Die Schießbefehl-Forderung der AfD ist kühl kalkuliert

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AfD-Chefin Petry hat mit ihrer Forderung nach Waffengebrauch einen Aufschrei ausgelöst. Ihrer Stellvertreterin Beatrix von Storch ist das noch nicht genug.

Die Ratlosigkeit der Regierenden läßt Rechtspopulisten immer größeren Raum für demagogische Provokation.

So verwildert man die Debatte: AfD-Frontfrauen wollen jetzt auf Flüchtlinge schießen lassen.

Man weiß nicht, was alarmierender ist. Dass gleich zwei Frontfrauen der AfD auf Flüchtlinge an der Grenze schießen lassen wollen – oder dass die AfD glauben darf, mit solchen Ausfällen weiteren Zuspruch in der Bevölkerung zu bekommen. Letzteres ist ganz offensichtlich das Kalkül.

Schreibtischtäterinnen Petry und von Storch: „Halt, stehenbleiben! Hier schießt die Alternative für Deutschland die Asylantenschwemme weg!“

Die Äußerungen von AfD-Chefin Frauke Petry und der Berliner AfD-Landesvorsitzenden Beatrix von Storch fielen schließlich nicht in der Hitze eines Debattengefechts, sondern am Schreibtisch und konzertiert.

Hier sind kühl kalkulierende Lumpensammler auf Beutejagd und geben ganz nebenbei ein Lehrstück für Populismus ab. Mit ganz offensichtlich unhaltbaren Einlassungen wird das Debattenklima so weit verschärft, bis rechtsstaatliche Normen im Vorübergehen zur Disposition gestellt erscheinen. Donald Trump lässt grüßen. So verwildert man die Debattenkultur, so kann man eine Verfassung sturmreif schwadronieren. Das darf nicht durchgehen.

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Cindy aus Marzahn

Cindy aus Marzahn

Von daher erscheint es schlüssig, dass der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel die AfD unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stellen möchte. Dafür spricht übrigens auch, dass Teile der AfD – wie übrigens der Linkspartei ebenso – sich als Kombattanten bei Putins Informationskrieg gegen den Westen betätigen.

Medienkomplott des Kreml um die von Migranten geschändete minderjährige Berliner Rußlanddeutsche Lisa

So geschehen erst jüngst wieder beim Medienkomplott des Kreml um die von Migranten geschändete minderjährige Berliner Rußlanddeutsche Lisa (13) aus Berlin, wo auch „Cindy aus Marzahn“ abstämmig ist.

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Cindy aus Marzahnn

Wer Debatten scheut, bietet Populisten Raum

Daß Gabriel Zweifel an der Verfassungstreue der AfD äußert im Zusammenhang mit seiner Weigerung zur TV-Konfrontation mit deren Vertretern, offenbart allerdings eine entscheidende Schwäche seiner Intervention. Denn diese bekommt dadurch den Anstrich eines wohlfeilen Rückzugs vor dem eigentlichen Problem. Und dieses ist und bleibt die ungelöste Flüchtlingskrise.

Wer in dieser Frage Antworten schuldig bleibt – wo auch immer und gegenüber wem auch immer –, braucht sich nicht über Debattenhohlräume zu wundern, in denen Giftpilze gedeihen. Das muß sich Angela Merkel sagen lassen.

Gerade hat die Bundeskanzlerin mit ihrer bemerkenswerten Aussage – „nahezu keiner hat Anspruch auf Asyl“ – wieder einmal mehr Fragen aufgeworfen als Antworten parat. Also doch alles nur Gäste? Soll Deutschland nun doch kein „anderes Land“ werden? Wie kann eine Integration aussehen, wenn die zu Integrierenden gar nicht auf Dauer bleiben sollen?

Wer in diesen Grundsatzfragen Verwirrung stiftet, bietet Demagogen breiten Spielraum – für 12% und darüber hinaus.

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5 responses to “Die Schießbefehl-Forderung der AfD ist kühl kalkuliert”

  1. Oldenburg und der SA-Sturm Varel. says :

    Großherzog Nikolaus Friedrich Peter war der letzte Oldenburger Monarch, der noch als regierender Herrscher von Gottes Gnaden dahinschied, gewissermaßen im Amt; das war im Jahr 1900. Sein Sohn und Nachfolger Friedrich August – der Erfinder des „Niki-Propellers“ – verließ bekanntlich im November 1918 eilig das Oldenburger Schloss, bevor ihn die revolutionären Wilhelmshavener Matrosen hinauswerfen konnten.

    http://www.oldenburger-lokalteil.de/2013/03/25/das-haus-vom-nikolaus/

    http://www.bbs-haarentor.de/fileadmin/content/Download_2_MB/Nazihochburg_Oldenburg.pdf

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/beatrix-von-storch-afd-vizechefin-will-polizei-sogar-auf-kinder-schiessen-lassen-14044186.html

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  2. So könnte ich mir das vorstellen. says :

    Unter der Voraussetzung, daß zu allererst der Vorstand und Aufsichtsrat von Bertelsmann und Jochen Kopp und seine Schreiberlinge sowie die Danubia mit Michael und Niki Vogt sowie Jo Conrad ins Visier des Schießbefehls genommen werden, hätte ich dagegen nichts einzuwenden.

    http://blog.alternativefuer-bw.de/1937/eine-kritik-der-bertelsmann-studie-zur-zuwanderung-positive-fiskalische-effekte-sind-herbeigeredet/

    Auch den von Haisenko genannten Unterstützerkreis könnte ich mir in der direkten Schußlinie vorstellen. Haisenko selbst natürlich als Kamikaze-Pilot einer Suchoi 24.

    http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2016/spd-spitzen-genossinnen-betaetigen-sich-als-aktive-wahlhelfer-fuer-die-afd/

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/36542-mutmasslicher-morder-russischen-su24-piloten/

    Ich komme dann auch zur Beerdigung.

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    • Schlau Meir says :

      Jeder Testosteronbomber aus Syrien (Stichelwort: Asylantenschwemme) bringt zwangsweise Umsatzsteuer in die Kasse (außer Miete und andere umsatzbefreite Scherzkekse).

      https://i2.wp.com/gfx.dagbladet.no/labrador/161/161216/16121636/jpg/active/978x.jpg

      Testosteronbomber aus Syrien

      Bereits durch diesen Effekt werden die Rentenkassen stabilisiert, da mehr oder weniger +/+25% aus dem „Bundeshaushalt“ des BUNDES des Herrn des Gemetzels direkt an die Deutsche Rentenversicherung gespart werden zur laufenden Beglückung der Reichsrentner nach der Reichsversicherungsordnung (RVO).

      Die meisten Rentner verhalten sich allerdings wie vor Abreise in den Schlachthof; dabei könnten sie doch die Reisefreiheit genießen. Davon dürfen HARTZ IV-Sozialschmarotzer nur träumen. Denn für sie herrscht KZ-Pflicht (Ortsanwesenheitspflicht). Sozusagen die Rache der Überlebenden für Auschwitz-Birkenau und der Ofen. Wie Ofenkundigkeit.

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      • Geburtenkontrolle für Besatzungsjuden says :

        Natürlich auch zu allererst alle Juden, die daran verdienen. Ich bin selbstverständlich für den Schießbefehl wie man ihn in Rußland und der DDR praktiziert hat, aber zu allererst für die infrage kommenden Juden und ihre Zuhälter. Und mit Vorliebe kleine Kinder, denn man muß verhindern, daß sie groß werden.

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        • Schlau Meir says :

          In der DDR gab es keinen Schießbefehl. Der letzte Satz geht als Satire durch. Denn ebenso wenig wie es die Menschheit gibt, gibt es kleine Kinder als allumfassender Begriff – außer für Pädophile: die Grundvoraussetzung für Besatzungsknechte der U.S. ARMY in Deutschland (StaSi IM ERIKA)…

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