„Deutsche“ machen am Aktienmarkt typische Anfängerfehler

Deutschlands Privatinvestoren verspielen durch schlechtes Timing ihre Renditechancen an der Börse.

Das zeigen aktuelle Bundesbank-Daten für die vergangenen 15 Jahre.

Demnach machten sie trotz zwischenzeitlicher Boomphasen kaum Gewinne.

Welche Rendite erwirtschafteten deutsche Privathaushalte vor Dividenden, aber auch vor Gebühren und Inflation mit Aktien? Durchschnittlich rund – 0,2% pro Jahr. Das ist zumindest das Ergebnis einer Auswertung der Geldvermögensstatistiken privater Haushalte der Bundesbank seit 1999 durch das Wirtschaftsmagazin Capital.

Mit Fonds liegen die deutschen Anleger demnach mit 0,5% pro Jahr zumindest im Plus. Wichtigste Ursache für das dennoch magere Ergebnis sei prozyklisches Verhalten: Starke Nettokäufe von Aktien und Fonds fielen in den vergangenen gut 15 Jahren vor allem mit euphorischer Börsenstimmung zusammen.

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Selbst Fondsanleger verpassen oft den richtigen Zeitpunkt

  • Verkauft wurden die Aktien-Investments hingegen vor allem zu Krisenzeiten wie den Jahren 2002 und 2003 sowie 2008.

Das gelte auch für die Besitzer von Investmentfonds. Da auch sie ein schlechtes Timing an den Tag legen, erzielen sie nur selten die nominal von den Fonds erwirtschaftete Kursentwicklung.

Die Auswertung deckt sich laut Capital mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien zum Abschneiden von Privatanlegern. Sie hinken großen marktbreiten Indizes wie DAX oder Euro STOXX je nach Untersuchung zwischen 1,5% und 4% pro Jahr hinterher.

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One response to “„Deutsche“ machen am Aktienmarkt typische Anfängerfehler”

  1. Der Honigmann ist Vollkaufmann und hat wohl alles verkauft. says :

    Willst du hier den Honigmann konterkarikieren, der permanent dazu aufruft, alles zu verkaufen ?

    Gefällt mir

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