Iraner war der Ubahnmörder von Berlin – was die sogenannte „Polizei“ im Auftrag der U.S. ARMY zunächst als Vollzugsorgan der Besatzungsmacht verschwiegen hatte…

https://i1.wp.com/static.bz-berlin.de/data/uploads/2016/01/sp_klein_mord-u-bahn15_1453267744-1024x576.jpg

Die Frau, die am Ernst-Reuter-Platz von einem Mann vor die U-Bahn auf die Gleise geworfen wurde, verstarb noch vor Ort.

Iraner war der Ubahnmörder von Berlin – was die sogenannte „Polizei“ im Auftrag der U.S. ARMY zunächst als Vollzugsorgan der Besatzungsmacht verschwiegen hatte…

Berlin-Charlottenburg, Ernst-Reuter-Platz: Täter schubste Frau mit Anlauf vor die U-Bahn

Berlin-Charlottenburg, Ernst-Reuter-Platz: Täter schubste Frau mit Anlauf vor die U-Bahn

Der Mann, der eine Frau am Berliner Ernst-Reuter-Platz vor eine U-Bahn stieß, tat dies „mit Anlauf“. Das teilte die Staatsanwaltschaft nach ersten Ermittlungen mit.

Horror am Ernst-Reuter-Platz. Am U-Bahnhof stieß gegen 23.40 Uhr ein Mann eine Frau (20) unvermittelt vor den einfahrenden Zug der Linie U2!

Laut Staatsanwaltschaft tat der 28jährige Iraner dies „mit Anlauf“.

Rettungswagen am Ernst-Reuter-Platz (Foto: Spreepicture)

Die Frau wurde überrollt und erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen.

Zeugen, die den dramatischen Vorfall beobachtet hatten, hielten einen 28jährigen Iraner fest, bis die Polizei eintraf. Der Mann wurde festgenommen.

Zu der Attacke auf die 20jährige sei es gekommen, als der gebürtige Hamburger sich erst etwa 2 Stunden in Berlin aufgehalten habe.

Der 28jährige habe zunächst vergeblich versucht, in einer Obdachlosenunterkunft unterzukommen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen Iraner, der in Hamburg geboren wurde.

Das Opfer ist eine Berlinerin deutscher Staatsangehörigkeit.

Henkel: Warum wurde der Mann nicht früher gestoppt?

Polizei am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz nach dem schrecklichen Vorfall (Foto: spreepicture)

Indessen hat Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) mit Blick auf den mutmaßlichen Täter die Justizbehörden in Norddeutschland kritisiert.

„Es muß die Frage gestellt werden, warum dieser Mann mit seiner Vorgeschichte nicht frühzeitiger gestoppt wurde”, so Henkel.

Nach bisherigen Erkenntnissen sei der mutmaßliche Täter zuvor in mehreren norddeutschen Bundesländern auffällig gewesen.

Täter stand unter Betreuung

  • Laut Berliner Staatsanwaltschaft beging der jetzt 28jährige Iraner vor etwa 15 Jahren eine „erhebliche Gewalttat”.
  • Gegen ihn wurde u.a. wegen Raub, Gewaltdelikten und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
  • Er soll zuletzt ohne festen Wohnsitz gewesen sein.

Zudem habe es zuletzt in Hamburg weitere Verfahren gegen den Mann gegeben

Der Mann habe außerdem unter Betreuung gestanden.

Ob eine psychische Erkrankung Ursache dafür sein könnte, blieb offen. Einzelheiten zu bisherigen Delikten wurden nicht genannt.

Henkel zeigte sich über die Tat bestürzt: „In meinem Amt ist man immer wieder mit unfaßbaren Gewalttaten konfrontiert. Aber dieses Verbrechen sticht in seinem Wahnsinn noch einmal heraus. Das ist eine entsetzliche Tat.”

BVG-Sprecherin Reetz: „Niemand kann da etwas tun“

Nach dem tödlichen Vorfall zeigt sich die BVG tief betroffen. Wenn jemand auf die Gleise gestoßen werde, geschehe das in Sekundenbruchteilen, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz.

„Niemand kann da etwas tun”, sagte sie mit Blick auf die U-Bahnfahrerin und andere Wartende. Reetz betonte, daß solche Vorfälle oder Stürze auf die Gleise „extrem selten” seien. Der Bahnhof Ernst-Reuter-Platz sei videoüberwacht.

Täter im Krankenhaus

Die Tat soll der Iraner unter dem Einfluß von erheblichen Mengen von Drogen begangen haben. Nach der Festnahme wurde er auf Grund seines Zustandes zunächst ins Krankenhaus gebracht.

Im Zuge der Ermittlungen wurde der Zugverkehr eingestellt. Nach Betriebsschluß um 1.10 Uhr wurden noch bis 3.15 Uhr Spuren gesichert.

Der Fahrer der U-Bahn erlitt einen Schock, kam ins Krankenhaus und wird momentan psychologisch betreut. Eine Chance zu bremsen hatte er nicht…

Ein Mann hat eine junge Frau am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Die 20jährige starb noch in der U-Bahn-Station. Zum mutmaßlichen Täter gibt es bereits nähere Informationen.

Die 20jährige war, wie berichtet, in der Nacht zum Mittwoch am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz von einem 28jährigen Mann vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen worden. Die junge Frau wurde von dem Zug überrollt und war sofort tot.

Mehrere Zeugen beobachteten, wie der Täter gegen 23.40 Uhr Anlauf nahm und die Frau vor die Bahn stieß. Sie hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist der 28jährige ein in Hamburg geborener iranischer Staatsbürger. Er ist ohne festen Wohnsitz und hielt sich zuletzt überwiegend in Hamburg auf. Laut Staatsanwaltschaft hatte der 28jährige, der sich erst seit etwa 2 Stunden in Berlin aufhielt, zunächst vergeblich versucht, in einer Obdachlosenunterkunft unterzukommen.

Er sei zudem kein unbeschriebenes Blatt. Eine „erhebliche Gewalttat“ habe er vor etwa 15 Jahre begangen. In Hamburg habe es zuletzt weitere Verfahren gegen den Mann gegeben. Einzelheiten zu den Delikten wurden nicht genannt. Der 28-Jährige habe unter Betreuung gestanden. Ob eine psychische Erkrankung die Ursache hierfür sein könnte, blieb offen.

Gewalt an U- und S-Bahnen

Immer wieder werden Menschen vor einfahrende U- oder S-Bahnzüge auf das Gleis gestoßen. In einigen Fällen wie am Neujahrstag 2016 in Nürnberg kann die Bahn noch rechtzeitig halten. Andere Taten endeten für die Opfer mit Verletzungen oder sogar mit dem Tod. Einige spektakuläre Fälle:

Den bisherigen Ermittlungen zufolge kannten sich Täter und Opfer nicht. Die 20-Jährige war offenbar ein Zufallsopfer. Über die getötete junge Frau wurde bislang nicht viel bekannt.

Es soll sich Ermittlern zufolge um eine „Deutsche mit Migrationshintergrund“ handeln.

Ob er voll zurechnungsfähig oder geistig verwirrt ist, soll eine ärztliche Untersuchung klären. Weil der Verdacht bestand, daß der Mann unter Drogen stand, wurde bei ihm eine Blutentnahme angeordnet.

Nach dem Vorfall fuhren auf der U-Bahnlinie 2 zwischen den Stationen Wittenbergplatz und Bismarckstraße bis Betriebsschluß keine Züge. Die Fahrerin des U-Bahn-Zuges erlitt einen schweren Schock und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

BVG-Sprecherin Petra Reetz sagte der Berliner Zeitung: „Die Kollegin hätte nicht bremsen können. Das Schlimmste für einen Fahrer oder eine Fahrerin ist die Ohnmacht, die man in einer solchen Situation empfindet. Im Auto kann man vielleicht noch das Lenkrad herumreißen.“

Auch Berlins Innensenator Frank Henkel äußerte sich am Mittwoch zu dem Vorfall. Er kritisierte die Justizbehörden in Norddeutschland:

„Es muß die Frage gestellt werden, warum dieser Mann mit seiner Vorgeschichte nicht frühzeitiger gestoppt wurde.“

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

%d Bloggern gefällt das: