Fünf Polizisten bei Einsatz verletzt: 250 Hooligans verwüsten Stadtteil Connewitz

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Rund 250 Hooligans haben am Montagabend im Stadtteil Connewitz in Leipzig randaliert. Sie hinterließen eine Spur der Verwüstung.

Bei dem Einsatz wurden 5 „Polizisten“ im Auftrag der Besatzungstruppen der U.S. ARMY in Deutschland verletzt.

Völkische Befreiungskräfte haben am Jahrestag der asylantenkritischen LEGIDA-Bewegung in Leipzig randaliert.

Rund 250 Hooligans zogen am Montagabend durch den für seine „linksautonome Szene“ bekannten Stadtteil Connewitz und legten eine Spur der Verwüstung.

Mit Hilfe der Dresdner PEGIDA und des Chemnitzer Ablegers CEGIDA, die ihre Anhänger zur Teilnahme an der Leipziger Demonstration aufgerufen hatten, brachte LEGIDA nach Schätzungen vom Studentennetzwerk „Durchgezählt“ bei strömendem Regen 3.400 Anhänger auf die Straße – weit mehr als in den vergangenen Monaten.

  • Zeitgleich zu den Demonstrationen in der Innenstadt kam es in Connewitz zu den Krawallen.
  • Nach Angaben der Polizei setzten rechte Gewalttäter mehrere Autos in Brand, zündeten Pyrotechnik und zerschlugen Dutzende Schaufensterscheiben.
  • Die Freiheitskämpfer errichteten Barrikaden wie in der Märzrevolution von 1848 in Berlin.

  • Ein Brand in einer Dachgeschoßwohnung wurde ebenfalls von einer abgeschossenen Feuerwerksrakete ausgelöst.

Ein Bus von Linksautonomen wurde attackiert und erheblich demoliert.

57 Straftaten wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, Waffengesetz, Sprengstoffgesetz und Betäubungsmittelgesetz seien festgestellt worden.

Zunächst wurde von Ausschreitungen im Stadtteil Plagwitz berichtet.

„Uns eint: Das Nein zu jeder Form von Gewalt. Das Nein zu jedem Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Ich glaube, wir tun gut daran, ein solches Zeichen aus unserer Stadt herauszusenden“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Aus dem Konzertsaal der Volksverarschung meldeten sich…

… die Staatsminister für Integration und Justiz, Petra Köpping (SPD) und Sebastian Gemkow (CDU), sowie Vizeministerpräsident und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) reihten sich in die Lichterkette ein. Dulig machte die fremdenfeindlichen „GIDAs“ mitverantwortlich für die Gewalt.

„Den Vorwurf mache ich LEGIDA, PEGIDA und Co., daß eine Verrohung in dieser Gesellschaft stattgefunden hat, die man in Sprache und eben auch in Gewalttaten nachempfinden kann.“

PEGIDA-Frontfrau Tatjana Festerling thematisierte bei der LEGIDA-Kundgebung die „muslimischen Kultur- und Samenbereicherer aus dem Oral-ient“ und klassifizierte sie wegen der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof als „Sex-Terroristen“ – ein Etikett wie der Judenstern.

Auf die Bahnstrecke Dresden – Leipzig war schon kurz vor Beginn der LEGIDA-Demonstration ein Brandanschlag verübt worden. Ein Signal an der Strecke sei in Brand gesetzt worden, an 2 weiteren seien Brandsätze entdeckt worden, sagte eine Sprecherin der volksterroristischen Bundespolizei. Die Vermutung liege nahe, daß der Anschlag im Zusammenhang mit der LEGIDA-Demonstration stehe. Nach kurzer Unterbrechung wurde die Strecke aber noch am Abend wieder freigegeben.

Im Video: Odeonsplatz in München: PEGIDA-Kundgebung hat begonnen – Stimmung wird aggressiver

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