Ein als Clown kostümierter Mann hatte in einem Kasseler Hotel die AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer Torte beworfen

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  • Clowns, fliegende Torten und eine AfD-Sitzung:
  • Nachdem die stellvertretende Vorsitzende der Alternative für Deutschland Beatrix von Storch Opfer einer Tortenattacke wurde,
  • stellte sie das Foto und den Namen des Mannes ins Netz.

Nun hagelt es Morddrohungen.

https://www.facebook.com/BeatrixVonStorch/photos/a.741122952595819.1073741847.549796328395150/1064469850261126/?type=3&theater

Ein als Clown kostümierter Mann hatte in einem Kasseler Hotel die AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer Torte beworfen. Nun ist der Kuchenwerfer Zielscheibe der rechten Szene geworfen. Er erhalte sogar Morddrohungen, berichtet die Tageszeitung „taz“.

AfD-Politikerin postet Bild und Namen öffentlich…

Bei einer nicht-öffentlichen Sitzung der Alternative für Deutschland hatten Mitglieder der Berliner Aktivistengruppe Peng-Kollektiv das Hotel gestürmt und mit Sahnetorten auf die beiden stellvertretenden AfD-Vorsitzenden von Storch und Albrecht Glaser geworfen.

„Wer den moralischen Grenzübertritt verhindern will, muß notfalls auch von der Sahnetorte Gebrauch machen. So steht es im Gesetz“, schrieben die Aktivisten dazu im Netz.

Von Storch reagierte umgehend auf ihre Weise:

„Wer keine Argumente hat, der zündet Autos an. Oder schmeißt mir Torten ins Gesicht“, schrieb die Politikerin dazu in einem Post auf Facebook und stellte das Foto des Täters online – inklusive seines vollen Namens.

Sympathie neben Morddrohungen

Nur wenige Stunden später sollen dem Bericht zufolge erste Morddrohungen aus der rechten Szene bei dem Angreifer eingegangen sein.

„Ich und meine Kameraden werden euch hinrichten. Heil Hitler“, habe eine Nachricht gelautet. Damit nicht genug, kommentierten einige AfD-nahe Nutzer auch seinen Geburtstag, seine Handynummer und seine Adresse unter den ursprünglichen Post.

Inzwischen befinden sich fast 7.000 Kommentare unter dem Foto.

Während einige mit der Aktion des Mannes sympathisieren („bester Mann“, „verleiht dem Mann einen Orden“), geht der neonazistische Haß weiter.

„Linke ins Gas“, „seine Fresse muß ganz schnell blau und grün aussehen“ ist unter den Kommentaren zu lesen.

Gelöscht wurden die Einträge bislang nicht, auch nicht der Name des Tortenclowns. Jedoch verurteile von Storch die Morddrohungen, schreibt die Zeitung.

Dagegen wundere sich Parteisprecher Ronald Gläser nicht über die Reaktionen und verteidigt diese sogar:

„Wer mit dem tortalen Krieg droht, darf sich nicht wundern, wenn auch unsere Leute mit übertriebenen Emotionen reagieren“, sagte er der „taz“.

Inzwischen ermittelt die Polizei.

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