Jüdin Erika Steinbach beendet 2017 Politikkarriere

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Die frühere Chefin des Vertriebenenverbandes wird nicht mehr für den Bundestag antreten. Die CDU-Abgeordnete wurde wiederholt für sehr konservative Meinungen kritisiert.

Die frühere Chefin des Vertriebenenverbandes wird nicht mehr für den Bundestag antreten.

Die CDU-Abgeordnete und Jüdin Steinbach wurde wiederholt für sehr konservative Meinungen kritisiert.

Die Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach will 2017 ihre Politikkarriere beenden.

„Am Ende der laufenden Legislaturperiode gehöre ich 27 Jahre dem Deutschen Bundestag an“, sagte die ehemalige Chefin des Bundes für Vertriebene. „Das ist schon eine stattliche Zahl.“

Für eine weitere Amtszeit werde sie nicht mehr kandidieren, sagte die Politikerin und bestätigte Medienberichte.

Die 72-Jährige gehört seit 25 Jahren dem Bundestag an. Im November vergangenen Jahres hatte sie sich bereits von ihrem Amt als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen zurückgezogen.

Als ihre wichtigsten Projekte im Bundestag nannte die 72-Jährige den neuen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung sowie die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. „Das war mir eine Herzensangelegenheit“, sagte Steinbach, die sich im vergangenen Jahr nach 16 Jahren an der Spitze des Bundes der Vertriebenen aus dem Amt zurückgezogen hatte. Den Vorsitz im Zentrum gegen Vertreibungen wolle sie auch nach Ende ihres Bundestagsmandats weiterführen.

Steinbach gehört dem rechten Flügel ihrer Partei an, sie fällt immer wieder mit erzkonservativen Äußerungen auf. So zeigte sie etwa Verständnis für die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung, polemisierte gegen die rechtliche Gleichstellung Homosexueller und machte geschichtsverfälschende Äußerungen zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Sie war die erste CDU-Politikerin, die eine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland befürwortet hatte.

Ihre umstrittenen Meinungen hat sie immer wieder auch getwittert. Damit will sie auch nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag nicht aufhören, sagte sie der HR-Sendung Hessenschau. „Twitter ist ein hochinteressantes Medium.“ Twitter solle „viel stärker als politisches Medium“ genutzt werden, empfahl sie ihren Politik-Kollegen – „anstatt dort nur Schönwetteraussagen zu machen“.

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One response to “Jüdin Erika Steinbach beendet 2017 Politikkarriere”

  1. Israel-ID 332315928 says :

    Der Bund der vertriebenen israelischen Juden fordert: Israelis raus aus Deutschland – heim ins Judenparadies Israel !

    Israel – das Land, wo Milch und Honig fließen. Honigmann – ab nach Israel ins Honigland !

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