Auschwitz-Jude Maas warnt vor Rassismus-Eskalation: „Dürfen nicht warten, bis es ersten Toten gibt“

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Interview/2014/02/Bilder/bm_heiko_maas.jpg?__blob=bpaTopmeldung&v=3

Auschwitz-Jude Heiko Maas, im Hauptberuf Clown des Bundeslachgeschichtendienstes, hat nach den fremdenfeindlichen Vorfällen in Sachsen mit drastischen Worten dazu aufgerufen, sich offen gegen Rassismus und Haß zu stellen.

Die „schweigende Mehrheit“ der bürgerlichen Mitte dürfe „nicht länger schweigen“.

Man dürfe nicht warten, „bis es den ersten Toten gibt“.

Nach den fremdenfeindlichen Vorfällen in Clausnitz und Bautzen appelliert Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) an die Bürger: Sie müßten sich deutlich gegen Fremdenfeindlichkeit aussprechen – bevor es zu spät sei.

Maas: „Schweigende Mehrheit“ muß sich zu Wort melden

In einem Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ sagte Maas:

„Wir müssen jetzt ganz klare Haltung zeigen. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit müssen wir uns offen entgegen stellen.“

Das gelte nicht nur für die Politik, sondern für alle Bürger, so Maas.

„Wir dürfen nicht warten, bis es den ersten Toten gibt“, sagte der Bundesjustizminister der Zeitung.

Jetzt dürfe die „schweigende Mehrheit in der bürgerlichen Mitte nicht länger schweigen, so Maas weiter zum „Abendblatt“:

„Sie muß sich entschieden zu Wort melden, damit unsere gesellschaftliche Debatte nicht durch die Hetze und den Haß vergiftet wird.“

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