durch Pannen und Skandale für Schlagzeilen gesorgt. Der Thüringer NSU-Ausschuss hatte dem Verfassungsschutz in seinem Abschlussbericht von 2014 völliges Versagen vorgeworfen. Die Fahndung nach den Mitgliedern des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sei „ein einziges Desaster“ gewesen.

Anfang 2015 war das Landesamt für Verfassungsschutz – so wie im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag vorgesehen – aufgelöst und ins Thüringer Innenministerium integriert worden. Der Dienst wird vom Parlament zudem stärker kontrolliert. Die weitgehende Abschaltung der V-Leute war ein bundesweit bislang einmaliger Vorgang.

Die Aussage von Kramer, er wolle nun wieder V-Leute in der rechten Szene installieren, stieß in der Thüringer Staatskanzlei auf Ablehnung. Staatskanzleichef Benjamin Hoff (Linke) betonte, dass es keine neuen V-Leute im rechtsextremistischen Bereich geben werde. „Der Koalitionsvertrag gilt uneingeschränkt“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“(Dienstagsausgabe).

„Herr Kramer ist nicht in der Position, Vereinbarungen der Koalition aufzukündigen“, erklärte auch der innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Steffen Dittes. Sollte der Verfassungsschutzpräsident anderer Meinung sein, müsse der Innenminister seine Personalentscheidung überdenken und „korrigieren“.

Der Fraktionschef der Grünen im Erfurter Landtag, Dirk Adams, erklärte, bisher habe der verstärkte Einsatz von V-Leuten „nachweislich immer zum Erstarken der rechten Szene und nicht zum Gegenteil geführt“.

Auch die SPD beharrt weiterhin auf den Einsatz von V-Leuten nur in Ausnahmefällen. „Rot-Rot-Grün hat aus dem Behördenversagen beim NSU-Mördertrio gelernt und den V-Leuteeinsatz stark eingeschränkt“, erklärte die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Dorothea Marx. Daran werde auch der Verfassungsschutzchef „nicht rütteln“.

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2 responses to “Thüringens Verfassungsschutz will wieder mehr V-Leute in rechter Szene einschleusen wegen Mordplänen der Nazis”

  1. Karl mei Droppe says :

    Scheynes Ohrenambiente…. Irgendwie kommts einem vor, als wären auf sämtlichen exponierten und ökonomischen Stellen immer nur die Verfolgten, Vertriebenen und Geflüchteten. Ofenkundig flüchten sie von einer Position in die nächste.

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    • Schlau Meir says :

      Grundsätzlich handelt es sich beim „bösen Wolf“ um einen tierfeindlichen Mythos.

      http://woelfe-in-lds.jimdo.com/

      http://www.wolfsregion-lausitz.de/index.php/kontakt/8-steffen-butzeck

      http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Wolf-illegal-abgeschossen-und-zerstueckelt-im-Naturschutzgebiet-bei-Lieberose

      Im Märchen jedenfalls frißt er zunächst die Großmutter, dann das Rotkäppchen. Dieses „smarte Girl“, das im Porzer Schwimmbad von Syrern vernascht werden würde, fragte den „bösen Wolf“, warum er denn so große Ohren habe…

      Wolf kommt regelmäßig als Judenname vor… zum Beispiel Wolf, Wolfe, Wölfe, Wolff, Wolffe, Wölffe, Wolffsohn, Wolffson, Wolfsohn, Wolfson…

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_%28Familienname%29

      Als jüdischer Familienname geht Wolf auch auf den Jakobssegen zurück, dessen Tiervergleiche seit dem Mittelalter gerne als Ruf- bzw. Familiennamen gewählt wurden.

      http://www.verwandt.de/karten/absolut/wolf.html

      Auffällig bleibt, daß trotz der angeblichen „Vertreibung durch Stalin“ der „deutsche Name“ Wolf in Polen, also generell im Generalgouvernement, und in den polnisch verwalteten Gebieten des Deutschen Reichs frappant häufig weiterhin vorkommt. Obwohl „nach dem Ende der Sowjetunion“ niemand in den Deutschen Osten zurückgekehrt ist.

      Bildschirmfoto 2016-03-08 um 06.00.40

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      Bildschirmfoto 2016-03-08 um 06.00.14

      https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Wolf

      Markus Johannes („Mischa“) Wolf (* 19. Januar 1923 in Hechingen, Hohenzollernsche Lande; † 9. November 2006 in Berlin) leitete 34 Jahre lang, von 1952 bis 1986, die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), den Auslandsnachrichtendienst im Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR.

      Wolfs Vater war der Arzt und Schriftsteller Friedrich Wolf (1888–1953), sein Bruder der Filmregisseur Konrad Wolf (1925–1982). Friedrich Wolf, jüdischer Herkunft und aktiver Kommunist, emigrierte mit der Familie 1933 zunächst in die Schweiz, danach nach Frankreich und 1934 in die Sowjetunion. Er überlebte dort (anders als viele andere Kommunisten, die ebenfalls in die Sowjetunion geflohen waren) die Zeit des Großen Terrors (Herbst 1936 bis Ende 1938); ebenso sein Vater. Beide waren im Hotel Lux untergebracht.

      Während der eine Wolf die Staatsbürger der DDR mit der Staatsbürgerschaft der DDR vor der kapitalistischen und imperialistischen BRD-Besatzungsdiktatur der Rheinwiesenlagermörder beschützt, kämpfte der Vater des Barden Biermann natürlich gegen die Nazis, der Sohn gegen die Stasis…

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Biermann

      Karl Wolf Biermann (* 15. November 1936 in Hamburg) ist ein deutscher Liedermacher und Lyriker. Er siedelte 1953 in die DDR über und veröffentlichte ab 1960 erste Lieder und Gedichte. Gegen den scharfen Kritiker der SED-Parteidiktatur wurde 1965 ein totales Auftritts- und Publikationsverbot verhängt. 1976 wurde ihm eine spätere Wiedereinreise aus der Bundesrepublik Deutschland während einer Konzerttour verweigert und er wurde ausgebürgert. Er wohnte danach wieder in Hamburg. Die Ausbürgerung Biermanns löste in Ost- und Westdeutschland große Proteste aus. Seine Gedichtbände zählen zu den meistverkauften der deutschen Nachkriegsliteratur. Biermann wurde mit zahlreichen Literaturpreisen West- und später Gesamtdeutschlands geehrt.

      Wolf Biermann ist der Sohn von Emma und Dagobert Biermann. Sein Vater, kommunistischer Arbeiter bei der Hamburger Werft Blohm & Voss, war Jude und kämpfte im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Er hatte Schiffe der Kriegsmarine sabotiert und wurde 1943 im KZ Auschwitz ermordet. Als ein Luftangriff im Sommer 1943 (Operation Gomorrha) die Schwabenstraße in Hamburg-Hammerbrook, in der man bis dahin gelebt hatte, zerstörte – Mutter Emma rettete sich mit Wolf durch einen Sprung in den Nordkanal vor dem Feuersturm – , fand man mit „Oma Meume“ und „Cousin Kallemann“ Unterkunft am Laukamp 10 in Hamburg-Langenhorn.

      Zu Pfingsten 1950 nahm der 14jährige als Sprecher von 800 westdeutschen Pionieren am 1. Deutschlandtreffen der Jugend in Ost-Berlin teil und sprach dort ein Gelöbnis der Treue zur DDR und zur Einheit Deutschlands. Er besuchte die Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg-Winterhude und war dort Klassenkamerad von Klaus-Michael Kühne.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wolffsohn

      Wolffsohn ist der Familienname folgender Personen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Wolffsohn

      Wolffsohn ist der Sohn einer 1939 nach Palästina geflüchteten jüdischen Kaufmannsfamilie und Enkel des Verlegers und Kinopioniers Karl Wolffsohn. Nach der Einschulung in Israel 1953 übersiedelte er 1954 mit seinen Eltern nach West-Berlin und begann 1966 sein Studium an der Freien Universität Berlin. Von 1967 bis 1970 diente er als Wehrpflichtiger in der israelischen Armee. Währenddessen absolvierte er 1968 zusätzlich das israelische Abitur. Danach kehrte er nach Berlin zurück.

      https://de.wikipedia.org/wiki/James_David_Wolfensohn

      James David „Jim“ Wolfensohn (* 1. Dezember 1933 in Sydney) war von 1995 bis 2005 der neunte Präsident der Weltbank.

      Der in Australien geborene und inzwischen eingebürgerte US-Amerikaner deutsch-jüdischer Abstammung ist Jurist und Banker und seit 1963 im internationalen Börsen- und Bankengeschäft tätig. Er erlangte Abschlüsse in Sydney und an der Harvard University. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne war er Mitglied des australischen olympischen Fechtteams.

      Am 1. Juni 1995 wurde er Präsident der Weltbank. Am 27. September 1999 begann seine zweite Amtsperiode, wobei er vom Exekutivdirektorium der Weltbank einstimmig wiederernannt wurde. Damit wurde er der dritte Präsident, welcher eine zweite Amtszeit bei der Weltbank ableistete. Seine Nachfolge trat zum 1. Juni 2005 Paul Wolfowitz an.

      Vom 11. bis 14. Juni 2015 nahm er an der 63. Bilderberg-Konferenz in Telfs-Buchen in Österreich teil.

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