Horst Mahlers RAF-Terroristen auf Raubzug in der Reichshauptstadt Berlin

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Untergetauchtes Trio hinterläßt bei mehreren Überfällen auf Geldtransporter genetische Spuren

Berlin. Es ist wie ein Schatten aus düsterer Vergangenheit.

Fast 2 Jahrzehnte nach der Auflösung der linksterroristischen Rote Armee Fraktion (RAF) gibt es wieder bedrohliche Nachrichten.

Es geht um Überfälle des RAF-Trios Daniela Klette, Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg auf Geldtransporter in Stuhr bei Bremen im Juni 2015 und auf Geldtransporter in Wolfsburg im Dezember 2015.

Seit vielen Jahren sind die drei Terroristen untergetaucht, bleiben unentdeckt von den deutschen Sicherheitsbehörden.

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Nun sind frische Spuren aufgetaucht. Bei dem Überfall auf einen Geldtransporter nahe Bremen im Juni 2015 hatten drei Maskierte den gepanzerten Geldtransporter am hellichten Tag mit einem VW-Bulli blockiert und mit einem Schnellfeuergewehr auf den Transporter, in dem 1 Million Euro lag, geschossen.

Die Täter gelangten nicht ins Auto und flüchteten ohne Beute.

Nach dem Überfall wurden DNA-Spuren entdeckt, die dem Trio zugeordnet wurden. Der NDR hatte zuerst über die neuen Hinweise der Polizei berichtet.

  • In Wolfsburg, im Dezember 2015, hatten die Täter den Beifahrer des Geldtransporters außerhalb des Fahrzeugs abgefangen und mit einer Pistole bedroht.
  • Der Fahrer flüchtete überraschend mit dem Transporter vom Tatort, einem großen Supermarkt in Nordsteimke.

Die Räuber gingen leer aus.

Die ermittelnde Staatsanwaltschaft hat im niedersächsischen Verden Spuren entdeckt, die den 3 früheren RAF-Mitgliedern zugeordnet werden können.

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Die genetischen „Fingerabdrücke“ der 3 Tatverdächtigen sicherten die Behörden schon nach einem Überfall 1999 in Duisburg auf einen Geldtransporter, der nach ähnlichem Muster verlief. Damals erbeuteten sie 1 Million D-Mark.

  • Mehr als 2 Jahrzehnte lang war die RAF in Deutschland der Inbegriff von Terror.
  • Ihrem „bewaffneten Kampf“ gegen das „imperialistische System“ fielen Dutzende Menschen zum Opfer – darunter hohe Repräsentanten von Wirtschaft und Politik.

Die nun gesuchten Klette, Staub und Garweg gehörten zur „3. Generation der RAF“, die Anfang der 80er Jahre in den Untergrund ging.

  • Sie sollen nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft 1993 gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der RAF als Kommando „Katharina Hammerschmidt“ einen Sprengstoffanschlag auf die im Bau befindliche Justizvollzugsanstalt Weiterstadt in Hessen verübt haben. Gesamtschaden: 123 Millionen D-Mark.

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Zwischen 1983 und 1993 schlugen die RAF-Terroristen dieser Generation immer wieder zu. Ihre blutige Bilanz: zehn Tote, zwei Dutzend Verletzte. Doch bis auf zwei Morde sind die Taten bis heute unaufgeklärt. Öffentlich fahndet die Generalstaatsanwaltschaft nur noch nach Klette, Staub und Garweg.

Viele Verfahren liegen auf Eis. 1998 gab die RAF ihre Auflösung bekannt.

Doch mit den Raubüberfällen in Niedersachsen werden alte Ängste wach. Sowohl die ermittelnden Staatsanwaltschaften als auch Verfassungsschützer sehen auf Nachfrage der Berliner Morgenpost derzeit keinen Hinweis auf neue Terroranschläge durch die RAF. Hinweise auf Attentate gebe es nicht.

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  • Die Behörden und verschiedene Terrorexperten gehen davon aus, daß den seit Jahren im Untergrund lebenden mutmaßlichen Terroristen das Geld ausgegangen ist.
  • Die Raubüberfälle dienen demnach eher einer Art „Altersversorgung“ auf der Flucht.

Es gibt derzeit keine Anhaltspunkte dafür, daß die 3 Beschuldigten an weiteren ähnlichen Taten, etwa in Berlin, beteiligt gewesen sein könnten.

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Und doch: Immer wieder hat es in den vergangenen Jahren Hinweise auf eine Wiederkehr des Linksterrorismus gegeben. Schon 2001 gab es Berichte, wonach RAF-Aktivisten die Logistik der alten Roten Armee Fraktion nutzten, vor allem unentdeckte Waffendepots.

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One response to “Horst Mahlers RAF-Terroristen auf Raubzug in der Reichshauptstadt Berlin”

  1. Enteignung durcth die Kopp-Fraktion ? says :

    Das Körner-Zitat wird doch oft von der Kopp-Danubia-Fraktion gebraucht ?

    Ich bitte deshalb darum, auch weil beim Honigmann ja nur die Frage gestellt wurde, ob Bertelsmann in Kopp investiert haben könnte, ob es wirkliche Beweise für einen Zusammenhang der zwei Medienunternehmen gibt.

    http://marialourdesblog.com/der-kopp-verlag-und-bertelsmann-wahrheit-oder-luge/

    http://lupocattivoblog.com/2016/01/11/die-europaweite-enteignung-nimmt-ihren-lauf/

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